Volkmar Vogel: Arbeitseinsatz in Baumschule

Arbeitseinsatz in Baumschule
Rahmen der Aktion „Praxis für Politik“ des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) besuchte Volkmar Vogel, MdB die Baumschule Deegen-Pflanzen in Bad Köstritz. Auf dem Programm: Rosen schneiden, Setzlinge stecken und viele interessante Gespräche. © Büro Volkmar Vogel

Arbeitsagentur und Personaldienstleister, Ingenieurbüro und Tankstelle – der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel hat schon zahlreiche Praktika in Ostthüringen absolviert. Vier Stunden bei Deegen-Pflanzen an der Seite von Chef Heiko Viehweg und seinem Team sowie Niels Sommer vom Bund deutscher Baumschulen e.V. gaben ihm einen guten Einblick in die aktuellen Chancen und Herausforderungen der Branche.

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, das Wetter meint es gut mit Volkmar Vogel. Pünktlich um 7 Uhr meldet sich der Bundestagsabgeordnete in Arbeitsstiefeln bei Deegen-Pflanzen zum Dienst und legte gleich los: Rosen mussten geschnitten und begutachtet werden. Beim Frühstück hatte Vogel ausgiebig Gelegenheit mit der ganzen Belegschaft ins Gespräch zu kommen. Mit Heiko Viehweg und Niels Sommer diskutierte er anschließend in kleiner Runde mögliche Fördermaßnahmen des Bundes zur Stadtbegrünung. Zum Abschluss steckte der Bundestagsabgeordnete noch Setzlinge. Eine Arbeit, die dem Hobbygärtner und Waldbesitzer leicht von der Hand ging.

Seit 2003 organisiert der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) die Aktion „Praxis für Politik“. Volkmar Vogel war beinahe immer dabei: „Persönliche Arbeitserfahrungen und Gespräche mit Unternehmern und Angestellten sind für meine politische Arbeit von enormer Bedeutung. Vor Ort sehe, wie unsere Gesetze in der Praxis umgesetzt werden und wo es noch Probleme gibt. Politik braucht Praxis und Praxis braucht Politik“, so Volkmar Vogel. Deswegen will der Bundespolitiker das Gespräch mit der BdB-Verbandsspitze und Heiko Viehweg in Berlin fortsetzen.

Hintergrund
Die Baumschule in Bad Köstritz kennt Volkmar Vogel schon seit Jahrzehnten. Gegründet wurde sie 1864 von dem bekannten Rosenzüchter Franz Deegen. Dessen Vater, Christian Deegen, hatte die deutsche Dahlienkultur mitentwickelt. Vor 20 Jahren übernahm der Gartenbauingenieur Heiko Viehweg den Betrieb von Familie Oehlgardt, die das Unternehmen 100 Jahre geführt hatte. In DDR-Zeiten war Deegen-Pflanzen die größte private Baumschule. Auf einer Fläche von 12 ha werden Rosen, Bäume, Heckenpflanzen, Wildgehölzen und Ziersträuchern angebaut. Der Lehmboden und das milde Klima des Elstertals sind dafür hervorragend geeignet.