Ines Wartenberg: Oft bedarf es nur kleiner Hilfestellungen

Bürgermeisterkandidatin Ines Wartenberg (SPD) lud zum Stadtrundgang für Sehbehinderte, Gehbehinderte, Rollatoren- und Rollstuhlfahrer ein

GREIZ. Am Mittwoch lud Bürgermeisterkandidatin Ines Wartenberg (SPD) zu einem Rundgang für Menschen mit einer Seh- oder Gehbehinderung ein.
Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer auf ihrer Tour von der Brückenstraße über den Puschkinplatz, Markt und Marktstraße bis zur Friedrich-Naumann-Straße.

Den Rundgang begleitete auch Eberhard Tölke, stellvertretender Kreisvorsitzender der KO Gera im Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringens, verantwortlich für Umwelt und Verkehr.

Ines Wartenberg stellte im Ergebnis des Rundganges fest, dass es oft nur kleiner Hilfestellungen bedarf, um den Menschen mit einem Handicap das Alltagsleben zu erleichtern.

Von Werbeaufstellern, die oft an Treppen und Handläufern ungünstig stehen, der Erreichbarkeit von Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistern, fehlende Pflastersteine, ausgewaschenes Pflaster, fehlende Markierungen und Orientierungspunkte oder Lichtmasten inmitten des Bürgersteigs – es wurden beim einstündigen Rundgang insgesamt 18 Punkte aufgenommen.

Konstruktiv, sachlich, ehrlich aber gleichzeitig nachdrücklich wurden die Hinweise von den Beteiligten angebracht und der Bürgermeisterkandidatin mit auf den Weg gegeben.
Die Umsetzung mancher Hinweise werden keine großen Kosten verursachen.
Die Probleme jedoch kennen, erkennen und handeln – dies ist ihr Credo.
Schon beim ersten Stadtrundgang mit Frauen kamen etwa 50 Vorschläge zusammen.
Ines Wartenberg wird alle Hinweise aufarbeiten. Zur Ehrlichkeit gehört aber auch, offen zu sagen, dass sicher nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen können oder es dafür einen sehr langen Atem und Kompromissbereitschaft vieler Beteiligter braucht.

Ines Wartenberg @23.03.2018