Hilmo-Stad’l sagt für 2017 alle Veranstaltungen ab

Stefanie und Eberhard Hertel: Weihnachten im Hilmo-Stad'l
Im ausverkauften Hilmo-Stad'l verfolgen die Gäste die Aufführung.

Ungereimtheiten in puncto Brandschutzmeldeanlage führen zu diesem Entschluss – Hilmo-Stad’l schließt im Jahr 2017 die Veranstaltungspforten

GREIZ-SACHSWITZ. „Aufgrund umfangreicher baulicher Maßnahmen finden in diesem Jahr leider keine Veranstaltungen statt“, heißt es auf der offiziellen Webseite des Hilmo-Stad’ls.
Was aber steckt hinter dieser kurzen Meldung? „Es gibt noch eine Menge Ungereimtheiten in puncto Brandschutzgesetz und Brandschutzmeldeanlage“, erklärt dazu Stad’l-Betreiber Rainer Trautlofft. Derzeit laufen zahlreiche Recherchen, Planungen und Ausarbeitungen, die aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werden.

Als Veranstaltungsstätte für private Feiern kann das Hilmo aber weiterhin gemietet werden, weist Stad’l-Chef Rainer Trautlofft hin.
Wie es nun in Hinblick auf musikalische Veranstaltungen weitergeht – „da müssen wir abwarten.“

Im Dezember 2012 öffnete das Hilmo-Stad’l seine Pforten und entwickelte sich seither zu einem gediegenen Veranstaltungsort mit gehobener Qualität. Zur Premiere im Jahr 2012 hatte das Unternehmerehepaar Ingrid und Rainer Trautlofft mit Stefanie und Stad’l-Wirt Eberhard Hertel und ihrem Programm „Wenn die Weihnachtsglocken läuten“ zwei Volksmusik-Stars der ersten Klasse verpflichten können. Vier weitere Weihnachskonzerte folgten. Auftritte von Dagmar Frederic, Peter Wieland, Achim Mentzel, Andreas Holm und Thomas Lück, Gerd Christian, Hans-Jürgen Beyer, Kammersänger Heiko Reissig, Sachsenkind Friedlinde oder Karel Gott gehörten zu den Höhepunkten der Historie des Hauses. Im letzten Jahr sorgte der 1. Greizer Hilmo-Textilball für Furore.

Antje-Gesine Marsch @09.03.2017

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