Ines Wartenberg

Dreizehn Fragen – dreizehn Antworten: Die sechs Greizer Bürgermeisterkandidaten nehmen Stellung zu kommunalpolitischen Herausforderungen

GREIZ. Dreizehn Fragen – dreizehn Antworten: Die sechs Greizer Bürgermeisterkandidaten nehmen Stellung zu kommunalpolitischen Herausforderungen. In der Reihenfolge des postalischen/elektronischen Eingangs werden Fragen und Antworten in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Heute: Ines Wartenberg

Das Wort Transparenz wird gern als Schlagwort eingesetzt. Was verstehen Sie im lokalpolitischen Sinn darunter?
Transparenz wie ich sie verstehe heißt, Entscheidungen zu erläutern und nachvollziehbar zu machen. Ich habe festgestellt, dass auch „unliebsame“ Entscheidungen mitgetragen werden, wenn das Hintergrundwissen da ist und sich die Bürger informiert fühlen. Dabei ist es wichtig für mich, die oft komplexen Themen verständlich zu erläutern und in geeigneter Form bekannt zu machen.
Transparenz bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, Themen und Gesprächsinhalte öffentlich zu machen, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmer müssen sich auch auf meine Diskretion verlassen können.

Welche grundlegenden Veränderungen würden Sie im Falle Ihrer Wahl in punkto Wirtschaftsförderung anstreben?
Erfolgreiche Wirtschaftsförderung kann nur gelingen, wenn im Team gearbeitet wird und dem Unternehmer komplette Unterstützung von allen beteiligten Ämtern gegeben wird. Dabei ist es selbstverständlich, dass der Bürgermeister der erste Ansprechpartner ist.
Mein Schwerpunkt liegt zunächst auf den in Greiz vorhandenen Betrieben. Ihnen müssen bestmögliche Rahmenbedingungen geboten werden. Dazu gehören Infrastrukturmaßnahmen, eine gute Verkehrsanbindung oder die Unterstützung bei der Suche nach Fachkräften oder Auszubildenden.
Ich habe geplant, das Prädikat „Mittelstandfreundliche Kommune“ zu erlangen. Mit dem Prädikat sind sehr konkrete und abrechenbare Aufgaben verbunden.
Ein sparsamer Umgang mit Haushaltsmitteln im Verwaltungshaushalt ist sicher nicht falsch.
Daher war eine Entscheidung für eine halbe Stelle in der Wirtschaftsförderung auch der schwierigen finanziellen Situation geschuldet.
Nun haben wir haben in diesem Jahr durch die gute Haushaltssituation wieder Spielräume. Daher würde ich die halbe Stelle in eine volle Stelle ändern.
Gleichzeitig würde ich beratende Unterstützung aus Handwerk, Dienstleistung, Handel und von produzierendem Gewerbe als „Beiräte“ einbinden. Ich halte dies für praktikabel und machbar und verspreche mir Synergien.
Wirtschaftsstammtische zu einer ständigen Einrichtung zu machen, ist eine wichtige Aufgabe, um regelmäßig mit Unternehmern im Gespräch zu sein und eine vertrauensvolle Basis zu haben. Ich würde mir wünschen das Kommunikation damit auch ins Rathaus getragen wird.
Greiz muss wieder auf Messen vertreten sein und sich als attraktiver Wirtschafts-, Tourismus- und Wohnstandort bekannt machen.

Gibt es Ideen für spezielle Industriebereiche / Betriebe, die Sie gezielt anwerben würden?
Ich glaube, die Zeit für die Ansiedlung von Schwerindustrie ist nicht mehr gegeben. Für mich stehen die Bereiche IT, Pflege, Dienstleistung und Tourismuswirtschaft im Fokus. Forschungseinrichtungen in der Stadt, am Standort Greiz zu stärken, ist für mich ebenso Thema. Es werden sich dann weitere Kooperationen ergeben.
Für alle Bereiche gilt, dass wir an der Infrastruktur arbeiten werden. Hebesätze, Beiträge und Gebühren sind auf dem jetzigen Niveau zu halten und schrittweise zu senken. Der Haushalt wird es nach heutiger Einschätzung in den nächsten Jahren zulassen
Ich will eine Lotensfunktion „Fördermittelbeschaffung“ in der Verwaltung schaffen und denke das dies eine große Hilfe sein wird.

