Greiz (ots). Ein 65-jähriger deutscher Mann ist Opfer eines mutmaßlichen Anlagebetrugs geworden und hat dabei einen hohen Geldbetrag verloren.
Der Mann wollte sein Geld gewinnbringend anlegen und stieß nach eigenen Angaben bei einer Internetrecherche auf eine Trading-Plattform. Im Zeitraum von Ende März bis Mitte September überwies er insgesamt etwa 70.000 Euro auf vorgegebene Konten. Eine genaue Schadenssumme ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Den Angaben des Geschädigten zufolge wurde ihm über die Internetseite eine deutliche Wertsteigerung seiner Anlage in Aussicht gestellt. Über WhatsApp erhielt er regelmäßig Informationen über einen vermeintlichen Kontostand. Zudem wurden ihm wiederholt kleinere Beträge auf sein tatsächliches Bankkonto überwiesen. Gleichzeitig wurde er dazu bewegt, weitere Geldbeträge zu investieren.
Der Kontakt zu den mutmaßlichen Tätern erfolgte telefonisch sowie über WhatsApp. Im weiteren Verlauf übersandte der Geschädigte unter anderem Kontoauszüge und bestätigte über entsprechende Links den Zugriff auf seine Bankkonten und seinen privaten Laptop.
Als die unbekannten Tatverdächtigen schließlich auch die Übersendung seines Personalausweises verlangten und zunehmend aufdringlich wurden, schöpfte der Mann Verdacht und wandte sich an die Polizei.
Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (KB)