Schon morgen werden im Landkreis Greiz die ersten Osterfeuer entzündet. Vorher gibt es Vieles zu bedenken: Speis und Trank, Abfallrecht, Brandschutz und auch tierische Untermieter im Feuerholz. Wie die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Greiz informiert, ist so ein riesiger Holzhaufen für Zaunkönig, Igel und Spitzmaus wie ein bezugsfertiger Neubaublock. Damit das Brauchtumsfeuer nicht unfreiwillig zur Todesfalle wird, sollte das Feuerholz noch einmal umgeschichtet werden, bevor es entzündet wird. Denn Igel, Kröten und Co. flüchten nicht, sondern verbrennen qualvoll.
Übrigens: Wem das ethische Argument nicht reicht, dem sei noch der Bußgeldkatalog Umwelt ans Herz gelegt: 100 bis 10.000 Euro Geldbuße können verhängt werden, wenn ein Wildtier vorsätzlich oder fahrlässig verletzt oder getötet wird.
Weitere Informationen sind u.a. auf folgenden Seiten verfügbar:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/osterfeuer-umwelt-und-tierfreundlich
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feste-feiern/ostern/15652.html
