11. Greizer Adventssingen

Lebendiges Zeichen der Greizer Ökumene – Auch im elften Jahr des Bestehens ist das gemeinsame Adventssingen Greizer Chöre ein Höhepunkt im musikalischen Kirchenjahr

GREIZ. Das traditionelle Adventssingen, das vom Cäcilienchor der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde, dem Chor der Apostolischen Gemeinde, dem Greizer Kantaten- und Kirchenchor und dem Posaunenchor an St. Marien gestaltet wurde, bewies sich auch im elften Jahr als einer der musikalischen Höhepunkte der Greizer Kirchenmusik.

„Lebendiges Zeichen der Ökumene“ nannte Pfarrer Dietmar Brosig das gemeinsame Musizieren, das eine Vielzahl von Besuchern in die frisch sanierte Greizer Stadtkirche St. Marien zog. Das Programm lud zur Besinnung ein – jenseits von weihnachtlichen äußerlichkeiten und kommerziellem Schein. Die Chorleiter Propsteikantor Oliver Scheffels, Winfried Arenhövel und Albrecht Rohleder bereiteten das Konzert schon seit Monaten vor. Ein Novum in der Geschichte des Adventssingens war das Datum: Erstmals sangen die Chöre gemeinsam am 1. Advent. Zur Aufführung kamen bspw. der Chorsatz Nun komm, der Heiden Heiland von Lukas Osiander und Die Nacht ist vorgedrungen des Thüringers Johannes Petzold. Natürlich fehlten auch die großen Komponisten nicht, deren gläubige und innige Weihnachtsfreude Jahrhunderte geprägt hat, wie etwa Andreas Hammerschmidts Machet die Tore weit, Johann Sebastian Bachs Wachet auf ruft uns die Stimme oder Georg Friedrich Händels Tochter Zion, das den Schlusspunkt setzte.

Antje-Gesine Marsch @27.11.2011