Denken Sie, dass man in Greiz den Zug verpasst hat, auf Investorensuche zu gehen?
Für mich ist da zunächst die Frage nach dem Zeitraum mit entscheidend. Anfang der 90er Jahre war die Zeit, die Weichen für die Stadt zu stellen und Visionen zu haben. Wie soll sich Greiz entwickeln? Zu einer Tourismusstadt, einer Kulturstadt, einer Sportstadt oder zu einer Wirtschaftsstadt? Die versprochenen blühenden Landschaften haben viele Hoffnungen geschürt, die dann für viele Menschen nicht erfüllt wurden und Greizerinnen und Greizer nur den Wegzug aus Greiz in Gebiete mit einer guten Arbeitsplatzsituation und Infrastruktur als Möglichkeit gesehen haben.
Die Verantwortlichen in Land, Landkreis und Stadt hätten es derzeit schon auch in der Hand gehabt, die Abstimmungsprozesse zu führen und Investoren nach Greiz zu holen und damit den Menschen hier eine berufliche Perspektive zu geben. Von daher ist die Zeitschiene durchaus mit zu betrachten.
Die generelle Entwicklung der Stadt bewerte ich als gut, denn wir haben überaus engagierte Unternehmer im Klein- und Mittelstand, Handwerk, Dienstleistung und Handel. Die Zahl der Arbeitslosen betrug 1994 rund 28 %. Jetzt liegen wir bei etwa 6 %. Die Firmen suchen Fachkräfte. Es fehlt in Greiz aber einfach ein Anker-Arbeitgeber.
Ich bin dafür, zu jeder Zeit alle Möglichkeiten zu nutzen, für Greiz und um Investoren zu werben. Auch hier sind die Beiräte oder Wirtschaftsstammtische zur Unterstützung der Wirtschaftsförderung wichtig, denn bestehende Kontakte zu Zulieferern der hiesigen Firmen sollten unbedingt genutzt werden. Auch der direkte Schulterschluss mit Nachbargemeinden in Westsachsen und Thüringen sollte berücksichtigt werden, denn wir können in der Region vom Miteinander profitieren.
Generell nützt es nichts, möglicherweise vergebenen Chancen nachzutrauern. Ich bin immer dafür nach vorn zu schauen. Leider sehen wir heute in vielen Kommunen, dass nach Ablauf der Förderung Industrieansiedlungen aufgegeben werden. Daher bin ich für nachhaltige Wirtschaftsförderung und dafür, unsere ansässigen Unternehmen bestmöglich zu unterstützen.

Welchen Stellenwert haben für Sie weiche Standortfaktoren, wie beispielsweise Kultur?
Bei Kultur und weichen Standortfaktoren fallen mir sofort auch Sport und Soziales ein. Vor allem kommt mir das Wort Ehrenamt in den Sinn. Ohne Ehrenamt und das Engagement der vielen Ehrenamtler wäre unsere Gesellschaft nicht funktionsfähig. Ich bin selbst in vielen Vereinen ehrenamtlich aktiv und bringe mich ein. Förderung von Kultur, Sport und Sozialem sind mir eine Herzensangelegenheit. Für mich war es schlimm, als wir in den letzten Jahren aufgrund der Haushaltssicherung keine Förderung ausreichen durften. Für die in diesem Bereich Tätigen, die sich um diese wichtigen weichen Standortfaktoren kümmern, muss die Stadt ein verlässlicher Partner sein. Für die Bürgerinnen und Bürger, ob jünger oder älter, ist Kultur unverzichtbar. Ein Punkt bei Wirtschaftsansiedlungen sind genau diese weichen Standortfaktoren. Sie sind enorm wichtig für Standortentscheidungen, die von Menschen getroffen werden, die sich am Standort Greiz dann wohlfühlen wollen. Eine Vielzahl an weichen Standortfaktoren wird da geprüft – Schulen, ärztliche Versorgung, Freizeitangebote, Kitaplätze. Ich denke, da haben wir in Greiz ein sehr gutes Angebot.
Die Unterstützung der Vogtland Philharmonie sollte von Seiten der Stadt Greiz als ein Partner im Finanzierungsverbund nicht in Frage gestellt werden.
Ebenso wenig wie die Finanzierung und Unterstützung beispielsweise von Museen, dem Stavenhagenwettbewerb, der Vogtlandhalle oder generell die Kulturförderung.
Von mir ein klares Bekenntnis zur Kultur.

