Greizer Ringer treffen in der Regionalliga auf Jena

Zur Bundesligatagung der Ringer fielen wichtige Entscheidungen
GREIZ. Schon vor der an diesem Wochenende stattfindenden Bundesligatagung der Ringer trafen sich die Vertreter der Zweckgemeinschaft Mitteldeutschland zur ihrem jährlichen Treffen in Werdau. Dabei fielen vor allem für die Regionalliga Mitteldeutschland wichtige Entscheidungen. Der einzige thüringische Vertreter in dieser Leistungsklasse, die zweite Mannschaft des RSV Rotation Greiz, hatte in der im Dezember zu Ende gegangenen Saison als Aufsteiger sensationell den zweiten Rang belegt. Wie in der 2.Bundesliga Nord Staffelsieger RSV Rotation Greiz verzichtet auch der neue Regionalligameister RC Germania Potsdam auf einen Aufstieg in eine höhere Liga und verbleibt in der Staffel. Da der Tabellenletzte KG Frankfurt/Oder/Eisenhüttenstadt als Neunter nicht von seinem Abstiegsrecht Gebrauch macht, verbleiben die gleichen neun Vereine wie im Vorjahr in der Staffel. Da der Meister der Landesliga Sachsen/Thüringen, der SV Grün-Weiß Weißwasser, auf einen Aufstieg verzichtete, der Tabellenzweite WKG Pausa/Plauen III nicht aufstiegsberechtigt ist, erhielt das Jenaer Team die Chance, in diesem Jahr in der dritthöchsten deutschen Liga zu kämpfen. Der KSC Motor Jena zog nach der Saison 2013 sein Team aus der 2.Bundesliga zurück und kämpfte zwei Jahre in der neugegründeten gemeinsamen Landesliga der Verbände Sachsens und Thüringens. In der letzten Saison belegte er dort den dritten Platz.
Mit dem AV Jugendkraft/Concordia Zella-Mehlis wird die mit Greiz traditionsreichste thüringische Mannschaft ab sofort nicht mehr im Bereich der Zweckgemeinschaft Mitteldeutschland kämpfen. Die Mannschaft aus dem Thüringer Wald wechselte in die aus fränkischen Teams gebildete Gruppenliga Nord, die unter der Regie des Bayerischen Ringerverbandes steht.

Erhard Schmelzer @08.01.2016