Seniorenbeirat der Stadt Greiz traf sich im Rathaus

Seniorenbeirat der Stadt Greiz traf sich im Rathaus

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird über wichtige Dinge gesprochen

Seniorenbeirat der Stadt Greiz traf sich im Rathaus
Karl-Heinz Gothe (l.) und Reiner Karg hören aufmerksam den Ausführungen von Renate Galuba zu.
GREIZ. Zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich am Donnerstagnachmittag der Seniorenbeirat der Stadt Greiz zu seiner Sitzung im kleinen Rathaussaal. Neben Mitgliedern des Vorstandes begrüßte der Vorsitzende, Reinhard Seiffert als Gäste Monika Zien vom Verein „Weil wir Greiz lieben“ e.V. und Wolfgang Körner vom Verein „Wohngemeinschaft 55plus“ e.V.
Im öffentlichen Teil der Sitzung wurde über aktuelle Themen gesprochen, aber auch Künftiges stand auf der Tagesordnung. Obwohl das Weihnachtsfest noch in recht ferner Zukunft scheint, ergab sich die Frage, ob man auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde eine Adventsfeier in der Vogtlandhalle Greiz durchführen werde. Dafür sprachen sich die Vorstandsmitglieder einstimmig aus. Zu klären sei allerdings noch der finanzielle Part, da allein mit den Fördermitteln des Landes die Veranstaltung nicht zu schultern sei. Renate Galuba schlug vor, das Foyer der Vogtlandhalle Greiz trotzdem bereits zu mieten. Man einigte sich, mit der Leiterin, Frau Hohmuth in Kontakt treten, ob bis Ende September eine Reservierung möglich ist, verbunden mit der Option, die Adventsfeier auf den 8. Dezember festzulegen. Einen Hinweis gab Reiner Karg zur künftigen Gestaltung der Feier: „Da wir uns als Seniorenbeirat konfessionsübergreifend engagieren, sollten wir das Programm künftig besprechen.“
Zur Thematik „Erhöhung der Friedhofsgebühren in der Stadt Greiz“ hatte Vorsitzender Reichard Seiffert bereits angekündigt, einen Brief an Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) zu verfassen, in dem die Mitglieder des Seniorenbeirates ihren Unmut äußern. „Der Brief liegt nun vor“, so Herr Seiffert. Im Schreiben heißt es, dass der Seniorenbeirat mit „Entsetzen und Enttäuschung“ auf den Beschluss des Stadtrates reagiere. Es sei „fast menschenverachtend“, finanzielle Probleme „auf dem Rücken von Trauernden und Hinterbliebenen auszutragen“. Einige Passagen des Schreibens zu überarbeiten und einen „offenen Brief“ zu verfassen, schlug Reiner Karg vor. Das beschloss der Seniorenbeirat einstimmig. Bereits am Dienstag findet dazu die erste Zusammenkunft statt.
Mit Freude berichtete Reinhard Seiffert, dass im 3. Quartal 2015 ein neuer Seniorenratgeber erscheinen werde. Die Broschüre verursache keine Kosten, sondern werde lediglich über Werbung finanziert.
In Auswertung der Zusammenkunft mit dem Vorsitzenden des Vereins „Wohngemeinschaft 55plus“, Wolfgang Körner, zog Reinhard Seiffert ein durchweg positives Resümee:„Wir sind offen empfangen worden.“ Inzwischen habe man sich gegenseitig die Arbeitspläne und Termine zugeschickt. „Es gibt eine Menge von Schnittpunkten für eine gedeihliche Zusammenarbeit“, so der Seniorenbeiratsvorsitzende. Wolfgang Körner begrüßt es, mit dem Seniorenbeirat verlässliche Partner zu finden, die als Ansprechpartner fungieren und „Dinge, die bewegen, aufgreifen und steuern“. Davon gebe es in Greiz noch eine Menge, so Herr Körner und verwies unter anderem auf diverse Verkehrsprobleme, mit denen die älteren Bürger der Stadt Greiz täglich zu kämpfen hätten.
Mit einer Einladung hatte sich Monika Zien, Vorstandsmitglied des Vereins „Weil wir Greiz lieben“, an den Seniorenbeirat gewandt. Am Pfingstsonntag, den 24. Mai, um 15 Uhr wird ein Seniorenspaziergang durch den Fürstlich Greizer Park stattfinden. Für ältere Bürger, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, besteht die Möglichkeit, von Nadja Zölle vom gleichnamigen Reiseunternehmen im Bus abgeholt und nach Hause gebracht zu werden. Monika Zien bat diesbezüglich um eine Voranmeldung zur Planung. Bereits vor zwei Jahren hatte die Bürgerinitiative zu einem gemeinsamen Spaziergang durch den Landschaftspark eingeladen: „Es war ein wunderschöner Nachmittag“, wie sich Frau Zien erinnert.
Mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, um in der Stadt Gemeinschaft zu schaffen, betonten abschließend alle Teilnehmer der Sitzung. „Greiz ist es wert“, wie Reiner Karg zusammenfasste.

P.S. Renate Dinkler, die Schriftführerin des Seniorenbeirates fehlte zur Sitzung aufgrund akuter gesundheitlicher Probleme. Die engagierte Greizerin befindet sich derzeit in einer Reha-Klinik. Bis Ende Mai wird dadurch das „Gehirnjogging für Senioren“, das jeden 4. Dienstag im Monat stattfindet, leider ausfallen, wie Reinhard Seiffert mitteilte.
Auf diesem Wege die allerherzlichsten Grüße und Genesungswünsche für Sie, liebe Frau Dinkler.
Antje-Gesine Marsch @21.03.2015

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