Statement Greizer Persönlichkeiten

Friedliche Mahnwache auf dem Greizer Zaschberg

Greizer Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Wirtschaft positionieren sich zu Rassismus und Ausländerfeindlichkeit

Frank Tempel, Bundestagsabgeordneter, DIE LINKE. positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Sehr geehrte (unzufriedene) Greizer

Kundgebung auf dem Greizer Markt – Solidarität mit den Asylbewerbern
Frank Tempel. Bundestagsabgeordneter, DIE LINKE

Flüchtlinge, egal von woher sie zu uns kommen und aus welchen Gründen sie zu uns kommen, sind nicht der Grund für die wirtschaftliche Schwäche des Landkreises Greiz. Flüchtlinge sind nicht der Grund für existenzbedrohende Hungerlöhne und soziale Ausgrenzung. Seit Mitte September diesen Jahres versuchen Nazis, unzufriedene Greizer Bürgerinnen und Bürger für ihre menschenverachtenden politischen Vorstellungen einzuspannen. Und tatsächlich gab es einige, die diesen Aufrufen blind gefolgt sind, obwohl in den Reden gegen das Flüchtlingsheim nichts als Hass und Gewaltbereitschaft zu hören ist. Diesen Mitläufern sage ich deutlich, sie sind auf der falschen Seite und die Ausgrenzung anderer wird ihre Lage niemals verbessern.
Ich bin dennoch froh, dass sich gleichzeitig demokratisch und friedlich verfasste Greizer und aus der Region kommende Menschen zusammengefunden haben, um ihrer Solidarität mit den Flüchtlingen Ausdruck zu verleihen. Ich bin froh, dass diese Menschen aus allen politischen Lagern und sozialen Schichten kommen. Dieses demokratische Bekenntnis ist zwar noch frisch aber jetzt schon so ausdauernd, dass die Nazis ihre freitäglichen Hasskundgebungen eingestellt haben.
Doch jetzt schaffen diese Nazis zum 23.11.2013 aus der ganzen Bundesrepublik andere Nazis nach Greiz, damit die Menschen nicht sehen, dass ihr Hass nicht mehrheitsfähig ist. Ich bitte alle Greizer und alle Menschen aus der Region, am 23.11.2013 öffentlich zu zeigen, dass Greiz keinen Platz für Hass und Gewalt hat. Kommen sie hinter ihren Gardinen hervor. Zeigen sie dem braunen Mob und sich selbst, dass die Lösung der Probleme des Landkreises nur friedlich und mit allen hier lebenden Menschen zusammen gefunden werden kann. Sie sind nicht allein. Wir halten zusammen.
Ihr Frank Tempel
(Bundestagsabgeordneter, DIE LINKE.)

Eva-Maria von Mariassy, Direktorin des Sommerpalais Greiz positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und RassismusGreiz muss Ruf der Fremdenfreundlichkeit behalten

Eva-Maria von Mariassy, Direktorin des Sommerpalais Greiz
Eva-Maria von Mariassy, Direktorin des Sommerpalais Greiz

Die Nächstenliebe ist ein zutiefst christlicher Gedanke; selbstlose Hilfsbereitschaft ist in fast allen Religionen ein ethisches Grundmotiv. Sie betrifft nicht nur den, der schon lange neben uns lebt oder wohnt, sondern vor allem Vertriebene, Unterdrückte, Benachteiligte, Flüchtlinge, Fremde.
Wenn Menschen aus dem kriegsgeplagten Syrien fliehen, um ihr nacktes Leben zu retten, dann ist es unsere menschliche Pflicht, ihnen Schutz vor Gefahr und Verfolgung zu gewähren, ihnen Zuflucht und Obdach zu bieten.
Dass durch nicht einmal 50 fremde Menschen, die aus Syrien kommen und nicht unsere Sprache sprechen, Teile der Greizer Bevölkerung zu solcher Empörung angefacht werden, halte ich für bedenklich und gefährlich.
Ich selbst bin als Fremde in diese Stadt gekommen und wurde freundlich und herzlich aufgenommen. Dass in meiner neuen Heimat die Menschen liebenswürdig und gastlich sind, habe ich in meiner alten Heimat immer berichtet. Ich wünsche mir von Herzen, dass Greiz diesen Ruf der Fremdenfreundlichkeit weiter behält.
Eva-Maria von Mariassy, Direktorin des Sommerpalais Greiz

Holger Steiniger (Die LINKE) positioniert sich zu ausländerefeindlichkeit und Rassismus

Holger Steiniger (Die LINKE)
Holger Steiniger (Die LINKE)

