Rapsernte in Gommla

Rapsschlag der Agrargenossenschaft Daßlitz in Gommla
Rapsschlag der Agrargenossenschaft Daßlitz in Gommla. Großer Mähdrescher war in Gommla vor Ort und erntet in vier Stunden den Raps.

Technische Innovation in Gommla erlebbar

GOMMLA. Nicht schlecht staunte am Sonntag mancher Einwohner des Greizer Ortsteiles Gommla, als am Nachmittag ein Mähdrescher der Firma „Ernteservice Lars Hoffmann Remptendorf“ auf dem großen Rapsschlag der Agrargenossenschaft Daßlitz oberhalb des Gommlaer Friedhofes anrückte und diesen innerhalb von vier Stunden aberntete.
Ein landwirtschaftliches Geschoss, das viele so noch nicht gesehen hatten.
Es war schon frappierend, wie das 12 Meter breite Mähwerk seine Bahnen durch den reifen Raps zog und die Erntearbeit, die sonst ein bis zwei Tage auf diesem Schlag in Anspruch nahm, in dieser kurzen Zeit bewältigte.
30 ha bis 40 ha Tagesleistung könne die Maschine schaffen, so die Auskunft des Fahrers dieses Mähdreschers.
Schon allein der Laufkettenantrieb des Mähdreschers machte die Dimension dieser landwirtschaftlichen Maschine deutlich, ganz zu schweigen von der Leistungskapazität des Dreschwerkes sowie der Maschine insgesamt.
Der Fahrer der Agrargenossenschaft Daßlitz, der mit zwei Hängern hinter der Zugmaschine das Erntegut Raps nach Staitz fuhr, konnte jedenfalls ein Lied davon singen.
Auch ein Ausdruck davon, wie durch technische Innovation in der Landwirtschaft Leistung und Fortschritt in kurzer Zeit entwickelt, wie Effektivität und Qualität voran getrieben wurden.

Peter Reichardt @31.07.2019