Mit großer Mehrheit hat der Kreistag des Landkreises Greiz am Dienstagabend (27. Januar 2026) den Nachtragshaushalt und den Finanzplan bis 2029 beschlossen. Die Nachtragshaushaltsatzung zum Doppelhaushalt 2025/26 umfasst 213.557.803 Euro, das sind knapp sieben Millionen Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Der Vermögenshaushalt ist um rund 200.000 Euro auf 19.150.475 Euro erhöht worden. Wesentliche Mehrausgaben betreffen 2026 mit rund 4,4 Millionen Euro Sozial- und Teilhabeleistungen und mit knapp 1,2 Millionen Euro den Zuschuss für die Jugendhilfe. Mehr Geld ist notwendig u.a. für den öffentlichen Personennahverkehr, die Schülerbeförderung, für Ukraineflüchtlinge sowie für Lehr- und Unterrichtsmittel an Schulen. Zur Entlastung trägt maßgeblich eine Sonderzuweisung des Freistaates Thüringen für den Sozialhaushalt bei.