Greiz ist reich, REICH an Geschichte die immerhin über 600 Jahre zählt, Reich an Kultur wenn man die Traditionen von Theater und Philharmonie betrachtet und REICH an Vielfalt, wenn man an die vielen Vereine, touristischen Attraktionen und allerlei Feste in unserer Stadt denkt. Diesen Reichtum teilen wir auch mit unseren Gästen und den Fremden, die hier ein neues Zuhause finden wollen.
Der größte Reichtum dieser Stadt sind ihre Bürger, die mit anschieben, mitgestalten, mitarbeiten und mittun, damit vieles zum Besten gelingt. Ja, wir könne sehr stolz auf unsere Stadt sein, auch wenn nicht immer allen alles gefällt und man auch manches anderes, vielleicht sogar besser machen könnte, mit mehr Gemeinsamkeit. Und genau das fehlt dieser Stadt sich Gemeinsam stark zu machen, über trennendes hinweg. Gemeinsam für diese Stadt, für unsere tolle Stadt einzustehen. Wir dürfen nicht zulassen, dass einige wenige von uns mit fremden Krawallmachern unsere Stadt in Misskredit bringen. Wir haben Platz für Jeden, der zu uns kommt, um mit uns zu leben, aber wer nur kommt, um zu stören, den sollten wir GEMEINSAM die rote Karte zeigen. Hier ist kein Platz für Hetze, Rassismus, und Völkerhass. Greiz sollte stehen für Toleranz, Menschlichkeit Freundschaft und Miteinander. Deswegen gehe ich am Samstag nach Pohlitz, um meine Solidarität mit den Flüchtlingen zu demonstrieren, GEMEINSAM mit hoffentlich vielen Greizer Bürgern.
Holger Steiniger, Die LINKE

Das Industrieforum Greiz positioniert sich gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Die Mitglieder des Greizer Industrieforums sprechen sich hiermit entschieden gegen die in unserer Stadt zurzeit stattfindenden rechtsextremen Demonstrationen aus.
In fast allen unseren Unternehmen sind ausländische Mitbürger beschäftigt, die durch ihre vorbildliche Arbeitseinstellung und ihr Engagement wertvolle Stützen unserer Betriebe sowie zuverlässige und geschätzte Kolleginnen und Kollegen sind.
Uns ist die Würde jedes einzelnen Menschen wichtig. Wir setzen uns für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen, gleich welcher Nationalität, ein und wehren uns entschieden gegen die Aufmärsche der rassistischen, fremdenfeindlichen Gruppierungen in Greiz.
Die rechtsextremen Wortführer benutzen die Asylbewerber und soziale Probleme in unserer Stadt als Alibi zur Verbreitung ihrer fremdenfeindlichen Ideologie und möchten das Bewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sinne beeinflussen. Unsere Stadt darf nicht von Extremisten vereinnahmt werden.
Die Mitglieder des Greizer Industrieforums rufen daher alle Greizer auf, sich für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben zu engagieren, da dies von allen Seiten gelebt werden muss.
Die Unternehmen des Greizer Industrieforums:
Akzo Nobel Functional Chemicals GmbH
BlechTech GmbH
Büschel Feinschneidtechnik GmbH
Express Design
Feutron Klimasimulation GmbH
GREDAMO Greizer Damenmoden GmbH
GWC – Gewerbe- und Wirtschaftsconsult GmbH
Jahn Wach- und Sicherheitsdienste
Koehler Greiz GmbH & Co.KG
LAREMO GmbH
Max Heidrich GmbH Bauzentrum
Möbel Hierold
Optimal Textilpflege GmbH
ORCOM Holding GmbH
RASTER ZEULENRODA Werkzeugmaschinen GmbH
Sempuco Werkzeugmaschinenfabrik GmbH
Spaleck Oberflächenveredlung GmbH
Vereinsbrauerei Greiz GmbH
Volksbank Vogtland eG
Wertbau GmbH & Co. KG
Zietan und Kollegen Steuerberatungsgesellschaft
Hartleib & Kutschera GmbH & Co. KG
ZIBA Bau GmbH
Industrieforum Greiz

Frank Böttger positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Frank Böttger, Geschäftsführer Greizer Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH
Frank Böttger, Geschäftsführer der Greizer Freizeit-und Dienstleistungs GmbH & Co. KG

