Greizer Landrätin übergibt Lottomittel für Pohlitzer Kirche

GREIZ-POHLITZ. Das wohl markanteste Gebäude des Greizer Vorortes ist die Kirche, die der letzte regierende Fürst, Heinrich XXII., Reuß ältere Linie im neuromanischen Stil errichten ließ und die im Jahr 1894 fertig gestellt wurde. Das besonders Beeindruckende an dieser Kirche ist die hohe achteckige Kuppel, die sich wie ein Himmelsgewölbe über den gesamten Innenraum erstreckt. Doch der Zahn der Zeit nagt an diesem sakralen Gebäude und vor allem die Fenster des Gotteshauses bedürfen einer dringenden Sanierung. Nachdem wir die Stadtkirche St. Marien grundhaft renoviert haben, ist jetzt die Pohlitzer dran, wie Superintendent Andreas Görbert am Donnerstagnachmittag sagte.

Am sanierungsbedürftigsten seien die Fenster. Sie sind nicht mit Glasmalereien versehen, sondern aus verschiedenem Glas zusammengesetzt. Drei dieser wunderschönen Bleiglasfenster seien bereits in die Kur genommen worden und vom Hausmeister Reinhard Limmer verfugt und verputzt. Nun fasse man die nächsten ins Auge und suche deshalb weiterhin Spender, die diese Maßnahme finanziell unterstützen. Umso mehr freute sich Sup. Görbert, als er aus den Händen der Landrätin des Kreises Greiz, Martina Schweinsburg (CDU) einen Scheck in Höhe von 5000 Euro überreicht bekam, die aus Lottomitteln stammen. Wie Frau Schweinsburg ausführte, habe sich MdB Horst Krauße (CDU) stark dafür eingesetzt, dass die dringend benötigten Finanzen für die Sicherung und Instandsetzung nach Greiz fließen. Andreas Görbert bedankte sich auch im Namen des Pohlitzer Pfarrers Christian Colditz, der derzeit im Urlaub weilt. Insgesamt besitzt die Kirche 26 Fenster auf drei Etagen. Das wird noch ein langer Weg, so der Superintendent.

Antje-Gesine Marsch @15.08.2013