Aus dem Sonnensystem und wieder zurück?

Vogtland Philharmonie interpretiert einen der größten Komponisten

Würde er heute noch leben, wäre er wohl aus keiner Chartshow und Castingjury der Welt wegzudenken. Er wäre einer der größten Superstars – ein Überflieger im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Musik hat es sogar ins Weltall geschafft. Auch wenn der in Eisenach Geborene schon über 270 Jahre nicht mehr komponiert, wurde er 1977 mit zwei Goldenen Schallplatte geehrt, die mit den Voyager-Sonden 1 und 2 in Richtung Unendlichkeit fliegen. Sollte es sie geben, hören Außerirdische irgendwann also vielleicht auch seine Werke. Die Rede ist von keinem Geringeren als Johann Sebastian Bach. Was er geschaffen hat, überdauert Jahrhunderte, lebt als Interpretationen in modernen Rock- und Popsongs fort, und ist mindestens als Werbejingle in jedermanns Ohr.
Mit den Ouvertürensuiten Nr. 1 C-Dur und Nr. 2 h-Moll sowie dem Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll bringt die Vogtland Philharmonie am heutigen Freitag, 1. Oktober 2021, um 19.30 Uhr eine Hommage an den berühmten Thomaskantor zur Aufführung in der Peter-Paul-Kirche in Reichenbach i. V. An den beiden Soloviolinen präsentieren sich KM Stephan Freund, Konzertmeister des Orchesters, sowie Alma Keilhack, die noch junge Tochter des Chefdirigenten Dorian Keilhack, unter dessen Leitung das Konzert steht – die Flöte spielt der Soloflötist der Vogtland Philharmonie Pantxoa Urtizberea. Außerdem wird es eine Bachinterpretation von Christian Wegler an der Orgel geben. Karten zu 17 € (Kinder bis 14 Jahre frei) gibt es direkt an der Abendkasse. Reservierungen nimmt die Vogtland Philharmonie bis Freitag / heute 15.00 Uhr unter Telefon 03765-1470 sowie per Mail an tickets@v-ph.de entgegen. Weitere Termine und Informationen unter www.v-ph.de