Bürgerstiftung wird zur Heimatstiftung Greiz-Vogtland

Vorstand neu gewählt, HW- Spendenaktion läuft noch

„Auch wenn der Name in ´Heimatstiftung Greiz-Vogtland´ (HGV) geändert wurde, unser Ziel bleibt: Die Bürger errichten eine Bürgerstiftung und lösen sich aus dem Dilemma klammer öffentlicher Haushalte“ bringt es der bis-herige und für vier Jahre neu gewählte Präsident Torsten Röder auf den Punkt. Wegen Corona erst im vierten Anlauf konnte endlich am 1.10.2021 die Jahreshauptversammlung (JHV) mit Neuwahl des Vorstandes durch-geführt werden. In der JHV dankte Röder seinen bisherigen Vorstands-kollegen Christiane Gräßer und Frank Küffner für ihr jahrelanges Engagement. Beide hatten gesundheitsbedingt ihre Ämter niederlegen müssen. Neu gewählt wurde als Vizepräsident René Kramer, als Schatz-meisterin die selbständige Bilanzbuchhalterin Conny Tristram. Neben der Namensänderung beschlossen die Mitglieder auch eine neue, coronafeste Satzung. „Die neue Satzung lässt neben Online-Treffen nun auch Fördermitglieder zu. Für 24.-€ Beitrag im Jahr können sich bei uns Menschen einbringen, die das Vogtland verlassen haben, sich aber weiter mit ihrer alten Heimat verbunden fühlen“ wirbt Kramer um diese Mitglieder. Er weiß, von was er spricht. Denn er lebt selbst berufsbedingt in Hessen, verfolgt aber das Leben in der alten Heimat aufmerksam. Die Ausweitung in das Vogtland (Weida gilt als Wiege des Vogtlandes) begründet Conny Tristram so: „Die Spendenaktion für den Märchenwald Wünschendorf/E. mit fast 11 T€ zeigte, dass sich Menschen von weither mit ihrer alten Heimat verbunden fühlen. Das ist oft die Region, nicht nur eine Stadt oder Gemeinde“. Aktuell läuft immer noch die Spendenaktion für die Opfer der Hochwasser (HW) im Ahrtal, in Bayern und Sachsen, zu der bereits Spenden eingegangen sind. „Der neue Vorstand wird nun die Verteilung der Spendenmittel in Angriff nehmen und dazu Transparenz herstellen“ so Tristram. Besprochen wurden weitere Bürger-Projekte (BP), für die sich Interessenten gern melden können. Gesucht werden Mitstreiter für ein Puppentheater sowie insbesondere für ein Medienprojekt, daß als „Heimatbote Vogtland“ die Verbindung in die alte Heimat des nordöstlichen Vogtlandes absichern soll.