Familienfest in der Alten Papierfabrik

Familienfest in der Alten Papierfabrik
Große und kleine Besucher kamen zum Familienfest in die Alte Papierfabrik - hier kann man Schallplatten mit Wärme behandeln und wundersame Gebilde schaffen.

GREIZ. Eingebettet in das zweitägige Open-Air-Spektakel, das hunderte Gäste anzog, fand am Sonnabendnachmittag das schon zur Tradition gewordene Familienfest des Vereins Alte Papierfabrik e.V. statt. Die Jugendlichen, die das Areal der Pappe in ein übergroßes Wohnzimmer verwandelt hatten, boten auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm für Klein und Groß. Die Hüpfburg thronte im Eingangsbereich, den der Stadtjugendring Greiz betreute. Die Freunde der Tremnitzer Rettungshundestaffel boten in ihren Vorführungen Erstaunliches und demonstrierten bei einer Übung, wie die Vierbeiner Leben retten können. Vor der Bühne gab die Schülerband Hellvean Metal ein kleines Unplugged-Konzert; in der Kulturgarage lud Ines Münzner zum Filzen ein. Unter ihrer Anleitung entstanden kunstvolle Blüten, Federn oder Haarbänder. Wer schon immer mal eine Schallplatte deformieren wollte und daraus etwas Kreatives gestalten, war im Hof richtig. Thomas Müller hatte die einst beliebten Tonträger aus dem Schutt geholt, wie er berichtete. Mit einer Heißluftpistole, dicken Handschuhen und guten Ideen ausgerüstet, versuchten Kinder, aber auch Erwachsene aus den schwarzen Scheiben etwas Sinnvolles zu kreieren, etwa eine dekorative Schale, wahlweise auch einen (undichten) Becher. Spaß machte es zumindest allen. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde auch wieder bestens gesorgt Kaffee und hausgebackener Kuchen luden genau wie Deftiges vom Rost zum Schlemmen ein.

Antje-Gesine Marsch @17.08.2013

3 Kommentare zu Familienfest in der Alten Papierfabrik

  1. Hi,

    die Spielerein mit den Schallplatten tun mir als Vinyl-Fan, ja schon fast in der Seele weh! Aber irgendwie finde ich das ganze auch sehr interessant. Könnte mir die Platte oben aus dem Bild auch gut als Obstschale oder auch Arschenbecher bei mir im Wohnzimmer vorstellen.

    Sowas hat sicherlich kein anderer bei sich stehen.

    Beste Grüße

  2. Der Verein heisst: „Alte Papierfabrik Greiz“ e.V. und Hüpfburg und die Spielgegenstände sind zwar vom Stadtjugendring Greiz e.V., wir haben das aber selbst betreut. Ausserdem gab es auch noch Führungen durch die Gebäude. Vielen Dank für den schönen, liebevollen Artikel Frau Marsch!

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