„20 Jahre AWO-Jugendclub Berga“ wurde mit Sommerfest gefeiert

"20 Jahre AWO-Jugendclub Berga" wurde mit Sommerfest gefeiert
Wer wollte, konnte sich beim Bogenschießen ausprobieren.

Viele junge Leute, aber auch Ehemalige konnten beim Sommerfest aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums des Jugendclubs Berga begrüßt werden

BERGA/GREIZ. Jede Herausforderung ist ein Tor zu neuen Erfahrungen. Diese Herausforderung, möglichst viele Kinder und Jugendliche im Freizeitbereich zu erreichen, mit ihnen gemeinsam Aktivitäten zu gestalten und dauerhaft die gesundheitliche als auch soziale und sportliche Entwicklung zu fördern, ist und bleibt eines der Ziele unserer Arbeit, so Enrico Heinke, Vorsitzender des Kreisverbandes Greiz der AWO, beim Sommerfest „20 Jahre AWO Jugendclub Berga“ am Wochenende.
Endlich mal was los für uns in Berga – so die Meinung der vielen jungen Besucher, die zur Jubiläumsfeier in den AWO Jugendclub an der Winterleite gekommen waren.

Ein ständiges Kommen und Gehen der jungen Leute, viele spannende und interessante Aktivitäten, die sie ausprobieren konnten. Ja selbst eigene Aktivitäten hatten die jungen Leute mit dem Jugendforum beim Kreissportbund Greiz organisiert und damit das Programm dieses Sommerfestes bereichert.

20 Jahre AWO Jugendclub Berga heißt natürlich nicht, dass zu diesem Zeitpunkt erst der Jugendclub Berga gegründet wurde. Interessant in diesem Zusammenhang die Vorgeschichte dieses Clubs.
Anfang der neunziger Jahre hatten sich in Berga zwei Punk-Bands gefunden, die krampfhaft Proberäume für ihre Musikausübung suchten. So sollen in einer stillgelegten Bergaer Bäckerei die ersten Treffen stattgefunden haben. Danach sollen die damaligen jungen Musiker im sogenannten Hexenhäuschen, wie der Bergaer Volksmund dazu sagte, untergekommen sein.
Um 1993 sollen diese Aktivitäten in einen Jugendclub umgewandelt worden sein, der unter der Trägerschaft der AWO betreut worden sei.
So berichteten jedenfalls Bergaer Bürger, die im genannten Zeitraum zu den Besuchern dieses Klubs gehörten.

Die Bausubstanz des Hexenhäuschens muss nicht die beste gewesen sein, was die Stadtverwaltung Berga sowie die AWO Kreisverband Greiz in 1977 veranlasste, ein neues Klubgebäude in Berga zu planen und zu bauen.

Im September 1997 die Grundsteinlegung, im Oktober 1997 bereits das Richtfest und am 3. Mai 1998 die Übergabe und Einweihung des neuen AWO Jugendclubs Berga – eine Leistung, die sich sehen lassen konnte.
Schon damals eine feste Einrichtung für Kinder und Jugendliche aus der Region, ein Treffpunkt für den Gedankenaustausch, zum Erproben der eigenen Fähigkeiten sowie Fertigkeiten, der eigenen Kreativität, aber auch der sinnvollen Freizeitgestaltung.
Eine Kinder- und Jugendeinrichtung in Berga, die sich seither großer Beliebtheit erfreut und immer wieder zum Treffpunkt der jungen Menschen in und um Berga wird.

Und das zeigte sich auch beim diesjährigen Sommerfest, das als Jubiläum „20 Jahre AWO Jugendclub Berga“ gefeiert wurde. Erfreulich, dass nicht nur junge Leute dieses Jubiläum feierten, sondern auch Ehemalige kamen, um sich in der Einrichtung umzusehen.
Auch Sponsoren und Gönner der Einrichtung waren der Einladung gefolgt.
Ja selbst der Bergaer Bürgermeister Steffen Ramsauer und Elke May vom Jugendamt des Landratsamtes Greiz ließen es sich nicht nehmen, dieser Einrichtung einen Besuch abzustatten und zum Jubiläum zu gratulieren.

Die Kinder und Jugendlichen feierten jedenfalls ausgiebig und ausgelassen. Die Mädchen und jungen Damen des Berg’schen Carnevalvereins sorgten mit ihren Programmausschnitten für viel Schmiss, Charme und Spaß, wenn dabei auch die Straße kurzzeitig für ihre Auftritte gesperrt wurde. Viele anwesende junge Männer warfen dabei begehrliche Blicke auf die Tänzerinnen und ihre Kostüme.

Die Kooperation mit dem Sozialraum Südost klappte ausgezeichnet und sorgte für weitere sportliche Aktivitäten an diesem Nachmittag.
Ein Dank sei all denen gesagt, die mit ihrem Engagement diesen Jubiläumstag für die Kinder in und um Berga möglich machten.
Allen voran die Clubbetreuerin Steffi Böhme.

Ein langjähriges soziales Engagement sowohl der AWO Kreisverband Greiz e.V., als auch der Stadtverwaltung Berga.
Ein Miteinander von Jung und Alt, ein Ort des Gedankenaustausches, des Redens miteinander und damit des Vermittelns von Erfahrungen und Erkenntnissen.
Und das noch hoffentlich viele Jahrzehnte für die junge Generation in der Region.

Peter Reichardt @24.05.2018

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