In Zeiten der Globalisierung, des immer weiteren Zusammenwachsens aller Länder in allen Bereichen, gehören Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass als niedere Instinkte auf den Schrotthaufen der Geschichte. Im neuen Jahrtausend hat diese Thematik nichts mehr zu suchen. Ein erheblicher Teil unseres Wohlstandes wird durch den Export erwirtschaftet. Auch dadurch haben wir die Pflicht, notleidende und existenzbedrohte Menschen zu unterstützen. In Greiz gibt es viele Initiativen und gute Ansätze, unsere Perle des Vogtlandes wirtschaftlich und kulturell überregional zu vermarkten da können wir solche Situationen, wie sie derzeit hier vorherrschen, nicht gebrauchen. Das wirft uns zurück in der öffentlichen Darstellung unserer Stadt.
Mehrmals schon war ich zu Besuch bei Freunden in einem der ärmsten Länder der Welt. Dort habe ich, abseits der für Touristen aufgehübschten Gebiete, das wahre Leben der Menschen kennengelernt, wie z.B. Väter Tag für Tag um die grundlegende Existenz für sich und ihre Familie kämpfen. Man bekommt eine ganz andere Einstellung zu Problemen und sieht, was wirklicher Überlebenskampf bedeutet. Die unqualifizierten Unterstellungen und der Generalverdacht, Asylbewerber ohne jeglichen Nachweis zu kriminalisieren da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Frank Böttger, Geschäftsführer Greizer Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH

Stephan Marek, Vorstand des Greizer Vereins the.aRter positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Stephan Marek
Stephan Marek ist der neue Wirtschaftsförderer und Tourismuskoordinator der Stadt Greiz.

Die Ereignisse der letzten Wochen haben mir sehr zu denken gegeben und oft fehlen mir die Worte auszudrücken, was ich dabei empfinde. Ich bin der Meinung, dass wir ein Problem mit der Prävention haben. Im frühen Kindergartenalter beginnend, über die gesamte Schulzeit hinweg wäre es nötig, Verständnis für das gemeinsame Miteinander zu wecken. Inzwischen durchdringt rechtes Gedankengut viele gesellschaftliche Lebensbereiche, hat beispielsweise in Sportvereine Einzug gehalten. Doch der erhobene Zeigefinger ist hier fehl am Platz was wir brauchen, ist Kommunikation. Es muss ein nicht von oben einindoktriniertes Eigeninteresse innerhalb der Bürgerschaft entstehen, solche Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Rassismus im Keim zu ersticken. Wir müssen uns offen damit beschäftigen. Ich kann als Bürger durchaus der Meinung sein, mit Entscheidungen und der Asylpolitik seitens des Landratsamtes Greiz nicht konform zu gehen, aber bitte lassen Sie uns das nicht auf dem Rücken der Asylbewerber austragen, die sicher nicht freiwillig ihr Land verließen und hier unter schwierigsten Wohnverhältnissen leben. Der nachbarschaftliche Zusammenhalt, das Gefühl für die Kommune, die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten bis hin zu Toleranz und Weltoffenheit sollte für uns Bürger der Stadt Greiz selbstverständlich sein. Und dazu gehören eben auch ausländische Bürger. Ich möchte Sie aufrufen, wach zu sein und sich von den rechten Elementen nicht unterkriegen zu lassen, die nicht aufhören werden, das friedliche Miteinander zu stören. Unsere Meinungsbildung werden sie nicht unterdrücken. Knallhart möchte ich mich von den Parolen wie rassistisches Drecksnest, die zur Demo am 9. November gerufen wurden, distanzieren, sehr geehrte Frau Katharina König. Das hat unsere Stadt, das haben unsere Bürger nicht verdient. Als langjähriger Mitorganisator der Großveranstaltung Rock für ein buntes Vogtland wünsche ich mir für die nahe Zukunft einen lokalen Aktionsplan des Greizer Landratsamtes und dass am Sonnabend viele Menschen Gesicht zeigen ohne Kapuze und Sonnenbrille!
Stephan Marek, Vereinsvorsitzender the.aRter Greiz e.V.

Christian Tischner (CDU) positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Faire, sachliche und ideologiefreie Beschäftigung mit dem Thema ist dringend notwendig

Christian Tischner, CDU: Mitglied des Stadtrates der Stadt Greiz
Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christian Tischner (CDU).
Foto: privat

