Theaterherbst: Wilde Kerle und ein spannungsvoller Ausblick

XXV. Greizer Theaterherbst lädt zur ersten Festival-Premiere und zum Sommerfest ein

GREIZ. Es „wärdochgelacht“, wenn der Greizer Theaterherbst im Jahr 25 seines Bestehens nicht wieder die Neugier auf die Festivalwoche wecken könnte. „wärdochgelacht“ lautet das Motto des Jubiläumsfestivals und das lädt am Sonntag, 4. September, 15 Uhr, in die Vogtlandhalle Greiz, zum Sommerfest ein. Und als erstes stehen die kleinen Schauspieler der Kinderwerkstatt mit ihrer Premiere des Stücks „Wo die wilden Kerle wohnen“ nach Motiven des Kinderbuchs von Maurice Sendak im Rampenlicht.

Worum es in der Geschichte geht? Max, oder besser Maxi, ist ein wildes Mädchen. Manchmal zieht sie ihr Wolfskostüm an, dann fühlt sie sich unschlagbar und stark. Nach einem Streit läuft sie von zu Hause weg, findet ein Boot und fährt und fährt – bis sie auf eine Insel gelangt. Dort trifft sie auf eine Gruppe echter wilder Kerle. Sie sind riesig und gefährlich, aber auch ein bisschen tollpatschig. Max freundet sich mit den wilden Kerlen an, und er wird sogar zu deren König ernannt. Unter Leitung der Bregenzer Schauspielerin und Regisseurin, Anika Pinter, haben die jüngsten Mitwirkenden des Theaterherbstes eine wildes, fantasievolles und Mut machendes Theaterstück inszeniert, das zweifelsfrei nicht nur Kinder überraschen wird. Ermöglicht wird die Inszenierung dank der Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks. Als Werkstattpate unterstützt die Schauspielwerkstatt der Greizer Versicherungsmakler Holger Steiniger.

Nach dem großen Auftritt der kleinen Darsteller geben beim anschließenden Sommerfest auch die Mitwirkenden der anderen Werkstattprojekte Einblicke in ihre Arbeit. Zu sehen sind kurze Szenen aus der Schauspielwerkstatt für Jugendliche und natürlich der Eröffnungsinszenierung. Für musikalische Stimmung wird schließlich der weit über die Grenzen hinaus renommierte Gitarrist Ralf Dietsch sorgen. Unter Berücksichtigung der Wünsche des Publikums bringt er bekannte Titel aus Rock und Folk sowie ein bisschen Jazz zu Gehör. Kurzum: An spannender und Neugier weckender Abwechslung für Groß und Klein wird es nicht mangeln.

Karsten Schaarschmidt, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit @30.08.2016