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Vogtlandhalle Greiz

Veranstaltungen in der Vogtlandhalle Greiz

Kommende Veranstaltungen

292 Kommentare zu Vogtlandhalle Greiz

  1. Ich hoffe die Stadt ist sich ihrer Verantwortung für die Gewerbetreibenden bewusst, die dem Flutkanal eventuell weichen müssten. ich erwarte da schon vernünftige Lösungsvorschläge.

  2. Viel fällt mir dazu leider nicht ein… eine Ehrung für ehemalige Textiler, die sie auch noch selbst finanzieren sollen… seltsam.

  3. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich dieser Artikel doch sehr erschreckt.
    Es fehlt komplett jedwede kritische Bemerkung in diesem Bericht.

    Nehmen wir als Beispiel die Homöopathie.
    Ihre Grundprinzipien widersprechen explizit dem gesichertem Wissen der Physik und anderen Naturwissenschaften sowie unserem Wissen über die Vorgänge in unserem Körper. Die Studienlage, die trotz intensiver Bemühung keine Überlegenheit der Homöopathika gegen Placebo nachweisen konnte, bestätigt diese Einschätzung der Naturwissenschaften.
    Die zitierte Kassenübernahme der Kosten ist nur möglich, weil der Gesetzgeber über Sonderregelungen im SGB V die Kostenübernahme explizit trotz des fehlenden Wirkungsnachweises ermöglicht hat. Eine Tatsache, gegen die Ärzte auf dem 100. Deutschen Ärztetag vehement protestierten.

    Wurde das denn von den Schülern auch so gesagt – und nur im Zeitungsbericht unterschlagen?
    Oder fielen hier tatsächlich nur Werbeworte und die naturwissenschaftlichen Sachverhalte wurden komplett ausgeblendet?

    Beides fände ich aus Sicht der Patienten, die nach ehrlichen Informationen suchen, nicht ungefährlich: Eine Fehlinformation kann zur Überschätzung eines Placeboverfahrens führen und zu einer falschen Therapiewahl. Es kann so zu nicht unbedenklichen Verzögerungen bis zum Beginn einer echten, gezielt wirksamen Therapie kommen.

    Besonders bedenklich fände ich allerdings, wenn die Gymnasiasten bei ihren Recherchen die Widersprüche zu den Naturwissenschaften und die negative Studienlage tatsächlich selbst komplett ausgeblendet hätten und sich nur über Werbebroschüren der einschlägigen Verbände (Im Falle der Homöopathie z.B. der DZVHÄ) informiert hätten und nicht auch bei unabhängigen Naturwissenschaftlern oder Ärzten, die die Homöopathie bewusst nicht anwenden.

    Den Schülern wäre hier noch ein relativ geringer Vorwurf zu machen – die Branche überschwemmt den Markt mit wohlklingender Werbung. Bedenklich allerdings wäre es, wenn die Schule die Gymnasiasten nicht dazu aufgefordert hätte, bei dem Thema auch die naturwissenschaftlichen Fragen nicht außer Acht zu lassen.

    Es erschiene doch höchst bedenklich, könnte man an Gymnasien das Abschreiben esoterisch angehauchter Werbebroschüren als Seminararbeit einreichen, wissenschaftliche Aspekte aber außen vor lassen. Falls die Schule tatsächlich völlig unkritische Arbeiten akzeptiert hat, wäre ein höchst trauriges Beispiel für die Vermittlung von Unbildung an einem deutschen Gymnasium. Wir sprechen hier immerhin von Deutschlands höchstem Bildungsabschluss.

    Ich hoffe deshalb sehr, dass die kritischen Hinweise zwar von den Schülern genannt wurden, aber lediglich im Überschwang über den Vortrag der Schüler keinen Einklang in Ihren Bericht fanden.

    P.S: Ich hoffe ernsthaft, dass Ihre Software nun nach Absenden meines Kommentares nicht meine E-Mail-Adresse veröffentlich.
    Vielleicht sollten Sie da noch einmal jemanden auf die Software schauen lassen…

  4. HALLO INA , ich wünsche dir alles Gute für deine neu Eröffnung und viele Gäste lg Roswitha

  5. Das Medizinstudium wird mit Staatsexamen abgeschlossen, ergo gibt es auch keine Diplom Mediziner!!!

    Entweder er promoviert oder er ist einfach nur Ulrich Köhler….

  6. Hallo Frau Marsch,
    tolle Bilder,lassen uns den schönen Nachmittag in Erinnerung nochmal erleben.
    Frohe Ostern
    Jörg und Eleonore Brückner

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie sie wissen ist es uns als Darsteller leider wiedereinmal verwehrt geblieben von uns Bilder zu machen. Daher wollte ich fragen ob wir diese sehr gelungenen Bilder für unsere Mode uns Showteam Seite und die gleichnamige Facebook Seite mit angabe der Quelle verwenden dürfen.

    Ich bedanke mich im voraus und verbleibe

    MfG

    Frank Becker

  8. Eine schöne kleine Veranstaltung.
    Ein “Hoch” den Damen von der AWO, die sich auch von dreisten “Ostereierdieben” nicht abhalten lassen, den auch von vielen Touristen bewunderten “Oster-Röhrenbrunnen”, zu gestalten.
    Aber eins: In den vergangenen Jahren gab es eine Zusammenarbeit mit dem “Cafe o.k.”. Es war wie ein kleines Volksfest. Das habe ich dieses Jahr vermißt. Das Motto “Gemeinsam geht’s besser” ist wohl doch noch nicht so angekommen. Schade!

  9. Und Marie Meyer täte gut daran, sich mal um ihren Wahlkreis zu kümmern…davon hört man gar nichts. Oder hat die SPD den Wahlkreis 39 bereits abgeschrieben?

  10. “…Wahlgeschenke sollten endlich der Vergangenheit angehören.”, ja und warum sagt der ach so tolle Herr Geißler dann, dass die Grundschule in Cossengrün erhalten bleiben soll? Das sind unerfüllbare Versprechungen an die Einwohner vor Ort, die nie und nimmer eingehalten werden können. Bleibt nur zu hoffen, dass die Bürger die Problematik sachlich und mit kühlem Kopf analysieren und anschließend zu dem gleichen Ergebnis kommen.

