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8. Greizer Museums- und Kulturnacht in Greiz

8. Greizer Museums- und Kulturnacht in Greiz

Bürgermeister Gerd Grüner eröffnet in der Vogtlandhalle die 8. Kulturnacht der Stadt

Spitzfindigkeiten
Auch zur 8. Kulturnacht der Stadt Greiz waren Hunderte unterwegs und hatten die Qual der Wahl

GREIZ. Trotz höchst erschreckender Wetterprognosen für Freitag, den 31. August, blieben die Greizer und somit ihre Kulturnacht von Regen und anderen Unbilden verschont und konnten so bequem von einem Veranstaltungsort zum anderen pilgern. Offiziell wurden die Spitzfindigkeiten auf der Studiobühne der Vogtlandhalle von Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) eröffnet. Schade für die Greizer, die wegen hoffnungsloser Überfüllung der Bühne wieder weggeschickt werden mussten. Mit Geigen und Trompeten gestaltete das Kabarett Sinnflut aus Weimar eine gelungene Hommage an den großen Loriot. Wodka ist immer koscher hieß es in der Bibliothek auf dem Kirchplatz.

KÜF Kaufmann blickte in seiner Lesung auf das turbulente Leben zwischen Schwarzem Meer und Sachsen zurück den Verlockungen der Liebe und Kunst und dem Leben als Russe in Deutschland und als Jude in Russland. Eröffnet wurde in der Bibo zudem die Exposition „LISZT-iger Auftritt“, eine Wanderausstellung der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendkunstschulen Thüringen e.V. Im Weißen Saal des Unteren Schlosses agierten vor zahlreichem Publikum Die Nörgelsäcke, während im Schlosshof das Folkprojekt Greiz und die Schülerband Cajah mit ihren musikalischen Darbietungen aufwarteten.

Wer sich ins Sommerpalais begab, konnte dort zum einen von Achim Jordan karikiert werden oder der höchst kreativen Kaffeemaschinen-Sinfonie von Rainer Bach lauschen. Die Jugendlichen hatten sich inzwischen auf dem Kirchplatz eingerichtet, um der Musik von Zehnuhr 35 zuzuhören. Weltmusik von Peter Schmidt stand dann bis Mitternacht auf dem Programm. Die Veranstaltungen der Kulturnacht waren einfach toll; besonders haben mir die „Nörgelsäcke“ gefallen, sagte Kathrin Kramer. Ein positives Resümee zogen indessen auch die Leiter der jeweiligen Einrichtungen. Schöne Atmosphäre, entspannte Besucher alles gut, so Museumsdirektor Rainer Koch.

Antje-Gesine Marsch @31.08.2012
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