Greizer Ringer beim Halbmarathon in Berlin

Greizer Ringer beim Halbmarathon in Berlin
Thomas Schiefelbein (links) und Sascha Förster beim Berliner Halbmarathon. Foto: privat

Sascha Förster und Thomas Schiefelbein schlugen sich wacker
BERLIN/GREIZ. Rund 250 000 Zuschauer erlebten in der Vorwoche den zum 36. Mal veranstalteten Berliner Halbmarathon. Sieger wurde der Kenianer Richard Mengich in 59:58 Minuten. Drei deutsche Spitzenläufer erfüllten den Olympia-Leistungsnachweis für die Marathonstrecke.
Unter den mehr als 30 000 Läuferinnen und Läufern befanden sich auch zwei Ringer des RSV Rotation Greiz. Die Firma Remondis nahm mit einer zwanzigköpfigen Mannschaft an diesem populären Laufwettbewerb teil, darunter waren auch Thomas Schiefelbein und Sascha Förster. Der aus Pößneck stammende Thomas Schiefelbein stieß mit 14 Jahren Mitte der achtziger Jahre zum Greizer Ringerverein. Ein Dezennium war er aus der Greizer Ringermannschaft nicht wegzudenken. Er begann in der leichtesten Gewichtsklasse bis 48 kg und arbeitete sich im Laufe der Jahre über 52 kg und 57 kg bis ins 62 kg-Limit hoch. Dabei gehörte er immer zu den erfolgreichsten Ringern und hatte wesentlichen Anteil am Wiedererstarken des Greizer Ringkampfsportes. Heute ist der Diplomingenieur Geschäftsführer des sächsischen Remondis Niederlassung. Nun, wo sich sein Normalgewicht oberhalb der 70 kg-Grenze befindet, lief er zusammen mit Sascha Förster, der in der letzten Saison elfmal für die Greizer Regionalligamannschaft auf die Matte ging, beim Halbmarathon mit. Der Berliner Sascha Förster ist Handlungsbevollmächtigter der Remondis Elektrorecycling GmbH und als Allrounder beim RSV nicht mehr wegzudenken. Ob als Wettkämpfer, Kampfrichter, Organisator für die zweite Mannschaft oder gar als Hallensprecher hat er sich beim RSV Sporen verdient. Mit Zeiten knapp über zwei Stunden konnten sich beide über passable Laufergebnisse freuen.

Erhard Schmelzer @11.04.2016