Vor über zwei Jahrzehnten haben viele Greizer mit viel Engagement für Demokratie und Menschlichkeit ihre Stimme erhoben. Wir sind dankbar, dass diese Stimmen erfolgreich waren und uns ein Leben in Freiheit und Sicherheit ermöglichen. Leider gibt es noch immer viele Regionen auf unserer Welt, wo Intoleranz und Hass das menschliche Zusammenleben erschweren. Wo gemordet wird, weil andere Meinungen vertreten werden und demokratische Rechte wie Meinungs- und Redefreiheit nicht geduldet sind. Die Menschen in diesen Regionen leiden unter den Repressionen, sie verdienen unsere Unterstützung. Es ist wichtig, dass die Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten menschlich und respektvoll empfangen und versorgt werden. Nächstenliebe und Solidarität als christliche Tugenden sind der Maßstab und eine Notwendigkeit. Gleichzeitig ist es wichtig, dass auch auf der großen politischen Ebene weiter mit Diplomatie für eine friedliche Lösung der Konflikte in der Welt gesorgt wird. Niemand kehrt gern der Heimat den Rücken und lässt Familie und Freunde in der Ferne auf zunächst unbestimmte Zeit zurück.
Angesichts der aktuellen Ereignisse in Greiz ist eine faire, sachliche und ideologiefreie Beschäftigung mit dem Thema dringend notwendig. Die CDU verurteilt jegliche politische Instrumentalisierung und ideologische Auseinandersetzung mit dem Schicksal der Menschen aus den Krisengebieten unserer Erde. Es gilt ein friedliches und gemeinschaftliches Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität mit den Flüchtlingen zu setzen. Alle Demokraten sind aufgefordert die Werte von Menschenwürde, Zusammenhalt und Respekt als Handlungsmaximen der Greizer gegen Rassismus zu zeigen.
Christian Tischner, Stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender Greiz @20.11.2013

SPD-Ortsvorsitzender Wolfgang Seifert positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Sozialdemokraten stehen für Toleranz, Chancengleichheit und Gerechtigkeit

Wolfgang Seifert
Wolfgang Seifert, Greizer SPD-Ortsvereinsvorsitzender

Seit einigen Wochen gibt es in Greiz (vorrangig Pohlitz) rechts gerichtete Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Einwanderung von ausländischen Flüchtlingen nach   Greiz. Gegenveranstaltungen verschiedener Bürgervereinigungen und massive vorbeugende Polizeipräsenz waren bisher die Folge. Am 23.11. planen Neonazis   aus ganz Deutschland unter dem Vorwand „Ausländer“ Umzüge im unteren Teil der Nuschke-Straße/Unterer Teil der Pohlitzer Straße (15-20 Uhr).
Der Ortsverein der SPD bekennt sich zur Aufnahme von Flüchtlingen und zu ihrer zügigen Integration in die hiesige Bevölkerung. Wir Sozialdemokraten stehen für Toleranz, Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Wir heißen die  Flüchtlinge in Greiz herzlich willkommen.
Die Neonazis versuchen zurzeit, Greiz zu ihrem vogtlandweiten Tummelplatz zu machen   und sind nahe daran. Wollen wir Greizer das? Der Appell des SPD-Ortsvereins Greiz  gilt   allen Greizern: Wegducken war gestern!  Zeigen wir von nun an Gesicht! Beweisen wir, was in Greiz steckt!  Gemeinsam mit allen friedlichen und heimatliebenden Mitbürgern sind wir stark. Wir werden den Nazis mit friedlichen Mitteln klar machen, dass wir nicht gewillt sind, ihnen und ihrer ungeheuerlichen Menschenverachtung unsere schöne Stadt zu übergeben!
Darum findet  am gleichen Tag, Sonnabend, den 23.11.  ein friedliches Volksfest mit Friedensgebet von 15-20 Uhr in Pohlitz statt. Hierbei soll  die Bevölkerung auch über die Situation der Flüchtlinge aufgeklärt werden.
Der SPD-Ortsverein ruft zur Teilnahme aller Greizer an dieser Veranstaltung auf.
Wolfgang Seifert, SPD-Ortsvereinsvorsitzender @20.11.2013

Geschäftsführer Dieter Höland positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus
Vorsprung durch Vielfalt

Dieter Höland
Dieter Höland, Geschäftsführer der Spaleck Präzisiionstechnik GmbH
Foto: Christian Mende

Der Geschäftsführer der Firma Spaleck war auf Nachfrage erschüttert über die aktuelle Situation in Greiz. Er bemängelte den Informationsmangel hinsichtlich der Thematik der Asylbewerber in Greiz. Es beunruhigt Höland: Diese Proteste werfen uns um Jahrzehnte zurück. Ich weiß nicht, woher diese ängste gegenüber Ausländern kommen. Bisher war das Thema Ausländerfeindlichkeit in seiner Firma nie von Bedeutung. Im Gegenteil: Wolga-Deutsche wurden ohne Probleme integriert und derzeit sei man sogar auf der Suche nach Lehrlingen aus dem Ausland, so Höland. Ich kann es nur begrüßen, wenn sich Immigranten in unserer Kultur im Sinne unseres Firmenslogans integrieren wollen: Vorsprung durch Vielfalt.
Dieter Höland, Geschäftsführer der Spaleck Präzisiionstechnik GmbH @20.11.2013

Toralf Zipfel positioniert sich zu Rassismus und Ausländerfeindlichkeit
Jedes Zahnrad gehört ins Getriebe!