Sind Sie ein Verfechter des Leitbildes der Schloss- und Residenzstadt Greiz „Fürstlich – Vogtländisch“?
An der Entwicklung des Leitbildes haben in Workshops und Arbeitsgruppen viele Bürger mitgearbeitet. Ich habe mich auch eingebracht. Ich akzeptiere voll und ganz die Entscheidung mit „Fürstlich-Vogtländisch“ zu werben, kann mich selbst aber nicht so richtig wiederfinden. Es gilt aber den Fahrplan der drei unterschiedlichen Handlungsfelder umzusetzen, um die Stadt im Sinne des Leitbildes zu einer modernen, offenen Kommune zu machen.

Welche Ideen / Anreize haben Sie, um die Jugend an die Stadt zu binden respektive wieder nach Greiz zurückzuholen?
Jugend hat in Greiz eine Perspektive. Fachkräfte werden gesucht und Auszubildende haben bei der Berufswahl Wahlmöglichkeiten. Ich möchte mich stark machen, dass Berufsschulstandorte in Greiz und Zeulenroda erhalten bleiben und die jungen Menschen nicht so weite Wege zur Berufsschule haben. Gespräche mit der Landesregierung, hier auch Standorte außerhalb der Grenze des Freistaates zu nutzen, ist ebenso ein Thema, wie den öffentlichen Personennahverkehr, vor allem den Schienenverkehr, zu stärken. Ich glaube, dass die Jugend in Greiz nicht anders reagiert als die Jugend in vielen anderen Städten. Sie wollen sich den Wind um die Nase wehen
Diejenigen die in Greiz bleiben wollen und diejenigen die nach Greiz zurückkehren, erwarten eine funktionierende Stadt. Voraussetzung sind jedoch auch Arbeitsplätze mit einem guten Lohnniveau, das sich nicht von dem angrenzender Regionen unterscheidet oder möglichst sogar besser ist.
Zur Unterstützung der Arbeitgeber könnte die Gewerbesteuer schrittweise gesenkt werden. Der Haushalt der Stadt wird es in den nächsten Jahren zulassen. In Greiz haben wir gute Voraussetzungen für junge Menschen und junge Familien. Baupläne kann die Stadt unterstützen, indem sie Bauplätze in attraktiver Lage anbietet.
Es lohnt sich in Greiz zu leben. Die Stadt ist überschaubar, hat eine schöne Lage und rund um die Stadt viel Natur. Was fehlt ist ein weiteres Übernachtungsangebot / Hotelangebot. Kurze Arbeitswege, selbst bis Jena oder Zwickau, ermöglichen es, in Greiz zu wohnen. Vorhandene und bezahlbare Kindertagesstättenplätze sind ein großes Plus.
Freizeitangebote sind mit Kino, Eisbahn, Vogtlandhalle, Veranstaltungen vielfältig vorhanden. Es fehlen aus meiner Sicht für manche Altersgruppen spezifische Angebote. Beim Breitbandausbau sind wir gut gerüstet, außer in Thalbach und Teilen von Dölau. Mit der Gründung eines Jugendforums wird es für junge Menschen möglich sein, sich direkt in die Prozesse einzubringen.
Es spricht viel für Greiz.

