Fest des Waldes und der Jagd bei strahlender Sonne

Fest des Waldes und der Jagd bei strahlender Sonne
Blick in den Innenhof des Forstamtes Waldhaus.

Zum zwanzigsten Mal wurde am Samstag zum Fest des Waldes und der Jagd nach Waldhaus eingeladen

WALDHAUS. Ein rundum gelungenes Fest des Waldes und der Jagd fand am Samstag statt und sorgte für großes Interesse der Besucher, die aus nah und fern in den Forstbetriebshof nach Waldhaus kamen. Zudem gab es ein Jubiläum bekanntzugeben: Es war bereits die zwanzigste Veranstaltung.

Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Dirk Fuchs vom ThüringenForst die Veranstaltung und machte auf die einzelnen Programmpunkte aufmerksam.
Musikalisch stimmten die Sänger des Männerchores Mohlsdorf unter Leitung von Helmut Colditz auf den Tag ein und interpretierten „Nun bricht aus allen Zweigen“, das „Thüringenlied“ oder „Zwischen Berg und tiefem Tal“.
Das Forstamt Weida präsentierte sich in seiner Organisationsstruktur mit vielfältigen Informationen und Aktionen – auch Firmen rund um den Forstbereich stellten sich vor. Die Kreisjägerschaft Greiz zeigte ebenfalls Präsenz und vermittelte viel Interessantes. Naturschutzverbände, die Nationalparkverwaltung Hainich, das Jugendwaldheim Ernsee, eine Gärtnerei, ein Imker und eine Käserei rundeten mit ihren Angeboten diesen Tag ab.
Dirk Fuchs verwies auch auf die vielen Angebote für die Kinder. So konnten die Kleinen mit Hilfe der Auszubildenden des ThüringenForst Nistkästen zusammenbauen oder sich auf der riesigen Hüpfburg austoben.
In der Bastelstraße lud Revierförsterin Claudia Kindermann-Weiss zum kreativen Gestalten ein.
Die etwas Größeren versuchten sich im Baumklettern.
„Uns ist es ganz besonders wichtig, Kinder und Jugendliche zum aktiven Mittun zu bewegen“, nannte Dirk Fuchs als Anspruch, junge Leute für die Natur in ihrer ganzen schützenswerten Vielfalt zu sensibilisieren.

Ebenso zum forstlichen Unterhaltungsprogramm gehörten Vorführungen von Forstmaschinen oder der Auftritt der Jagdhornbläser am Nachmittag.
Auch für die kulinarische Versorgung der Gäste wurde bestens gesorgt.
Am Nachmittag lud Revierförster Jens Frotscher zu einer Wanderung durch Wald ein.
Einen besonderen Dank sprach Dirk Fuchs der Lehrausbildung und den Auszubildenden des Forstbetriebs aus, die diesen jährlichen Höhepunkt mit großem Engagement vorbereiteten.
Ein rundum gelungener Tag, wie die Besucher einhellig urteilten, von denen viele noch einen Abstecher ins nahe Tiergehege oder zum Mausoleum unternahmen.

Antje-Gesine Marsch @28.05.2018