Toralf Zipfel, Geschäftsführer ZIBA-Bau
Toralf Zipfel, Geschäftsführer ZIBA-Bau
Foto: privat

Auch den Geschäftsführer der ZIBA-Bau GmbH in Greiz beunruhigen die Geschehnisse in Greiz in den vergangenen Wochen. Wer einen gesunden Menschenverstand hat, tritt selbstverständlich dem Gedankengut der Rechten entgegen, so Zipfel. Unser Greiz ist eine liebenswerte Kleinstadt die Perle des Vogtlandes. Es wird einem ja himmelangst um die eigene Heimatstadt. Wir dürfen unseren guten Ruf nicht riskieren, betont er. Durch rechte Gesinnungen darf die Solidarität in Greiz nicht zerstört werden. Der einzelne Mensch funktioniert nicht, wenn er egoistisch handelt. „Nur gemeinschaftlich kann unsere Gesellschaft überleben“, gibt Zipfel zu bedenken. Die Solidarität mit allen dazu gehören auch die Flüchtlinge müssen wir anstreben. Wenn wir die Flüchtlinge nicht aufnehmen, unterstützen wir indirekt die Regime der Flüchtlingsländer und nehmen den Tod von Menschen in Kauf. Ich möchte das mit diesem Bild umschreiben: ein Getriebe braucht alle Zahnräder, auch kleine und schwache, um reibungslos zu funktionieren, brachte es der Diplom-Ingenieur auf den Punkt.
Geschäftsführer Dipl-Ing. Toralf Zipfel, Geschäftsführer ZIBA-Bau

Für Humanität und Menschenwürde
Bürgermeister der Stadt Greiz, Gerd Grüner und Superintendent Andreas Görbert rufen zur Beteiligung der Bürger am 23. November auf

Gerd Grüner, Bürgermeister der Stadt Greiz bei seiner Rede im Oktober diesen Jahres während einer friedlichen Mahnwache auf dem Zaschberg.

GREIZ. Am Sonnabend, den 23. November setzen sich erneut Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt für ein humanes und menschenwürdiges Miteinander von Bewohnern und Flüchtlingen in Greiz ein. Sie informieren, diskutieren und demonstrieren für die in Greiz-Pohlitz aufgenommenen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Tschetschenien.
Das Schicksal der Flüchtlinge kann uns nicht egal sein. Es sind Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben. Es sind Menschen, die aus Ländern mit Bürgerkrieg, Armut und Intoleranz kommen. Es sind Menschen, die sich vom Verbleib in unserer Stadt und in unserem Land ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Familien versprechen. Es sind Menschen wie Sie und ich.
Die Stimmungsmache in den vergangenen Monaten gegen die Aufnahme von Flüchtlingen vergiftet das Miteinander und den Gemeinsinn in unserer Stadt. Greiz war und ist eine gastfreundliche Stadt.

Superintendent Andreas Görbert sprach zu einer Mahnwache im Oktober dieses Jahres auf dem Greizer Zaschberg.

Greiz hat und wird Flüchtlinge, Zugereiste und Fremde auch weiterhin aufnehmen. Aber wir sollten dem Fremdenhass und der Intoleranz keine Stimme und keinen Raum geben.
Beteiligen Sie sich als Bürgerinnen und Bürger dieser, unserer Stadt an den Aktivitäten für Humanität und Menschenwürde. Informieren Sie sich über die Lebensumstände der Flüchtlinge bei uns und in der Welt. Lassen Sie sich nicht die Sinne verkleistern und den Verstand vernebeln von denen, die Fremde hassen und intolerant sind und gewaltsam austeilen werden, wenn wir es zulassen.
Bitte beteiligen Sie sich am Friedensgebet in der Pohlitzer Kirche um 15.30 Uhr oder an anderen Veranstaltungen an diesem Sonnabend für das Miteinander in Greiz.
Gerd Grüner, Bürgermeister Stadt Greiz und Andreas Görbert, Superintendent Greiz @19.11.2013

Christian Tischendorf positioniert zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Mehrzahl der Bürger plädiert für das Bleiben der Flüchtlinge

Christian Tischendorf
Christian Tischendorf, Geschäftsführer der Firma Tischendorf::Die Medienpartner
Foto: privat