    Keine Stimme für die IWA! Ein einziger großer Haufen von Selbstdarstellern, die nur ihr eigenes Wohl im Auge haben.

  11. Ein “Tief” der Natur bewirkt ein “Hoch” im Zusammenwirken der Menschen. So soll es sein.
    Eine sehr aussagekräftige Ausstellung.
    Gut, daß der Bürgermeister in der Eröffnungsrede seine Einstellung zur “Bürokratie” bei der Behandlung der Hochwasserfolgen dargestellt hat.
    Mein Kommentar dazu:
    Merkel-Besuch in Greiz ein Ereignis, leider ohne Folgen!

  12. Na bitte, geht wohl doch. Nachdem Herr Volkmar Vogel als Verkehrsexperte im Bundestag für den Landkreis Greiz rein gar nicht gebracht hat, kümmert er sich jetzt um die Hebammen. Hat ja im weitesten Sinne auch was mit Verkehr zu tun. Leute, wer lässt diese Leute an die Macht.

  13. Es bestehen bereits vielfältige Aktivitäten und Projekte zur Demokratieentwicklung…in unserem Hause«, unterstrich Landrätin Martina Schweinsburg (CDU),
    Der Wähler aber sollte hoffentlich bald erkennen, dass nach dem Demokratieverständnis der Landrätin durch die CDU-geführte Mehrheit im Kreistag bestimmte Beschlüsse einfach abgestimmt werden. Unter dem Motto: “Die Partei, die hat immer recht…. (Moment, hatten wir das nicht schon mal???)
    Also Leute denkt nächstens mal ein bisschen mehr nach bevor ihr Kreuze auf dem Wahlzettel macht. Soviel Mehrheit einer Partei ist nicht immer gut, denn die stimmen immer nach Wunsch der Chefin für ihren lukrativen Posten als Kreisräte ab.

  14. Hallo,zu dem Bericht über die letzte Ruhestätte im Park des Pflegeheims A.Seghers . Ich war bis letztes Jahr oft im Heim und ab und zu am herrlichen Grabmal im Park, das ja zugäglich ist. Ich war immer traurig, wie dieses immer mehr verwildert und bewachsen wurde. Manchmal wischte ich Spinnweben und Laub von dem marmornen Monument weg. Hat Greiz doch schon mit dem Heim den Arnolds viel zu verdanken. Es gehört eine Reinigung her, bei der das Innere des verglasten Grabmals gesäubert werden müsste. Fotografieren Sie es mal, ob es noch im gleichen erbärmlichen Zustand ist. Schon künstlerisch ist es ein Kleidod.
    L.G.J.Gräßer

  15. Ernst Arnold hat sich mit seiner Frau Lina – neben dem Aufbau einer erfolgreichen Unternehmung – auch um das Stiftungswesen in Greiz verdient gemacht. Heute noch am bekanntesten sind der “Ernst-und-Lina-Arnold-Stift” (zu DDR-Zeiten bis leider heute ohne jeden Bezug zu Greiz als Pflegeheim “Anna Seghers” bekannt) und der Knabenhort (Marienstraße). Auch andere Unternehmerfamilien in Greiz haben sich mit Stiftungen in Greiz engagiert (Fam. Günther z.B. mit der Kriegswitwenstiftung, die Gartenanlage Ortsausgang Irchwitz in Ri. Schönfeld steht ebenfalls heute noch). Auch Gymnasialrektoren i.R. und sogar Hausfrauen (alleinstehend, ohne Kinder) sind als Stifter in Greiz belegt. Heute ist die Gründung einer privaten Stiftung jedoch an hohe rechtliche und finanzielle Hürden gebunden.

    Eine mögliche Alternative: Die Gründung einer “Bürgerstiftung Greiz”, wo der erforderliche Stiftungsstock mit Hilfe vieler Mitwirkender gestemmt werden soll. Was ist das Interessante daran? Unter dem Dach einer Bürgerstiftung können auch Privatleute ab 20.000 Euro eine eigene (unselbständige) Stiftung errichten. Damit umgeht man die genannten rechtlichen Hürden, kann aber in dieser eigenen Stiftung dennoch Ziel und Stiftungszweck völlig autonom festlegen. So verwaltet z.B. die Bürgerstiftung Dresden mehrere Unterstiftungen und mehrere Treuhandfonds (ab 10.000.-€‚¬). Somit können sich auch “normale Leute” zu Lebzeiten und über das Leben hinaus via (Unter-)Stiftung für ihre Heimat engagieren. Insofern sieht sich die Bürgerstiftung Greiz i.G. durchaus in der langen Stiftertradition Greizer Unternehmerfamilien mit Sinn und Herz für ihre Heimatstadt…
    Torsten Röder

  16. Aber Herr Röder, dieser Herr Grafe tut doch nichts anderes als das, was mancher sogenannte “Schriftsteller” in der DDR auch gemacht hat, er schreibt das, was von “Oben” gehört werden will. Da das im gegenwärtigen Trend liegt, findet er Sposoren und erhält u.U. noch Fördergelder.
    Irgendwie muß der arme Kerl doch seinen Lebensunterhalt verdienen. Er ist halt ein Kind der DDR, er schwimmt mit dem Strom.
    Aber mal wirklich:
    Es werden heute zu jedem Ereignis Umfragen gemacht (lohnt sich bestimmt, finanziell), aber ich habe noch keine Umfrage erlebt, die sich auf die Zufriedenheit und Sicherheit der ehemaligen Ost-Bürger gegenüber den Jetzt-Zuständen beziehen. Ja klar, das wäre nicht im Interesse der “Obrigkeit”.
    Fakt ist aber für mich eins: Das Zusammengehörigkeisgefühl und die gegenseitige Hilfe, die Selbstverständlichkeit von Vereinsarbeit war zu DDR-Zeiten wesentlich stärker ausgeprägt als heute. Was heute als Besonderheit in dieser Richtung dargestellt wird, war damals fast normal.
    Also Herr Röder, sehen wir doch mal in 5 oder spätestens 10 Jahren nach, was aus diesem Herrn Grafe geworden ist.

