Zusammengekommen: Ulf-Merbold-Gymnasium und Ernst-Arnold-Schule

Zusammengekommen: Ulf-Merbold-Gymnasium und Ernst-Arnold-Schule

„Zusammengekommen“ titelt die erste gemeiname Ausstellung des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz und des Staatlichen Berufsbildenden Zentrums „Ernst Arnold“

GREIZ. „Die Kreativität in sich zu sehen, ist eine Kunst – wer aus ihr schöpft, ist ein Künstler“, so die Publizistin Wilma Eudenbach. Analoges und Digitales, frei Künstlerisches und Angewandtes, Farbiges und Grafisches, Gedrucktes und Gezeichnetes, Räumliches und Flächiges zeugen von der großen Kreativität Greizer Gymnasiasten, deren Werke man seit Donnerstag in der Greizer Bibliothek beschauen kann.

„Zusammengekommen“ titelt die erste gemeinsame Ausstellung des Ulf-Merbold-Gymnasiums und des Staatlichen Berufsbildungszentrums „Ernst Arnold“, die vor zahlreichen Interessierten eröffnet wurde.

„Zwei Greizer Gymnasium – eine Ausstellung“, begrüßte Bibo-Leiterin Corina Gutmann die Gäste. Vor elf Jahren habe es die erste Schau gegeben – damals und weitere Male mit dem Reichenbacher Gymnasium. Die sich entwickelnde gute Zusammenarbeit mit der Greizer Bildungseinrichtung manifestierte sich zudem in einem Kooperationsvertrag, rief Frau Gutmann in Erinnerung zurück.
Anwesend waren an diesem Abend auch der Schulleiter des Ulf-Merbold-Gymnasiums, Jens Dietzsch, sowie Dr. Gabriele Suhre, Leiterin der „Ernst-Arnold-Schule“, die sich stets präsent zeigen, wenn Schüler ihre Aktivitäten präsentieren.

Bei den Pädagoginnen Heike Seifert und Cornelia Schütte (UMG) und Annett Triemer (EAS) liefen alle Fäden zusammen. Das Ulf-Merbold-Gymnasium ist eine Einrichtung mit 650 Schülern, die naturwissenschaftlich ausgerichtet ist, und eine AG „Kunst“ anbietet; die Ernst-Arnold-Schule habe ein völlig anderen Profil: Schüler der Klassen 11 bis 13 des beruflichen Gymnasiums, Fachrichtung Gestaltungs-und Medientecherhalten, erhalten hälftig Unterricht im Fach Kunst, erklärte Heike Seifert.

Und trotzdem sei man „zusammengekommen“. Zwar eher zufällig bei einer Vernissage des Kunstvereins Reichenbach; doch sei die Idee einer gemeinsamen Exposition zwischen ihr und Annett Triemer schnell geboren worden. „Wir haben die Tradition auf Greizer Boden wiederbelebt.“ Bindeglied dabei war Linda Böhm, ehemalige Gymnasiastin des Berufsbildungszentrums, Kulturfreiwillige in der Bibliothek und nun Referendarin am Ulf-Merbold-Gymnasium. Man habe sich zusammengesetzt und die Idee in die Wirklichkeit umgesetzt.

Dass die Schüler beider Gymnasien nicht nur kreativ im Bereich bildnerisches Schaffes sind, bewiesen sie mit einem Kulturprogramm, das neben einer Performance des Fachs „Darstellen und Gestalten“ auch Gesangs-und musikalische Beiträge offerierte – ebenso schulübergreifend.

Annett Triemer und Heike Seifert bedankten sich bei allen, die diese Ausstellung ermöglichten und vorbereiten halfen, auch bei den beiden Fördervereinen.

Antje-Gesine Marsch @08.04.2017