Elisabeth Kaiser MdBElisabeth Kaiser MdB - Gera – Greiz – Altenburger Land. Foto: Susie Knoll

Für den Nobitzer „Kunsthof Niederarnsdorf“ fließen rund 134.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes, informiert die Ostthüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser.

„Das sind großartige Nachrichten für Niederarnsdorf und für den Erhalt traditioneller Landbaukunst im Altenburger Land“, freut sich die Abgeordnete über den heutigen Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. „Ich gratuliere der Eigentümerin Louise Walleneit sehr herzlich, dass ihr Förderantrag Erfolg hat. Ich hatte mich persönlich sehr dafür eingesetzt. Denn Frau Walleneit kümmert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz darum, diesen besonderen Vierseithof zu ertüchtigen und mit immer neuem Leben zu füllen. Heute strahlt der Kunsthof weit über die Region hinaus. Für Frau Walleneit und das Altenburger Land ist diese Förderung ein wichtiges Signal, dass der Bund dieses Ehrenamt und die Bewahrung typischer Baukultur unterstützt.“

Der Kunsthof Niederarnsdorf ist ein Altenburger Vierseithof aus dem Jahr 1694. Er liegt im Brunnendorf Niederarnsdorf, einem Ortsteil von Nobitz im Altenburger Land. Mit den nun eingeworbenen Mitteln soll das seit Jahrzehnten leerstehende und nun stark sanierungsbedürftige Torhaus des Hofs denkmalgerecht instandgesetzt werden. Das Torhaus bildet den repräsentativen Eingangsbereich auf der Nordseite des Vierseithofes; es prägt das Ortsbild von Niederarnsdorf. Perspektivisch soll das sanierte Torhaus zu einem Dorfgemeinschaftshaus mit Galerie und Café entwickelt werden.

Letztes Jahr wurde Louise Walleneit für die „vorbildliche und behutsame Instandsetzung“ ihres Vierseithofs mit dem 3. Preis beim „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ ausgezeichnet.

Hintergrund:
Mit den Denkmalschutz-Sonderprogrammen fördert der Bund seit 2007 dringende Sanierungsarbeiten an Orgeln und anderen kulturell bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Seitdem wurden insgesamt fast 550 Mio. Euro in über 3.000 Baudenkmäler investiert. Allein dieses Jahr ist der Fördertopf 35 Millionen Euro schwer. In Thüringen fördert der Bund dieses Jahr u.a. auch den Erhalt des „Denkmals zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ in Eisenach mit rund 50.000 Euro.