  17. Ich bin dort nicht hin, weil ich “Roman Grafe” zuvor gegoogelt hatte. Wenn man nur seine eigene Meinung (wohl eher: subjektive, persönliche Sichtweise) duldet, sollte man solche Lesungen nur im eigenen Wohnzimmer machen. Die “Entfernung” einer Lehrerin nach dem Spruch “Wer sich nichts zu schulden kommen ließ, hatte auch nichts zu befürchten” (mit ähnlichen Argumenten wird heute beim NSA-Skandal um sich geworfen) von der Schulrektorin zu verlangen oder der Tochter (!) einer Kindergärtnerin vorzuwerfen, deren Mutter wäre verantwortlich dafür, dass “Kinder ideologisch indoktriniert wurden” (beides in Meck-Pom passiert), geht dann wohl “etwas” weit. Selbst wenn man die DDR so negativ erlebt hat wie Herr Grafe. Aber nicht jeder hieß Grafe…. und war deshalb noch lange nicht “angepasst”. Sondern vielleicht einfach nur entspannter als so mancher heute? Insofern schön, dass in Greiz Menschen ihre Sichtweise dagegen gehalten und klarstellen, dass man in der DDR nicht 24/7 in Ketten und Büßerhemd herum lief. Auch wenn sicher niemand von den die DDR wieder haben will (so wie sie war).

  18. Ich freue mich über jede Veranstaltung in der Vogtlandhalle, die die Greizer Neustadt aus ihrem Tiefschlaf reißt. Schön finde ich auch, daß bei den dabei parkenden PKW das Kennzeichen “GRZ” eines der seltensten ist.
    Danke an die, die die Idee zur Vogtlandhalle hatten und an das Team um Frau Hohmuth, das das Ganze mit Leben erfüllt hat.
    Übrigens, wo bleiben denn die ewigen Meckerer und Nörgler, die ein schlimmes Ende der Vogtlandhalle vorausgesagt haben?
    Ach ja, die haben ja mit der neuen Sporthalle in Aubachtal ein neues Objekt gefunden, das dem Untergang geweiht sein soll!

  19. Hallo,
    trotz vieler Aktivitäten kommt Greiz aus seinem “fürstlichen” Dornröschenschlaf nicht heraus. Deshalb bin ich sehr für eine solche “Ideenwerkstatt”.
    Ich stehe auf dem Standpunkt: Erst Ideen sammeln und dann entscheiden, ob sie realisierbar sind oder nicht.
    Ich bin Greizer, und das mit Leib und Seele, aber anscheinend kein typischer.
    Leider ist für mich inzwischen der typische Greizer der, der nur nörgeln, meckern und kritisieren kann ohne jemals irgendetwas selbst bewegt zu haben.

  20. Lieber Greizer,
    natürlich kann man berechtigte Kritik in punkto Umsetzbarkeit der Ideen und Vorschläge üben, aber was sollte den Ihrer Meinung nach getan werden, um Arbeitsplätze in der Stadt und Umgebung zu schaffen? Was vermissen Sie konkret als “nicht mehr Jugendlicher”?

  21. Tag, liebe Leute,
    ich war zwar nicht dabei, hatte es auch nicht vor, weil einem dieses Thema langsam aus dem Hals hängt. Wieviel Workshops mit Wäscheleinen und Klostopfern muß man noch durchführen, daß Greiz endlich das Leitbild bekommt, das es braucht. Ich höre immer nur Jugend!! Aus dem Alter bin ich entwachsen und vermisse trotzdem vieles in unserer Park-und Schloßstadt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der Theaterherbst ein Alleinstellungsmerkmal sein soll. Dieses Projekt brutzelt doch auch nur in der eigenen Brühe. Wo bleiben die Bürger, die das alles auch wollen? Ein Leitbild muß sich aus dem Volk heraus entwickeln. Zuerst müssen die Bürger hinter der Stadt stehen, dann kann man vieles packen. Im Moment kühlen sich nur ein paar Visionäre – sind es Spinner? – ihr Mütchen, weil ihnen wahrscheinlich am Sonnabend langweilig zu Hause ist. Diese Gelder (was wird das wohl kosten? Erfährt man ja nicht!!) für die “Zukunftswerkstatt” kann man wirklich besser einsetzen.

    Ein Greizer

  22. Ich fand es toll, als ich davon gelesen habe und bedaure, dass ich nicht teilnehmen konnte. Wenn man neue Wege beschreiten will, muss man auch mal “Spinnereien” und neue Denkansätze zulassen. Der bisherige “vernünftigen” Weg fruchteten bisher ja leider nicht besonders.

    Greiz braucht ein Alleinstellungsmerkmal und da kommt man mit 08/15-Slogans und einer Vogtlandhalle nicht weit.

    Greiz hat nun mal nur noch die Chance, sich auf dem Tourismusmarkt zu etablieren und da können die Ideen nicht verrückt genug sein –> meine Meinung! Ich sehe es immer aus der Sicht der Besucher: Warum sollte ich nach Greiz fahren? Was wird mir dort geboten? Bisher nicht so viel, dass sich ein längerer Aufenthalt lohnen würde.

    Und das für mich Wichtigste wäre, dafür zu sorgen, dass die Jugend bleibt. Angefangen bei einer Skater- und BMX-Anlage (vielleicht auf dem Gelände ggü. des Kauflandes?) über Ausbildungs- und Arbeitsplätze und bezahlbare Wohnungen.

    Industrie wird sich in unserer Gegend nicht mehr großartig ansiedeln, das wurde von Anfang an verpasst. Unsere Chance ist der Tourismus und da hätten wir wirklich Potential.

