Buchlesung Holzdorfs langer Arm in der Greizer Bibliothek

Buchlesung Holzdorfs langer Arm in der Greizer Bibliothek
Winfried Arenhövel zeigt Bilder aus seiner Heimat

Der Greizer Winfried Arenhövel stellt am Sonnabend, den 6. Oktober in der Greizer Bibliothek – einen Tag vorher im Gut Holzdorf – seinen neuen Band vor
GREIZ Am Sonnabend, den 6. Oktober, um 11 Uhr wird der Greizer Winfried Arenhövel den dritten Band seiner Trilogie „Verbrechen um Beno – Holzdorfs langer Arm“ in der Bibliothek auf dem Kirchplatz vorstellen. Damit schließt sich der Kreis der Romanserie um die Geheimnisse von Gut Holzdorf und die Kunstschätze von Otto Krebs, die in den ersten beiden Bänden „Verbrechen um Beno – Wie ich sie selbst erlebte“ und „Das Geheimnis von Güntsches Ruh“ im Zentrum stehen. Wer Teil 1 und 2 der Romanreihe kennt, weiß um die Spannung und um die realen Hintergründe. Doch Teil 3 ist noch einmal eine Steigerung mit völlig unerwarteten Wendungen, wie es aus dem Geest-Verlag verlautbar wurde.

Zum Inhalt: Zwei Jahre sind seit den letzten Ereignissen um das Gut Holzdorf vergangen. Aber die spannenden, oft bedrohlichen Abenteuer von Beno und seinen Freunden sind noch nicht vorbei. Nach dem Mauerbau 1961 werden sie durch die neue Zentralschule, die ausgerechnet im ehemaligen Gut von Otto Krebs errichtet wird, ins abenteuerliche Geschehen zurückgeholt, müssen die Freunde neue, gefährliche Abenteuer bestehen. Werden sie dem Geheimnis um die rätselhafte wie bedeutende Kunstsammlung des Mannheimer Fabrikanten näherkommen? Bald müssen sie feststellen, wie schwer der Umgang mit dieser Geschichte ist. Zufällige Funde stellen ihre Kombinationsgabe erneut auf eine harte Probe, bringen ihnen aber auch Persönlichkeiten wie den Komponisten Max Reger, die Musikerfamilie um Adolf Busch oder auch die Weimarer Malerschule und den Bildhauer Josef Heise näher. Auch mit diesem dritten Teil der Abenteuer um Beno bietet sich dem jungen und erwachsenen Leser die Möglichkeit, sich auf dem Hintergrund eines spannenden Geschehens mit brutalen Erfahrungen aus der Nazizeit, aber auch totalitären Ansprüchen des frühen DDR-Sozialismus auf äußerst anschauliche Weise auseinanderzusetzen.
Man darf also neugierig sein, wie es mit Beno und seinen Freunden weitergeht. Der Kriminalroman, der für junge und junggebliebene Leser gleichermaßen geeignet ist, wird sicher für Lesespannung und Lesefreude sorgen.

Zur Person:

Winfried Arenhövel wurde 1949 in Weimar geboren.
– Wegen Ablehnung der Jugendweihe wurde er nicht zur Erweiterten Oberschule zugelassen.
– 1962-65 Schulbesuch auf Gut Holzdorf
– 1965-1969 Besuch des Bischöflichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin
– Dort Abitur, das allerdings staatlich nicht anerkannt wurde.
– 1969-1971 Studium der Katholischen Theologie in Erfurt Abbruch der Priesterlaufbahn
– Trotz bestandener Eignungsprüfung Ablehnung eines Schauspielstudiums aus politischen Gründen
– Musikstudium Verlust des Studienplatzes für Violine und Komposition, weil er den Dienst mit der Waffe verweigerte (Bausoldat)
– 1974 nach Heirat mit Margarita – Umzug nach Greiz, drei Töchter
– 2. Geiger im Staatlichen Sinfonieorchester Greiz
– 1975-1979 Fernstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar
– Seit 1992 Konzertmeister der 2. Violinen Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach
– Seit 1999 künstlerischer Leiter der Märchenspiele auf der Waldbühne Legefeld
– 2006 Thüringer Verdienstorden
– 2012 Bürgermedaille der Stadt Greiz in Silber

Antje-Gesine Marsch @25.09.2012

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