Leiterin der Vogtlandhalle Greiz zieht positives Resümee

Stadtansichten von der Fürstliche Schloss und Residenzstadt Greiz 2015
Abendlicher Blick auf die Vogtlandhalle Greiz. Aufnahme von Ende März 2015. Rechts der "alte" Zaun des Goetheparks.

Besucherzahlen haben sich konstant eingependelt
GREIZ. „Wenn ich die letzten vier Jahre Revue passieren lasse, kann ich sagen, dass wir mit der Entwicklung sehr zufrieden sind“, sagte Undine Hohmuth, Leiterin der Vogtlandhalle Greiz. Seit der feierlichen Eröffnung der Einrichtung am 18. März 2011 sei das Interesse ungebrochen und man freue sich über ausgezeichnete Verkaufszahlen. Die Vogtlandhalle Greiz habe sich als stimmungsvolle Kulisse für Veranstaltungen aller Art einen guten Namen gemacht. Ob volkstümliche Konzerte, Shows und Galas, Musicals, Opern und Operetten, auch Tagungen, Messen und Bälle – das Programm ist vielseitig. Insgesamt 231 Veranstaltungen mit 68.790 Besuchern gingen im Jahr 2014 über die Bühne – dazu kommen die Besucher von Ausstellungen, Messen, Tagungen, Proben und Seminaren. 87.995 nennt Undine Hohmuth als Gesamtzahl für das abgeschlossene Jahr. Die Besucherzahlen haben sich seit Eröffnung der Vogtlandhalle „eingependelt“, konstatiert die Leiterin, die aber auch betont, dass das Level betreffs der Anzahl von Events erreicht sei. In puncto Auslastung einzelner Veranstaltungen sieht Frau Hohmuth noch Steigerungsmöglichkeiten. „Es gibt absolut keine Garantie, wie eine Veranstaltung angenommen wird“, wie sie aus Erfahrung weiß. Selbst, wenn ein und dasselbe Event in der Umgegend bestens lief, sei das kein Garant, dass es in Greiz genauso gut angenommen wird – umgekehrt ebenfalls. So gut wie möglich “am Markt zu sein“, haben sich Undine Hohmuth und ihr sechsköpfiges Team auch weiterhin auf die Fahnen geschrieben. Dazu müsse man stets „das Ohr an der Masse“ haben; auch ein geschicktes Händchen, den richtigen Zeitpunkt für einen Künstler zu „erwischen“. Undine Hohmuth bestätigt, dass es vor allem die volkstümlichen Veranstaltungen sind, die stets einen „Kunstgriff“ darstellen. Auch Comedy-Events stünden in der Gunst der Besucher stets ganz weit oben. Vieles baue sich auf, weist Frau Hohmuth zum Beispiel auf den Frühlingsball mit der Andreas-Lorenz-Band, das Multi Visions Festival oder das Oktoberfest hin. Eigenproduktionen, wie die Tanzgala der Kreismusikschule „Bernhard Stavenhagen“, das beliebte Weihnachtsmärchen des Spontantheaters Hartmann oder das Weihnachtssingen des Neuen Reußischen Sängerkreises seien nach wie vor der Renner auf lokaler Ebene. Auch Zeugnisübergaben, Abi-Bälle, die Lions Gala oder Firmenjubiläen habe man im Großen Saal der Vogtlandhalle über die Bühne gebracht. Der Wirtschaftstag des Landkreises Greiz, die Ausbildung-oder Schmuck-und Mineralienbörse zählten ebenso zu den Höhepunkten – nicht zu vergessen die stets sehr gut besuchten Sinfoniekonzerte der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. Rockkonzerte hätten allerdings noch einige Besucher mehr verdient, wie sich die Leiterin der Vogtlandhalle Greiz für die Zukunft wünscht. Was sie immer mehr feststellt: der „Wirkungsradius“ der Greizer Kultureinrichtung habe sich enorm vergrößert. Immer mehr „Leute von außerhalb“ kämen zu Veranstaltungen in die Vogtlandhalle.

Antje-Gesine Marsch @05.04.2015

Werbeanzeigen