  23. Hallo Frank,

    ich finde es sehr schade, dass du so über unser Vorgehen urteilst. Allerdings möchte ich sagen, dass der Workshop für alle frei zugänglich ist und jeder daran teilnehme kann – gern darfst auch du beim dritten Part teilnehmen. Wir können nicht beeinflussen wer am Workshop teilnimmt und freuen uns über jeden Teilnehmer.
    Ich möchte betonen, dass eine Zukunftswerkstatt in kleinster Weise als Quatsch abzustempeln ist – sie dient uns als ein Teil zur Erstellung eines zukunftsträchtigen Konzeptes. Gern stehe ich dir auch persönlich zur Verfügung – egal ob es Fragen zu unserem Vorgehen sind oder ob es Anregungen sind wie sie sich Greiz in der Zukunft vorstellen. Melden Sie sich einfach unter severin@realitaetsverlust.de

  24. Die Veranstaltung ist ja wohl ein Witz. Hat die Stadt keine anderen Sorgen als solchen Quatsch zu dulden, den sie sicher teuer bezahlt. Wenn ich die bilder anschaue, fehlen mir vor allem die Gastronomen, Kulturleute und vor allem Bürger um die und deren zukunft es doch schließlich geht. Vom Ansatz her kann ich die Sache nicht beurteilen, aber die Ausführung grenzt eher an Beschäftigungstheorie in der “geschlossenen”…

    Frank

  25. Wann wir schreiten Seit an Seit und die alten Lieder singen… hoffen wir es wird gelingen.

    Mit dieser alten SPD-Hymne kann man sarkastisch den SPD- und CDU-geführten Stadtrat zum Verkehrskonzept der Stadt Greiz kommentieren.

    Da muss der Bus unbedingt entgegen dem sonstigen Verkehr durch die enge Thomasstraße fahren und die Post belädt abends in der Thomasstraße per LKW. Dazu die Parker. Und Busse erzwingen sich oft die Einfahrt in die Thomasstraße. Nun ist die Thomasstraße zwar eng, aber die Lösung kann doch nur unter diesem hirnrissigen Verkehrskonzept sein:
    Wir brauchen in der Thomas Straße einen Parkstreifen. dazu einen Fahrstreifen für den Fahrzeugverkehr aus Richtung Rathenauplatz, einen Busstreifen in Richtung Rathenauplatz und eine Beladebucht für LKW der Post.
    ähnliches gilt für die Marstallstraße und für die Obere Silberstraße.
    Liebe Wähler, merken wir es denn wirklich nicht mehr?
    Dieses Verkehrskonzept hat uns Steuerzahler viel Geld gekostet und es wird noch mehr Geld verschlucken.
    Die Stadträte bringen es nicht! Also denkt bei der nächsten Wahl besser nach, ob diese Leute wirklich gewählt werden sollen.
    Mit solchen Greiz-Panoptikums werden sich wohl hier nie Unternehmer ansiedeln. Das macht auch nichts, denn die Alten sterben weg und die Jungend geht dahin, wo es Arbeit zu fairen Löhnen gibt und keine solchen Verkehrskonzepte.

  26. vor den Leuten, die sich engagieren. Allerdings dürfte es ein Gerücht sein, daß dies “der Staat nicht in dieser Qualität und Quantität erfüllen könne”.
    Er will nicht – dessen sollte man sich klar sein. Denn Kriegen und Bespitzeln kann er gut – in Qualität und Quantität, da spielen Milliarden Euro keine Rolle, diese Dinge sind es ihm schon wert.

  27. Ein kleine Anmerkung zum Thema.
    Mobile Hochwasserschutzwände am Elstersteig und an der Bruno-Bergner-Str. – das klingt erst einmal plausibel und vernünftig. Aber tatsächlich wird dadurch die Flußbreite eingeengt und der Wasserstand erhöht. Hinter der Freiheitsbrücke (wo es ja dann keine HWS-Wände mehr gibt) fließt das Wasser wie im Juni 2013 in den Park und von dort in die Brückenstrasse. Also können diese Wände nur partiell die beiden oben genannten Strassen schützen.
    Was bietet sich also alternativ zu dieser Lösung an ? Zunächst ist es wichtig, die Situation von Greiz und der Elster vor 1800 zu betrachten. Die Neustadt war noch nicht bebaut und stellte eine natürliche Überflutungsfläche bei Hochwasser dar. Erst mit der Bebauung wurde das natürliche Flußbett durch Mauern und Böschungen stark eingeengt. Der Wasserstand stieg deshalb, ebenso die Geschwindigkeit der Fluten. Die nächste rein natürliche Überflutungsfläche ist der jetzige Park. Wenn es gelingen könnte, eine zusätzliche Überflutungsfläche davor zu schaffen würde das Hochwasserproblem deutlich gemindert werden. Die einzige Fläche im Stadtgebiet von Greiz die dafür in Frage kommt ist der Bereich an der Kleingartenanlage Flügelrad.
    Darum folgender Vorschlag:
    Zwischen oder vor den Pfeilern der Eisenbahnbrücke der ehemaligen Bahnstrecke Greiz-Neumark wird eine kleine Staumauer eingeschoben, die ein Wehr enthält. Die Mauer staut einen mittelgroßen See an, der in etwa die Hälfte der Kleingartenanlage Flügelrad umfasst und bis zur Fläche des ehemaligen Elsterflußbades reicht (Einmündung der Göltzsch). Es entsteht ein erhebliches Stauvolumen das bei herannahendem Hochwasser kontrolliert rechtzeitig abgelassen werden kann um neu heranfließendes Wasser aufzunehmen. Gleichzeitig entsteht ein Freizeitsee, der zum Planschen, Baden und für kleinere Boote geeignet ist. Die Strasse in der Kleingartenanlage und der Abschnitt in dem das Schiesshaus steht bleiben unverändert erhalten. Die betroffenen Kleingartenpächter müßten umgesiedelt werden, was bei der derzeitigen hohen Leerstandsqoute in den Greizer Kleingartenanlagen nicht schwierig sein dürfte.

  28. “Sozialdemokraten stehen für Toleranz, Chancengleichheit und Gerechtigkeit”

    Deshalb hat die SPD Hartz IV eingeführt. Oder wie soll man das sonst verstehen:

  29. Sehr geehrter Herr oder Frau Anmerkung, der Vergleich “Reiselustige Urlauber & Flüchtlinge aus einem Kriegsgebiet” hinkt gewaltig und das es die USA mit den Menschrechten nicht immer ganz so genau nehmen, sollte spätestens nach Guantanamo und der NSA-Geschichte jedem denkenen Menschen klar sein. Nach Artikel 16a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland genießen politisch Verfolgte Asyl und das ist gut so !

