Zeit der Begegnung beim ökumenischen Straßenfest

Zeit der Begegnung beim ökumenischen Straßenfest

Auch in diesem Jahr ging das Konzept auf: Das ökumenische Straßenfest als Ort der Begegnung und freundlichen Miteinanders

GREIZ. Ökumene ist reflektiertes und gelebtes Miteinander christlicher Kirchen und Gemeinden und beinhaltet einen tiefen Umgang von Lutheranern mit Katholiken, Reformierten und Freikirchen. „In Greiz gibt es eine vielfältige Ökumene“, betonte Alexander Brock, bei dem alle Fäden der Organisation des Ökumenisches Straßenfestes zusammenliefen.

Unter dem Motto „Unterwegs…wohin? stand das Fest in diesem Jahr, das am Sonntag auf dem Kirchplatz hunderte Gäste im fröhlichen Miteinander vereinte.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst begann um 11 Uhr der Tag. Verschiedene „Haltestellen“ rund um den Kirchplatz wurden von den Besuchern des Straßenfestes an diesem Tag angesteuert. So gab es einen „Raum der Stille“. einen Sinnes-Parcours und sogar ein Postamt, in dem Luftpost aufgegeben werden konnte. Die Karten und Briefe wurden am Bastelstand entworfen und gefertigt, ehe sie im eigens aufgestellten gelben Briekasten gesammelt und am heutigen Tag in die Welt verschickt werden. Wer wollte, konnte auch eine „echte“ Luftpost aufgeben – mit einem Ballon. Auch das wurde von den Kindern sehr gut angenommen, freuten sich die Organisatoren.

Ein Kletterturm lud die besonders Mutigen ein; viele Bastelstände sorgten für kreative Beschäftigung der Jüngsten; der Verein „Kinderhilfe Westafrika“ stellte sich vor. Auch kulturell bekam man einiges geboten. Auf dem Kirchplatz spielte am Nachmittag das JazzWerk-Orchester Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm – zudem lud der Kinderchor an St. Marien unter Leitung von Kantor Ralf Stiller zu einem Konzert in die Stadtkirche St. Marien ein.

Für das leibliche Wohl der Gäste wurde natürlich bestens gesorgt. Kaffee und Kuchen, kühle Getränke, aber auch Flammkuchen, die das Café O.K zubereitete, standen auf dem Speiseplan des Tages. Viele fleißige Hände hatten alles liebevoll hergerichtet.

Der Diakonieverein Carolinenfeld e.V. brachte sich mit vielerlei Aktivitäten in das Fest ein. Seine Wünsche konnte man beispielsweise in das Innere einer Papierblüte schreiben und diese dann in einen Wassertrog zum „Aufblühen“ legen.

Sehr gut fügte sich die Lokalität des Pfarrgartens in das Programm des Tages ein. Hier lud ein Labyrinth zum Durchqueren ein, was von vielen Gästen mit Freude getan wurde. Mit dem Interesse zeigte sich Kreisjugendreferent Christian Mende sehr zufrieden: „Viele nutzten gern dieses besondere Angebot.“

Ein positives Resümee zog am späten Nachmittag auch Alexander Brock: „Der Gottesdienst am Vormittag wurde sehr gut besucht und angenommen.“
„Wunderbare Musik und Gestaltung“ hätten viele Gottesdienstbesucher tief berührt.
Auch die einzelnen „Haltestellen“ seien stets gut besucht gewesen. Besonders freute sich der Organisator, dass das Wetter so schön blieb – allen schlechten meteorologischen Prognosen zum Trotz.

Das Konzept ging auch in diesem Jahr auf: Das ökumenische Straßenfest wurde zum Ort der Begegnung und des freundlichen Miteinanders. Alt und Jung, Groß und Klein fanden sich zusammen und verlebten gemeinsam einen ganz besonderen Tag.

Antje-Gesine Marsch @05.09.2017