Strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Brückenumfeldes geschaffen
Netzschkau, 03.06.2026 | Mit der Vorstellung der neuen touristischen Entwicklungskonzeption für das Umfeld der Göltzschtalbrücke wurde ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Vogtlands gesetzt. Gemeinsam erarbeitet durch die Städte Netzschkau und Reichenbach sowie unter fachlicher Begleitung der Berliner Agentur mascontour, bildet das Konzept künftig die strategische Grundlage für Investitionen und touristische Weiterentwicklungen am Areal der Göltzschtalbrücke.
Die Konzeption zeigt konkrete Entwicklungsbausteine für das Gelände auf. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung eines Besucherzentrums, neue Übernachtungsmöglichkeiten, erlebnisorientierte Aufenthaltsbereiche sowie ein besonderes abenteuerliches Highlight mit überregionaler Strahlkraft. Gleichzeitig dient das Konzept als wichtige Basis für die zukünftige Akquise von Fördermitteln und Finanzierungen.
Im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals direkt vor Ort wurden die Inhalte der Konzeption vorgestellt. Dabei konnten die geplanten Entwicklungsansätze unmittelbar im Gelände betrachtet und räumlich eingeordnet werden.
Landrat Thomas Hennig, Vorsitzender des Tourismusverbandes Vogtland, hob insbesondere die regionale Zusammenarbeit hervor: „Das ist ein ganz bedeutendes und starkes Projekt für das Vogtland, das es in den kommenden Jahren wegweisend weiterzuentwickeln gilt. Besonders hervorheben möchte ich die enge interkommunale Zusammenarbeit zwischen Reichenbach und Netzschkau, die nun in diesem gemeinsamen Plan mündet und zugleich die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit im Zweckverband Göltzschtalbrücke legt.“
Tourismusministerin Barbara Klepsch betonte im Vorfeld der Pressekonferenz die Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens: „Für die Unterstützung touristischer Infrastrukturprojekte sind strategische und realistische Entwicklungskonzepte eine wichtige Voraussetzung. Die nun vorliegende Konzeption zeigt hervorragende Entwicklungsperspektiven für das Umfeld der Göltzschtalbrücke. Zugleich wird deutlich, wie Kommunen gemeinsam Verantwortung für ein touristisches Wahrzeichen übernehmen und für den Tourismus als Wirtschaftsfaktor nutzbar machen. Solche Projekte mit überregionaler Strahlkraft können Ankerpunkte
bilden, um den Strukturwandel in Südwestsachsen positiv zu beeinflussen.“
Auch Andrea Kis, Direktorin des Landestourismusverbandes Sachsen (LTV SACHSEN), sieht in der Konzeption einen wichtigen Schritt: „Als LTV SACHSEN begrüßen wir ausdrücklich, dass nun ein klarer Rahmen für die weitere touristische Entwicklung eines zentralen Highlights im Vogtland geschaffen wurde. Entscheidend ist für uns, dass dieser Schritt einen sinnvollen Beitrag zur Stärkung der gesamten Reiseregion leistet und die strategische Ausrichtung nachhaltig unterstützt. Attraktionen wie die Göltzschtalbrücke entfalten ihr volles Potenzial dann, wenn sie ganzheitlich und zukunftsgerichtet entwickelt werden. Sie stärken nicht nur die Attraktivität und Identität einer Region, sondern tragen auch maßgeblich dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Reiseziels Sachsen insgesamt weiter auszubauen.“
Reichenbachs Oberbürgermeister Henry Ruß sieht in der Konzeption vor allem die notwendige Grundlage für kommende Investitionen:
„Mit dem Konzept liegt nun erstmals ein konkreter Fahrplan für die Entwicklung des Geländes vor. Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass daraus schrittweise sichtbare Verbesserungen für Gäste und Einheimische entstehen – von der Aufenthaltsqualität bis hin zu neuen touristischen Angeboten.“
Netzschkaus Bürgermeister Mike Purfürst blickt mit großer Zuversicht auf die nächsten Schritte: „Es ist mir schon lange ein Herzensprojekt, dass es an der Brücke vorangeht und das Gelände deutlich aufgewertet wird. Mit dem nun vorliegenden Konzept gibt es einen runden Plan, der möglichst schnell erste sichtbare Zeichen im Gelände hervorbringen soll.“
Die neue touristische Entwicklungskonzeption versteht sich dabei ausdrücklich als langfristiger Orientierungsrahmen für die zukünftige Entwicklung des Brückenumfeldes. Ziel ist es, die Göltzschtalbrücke nicht nur als technisches Denkmal, sondern künftig noch stärker als ganzheitlich erlebbaren touristischen Anziehungspunkt für Gäste und Einheimische weiterzuentwickeln.