  30. Herr Dietzsch bringt es auf den Punkt.

    Wollen wir uns als Greizer wirklich so ein Armutszeugnis ausstellen und Menschen, die in Ihrer Heimat um ihr Leben fürchten müssen, zurückweisen? Haben wir so etwas wirklich nötig?

    Man braucht sich eigentlich nur in deren Lage zu versetzen, um zu wissen wie man handeln sollte. Mir tun die Menschen leid, die Hals über Kopf ihr Land, ihre Heimat und sicher auch geliebte Menschen zurücklassen mussten, um hier nun innerhalb kürzester Zeit zu erfahren, dass sie nicht willkommen sind.

    Hier hätten wir Greizer die Möglichkeit, als weltoffene und gastfreundliche Menschen in Erscheinung zu treten oder eben als engstirnige, verbohrte Kleinstadtspießer mit rechten Ansichten.

    Es wird auch in Greiz soviel Geld für zweifelhafte Projekte verpulvert und da sollen wir die paar Euro für wirklich in Not geratene Menschen nicht übrig haben? Beschämend!

  31. Vogtländer sind gastfreundlich. Gerade in der Vorweihnachtszeit können wir dies beweisen, können zeigen, dass wir weltoffen und tolerant sind, genauso gern Gäste empfangen wie wir selbst in anderen Ländern zu Gast sind.

    Genau so ist es sehr geehrter Herr Dietsch,

    Gast kann man in jedem Land sein, man darf es mit der empfangenen Gastfreundschaft nicht übertreiben. Wenn man in die USA reist kann man auch nicht unbegrenzt bleiben.
    Damit nicht zu viele Gäste in die USA kommen hat man im Süden eine befestigte Grenze gebaut.

  32. Liebe Mitleser,
    muss mich doch noch einmal melden. Ich bitte freundlich zu beachten, dass es sich nicht um einen von mir verfassten Artikel zur Demo am 9. November handelt, sondern ausnahmslos um einen Kommentar, den ich nach Anschauen des Filmpiraten-Videos schrieb. Ich denke, das sollten Sie unterscheiden. Wie ich hörte, wird dieser Filmstreifen bereits bei rechten Elementen mit viel Freude verbreitet….

  33. Lieber Herr P.G. und “Anmerkung”
    Zum ersteren Danke für das Lob, leider konnte ich nicht selbst an der Demo teilnehmen, da ich mit unzähligen ehrenamtlichen Aufgaben (u.a. Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit eines Sportvereins und Arbeit mit Behinderten) sehr ausgelastet bin und ja, leider nicht die Zeit fand mir das Geschehen vor Ort anzusehen und muss mich leider so auf Beiträge wie in der OTZ oder dem VS in Ihrer Berichterstattung verlassen. Zur Ehrenrettung von Frau Marsch ist zu sagen, dass auch sie keinen Riesenstamm an Mitarbeitern hat und mit Ihrer Website aber dennoch versucht das Geschehen in Greiz und dem Vogtland zeitnah und korrekt wider zu geben. Fehler passieren dabei und auch mir unterlaufen solche, insofern habe ich Verständnis für ihre Situation.
    Zu Frau König und den Redebeiträgen ist zu sagen, dass Frau König von manchen Leuten in diesem Lande (ebenso wie ihr Vater) gerne als “Schreckgespenst” benutzt wird, um dem weniger differenzierter denkenden Bürger zu suggerieren sie, ihr Vater und das gesamte linke Sprektrum seien nur auf Randale aus. Das wird gezielt propagiert und von den so genannten “etablierten” Parteien bewußt so dargestellt (ebenso wie die Linke immer noch mit dem Stalinistischen System Ulbricht und Honecker in einem Atemzug zu nennen. Aber das muss man wohl so machen, wenn einem scharenweise die Wähler weg laufen, weil man politisch nichts mehr vernünftiges auf die Reihe bekommt – siehe das Gewurstel um die Große Koalition in Berlin – und man krampfhaft Gründe suchen muss, damit man nicht die sinnvoolle Alternativlösung Rot-rot-Grün etablieren muss, weil man dann ja zumindest teilweise die Bosse und Bonzen aus ihren Sesseln jagen würde…

  34. Das Motto der Demo war: Pogrome verhindern, bevor sie entstehen» und nicht “Gesicht zeigen gegen…….”. Und ja man sollte sich vielleicht vorher die (im Internet abrufbaren) Redebeiträge mal durchlesen bevor man darüber schreibt. Differenzierte Analyse aus welchen politischen Gruppen sich eine Demo zusammensetzt wäre eventuell auch ganz hilfreich, denn dann könnte man zu dem Schluss kommen dass das “Greizer Schreckgespenst” Katharina König nicht alle Redebeiträge selbst geschrieben und in Verwendung eines Stimmenimitators eingesprochen oder verlesen hat. Aber so ist es natürlich viel einfacher (strengt auch nicht so den Kopf an)~> König, Randalierer, armes Greiz. So und jetzt die BILD untern Arm und ab zum Stammtisch. Husch Husch

  35. Sehr geehrter Herr Knüpp,

    danke für ihren konstruktiven Kommentar. Leider hielten es die anderen Kommentatoren nicht für nötig sachlich zu bleiben.

    Zwei Anmerkungen am Rande:

    1. Fr. König hat eben nicht jenen Ausruf zu Greiz getätigt, sondern der Corpus Delicti stammt aus einem Redebeitrag eines politischen Zusammenschlusses von verschieden Personen.
    2. Hätte Fr. Marsch die Demonstration begleitet, dann wäre es Ihr möglich gewesen den ganzen Inhalt des Redebeitrages zu erfassen und es wäre ihr wahrscheinlich klar geworden warum hier eine so zugespitzte Sprache verwendet wurde. Meine Kritik zum Text von Fr. Marsch können Sie ganz unten lesen und dazu stehe ich weiterhin.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.G.