Die demografische Entwicklung macht um Greiz keinen Bogen. Wie werden ältere Menschen / Menschen mit Behinderungen in Greiz unterstützt?
Was für die junge Generation an Angebotsvielfalt zutrifft, trifft auch für die Generation nach dem Arbeitsleben zu. Über bedarfsgerechte Angebote muss man reden. Aufgabe ist vor allem, den älteren Menschen mittels Rufbusangeboten die Möglichkeit geben, die Innenstadt zu erreichen. Der Seniorenbeirat der Stadt Greiz und die Sozialverbände sind sehr wichtige Partner. Bei meinem Rundgang mit geh- und sehbehinderten Menschen in Greiz wurden mir einige Problemfelder aufgezeigt.
Diese müssen offensiv bekannt gemacht werden, um das Bewusstsein für diese Probleme zu schärfen. Die Umsetzung von Maßnahmen muss erfolgen. Bänke zum Ausruhen und viel Stadtgrün und sind wichtig, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Ebenso will ich den Neubau einer öffentlichen und auch den Bedürfnissen der Menschen mit Einschränkungen entsprechenden Toilette in Angriff nehmen.

Wie wollen Sie den Kontakt mit den Bürgern pflegen?
Ich werde eine Bürgersprechstunde einführen und auch Beratungen in den Ortsteilen werden durchgeführt. Am „Freitag um 1 macht Wartenberg deins“, so will ich ein konkretes Angebot schaffen. Dazu will ich die Möglichkeiten der modernen Kommunikation nutzen, denn nicht alle Bürger können direkt ins Rathaus kommen.
Darüber hinaus bin ich schon seit vielen Jahren regelmäßiger Besucher von Ausstellungseröffnungen oder Vereins-, Sport- und Kulturveranstaltungen. Hier ergeben sich immer direkte Gespräche. Für mich hat das auch etwas mit Respekt dem Veranstalter gegenüber zu tun. Zur Eröffnung der Ausstellung im Sommerpalais, im Unteren Schloss, zu den Vereinsmeisterschaften in der Eishalle oder zum Benefizkonzert der Elstertalschule zum Beispiel war ich als einziger Bürgermeisterkandidat anwesend und habe das Gespräch gesucht.
Ich bleibe mir da seit Jahren treu. Für mich sind diese Termine keine Pflichtveranstaltungen. Ich bin viel in Greiz unterwegs. Im Stadtbild bin ich oft anzutreffen, da ich fast ausschließlich meinen persönlichen Bedarf an Lebensmitteln, Kosmetika, Bekleidung, Dekoration oder Technik in Greiz decke. Jeder Bürger kann mich daher immer ansprechen.
Ich bin eine Bürgermeisterin mit direktem und vielfältigen Kontakt zum Bürger.

Welche Projekte hätten für Sie nach der Wahl absolute Priorität und würden auf der Agenda ganz oben stehen?
Zunächst werde ich mich bei allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung vorstellen und zur gemeinsamen Arbeit einladen. Gespräche mit Unternehmern, Handwerkern, Händlern und Dienstleistungen folgen, um ebenfalls um Zusammenarbeit zu werben und diese zu konkretisieren. Die Planung für einen Aufzug um Unteren Schloss, die Bewerbung um das Prädikat „Mittelstandsfreundliche Kommune“ sowie um die Landesgartenschau will ich dem Stadtrat ebenso vorschlagen wie der Anschub von weiteren Projekte in den Ortsteilen, nachdem hier Gespräche erfolgt sind. Damit einher geht die Kontaktaufnahme mit der Landesregierung, den Ministerien und landeseigenen Gesellschaften, denn ohne finanzielle Unterstützung werden die Projekte nicht alle umsetzbar sein oder wesentlich länger in der Umsetzung benötigen. Ich werde intensiv um die Mitarbeit im Jugendparlament bei den Jugendlichen werben. Die Hochwasserschutzmaßnahmen müssen vorangetrieben werden.
Viele Bürgerinnen und Bürger beklagen weggeworfenen Müll und Schandflecken. Hier müssen Stadt, Eigentümer und Bürger gemeinsam handeln. Ich werde mich hier um Lösungen kümmern.
Bänke aufstellen und Stadtgrün haben Priorität.