Seit nunmehr fast 3 Monaten halten sich die Diskussionen um das Ausländerwohnheim. Unzufriedenheit, gefühlte Benachteiligung, latente Furcht vor Fremdem und Unwissenheit von einigen Personen führen schnell zu Stigmatisierung und Ablehnung. Es wird Angst geschürt, Befindlichkeiten werden dramatisiert.
Solche Debatten sind ein fruchtbarer Nährboden für ausländerfeindliche Tendenzen und rechts-orientierte Anfeindungen und schaffen nicht selten Raum für Mitläufer. Haben wir aus unserer Geschichte denn gar nichts gelernt?
Wir sind in Deutschland nunmehr seit fast 70 Jahren in der glücklichen Situation, in Sicherheit ohne akute Kriegsgefahr zu leben. Sind wir uns dieser Tatsache eigentlich bewusst?
In Greiz geht es um 50 Personen, die vorübergehend in Deutschland Asyl erhalten: Männer, Frauen, Kinder – 50 Menschen von weltweit Hundertausenden, die vor Krieg und Zerstörung auf der Flucht sind. Hinter all den Zahlen und Fakten stehen Menschen – Einzelschicksale – oftmals von unendlich viel Leid, Elend und Entbehrungen geprägt. Männer und Frauen, die in ihrem Heimatland schwersten Diffamierungen, psychischen und zum Teil körperlichen Misshandlungen ausgeliefert waren, die zum Teil auf dringende medizinische Versorgung angewiesen sind. Kinder, die Elternteile und Geschwister verloren haben und denen eine sorglose, unbeschwerte und glückliche Kindheit in ihren Heimatländer versagt bleibt. Menschen, die von dramatischen Erlebnissen auf der Odyssee aus ihrer Heimat berichten. Die sich in Deutschland endlich in Sicherheit wiegten und dann mit ansehen mussten, wie andere Menschen mit Plakaten gegen ihre Anwesenheit auf der Straße demonstrieren. Was für ein Bild von Deutschland muss sich in den Köpfen dieser Menschen eingeprägt haben?
Ich führe ein mittelständisches Unternehmen hier in Greiz. Mir ist bewusst, dass in unserem Land nicht alles „Gold ist, was glänzt“ und dass das wirtschaftliche Umfeld in der Region schwierig ist, was letztlich auch soziale Probleme/Konsequenzen für die Menschen in Greiz und der Umgebung nach sich zieht. Aber diesen Konflikt auf dem Rücken von Kriegsflüchtlingen auszutragen, dagegen verwehre ich mich.
Ich würde mir einfach ein gewisses Maß an Respekt wünschen, für diese Menschen, die in ihrer Heimat Hab und Gut, Familie und Freunde zurücklassen haben, die oft der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Und schon dadurch eine merkliche Ausgrenzung erfahren. Ohne Arbeit , ohne gesellschaftlichen Anschluss. Es muss doch möglich sein, ein friedliches Nebeneinander zu schaffen, mit Achtung und Würde gegenüber dem anderen.
Radikalisierung und Populismus, wie geschehen in den letzten Wochen in Greiz – sei es links- oder rechtsgerichtet helfen weder der Situation an sich, noch der Flüchtlingen selbst. Unwissenheit, Unverständnis und gegenseitige Bezichtigungen verschärfen die Konflikte zusätzlich.
Das Engagement der letzten Wochen hier in der Stadt zeigt, dass die Mehrzahl der Bürger sich nicht gegen die Flüchtlinge stellt, sondern vielmehr für ihr Bleiben plädiert und Anteilnahme und Verständnis bekundet für die Situation dieser Menschen.
Deshalb mein Appell an Sie: Zeigen Sie Gesicht! Für mehr Menschlichkeit und Toleranz! Und für Greiz!
Christian Tischendorf, Geschäftsführer der Firma Tischendorf @19.11.2013

Sabine Fischer, Chefin der „Reihe 1“ positioniert sich zu Rassismus und Gewalt
Gastronomie lebt von Vielfalt der Kulturen
Fünf SCHLAGwörter – fünf UNSCHLAGhafte Antworten

Vielfalt
Gerade in der Gastronomie leben wir von der Vielfalt der Kulturen. Ich esse am liebsten Mediterran, Asiatisch und Kreolisch und könnte mir eine Küche ohne diese Vielfalt nicht mehr vorstellen.
Menschlichkeit Respekt und Hilfe untereinander sind wichtige Grundlagen für unser gemeinsames Zusammenleben und -arbeiten.

