Saisonabschlusskonzert der Kleinreinsdorfer Schalmeien vor vollbesetztem Haus.

Saisonabschlusskonzert der Kleinreinsdorfer Schalmeien vor vollbesetztem Haus.

Auf den Tischen musiziert
Saal im Kleinreinsdorfer Gasthof »Zum heiteren Blick« zum Beben gebracht.

Saisonabschlusskonzert der Kleinreinsdorfer Schalmeien vor vollbesetztem Haus.
Auf die Tische stiegen die Kleinreinsdorfer Musiker am Sonnabendabend beim Abschlusskonzert der Saison. Saal im Kleinreinsdorfer Gasthof »Zum heiteren Blick« zum Beben gebracht.
Kleinreinsdorf. Eine schöne, aber auch anstrengende Saison neigt sich für die Mitglieder der Kleinreinsdorfer Schalmeien dem Ende entgegen. Doch ein Saisonende ohne Abschlusskonzert für die Kleinreinsdorfer Schalmeien undenkbar. Und natürlich genauso für die Freunde der Schalmeienmusik aus der Region.
Ein vollbesetzter Saal im Gasthof »Zum heiteren Blick« am Sonnabend für die rund 50 Musiker der Kleinreinsdorfer Schalmeien, die mit wahrer Lust am musikalischen Spiel in den Saal marschierten, eine wahre Freude. Aus der gesamten Region war Gäste gekommen, selbst aus dem oberfränkischen Naila, und ließen sich von der Musik begeistern.
»The Final Coundown« gab es zum Auftakt des Abends. Und das konnte man ruhig wörtlich nehmen, hatten die Vollblutmusiker doch rund 40 Einsätze in dieser Saison schon hinter sich und waren am Nachmittag noch in Waltersdorf gewesen, um ein Geburtstagsständchen zu überbringen.
Dann konnte man Abba hören, genauso wie man zum Walzertakt schunkeln konnte. Der kaiserliche Heeresmusikmarsch Nr. 2 durfte nicht fehlen, ebenso das Kleinreinsdorfer Heimatlied »Es zogen 20 Spielleute«. Eine kleine Hymne für Schalmeien ist wohl »Amsterdam« schon geworden, doch versicherten sie auch, dass sie »Wieder alles im Griff« hatten. Ein bunter Reigen quer durch viele Musikstile und -epochen, das macht die Musik der Kleinreinsdorfer Schalmeien aus und ließ das Publikum begeistert mitgehen.
Natürlich war auch die Jugendtanzgruppe des TV Kleinreinsdorf 1888 mit dabei, die mit ihren Tänzen, unter anderem »Wonderful World«, die Pause zwischen den Programmteilen verkürzte.
Interessant zu erfahren war, welche Stimmgruppen das Kleinreinsdorfer Schalmeienorchester in sich vereinigt. Die stellte Friedhard Bauch, der Chef des Klangkörpers, zu Beginn des zweiten Konzertteiles vor. So gaben Bariton, Bass, Sopran, Alt und Trommler Proben ihres Könnens, wobei die Aktiven vorgestellt wurden, um dann gemeinsam im Programm weiter zu spielen.
Bunt gemixt war auch nach der Pause das Programm. Doch der Höhepunkt des zweiten Teils war das große Trommlersolo mit »The Lion Sleeps Tonight«, denn da hielt es keinen der Besucher mehr auf dem Stuhl und frenetischer Applaus forderte eine Zugabe. Musiziert wurde schließlich sogar auf den Tischen stehend sehr zur Freude der Fans der Schalmeienmusik, die einmal mehr in Kleinreinsdorf einen amüsanten Abend erleben durften. Und die Kleinreinsdorfer bewiesen erneut die Qualität ihres Klangkörpers.
Peter Reichardt @13.10.2012