Kunst von Frauen im Fokus – Thüringen trifft VogtlandDie Mitglieder von Arte:misia Vogtland haben die Stadt Greiz mit ihrer Schaufensterausstellung um ein weiteres Highlight verschönert. Im Bild von links nach rechts: Nicole Dürr-Gerstler, Anika Weber, Kristin Siegel-Leicht, Manuela König.

Frauen sind in der Kunstwelt nach wie vor unterrepräsentiert – auch im Vogtland. Um das zu ändern, riefen im Jahr 2024 vier vogtländische Künstlerinnen die Initiative Arte:misia Vogtland ins Leben.
Ziel des Projekts ist es, Künstlerinnen aus dem Vogtland sichtbarer zu machen, ihre Arbeiten stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die regionale Kunstlandschaft aktiv mitzugestalten.

Mit kreativen Impulsen möchte die Gruppe zudem zur Verschönerung der Innenstädte beitragen.
Bereits 2024/2025 konnten im Rahmen mehrerer Ausstellungen in Plauen (u.a. eine mehrmonatige Schaufensterausstellung) zahlreiche Arbeiten vogtländischer Künstlerinnen präsentiert werden.
Im Jahr 2025 ergab sich ein neuer Kontakt zur Stadt Greiz. Auch hier ist die Innenstadt – wie in vielen Städten – von Leerständen geprägt. In Kooperation mit der GEWOG konnte zu Jahresbeginn nun die erste Schaufensterausstellung im ehemaligen Kaufhaus Ecke Thomasstraße/Burgstraße realisiert werden.

Als Dankeschön an die Stadt Greiz hat Arte:misia Vogtland dabei das aktuelle Ausstellungskonzept um die Präsentation thüringischer Künstlerinnen erweitert.
Aktuell zu sehen sind in der Schaufensterausstellung die Werke von Kristin Siegel-Leicht, Anika Weber, Nicole Dürr-Gerstler, Julia Schlott, Alina Raab-Lindenberger und Manuela König aus dem Vogtland und Tanja Pohl aus Greiz.