Einmal Weltall und zurück

Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz
Alte Mig auf dem Ausstellungs-Gelände in Morgenröthe-Rautenkranz

Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz ist einen Besuch wert

MORGENRÖTE-RAUTENKRANZ. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es im Inneren einer Raumkapsel aussieht, wie man sich im Trainingsmodul des Basisblocks der Raumstation MIR fühlt oder wie sich ein Kosmonaut im Weltraum rasiert, der ist in der Deutschen Raumfahrtausstellung im vogtländischen Morgenröthe-Rautenkranz genau richtig aufgehoben.

Den Nutzen der Weltraumforschung für die Menschheit der Öffentlichkeit nahezubringen, ist dabei Grundziel des seit 2007 bestehenden Ausstellungskomplexes. Wir sind stolz darauf, so eine gigantische Ausstellung zu haben, wie es eine Einheimische formulierte. Schließlich sei Morgenröthe-Rautenkranz der Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten, Sigmund Jähn, der es sich seinerzeit auch nicht nehmen ließ, den Grundstein des futuristisch anmutenden Gebäudekomplexes zu legen und vor drei Jahren auch bei der feierlichen Eröffnung präsent zu sein.

Ihm wurde ehrenhalber ein ganzer Raum gewidmet, der neben biografischen Fakten auch persönliche Dinge, wie einen Original-Raumfahrtanzug und verschiedenen Forschungsgeräte offeriert. Ein Teil der Ausstellung ist dem unbemannten, ein anderer der bemannten sowjetischen und amerikanischen Raumfahrt gewidmet. Auch einen geschichtlichen Abriss über Erkenntnisse der Astronomie seit Kopernikus bis hin zu ersten Flug- und Raketenexperimenten stehen auf dem Programm, das durch einen Besuch des Raumfahrt-Kinos noch aufgewertet werden kann. Für die Liebhaber der Kultserie Star Trek gibt es noch bis 3. Oktober 2010 etwas ganz besonderes zu bestaunen: neben einmaligen Exponaten aus der erfolgreichen Serie kann man vieles über die Crew und deren futuristische Weltraumabenteuer erfahren. Der 24. April wird ganz dieser speziellen Thematik gewidmet sein.

Antje-Gesine Marsch @07.04.2010