Wie würde Greiz nach Ende Ihrer ersten Amtszeit, als im Jahr 2024 aussehen?
Jung und Alt fühlen sich in Greiz wohl und nutzen die vielen Kultur- und Freizeitangebote. Die Stadt ist sauber, begrünt und es stehen genügend Bänke in der Innenstadt.
Die Verwaltung ist auf dem Weg zur digitalen Akte oder hat sie schon.
Wir haben das Prädikat „Mittelstandsfreundljche Kommune“ erhalten und verteidigen es erneut.
Klein- und Mittelständler, Handwerker und Händler sind mit der Arbeit der Stadtverwaltung und der Entwicklung in Greiz zufrieden, finden Auszubildende und Fachkräfte.
Ein Baugebiet für junge Familien ist ausgewiesen und es herrscht rege Bautätigkeit.
Die Landesgartenschau wird vorbereitet.
Jeder Eigentümer übernimmt gern und selbstverständlich Verantwortung für sein Objekt, nutzt die Lotsenfunktion bezgl. Fördermittel für seine Projekte und hegt und pflegt seinen Besitz.
Es arbeitet ein sehr aktives Jugendparlament.
Das Parkhaus am Kreisverkehr und der Hotelneubau sind kein Wunsch mehr.
Der Hochwasserschutz ist abgeschlossen.
Samstags ist Greiz der Treffpunkt für Jung und Alt zum grünen Markt. Es hat ein Markt-Cafe aufgemacht und die Einzelhandelsgeschäfte sind bis 14 Uhr geöffnet, weil die Innenstadt durch den grünen Markt in Verbindung mit dem kulturellen Angebot am Samstagmorgen so gut belebt ist.
Der Stadtrat macht das, was die Bürger erwarten. Er arbeitet trotz unterschiedlicher Auffassungen lösungsorientiert zusammen.

Wer bezahlt eigentlich Ihren Wahlkampf?
Meine Familie, ich und die SPD.

Warum sollten die Greizer ausgerechnet Ihnen am 15.4. ihre Stimme geben?
Weil ich aufgrund meiner kommunalpolitischen Erfahrungen die Stadt führen kann.
Weil ich mich um die Sorgen und Nöte der Bürger kümmere und nach Lösungen suche.
Weil ich nichts verspreche, was ich nicht halten kann.
Weil ich ehrlich bin und sage, was machbar ist und was nicht.
Weil ich Teamspieler bin.
Weil ich mit den Geldern der Stadt wirtschaftlich verantwortungsvoll umgehe.
Weil ich eigene Ideen habe.
Weil ich die alten Tugenden Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Lernbereitschaft und Fleiß mitbringe.
Weil ich die Stadt, ihre Strukturen, die Verwaltung, die handelnden Personen kenne.
Weil ich Gestaltungswillen habe.
Weil ich Freude am Umgang mit Menschen habe.
Weil ich an Sachfragen interessiert bin und nicht an Machtfragen.
Weil ich den Bürgern Sicherheit gebe und Ihnen vermittele, in welch schöner Stadt sie zu Hause sind.
Weil ich einen Leitsatz habe: „Wo sich der Bürger wohlfühlt, fühlen sich auch Touristen und Investoren wohl.“
Weil mit mir die nur größte, denkbare Veränderung vonstatten geht. Der Wechsel von einem Bürgermeister zu einer Bürgermeisterin.
Weil für mich „Ganz Greiz Chefsache ist.“

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
Antje-Gesine Marsch @07.04.2018