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Rekordbrecher Robin Siegert

Rekordbrecher Robin Siegert

Zwei Rennen stehen noch aus

Elfter Saisonsieg der Startnummer 11 des Moto4 Northern Cup beim Saisonfinale 2026

Der Karriere-Zwischenschritt Moto4 Northern Cup (bis 2025 Northern Talent Cup) ist für Robin Siegert abgearbeitet und endete am vergangenen Wochenende im niederländischen Assen mit seinem nächsten Sieg sowie einem weiteren Podestplatz.

Als im Rahmen der Britischen Superbike Meisterschaft BSB im niederländischen Assen die Saison 2026 des Moto4 Northern Cup endete, stand Robin Siegert längst als Champion fest. Mit einer unglaublichen Siegesserie hatte sich der 15-jährige Pilot vom Team Kiefer Racing und zudem Schützling der Ex-Rennfahrer Philipp Hafeneger, Stefan Nebel und Dario Giuseppetti vorzeitig den Titel geschnappt.

Bei seinem „Schaulaufen“ in der „Cathedral of Speed“, wo im April im Rahmen der Superbike-WM seine Reise begann, holte er im ersten Rennen am Samstag seinen elften Saisonsieg en suite und stand beim finalen Rennen am Sonntag als Dritter noch einmal auf dem Podest. Von den 14 Saisonrennen beendete er 13 auf einem Podiumsplatz. Außer auf dem obersten Treppchen war das zwei weitere Male als Dritter. Nur beim Saisonauftakt verfehlte er das Podium einmal als Vierter, dann nahm die Geschichte ihren herrlichen Lauf. Demzufolge immer im Ziel, sammelte er insgesamt 320 Meisterschaftspunkte, womit er neben seiner Siegesserie einen weiteren All-Time-Record aufstellte.

„Die Saison war schon der Wahnsinn. Wenn ich bedenke, was wir ab dem zweiten Saisonlauf auf dem Sachsenring, damals im Rahmen der Euro Moto, geschaffen haben, war das schon echt großes Kino. Wir wussten im Team immer, wann wie was zu machen ist. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Das war alles super koordiniert und hat alles gepasst“, bilanzierte Robin Siegert am Ende seines Karriere-Zwischenschritts.

Dabei betonte er, dass jedes Rennen anders war und er immer wieder vor neuen Herausforderungen stand. „Wir konnten uns aber immer optimal darauf einstellen, und ich bin von Rennen zu Rennen ein immer besserer Fahrer geworden. Ich bin unheimlich glücklich mit meinem gesamten Umfeld und was dieses alles für mich geschaffen hat. Ohne diesem wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Zu seinem letzten Triumphzug im Moto4 Northern Cup erklärte er im Detail: „Kurz vorm ersten Rennen hatte es angefangen zu regnen. Da hatte ich anfangs einen Rutscher und habe danach etwas vorsichtiger gemacht.“ Allzu vorsichtig fuhr er auf nur feuchter Strecke mit stark abbauenden Regenreifen allerdings nicht, denn im Ziel hatte er nach seiner nächsten Solo-Fahrt an der Spitze als neuerlicher Sieger über sieben Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Im zweiten und die Saison abschließenden Rennen konnte sich niemand vorn absetzen, sodass eine achtköpfige Spitzengruppe bis zum Schluss zusammen blieb. In dieser wurde Robin Siegert Dritter. „Beim letzten Rennen noch einmal auf dem Podest zu stehen, war ein ordentlicher Abschluss. Dass ich gemäß meiner Startnummer bei elf Siegen stehen geblieben bin, ist nicht schlimm. Im Gegenteil, das finde ich sogar super, denn das passt sehr gut zu meiner Saison mit den vielen Einsen. Das war eine echt geile Saison.“

Vorbei ist diese für Robin Siegert aber noch nicht, denn schon am kommenden Wochenende geht es für ihn im spanischen Aragon erneut im Moto4 European Cup weiter. Mitte Oktober steht dann noch das M4EC-Finale in Misano in Italien auf dem Programm.

Dazu meinte er: „Das Ziel bleibt weiter die Qualifikation für die Hauptrennen. Aragon wird mit den langen Geraden schwer für uns. Wir sind gut aufgestellt, verfügen aber in diesem Jahr, in dem es für mich in erster Linie ums Lernen geht, noch nicht über Top-Material. Ich bin aber froh, dort wieder mitfahren zu können. Wir machen einfach mit der Vorbereitung aufs nächste Jahr so weiter.“

Weitere Infos unter: www.robin-siegert.com.

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