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FSV Mohlsdorf: D-Jugend gewann haushoch gegen die Rotmäntel

FSV Mohlsdorf: D-Jugend gewann haushoch gegen die Rotmäntel
Zu einem fröhlichen Freundschaftsspiel der D-Jugend-Mannschaft des FSV Mohlsdorf gegen eine Abordnung Weihnachtsmänner kam es vor der traditionellen Weihnachtsfeier. Foto: Antje-Gesine Marsch

Eine Weihnachtsfeier der ganz besonderen Art erlebten die D-Junioren des FSV Mohlsdorf am vergangenen Mittwoch

MOHLSDORF/GREIZ. Eine Weihnachtsfeier der ganz besonderen Art erlebten die D-Junioren des FSV Mohlsdorf am vergangenen Mittwoch. Zwar wussten die zwei Dutzend jungen Fußballer, dass nach dem planmäßigen Training die Weihnachtsfeier mit Disco, Deftigem vom Rost und kleinen Präsenten bevorstand, doch waren sie seit Tagen mächtig aufgeregt: Vor der Feier sollte es ein Freundschaftsspiel gegen eine renommierte Profi-Mannschaft geben.
Mehr verriet Trainer Sven Ditscherlein allerdings nicht.
Wie staunten die Kinder, als unter Flutlicht eine fünfköpfige Weihnachtsmann-Fußballmannschaft mit einem lauten “Hohoho” auflief und die jungen Kicker erstmal gar nichts begriffen. Das zwei mal zwanzigminütige Spiel gegen die etwas in die Jahre gekommenen Rotmäntel konnten sie haushoch gewinnen, was die Jungen – und als einziges Mädchen Svenja Heise – auch frenetisch feierten.
Die drei Trainer – dazu gehören Norman Beyer und Sören Langmesser – mussten die Tage vorher immer wieder mit viel Contenance die bohrenden Fragen der Fußballer abschmettern, die natürlich wissen wollten, gegen welche Mannschaft man spiele.
Die Überraschung war jedenfalls bestens gelungen. “Wir haben dicht gehalten”, freuten sich die Betreuer. Beim Auspacken der Beutel, die Trainer Sven Ditscherlein persönlich liebevoll mit Süßigkeiten, Nüssen und Früchten gefüllt hatte, wurde das Match lachend ausgewertet.
Zwar waren es nicht die siegreichen Borussen, die zum Spiel nach Mohlsdorf kamen, doch eine Abordnung Weihnachtsmänner aus dem fernen Lappland war auch nicht zu verachten, wie die D-Junioren, die erfolgreich in der Kreisliga Ostthüringen kämpfen, fröhlich feststellten.
Auch, dass der Schiedsrichter die Rute nicht gebrauchen musste, wurde lachend zur Kenntnis genommen.

Antje-Gesine Marsch @21.12.2018

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