Zum Jahresende mehr Arbeitslose als im Vormonat
24.289 Menschen sind arbeitslos gemeldet, 1.263 mehr als im Dezember 2025 und 1.033 (+ 4,4%) mehr als im Vorjahr
Die Arbeitslosenquote klettert auf 7,3 Prozent; 0,4 Prozentpunkte mehr als im Dezember. Vor einem Jahr lag die Quote bei 7 Prozent.
Arbeitskräftenachfrage aktuell stabil; 1.116 vakante Stellen wurden im Januar gemeldet, 32 weniger als im Dezember, aber 259 (+30,2 %) mehr als im Januar 2025.
5.104 freie Arbeitsstellen aktuell im Bestand, 347 mehr als vor einem Jahr
Grundsicherung: 21.672 Bedarfsgemeinschaften, 41 weniger als im Dezember und 950 weniger als vor einem Jahr
„Der Arbeitsmarkt in Ostthüringen hat zu Jahresbeginn mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf saisonale und konjunkturelle Rahmenbedingungen reagiert. Schnee und Eis haben insbesondere witterungsabhängige Gewerke gezwungen, ihre Arbeiten endgültig einzustellen. Im Handel, in der Logistik und in der Gastronomie sind zum Jahresende auslaufende Befristungen nicht verlängert worden. Neueinstellung werden wegen anhaltender Unsicherheiten zunächst vertagt. Allerdings ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit über den Jahreswechsel nicht ungewöhnlich und konnte in ähnlicher Größenordnung auch in wirtschaftlich besseren Zeiten beobachtet werden. Weitgehend stabil geblieben ist in den letzten Wochen die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen. Sie meldeten Stellen insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, dem Bau, sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen und in der Personalüberlassung. Für die kommenden Wochen ist aber nicht mit einer Entlastung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen“ – so Stefan Scholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Thüringen Ost.
„Erfreulich ist, dass sich die Zahl der in den Jobcentern betreuten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sowie die Zahl der Bedarfsgemeinschaften aktuell rückläufig entwickelt“- sagte Scholz mit Blick auf die Situation in den Ostthüringer Jobcentern.
Agentur für Arbeit Thüringen Ost
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Thüringen Ost im Januar 2026 gestiegen. 24.289 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 1.263 Personen mehr (6 Prozent) als im Dezember und 1.033 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,3 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.431 Personen (989 Personen mehr als im Vormonat und 852 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 14.858 Arbeitslose registriert (274 Personen mehr als im Vormonat und 181 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.904 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.460 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 3.608 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.108 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.116 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (32 weniger als im Vormonat, aber 259 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 5.104 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 950 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 21.672. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 27.906 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 1.285 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Stadt Gera
Die Arbeitslosigkeit ist Gera im Januar 2026 gestiegen. 5.000 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 135 Personen mehr (3 Prozent) als im Dezember und 240 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 10,7 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Das ist die höchste Arbeitslosigkeit im Freistaat Thüringen. Vor einem Jahr lag sie bei 10,2 Prozent.
Im Bereich der Agentur für Arbeit lag die Arbeitslosigkeit bei 1.565 Personen (146 Personen mehr als im Vormonat und 181 Personen mehr als vor einem Jahr). Von den Jobcentern wurden 3.434 Arbeitslose betreut (11 Personen weniger als im Vormonat, aber 59 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung wurden 69 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.025 Personen arbeitslos. Davon kamen 457 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 886 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 266 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 256 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (80 mehr als im Vormonat und 119 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe. Aktuell befanden sich damit 796 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 127 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 5.544.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 7.454 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 118 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.
Stadt Jena
Die Arbeitslosigkeit ist Jena im Januar 2026 gestiegen. 3.733 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 190 Personen mehr (5 Prozent) als im Dezember und 254 Personen bzw. 7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.556 Personen (167 Personen mehr als im Vormonat und 284 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.177 Arbeitslose registriert (23 Personen mehr als im Vormonat, aber 30 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 847 Personen arbeitslos. Davon kamen 436 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 646 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 217 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 249 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (77 weniger als im Vormonat, aber 55 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.011 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 86 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 3.302.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 4.081 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 175 Personen weniger (-4 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
Die Arbeitslosigkeit ist Saalfeld-Rudolstadt im Januar 2026 gestiegen. 3.466 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 216 Personen mehr (7 Prozent) als im Dezember und 178 Personen bzw. 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,4 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.346 Personen (155 Personen mehr als im Vormonat und 90 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.120 Arbeitslose registriert (61 Personen mehr als im Vormonat und 88 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 657 Personen arbeitslos. Davon kamen 345 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 439 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 149 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 143 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (6 mehr als im Vormonat und 21 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 679 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 254 (entspricht -8 Prozent) auf insgesamt 2.945.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.759 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 335 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.
Saale-Holzland-Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist Saale-Holzland-Kreis im Januar 2026 gestiegen. 2.290 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 103 Personen mehr (5 Prozent) als im Dezember und 95 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.093 Personen (102 Personen mehr als im Vormonat und 124 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.197 Arbeitslose registriert (1 Person mehr als im Vormonat, aber 29 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 52 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 412 Personen arbeitslos. Davon kamen 241 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 304 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 100 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 174 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (24 mehr als im Vormonat und 50 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 734 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 139 (entspricht -8 Prozent) auf insgesamt 1.696.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.071 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 174 Personen weniger (-8 Prozent) als vor einem Jahr.
Saale-Orla-Kreis
Die Arbeitslosigkeit ist Saale-Orla-Kreis im Januar 2026 gestiegen. 2.562 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 208 Personen mehr (9 Prozent) als im Dezember und 31 Personen bzw. 1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,3 Prozent und lag mit 0,5 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.247 Personen (146 Personen mehr als im Vormonat, aber 9 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.315 Arbeitslose registriert (62 Personen mehr als im Vormonat und 40 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 51 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 583 Personen arbeitslos. Davon kamen 308 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 375 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 101 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 104 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (46 weniger als im Vormonat, aber 7 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Aktuell befanden sich damit 763 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 88 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 1.868.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.340 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 141 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Greiz
Die Arbeitslosigkeit ist Greiz im Januar 2026 gestiegen. 2.903 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 133 Personen mehr (5 Prozent) als im Dezember und 69 Personen bzw. 2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.248 Personen (139 Personen mehr als im Vormonat und 61 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.655 Arbeitslose registriert (6 Personen weniger als im Vormonat, aber 8 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 57 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 611 Personen arbeitslos. Davon kamen 334 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 470 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 152 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 80 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (26 weniger als im Vormonat und 23 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. Aktuell befanden sich damit 597 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 49 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 2.304.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 2.874 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 89 Personen weniger (-3 Prozent) als vor einem Jahr.
Landkreis Altenburger Land
Die Arbeitslosigkeit ist Altenburger Land im Januar 2026 gestiegen. 4.336 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 278 Personen mehr (7 Prozent) als im Dezember und 166 Personen bzw. 4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 9,9 Prozent und lag mit 0,7 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 9,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.376 Personen (134 Personen mehr als im Vormonat und 121 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 2.960 Arbeitslose registriert (144 Personen mehr als im Vormonat und 45 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 68 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 769 Personen arbeitslos. Davon kamen 339 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 488 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 123 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 110 Stellen wurden im Januar neu gemeldet (7 mehr als im Vormonat und 30 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 524 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 207 (entspricht – 4,9 Prozent) auf insgesamt 4.013. Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 5.327 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 253 Personen weniger (-4,5 Prozent) als vor einem Jahr.
