„Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ entsteht als Gemeinschaftsarbeit
Nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne sowie mit weiterer Unterstützung zahlreicher privater wie auch gewerblicher Spender und Sponsoren ist es gelungen, die Herstellung des neuen Märchenensembles für den Geraer Märchenmarkt zu beauftragen. „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ entsteht aus Gemeinschaftsprojekt der Künstler Ulf Panndorf und Ralf Danndorf mit tatkräftiger Unterstützung der OTEGAU Arbeitsförder- und Berufsbildungszentrum GmbH Ostthüringen/Gera.
Dabei baut Ulf Panndorf aus Bad Köstritz, der bereits das bekannte Märchenbild von Frau Holle im vergangenen Jahr reparierte, die einzelnen Figuren nach Skizzen des Geraer Grafikers Ralf Danndorf. Dieser zeichnet seit Jahren die beliebten Plakatmotive für den Märchenmarkt und er hat in der Vergangenheit bereits an der Herstellung einiger unserer Märchenensembles mitgewirkt. Diesmal übernimmt er nach der Arbeit von Ulf Panndorf außerdem den künstlerischen Feinschliff an den Figuren. Unterstützt werden die beiden Künstler von der Holzwerkstatt, der Eisenwerkstatt und der Stoffwerkstatt der OTEGAU. Von hier kommen auch verschiedene Einrichtungsgegenstände, die das Ensemble, ganz wie im Märchen der Gebrüder Grimm, komplettieren. Dazu gehören verschiedene Möbelstücke und diverse Accessoires – sowie natürlich das wichtigste Stück: der Uhrenkasten.
Die feierliche Übergabe des neuen Märchenensembles findet am Donnerstag, dem 26. November vor der Eröffnung des Märchenmarktes statt. „Mit dem Entstehen des neuen Märchenbildes geht ein sprichwörtlicher Traum in Erfüllung und es wird ganz sicher zu einem der absoluten Höhepunkte unseres diesjährigen Märchenmarktes. Wir danken bereits jetzt den beiden Künstlern, Ulf Panndorf und Ralf Danndorf sowie der Geschäftsführerin unserer OTEGAU, Suzanne Vöcking, stellvertretend für alle ihre Mitarbeiter, die dabei helfen, diesen lang gehegten Wunsch zu realisieren. Außerdem gilt unser besonderer Dank all denjenigen, die uns finanziell unterstützt haben und die Herstellung des Märchens somit überhaupt möglich machen“, erklärt Hans-Robert Scheibe, Abteilungsleiter für Veranstaltungen und Märkte im Kulturamt.
Gern werden wir in den nächsten Wochen und Monaten über die Arbeiten informieren und die Geraerinnen und Geraer regelmäßig zum aktuellen Stand unterrichten.