    PS: P.G. steht für Peter Geyer

  36. Ich verfolge die “Schlammschlacht” zwischen den den beiden Kommentatoren sehr interessiert und in gewisser Weise auch mit Amüsement. Dennoch oder gerade deshalb sehe ich mich genötigt auch meinen “Senf” dazu zu geben. Zum ersten muss ich bestätigen, dass der Anfangskommentar von Frau Marsch aus journalistischer Sicht völlig in Ordnung ist, sie macht das, was ein Kommentar tun sollte: Kommentieren und zwar die schönen und weniger schönen Ereignisse am Rande einer Demonstration, die sinnvoll und wichtig ist, um dem Rest Deutschlands und der Welt zu zeigen, dass Greiz eben KEIN “rassistisches Drecksnest” ist, sondern vielmehr auch hier die Zwiespältigkeit unserer derzeitigen Gesellschaft im Fokus aufeinander trifft. Sicher sind die (wohl aus dem Zusammenhang gerissenen) Zitate von Frau Königs Rede wenig hilfreich um die schwankenden Menschen/Greizer davon zu überzeugen, dass der Sinn der Demo absolut richtig und sinnvoll ist, denn auch in meinem z.T. öffentlichen Leben erlebe ich den kleinen, verharmlosten und versteckten Rassismus fast täglich und seines es nur äußerungen wie: Die sollen dahin gehen, wo sie herkommen oder ähnliches. Dieser als “normal” empfundene Rassismus und Menschenverachtung ist es doch, der den Nazis in die Hände spielt und einem Herrn K. (um den rechten Drahtzieher mal zu nennen) das Potential für seine rechten Parolen zu liefern und die weniger kritisch denkenden Greizer auf seine Seite zu ziehen. Selbst Freunde und Bekannte von mir, die mich als offen links argumentierenden und denkenden Menschen kennen (der übrigens in der DDR auch Repressionen erleben mußte, diese aber nicht der Idee sondern den damals handelnden Personen zuschreibt) erschrecken mich manchmal mit (evtl. unüberlegten) äußerungen zu mancher Problematik. Dennoch versuche ich sie nicht pauschal als rechts einzustufen, sondern vielmehr logisch zu argumentieren und sie von der Richtigkeit meines Handelns zu überzeugen. Dass auch unter den Asylbewerbern ein kleiner Prozentsatz ist, die es mit den hier geltenden Rechtsnormen nicht so genau nehmen ist unbestritten, doch das auf alle Menschen zu verallgemeinern, die hier Schutz vor Krieg und Bürgerkrieg suchen, ist einfach infam. Zudem gibt es auch unter den “guten Deutschen” einen ziemlichen Prozentsatz, der diese Rechtsnormen nicht einhält oder nur das sucht und nutzt, was ihm dabei die Möglichkeiten gibt, illegales ungestraft zu tun und dabei sind die Herren rechtsaußen inzwischen wahre Meister geworden. Zu Ihrem Hickhack um DDR-Vergangenheit und SED-Nachfolge kann ich mich nur lachend zurücklehnen, wohl wissend, dass erstens heute nur noch ein geringer Teil der Linken aus Altstalinisten besteht, der größte Teil aber innerhalb der demokratischen Grundordnung angekommen ist und agiert, aber von den so genannten “etablierten Volksparteien” regelmäßig das Schreckgespenst der Stalinisten aufgefahren wird, um Stimmung zu machen gegen anders Denkende. Zweitens sollten Sie der Fairneß halber mal recherchieren, wie viele heutige Amts- und Würdenträger (davon sehr viele in Greiz) vor 1989 den Staat DDR vorbehaltlos unterstützt haben, ja sogar aktiv dort agierten, aber nach der Wende ihre SED-Karriere ganz schnell “vergessen” haben, ihre Akten, wenn sie das konnten, verschwinden ließen und ihr SED-Parteibuch gegen eines der SPD oder CDU austauschten, ich könnte ihnen da einige Namen nennen, die noch heute Entscheidungsträger in Politik und Kultur dieser Stadt sind. Also hören Sie auf mit solchen heuchlerischen Diskussionen und setzen Sie Ihre hier erkennbare Energie lieber für die Entwicklung unserer/Eurer Stadt ein für ein lebenswertes Leben ohne Ausgrenzung irgendwelcher “Randgruppen”, zu denen ich übrigens, nach Meinung der Rechten, auch zählen müßte und ins KZ gehörte. Zum Schluß sei noch angemerkt, dass ich es gelinde gesagt befremdlich finde, dass hier immer nur unter Pseudonymen geschrieben wird. Für mich ein Anzeichen dafür, dass beide Kommentatoren Heuchler sind, sonst würden sie unter Ihrem Klarnamen schreiben. Gleiches gilt aber auch für die Vermummung einiger Demonstranten, die unter dem Motto “Gesicht zeigen” genau das nicht tun, was mir impliziert, dass sie nicht den Sinn der Demo unterstützen sondern nur Randale wollen und so dem Anliegen kontraproduktiv einen “Bärendienst” erweisen.

  37. Sehr geehrte/ geehrter B.R.,

    schön, dass Sie ihre Mail selber beantworten. So muss nicht mehr viele Worte verlieren.

    Mit freundlichen

    P.G.

  38. Hallo P. G.,
    auf diese unsachliche von vorurteilen geprägte Antwort von Ihnen verlangen Sie von mir eine sachliche Diskussion? Auch jetzt schon wissend, dass meine Antwort wieder als unsachlich von Ihnen eingestuft wird, möchte ich dennoch antworten. Sie schreiben dass Sie mich nicht kennen, erlauben sich aber ein Urteil über mich abzugeben. Nach ein paar Antwortzeilen auf Ihren Beitrag hin schreiben Sie genau zu wissen welches Geistes Kind ich bin. Wäre nun auch geklärt wer anmaßend ist. Auch ich konnte mir nun nach einigen Zeilen mehr von Ihnen ein Bild machen. So wie Sie um sich schießen scheinen Sie eine sehr verbohrte und verbitterte Person zu sein. Beim lesen Ihrer Antworten stellt man schnell fest dass Sie keine andere Meinungen akzeptieren. Daher wird es auch schlecht möglich sein mit Ihnen eine sachliche Diskussion zu führen. (Diese scheinen Sie auch gar nicht zu wollen) Nach freundlicher Anrede (bestimmt nur des Anstandes geschuldet) kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren das eine gewisse Bösartigkeit zum Vorschein kommt. Ihre Art zu schreiben macht mir Angst.

    Dennoch mit freundlichen Grüßen,
    B. R.

  39. Sehr geehrte/ geehrter B.R.

    Zitat von Ihnen:

    Wir Greizer haben gern Besucher von Außerhalb, welche die bei uns Einkaufen oder ein paar schöne Tage in unserer schönen Stadt zur Entspannung genießen. Vermummte Demonstranten brauchen wir nicht.»

    Genau mit solchen Kommentaren zeigen Sie doch deutlich welches Geistes Kind Sie sind. Ich weiß zwar nicht wer Sie sind jedoch finde ich es sehr anmaßend, dass Sie im Namen aller Greizer schreiben.

    Ach ja Sie waren wohl dabei als die Passage noch mal zitiert habe, sodass Sie solche Aussagen treffen können.

    Für den Fall, dass Sie sachlich diskutieren können, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.G.

  40. Sehr geehrte/er WT,

    vielmehr als eine unsachliche Diskussion können Sie nicht führen, gebetsmühlenartig vom Hass verblendet kommen Sie immer wieder mit den gleichen Wortmeldungen.
    Ich sehe keinen Grund mich bei Ihnen zu entschuldigen für was denn? Dass es Ihnen nicht um die Flüchtlinge geht, Sie sondern nur Ihren persönlichen Frust freien Lauf lassen war mir schon bei Ihrer ersten Wortmeldung klar.

    Es infam und schlicht und ergreifend nicht richtig die DDR und das Naziregime auf eine Stufe zustellen. Aber scheinbar scheint es für Sie keinen Unterschied zu machen ob Millionen Menschen aufgrund von Rassenwahn ermordet oder das einige Menschen aufgrund von sicherlich falschen politischen Entscheidungen erschossen wurden.

    Preußischen Kadavergehorsam gibt es auch heute noch in der Bundesrepublik Deutschland oder glauben Sie, dass der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) einfach aus dem Nichts entstanden ist. Es ist wohl eines der traurigsten Beispiele für die Verharmlosung von Neonazismus in dieser Republik.
    Da können Terroristen mit dem Wissen von staatlichen Stellen durchs Land reisen und über Jahre hinweg Menschen mit Migrationshintergrund ermorden und Polizei und Politik suchen trotz mahnender Stimmen die Täter bei den Bürgern mit Migrationshintergrund.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.G.

    PS: Mich mahnen die vielen von Neonazis ermordeten Menschen in der Bundesrepublik Deutschland.

  41. Die Mail an Sie kam eben zurück…ich habe weder Sie noch die Kommentarfunktion gesperrt – was hätte ich davon? Alle Kommentare von Ihnen wurden freigeschalten.
    Beste Grüße – Antje-Gesine Marsch

  42. Die Bezeichnung eines Ortes als “rassistisches Drecksnest” ist weder dazu geeignet rassistisch denkende Menschen einzuschüchtern noch die große nichtrassistische Mehrheit zu mobilisieren. Sie ist, will man nichts Schlimmeres unterstellen, im günstigsten Fall eine außergewöhnliche Dummheit.

    Und – sehr geehrte/r Frau/Herr P.G. – wer sind Sie eigentlich? Woher kommen Sie? Wofür stehen Sie??

    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen Dinkler

  43. Hallo P.G.,
    mich würde doch mal interessieren wie Ihre andere Formulierung für die genante Passage klingen würde. Bestimmt nicht viel anders als schon geäußert. Sie haben ja selbst im Antworttext an Frau Marsch diese Passage mit Freude noch mal zitiert. Im Übrigen haben Sie in der zweiten Antwort genau das bestätigt was sich immer wieder bei Kritik gegen anders Denkende durchsetzt. Es werden alle einfach in die Nazi Ecke geschoben. Wir Greizer haben gern Besucher von Außerhalb, welche die bei uns Einkaufen oder ein paar schöne Tage in unserer schönen Stadt zur Entspannung genießen. Vermummte Demonstranten brauchen wir nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    B. R.

  44. Da sind Sie mal ganz vorsichtig mich als Neonazi einzustufen. Ich würde mich besser entschuldigen.

    Mir geht es nicht um Greiz, um die Flüchtlinge oder um Grönländisches Packeis. Mir geht es darum, dass Die angereisten Demonstranten mit ihrem Krakeelen nur Stimmung für etwas machen, was eigentlich gar nicht diskutiert werden muss. Sie benutzen unsere Stadt um politisch auf sich aufmerksam zu machen.

    Es geht bei den Schützen an der innerdeutschen Grenze nicht um diese Schützen, es geht um das Regime, das diese Menschen missbrauchte und es geht um die Partei, die sich heute “Linke” statt früher SED nennt. Viele Soldaten warfen ihre weißen Handschuhe aus dem Zug wenn sie ohne geschossen zu haben ihren Dienst an der Berliner Mauer beendeten.
    Den preußischen Gehorsam haben die Kommunisten für sich missbraucht.

    Schön, wenn der Vater von Frau König Pfarrer ist und selbst Opfer der SED war. Da hat er wohl bei der Erziehung seiner Tochter was versäumt oder er sollte ins Grübeln kommen. Die Pfarrer waren sowieso in der DDR alle Widerstandkämpfer, besonders sonntags, wenn sie die Staats- und Parteiführung im Gottesdienst in ihr Gebet einschlossen.

    Übrigens ist Rechts- und Linkspopulismus eigentlich nicht weit voneinander entfernt. Unsere Eltern haben das Naziregime erlebt, und wir wurden in der Kommunistendiktatur DDR groß. Unsere Eltern haben uns schon gelehrt was an beiden Regimen gleich ist. Ihr werdet wohl nie etwas aus der Vergangenheit lernen.

  45. Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr W.T.,

    bevor ich auf Ihre Ausführungen eingehen werde, wäre es für mich von größtem Interesse zu erfahren um was es Ihnen geht, um die Flüchtlinge oder das Ansehen der Stadt Greiz?

