Theaterherbst-Vorstand bestätigt Martin Heesch im Amt

Theaterherbst-Vorstand bestätigt Martin Heesch im Amt
Porträtfoto Martin Heesch Foto: Karsten Schaarschmidt

Berliner Schauspieler und Regisseur bleibt auch 2019 künstlerischer Leiter

GREIZ – Der Vorstand des Greizer Theaterherbst e.V. hat in seiner jüngsten Sitzung Martin Heesch einstimmig als künstlerischen Leiter bestätigt. Der Berliner Schauspieler und Regisseur bleibt somit auch 2019 im Amt. „Ich freue mich sehr, dass die Arbeit weitergeht, das Team bestehen bleibt und danke dem Vorstand für das erneute Vertrauen – in meinem Hinterkopf brodelt auch schon das Motto für nächstes Jahr“, sagt Heesch. Der 54-Jährige ist seit 2015 für das Programm und den Inhalt des in seiner Art bundesweit einzigartigen Festivals verantwortlich.

Der Vorstand des Theaterherbstes dankt Heesch für sein großartiges Engagement, seinen enormen Fleiß und seinen Einsatz vor, während und nach den vergangenen Festivals. In den zurückliegenden vier Jahren sei eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihm, der Vereinsleitung und der Projektmanagerin Dana Adler-Blumenstein entstanden, die nun im fünften Jahr weitergeführt werden kann. Martin Heesch wurde 1964 in Herrsching am Ammersee geboren und lebt in Berlin. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der Theaterakademie Spielstatt Ulm von 1986 bis 1989 sowie an der Ecole de mime et theatre corporel bei Wolfgang Gufler und Henri Brugat von 1985 bis 1986.

Seit 1989 arbeitet er als freischaffender Schauspieler an verschiedenen Theatern sowie für Film und Fernsehen. Unter anderem leitete er beim Greizer Theaterherbst in den Jahren 2013 und 2014 die Schauspielwerkstätten für Senioren, 2012 die Schauspielwerkstatt für Kinder „Ente, Tod und Tulpe“ und war 2008 in dem Gastspiel „Das wundervolle Zwischending“, „Clubtheater“ Berlin, zu erleben. Zudem entwickelte und inszenierte er mit der Ganzjahres-Schauspielwerkstatt des Theaterherbstes die erfolgreichen Stücke „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“ (2017) und „Oase der Freiheit“ (2018).

Karsten Schaarschmidt
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit