Unternehmen aus dem Vogtland blicken trotz Krise optimistisch in die Zukunft

Fürstliche Schloss und Residenzstadt Greiz 2019
Blick vom Gasparinentempel auf Greiz

„Gesundheit hat oberste Priorität und daher haben wir Verständnis für alle getroffenen Maßnahmen um die Verbreitung des Virus einzudämmen“, sagt Kerstin Koker – Inhaber des Männerladen Outfit in Greiz. Die engagierte Greizerin ist überzeugt, dass die Pandemie eine große Herausforderung für alle Menschen ist und musste ihre Laden vor wenigen Tagen schließen. „Bitte bleibt den Einzelhändlern treu und shoppt jetzt nicht online“ richtet sie Ihren Appell an alle Kunden. „Die Unternehmer und Einzelhändler gestalten das Leben in der Stadt, nehmen an Veranstaltungen teil und unterstützen hier vor Ort die Vereine und Verbände“ pflichtet Michael Täubert von der gleichnamigen Werbeagentur Ihr bei. Die vor Ort gezahlten Gewerbesteuern der ansässigen Unternehmer und Gewerbetreibenden fließen in den städtischen Haushalt und kommen allen Bürgern zugute. Wir alle benötigen auch nach der Krise wieder Lebensfreunde und eine lebendige Stadt, sind sich die beiden Gewerbetreibenden einig. „Wir Unternehmer sind gefragt mit innovativen und kreativen Ideen auch unseren Mitarbeitern eine Zukunft zu sichern“.

Einige Unternehmer verstehen die aktuelle Herausforderung auch, als Chance die Region aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und neue Wege zu gehen. „Neue Wege entstehen erst beim Gehen“ berichtet Verkaufsleiter der Mylauer Firma Produktivmöbel Patrick Winnig. Im Unternehmernetzwerk Greiz / Reichenbach, dem er angehört hat, man jetzt auf ein Online-Treffen umgestellt. Die Unternehmen rücken näher zusammen, helfen sich gegenseitig und empfehlen sich untereinander, sodass die Aufträge hier in der Region bleiben und hier vor Ort Arbeitsplätze sichern.

„Bitte bleiben Sie gesund und optimistisch“ wünschen die vogtländischen Unternehmer und Gewerbetreibende.

Michael Täubert

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