„Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“

Auch in diesem Jahr sind die Greizer Sternsinger unterwegs
Auch Gerd Grüner spendet für das brasilianische Projekt

Auch in diesem Jahr sind die Greizer Sternsinger unterwegs

GREIZ. Die Buchstaben C, M und B als Abkürzung der Worte Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus) zieren seit gestern die Türen vieler Greizer Einrichtungen, Schulen, Behörden oder Wohnhäuser. Immer um den Jahreswechsel herum ziehen die Sternsinger wieder durch die Stadt und bringen die frohe Botschaft des Evangeliums und ihren Segen zu den Menschen. Doch die kleine „Königsschar“ hat noch eine weitere wichtige Botschaft: Sie macht sich für die weltweite Einhaltung der Kinderrechte stark. „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ heißt in diesem Jahr das Leitwort der deutschlandweiten Aktion Dreikönigssingen

Die Sternsinger trugen ihre Lieder nicht nur bei Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) und   (SPD) vor, sondern unter anderem auch in der Carolinenschule Greiz-Obergrochlitz, dem Evangelischen Pfarramt und dem Museum. Ganz besonders hatten sich die Bewohner des Senioren und Pflegeheims Kolin auf die Königssinger gefreut. In froher Erwartung vertrieben sie sich die Zeit und so wurden gemeinsam mit den Ergotherapeutinnen Astrid Viertel und Ina Schmidt Volks- und Heimatlieder angestimmt. Weihnachtslieder haben wir die letzten fünf Wochen genug gesungen, so Astrid Viertel augenzwinkernd. Die Kinder interpretierten das Lied Stern über Bethlehem und verlasen den Segen. Auch am Sonnabend werden die Sternsinger, deren Tradition in Greiz 25 Jahre nachvollziehbar ist, noch einmal gemeinsam mit Kerstin Czwienczek, durch die Städte Greiz, Elsterberg und Neumühle ziehen. Wir sammeln in diesem Jahr für ein brasilianisches Projekt, das Kindern in einem Slumgebiet einen Hortaufenthalt in einer sogenannten Creche ermöglicht, wie die Gemeindepädagogin der Katholischen Kirche erklärte. Insgesamt kamen am gestrigen Tag 362 Euro an Spenden zusammen.

Antje-Gesine Marsch @05.01.2012