Gastfreundschaft
Wir wollen für unsere Gäste ein guter Gastgeber sein. Dabei spielen Service und Freundlichkeit eine entscheidende Rolle. Aus diesem Anspruch heraus bieten wir unseren Gästen stets qualitativ hochwertige Produkte an.

Offenheit
In unserer Zeit der Globalisierung müssen wir offen für alle und jeden sein. Ich finde es gerade auch im Urlaub sehr spannend, fremde Lebensweisen zu entdecken.
Mitgefühl Wenn ich einmal Hilfe brauche, dann freue ich mich, wenn mir Unterstützung zu Teil wird. Diese Hilfe möchte auch ich geben.
Sabine Fischer, Chefin der „Reihe 1“ @18.11.2013

Gudrun Dreßel, Vorständin Diakonieverein Carolinenfeld e.V. positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Wir sind offen für alle!

Festgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen des Greizer Frauenschutzhauses
Die Vorständin des Diakonievereins Carolinenfeld Greiz e.V., Gudrun Dreßel,

Das ist Frau Dreßels spontane und erste Antwort bei der Nachfrage zu ihrer Meinung bezüglich der aktuellen Geschehnisse in Greiz. Sie bezieht sich dabei auf die Menschen mit Behinderung, die beispielsweise im Carolinenfeld in Greiz-Obergrochlitz wohnen. Aber auch Suchtkranke, Suchende, Menschen, die Sorgen haben oder aber auch keine Sorgen plagen können jederzeit die Dienste der Diakonie in Greiz in Anspruch nehmen. Warum sollen da Menschen mit ausländischen Wurzeln ausgeschlossen werden, gibt Frau Dreßel zu bedenken. Ich darf, nein, ich kann niemanden ausgrenzen und das gilt selbstverständlich auch für die Gäste aus Syrien. Und erst recht gilt das für alle Menschen, die in Not geraten sind. Für mich stellt sich daher die Frage gar nicht, ob wir diesen Menschen hier einen Ort zum Leben geben sollen. So begrüßt Frau Dreßel die Idee, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und allen Greizern am 23. November in Pohlitz ein Zeichen für unsere Gastfreundschaft zu setzen.
Gudrun Dreßel, Vorständin Diakonieverein Carolinenfeld e.V. @17.11.2013

Jens Dietzsch, Schulleiter des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz positioniert sich zu Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Herzliche Einladung für syrische Familien zum Weihnachtskonzert in der Vogtlandhalle Greiz

Jens Dietzsch, Schulleiter des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz
Jens Dietzsch, Schulleiter des Greizer Ulf-Merbold-Gymnasiums
Foto: Privat

Flüchten, um sein Leben und das seiner Kinder fürchten, hungern. Dinge, die wir hier in Greiz seit über 60 Jahren nicht mehr kennen. Wir sollten dankbar dafür sein und an unserem Glück, dies genießen zu dürfen, auch die syrischen Familien teilhaben lassen, die dem Bürgerkrieg in ihrem Land mehr oder weniger glücklich entronnen sind.
Die syrischen Flüchtlingskinder sind die Zukunft Ihres Landes wie unsere Kinder für die Zukunft unserer Region stehen. Frieden und Wohlstand für die Zukunft unserer Kinder wird aber auf Dauer nur realisierbar sein, wenn auch in anderen Regionen unserer Erde Frieden herrscht und die Einsicht existiert, dass die Deutschen, auch die Greizer, anderen Völkern nicht feindselig gesonnen sind.
Vogtländer sind gastfreundlich. Gerade in der Vorweihnachtszeit können wir dies beweisen, können zeigen, dass wir weltoffen und tolerant sind, genauso gern Gäste empfangen wie wir selbst in anderen Ländern zu Gast sind. Nazis und rechte Stimmungsmacher haben hier nichts zu suchen.
Wir als Ulf-Merbold-Gymnasium wollen unseren Beitrag leisten und laden die syrischen Kinder und ihre Eltern zu unserem Weihnachtskonzert in die Vogtlandhalle herzlich ein.
Jens Dietzsch, Schulleiter des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz @17.11.2013

Schulleiterin Monika Georgi positioniert sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit

