70 Gäste kamen zur Jugendpassionsandacht in die Pohlitzer Kirche

70 Gäste kamen zur Jugendpassionsandacht in die Pohlitzer Kirche
Stationswechsel: Die Leinwand wurde von einem fliehenden Jünger, welcher sich im Garten Getsemani befand, durchrannt.

Gemeinsames Agapemahl beschloss den Abend
GREIZ. „70 Gäste kamen zur Jugendpassionsandacht in die Pohlitzer Kirche“, teilte der Kreisreferent für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, Christian Mende am späten Freitagabend voller Freude mit. Unter dem Thema “Der Weg ist das Ziel” hatte er gemeinsam mit der Gemeindereferentin der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde, Kerstin Czwienczek zu dieser ökumenischen Andacht eingeladen.
Beteiligte Jugendgruppen waren die KonfirmandInnengruppe Greiz/Pohlitz/Gommla, Caselwitz/Hohndorf, Reinsdorf 7. und 8. Klasse, die Junge Gemeinde Caselwitz, die Junge Gemeinde Pohlitz, die Junge Gemeinde Siebenhitze, der Teenkreis der Lebenszeichengemeinde und die Katholische Jugend.
Sieben Stationen wurden gemeinsam erlaufen, wobei jeweils eine Station von den verschiedenen Jugendgruppen durchdacht, vorbereitet und präsentiert wurde. Das Anspiel der Konfirmanden der Klasse 8 titelte „Station Jesus vor Pilatus“: Pilatus sitzt in der Badewanne (freundliche Leihe der Firma Grimm aus Elsterberg), Weintrauben werden ihm dargereicht und ihm wird kühle Luft zugefächelt, Soldaten bringen den gefesselten Jesus und bringen ihre Anklagepunkte vor – Pilatus will lieber baden und die Anklagepunkte interessieren ihn nicht: er hält sie für nichtig. Beim Stationswechsel wurde die Leinwand von einem fliehenden Jünger, der sich im Garten Getsemani befand, durchrannt. „Das mit der Leinwand war richtig gut. Es war eben einfach mal ein anderes Theaterstück“, wie Marius Frantz sagte, der den fliehenden Jünger spielte, der seine Jacke zurück lässt und auf der Flucht vor den Soldaten durch die Wand rennt.
Nach der Andacht wurde zum gemeinsamen Abendessen in das Gemeindehaus eingeladen. Jeder der Jugendlichen hatte etwas mitgebracht. Die ersten Christen feierten das Abendmahl grundsätzlich noch mit einem richtigen Essen, bei dem alle satt wurden. Sie nannten es Agapemahl. Bei dieser besonderen Mahlzeit teilt man alles miteinander.

Antje-Gesine Marsch @28.03.2015

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