Diakonieverein Carolinenfeld: Volle Kirche beim Benefizkonzert der Vogtland Philharmonie

Diakonieverein Carolinenfeld: Volle Kirche beim Benefizkonzert der Vogtland Philharmonie
Der Chor der Carolinenschule vereint Mitarbeiter und Schüler.

Hunderte Gäste in der Stadtkirche erleben das Benefizkonzert der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach zugunsten des Diakonievereins Carolinenfeld

GREIZ. Ein wunderschönes Konzert – gepaart mit Lebenslust, Fröhlichkeit und heiterem Miteinander erlebten hunderte Gäste am Samstagabend in der Stadtkirche St. Marien. Bereits seit über fünfzehn Jahren dürfen sich alle Freunde des Diakonievereins „Carolinenfeld“ e.V. jährlich auf einen Klassikgenuss der besonderen Art freuen, den die Musiker der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach im Rahmen eines Benefizkonzertes gestalten.

Zu dieser lieb gewordenen Tradition, die seit zwei Jahren in der Stadtkirche St. Marien stattfindet, gehört es, dass Schüler der Carolinenschule die Aktivitäten des Orchesters unterstützen. Der Vorstand des Diakonievereins, Dr. Wolfgang Gündel begrüßte die Besucher – darunter Thüringens stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin Heike Taubert (SPD) und Gerd Grüner, Bürgermeister der Stadt Greiz – und natürlich die Musiker der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach unter Leitung des Ehrendirigenten Prof. Lothar Seyfarth, die gänzlich auf ihre Gage verzichteten. In diesem Jahr beleuchteten Mitarbeiter und Schüler der Carolinenschule musikalisch das Thema „Wie viel Farben hat die Welt“.

„Was wäre die Welt ohne Farben?“, fragte Dr. Gündel in die Runde. „Gott hat uns die Welt bunt übergeben – sie ist einzigartig“, so der Vorstand. Die „Vielfalt der Begabungen“ der Kinder zu erleben, lud er die Gäste herzlich ein. „Sie werden gemeinsam singen, rezitieren und musizieren.“ Auch das sei für die Region „einzigartig“ und zudem „gelebte Inklusion“.

Dass die Erde „erbeerrot und heidelbeerblau“ ist, bestätigte Schülerin Magdalena über ihren Talker, eine Kommunikationshilfe.

Im Konzert erklang unter anderem Georg Friedrich Händels „Concerto grosso Nr. 1 op. 6“ und Franz Schuberts „Sinfonie Nr. 5 B-Dur“.
Zu Gehör gebracht wurde zudem ein liberischer Kanon, den die großen und kleinen Chorsänger mit Freude interpretierten.

Auch „Poesie zur Musik“ hielt Einzug in das Programm, das zudem von Joseph Rheinbergers Konzert für Orgel und Orchester Nr. 2 g-moll“ bereichert wird, das der Auerbacher Ralf Schädlich auf der Kreutzbach-Jehmlich-Orgel interpretierte.

Der Erlös, dessen Höhe noch bekanntgegeben wird, kommt einer dringend benötigten Anschaffung zugute, kündigte Dr. Wolfgang Gündel bereits an: Eine Rollstuhlrampe für den Schulbus.
Der Vorstand des Diakonievereins bedankte sich bei den engagierten Musikern der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, bei Pfarrer Michael Riedel, der auch in diesem Jahr die Stadtkirche St. Marien als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte sowie dem gesamten Team des Diakonievereins Carolinenfeld, das dieses wunderbare Programm gemeinsam einstudierte.

Damit schließt sich auch der Kreis zu Rolf Zuckowskys Lied „Wie viel Farben hat die Welt?“, das mit dem Satz endet: „Was du mit dem Herzen siehst, glänzt auch ohne Licht.“

Antje-Gesine Marsch @13.03.2017