REUDNITZ. Vor 24 Jahren sind wir angetreten, eine demokratische, pluralistische Gesellschaft zu erkämpfen. Ich empfinde es noch heute als großes Glück, dass dies gelungen ist. Frei zu leben, ohne Angst vor Folter, Mord, Bomben oder Hunger, das ist für uns selbstverständlich.
In wie vielen Ländern der Welt jedoch Menschen unter Diktaturen oder Kriegen leiden, kann man jeden Tag in den Medien sehen. Ich stelle mir oft vor, was ich machen würde, wenn meine Familie bedroht wäre. Ich wäre froh, wenn es denn, wo auch immer, Menschen gäbe, die Hilfe zu geben bereit sind, einfach weil andere Menschen Hilfe brauchen.
Wie viel Angst muss jemand haben, wenn er sich entschließt, seine vertraute Umgebung und ihm nahe Menschen zu verlassen? Glücklicherweise kann sich das keiner der nach dem 2. Weltkrieg Geborenen vorstellen.
Ich kann den hier Schutz Suchenden gegenüber weder Neid noch Ablehnung, geschweige denn Hass empfinden.
Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und demokratisches Handeln auf der Basis des Grundgesetzes gehören zu den wichtigsten Werten, die wir als Erwachsene an Kinder und Jugendliche weitergeben können, indem wir sie ihnen vorleben.
Es sollte für jeden Greizer selbstverständlich sein, dass Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten auch in unserer Stadt Zuflucht finden können.
Sich dazu zu bekennen ist keine Politik sondern gesunder Menschenverstand.
Monika Georgi, Schulleiterin der Freien Regelschule Reudnitz“ 16.11.2013

Statement von Besong Agbor, der vor dreizehn Jahren aus Kamerun kam

Ein Fremder ist ein Freund, den ich noch nicht kenne
GREIZ. Seit 13 Jahren wohne ich im Landkreis Greiz/Thüringen und habe in dieser Zeit sehr oft mit Ausländerfeindlichkeiten und Rassismus umgehen müssen. Ich finde es schade, dass diese Problematik immer verstärkter auftritt und es immer noch in unserer Gesellschaft Personen gibt, die darüber schweigen oder sie verleumden. Meiner Meinung nach sollte es mehr Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung über diese Thematik in allen gesellschaftlichen Schichten geben“.“Ein Fremder ist ein Freund, den ich noch nicht kenne!“
Besong Agbor, Zertifizierter Sprach- und Integrationsmittler im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen

Auf Initiative von Christian Mende, Kreisreferent für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Kirchenkreis Greiz sprechen Greizer Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Wirtschaft über diese brennende Thematik:

4 Kommentare zu Statement Greizer Persönlichkeiten

  1. „Sozialdemokraten stehen für Toleranz, Chancengleichheit und Gerechtigkeit“

    Deshalb hat die SPD Hartz IV eingeführt. Oder wie soll man das sonst verstehen:

  2. Sehr geehrter Herr oder Frau Anmerkung, der Vergleich „Reiselustige Urlauber & Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet“ hinkt gewaltig und das es die USA mit den Menschrechten nicht immer ganz so genau nehmen, sollte spätestens nach Guantanamo und der NSA-Geschichte jedem denkenen Menschen klar sein. Nach Artikel 16a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland genießen politisch Verfolgte Asyl und das ist gut so !

  3. Herr Dietzsch bringt es auf den Punkt.

    Wollen wir uns als Greizer wirklich so ein Armutszeugnis ausstellen und Menschen, die in Ihrer Heimat um ihr Leben fürchten müssen, zurückweisen? Haben wir so etwas wirklich nötig?

    Man braucht sich eigentlich nur in deren Lage zu versetzen, um zu wissen wie man handeln sollte. Mir tun die Menschen leid, die Hals über Kopf ihr Land, ihre Heimat und sicher auch geliebte Menschen zurücklassen mussten, um hier nun innerhalb kürzester Zeit zu erfahren, dass sie nicht willkommen sind.

    Hier hätten wir Greizer die Möglichkeit, als weltoffene und gastfreundliche Menschen in Erscheinung zu treten oder eben als engstirnige, verbohrte Kleinstadtspießer mit rechten Ansichten.

    Es wird auch in Greiz soviel Geld für zweifelhafte Projekte verpulvert und da sollen wir die paar Euro für wirklich in Not geratene Menschen nicht übrig haben? Beschämend!

  4. Vogtländer sind gastfreundlich. Gerade in der Vorweihnachtszeit können wir dies beweisen, können zeigen, dass wir weltoffen und tolerant sind, genauso gern Gäste empfangen wie wir selbst in anderen Ländern zu Gast sind.

    Genau so ist es sehr geehrter Herr Dietsch,

    Gast kann man in jedem Land sein, man darf es mit der empfangenen Gastfreundschaft nicht übertreiben. Wenn man in die USA reist kann man auch nicht unbegrenzt bleiben.
    Damit nicht zu viele Gäste in die USA kommen hat man im Süden eine befestigte Grenze gebaut.

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