    Sie reden in Ihrem Text ganz viel von Kommunismus und der DDR, ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass Sie sich auf derselben mentalen Ebene wie die Neonazis bewegen.
    Sie schrieben von Flüchtlingen die an der Innerdeutschen Grenze erschossen wurden, von Anhängern der SED.
    Ich finde es sehr krude und einfach wie Sie einige Dinge darstellen wollen. Es ist sicherlich richtig, dass Menschen an der innerdeutschen Grenze erschossen wurden, das waren aber sicher keine Anhänger irgendeiner Partei sondern Soldaten eines Staates.
    Sie glauben ja wohl selber nicht, dass die Grenztruppen der DDR nur aus SED Mitgliedern bestanden hat. Nein, die Todesschützen waren oft einfache Bürger, die heute wie damals kein Interesse an Politik haben, die noch immer mit preußischem Gehorsam alles das tun was Ihnen aufgetragen wird.
    Ihnen scheint ja aber meine Gegendarstellung nicht zu gefallen, dies kann ich ja Ihrem Text gut entnehmen.
    Ach ja der Vater von Fr. König ist Pfarrer und gehört zu den vielen, vielen Menschen die in der Zeit der DDR Repressionen erleben mussten, nur im Gegensatz zu Ihnen kann er unterscheiden und differenzieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.G.

  46. Ja, Herr oder Frau P.G. wir leben jetzt in einer Demokratie, die jedem das Recht gibt nach gesetzlichen und demokratischen Regeln seine Meinung zu äußern aber auch frei zu entscheiden ob und wo er teilnimmt, seine Meinung äußert oder Zurückhaltung übt.
    Erinnern Sie sich, das war nicht immer so hier in Mitteldeutschland. Da war einer, der nicht an der Demonstration teilnimmt einer, der dem Klassenfeind in die Hände spielt, der gegen den Sozialismus ist, der mit Repressalien rechnen musste. Frau Marsch betreibt soliden Journalismus und ist wo immer “vor Ort”. Frau Marsch ist bestimmt nicht eine Journalistin, die nicht sachlich und genau recherchiert. Aber Frau Marsch muss auch nichts schreiben was ihnen recht ist. Noch oder besser wieder ist der Journalismus der Wahrheit verpflichtet und kann die Vorzüge der Pressefreiheit nutzen. Erinnern Sie sich denn gar nicht daran, wie das vor 1989 war?
    Frau König gehört einer Partei an, die Nachfolgepartei der SED ist, und was Kommunisten in diesem Landstrich veranstalteten, weiß ich zur Genüge und viele, viele Menschen auch. Genau diese Partei ist heute für Flüchtlinge und genau Anhänger dieser Partei erschoss Flüchtlinge an der innerdeutschen Grenze. Als Linke Partei kann man doch heute froh sein, dass man nach einer solchen Vergangenheit überhaupt als Partei noch existiert.
    Wieder sind es ihre Bekundungen auf allen Veranstaltungen: Was wir wollen ist richtig, wer nicht so wie wir mitmacht ist rassistisch.
    Schlimm ist das. Deshalb seien Sie sich ganz gewiss, wir brauchen ihre Art vom Meinungsbildung nicht hier in Greiz. Wir bilden uns eine eigene Meinung. Krakelen Sie fleißig weiter, vermummen Sie sich trotz Vermummungsverbot bei Demonstrationen. Krakelen Sie fleißig, damit wir Steuerzahler endlich einmal ein paar “sinnvolle” Posten zu zahlen haben.
    Aber über eines bin ich mir sicher: Greiz bleibt die Perle des Vogtlandes, Greiz ist kein rassistisches Drecknest. Das werden Leute ihres Schlages niemals erkennen können. Aber die Menschen hier in Greiz und auch anderswo werden sich mit ihrer Meinung nicht identifizieren.

  47. Sehr geehrte Fr. Marsch,

    leider konnte ich Sie an diesem Tag nicht in der Nähe des Demonstrationszuges entdecken. Daher verwundert es mich, dass Sie aus der Ferne, vielleicht nachdem lesen der OTZ heute Morgen sich zu so einem Kommentar haben hinreißen lassen. Bisher dachte ich, Sie versuchen mit dem “Vogtlandspiegel” ernsthaften Journalismus zu betreiben. Wären Sie doch gekommen und hätten sich ein eigenes Bild gemacht. Das Fr. König nicht alle Redebeiträge vorher kontrolliert sollten Sie doch wissen. Wir leben nun mal in einer Demokratie und da herrscht zum Glück Meinungsfreiheit. Natürlich hätte man die von Ihnen erwähnte Passage mit dem “»rassistischen Drecksnest« anders formulieren können. Aber Sie reißen eine Formulierung aus dem Zusammenhang eines kompletten Redebeitrages. Nennen Sie das ernsthaften Journalismus? Wären Sie auf der Demo gewesen hätten Sie auch gehört, dass die Solidarität den Flüchtlingen aber auch den wenigen Greizern gilt die sich hier vor Ort für die Flüchtlinge und gegen Rassismus sowie Neonazismus einsetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    P.G.

  48. hallo,
    bin leiter der bigband am gymnasium allestraße in siegburg.
    da wir beim diesjährigen weihnachtskonzert den “weihnachtsmann” ebenso aufführen wollen, sind wir an noten brennend interessiert.
    wie kommen wir zusammen?
    gruß
    gernot strässer

  49. Wenn mit Fackeln vor einem Asylbewerberheim “demonstriert” wird, ist es die Pflicht eines Jeden, diesen offensichtlich in der Tradition des Faschismus stehenden “Demonstrationen” entgegenzutreten.

  50. Man merkt deutlich, dass die Landrätin nichts verstanden hat oder nichts verstehen will. Sie bedient wieder alle Klischees und Vorurteile.
    Und wenn sie als eine von zwei Landräten, die noch immer ganz aktiv und bewusst mit Gutscheinen politisch diskreminieren möchten, davon spricht, dass die eine “Willkommenskultur” möchte, ist das blanker Hohn für die Betroffenen und im Allgemeinen schlicht Zynismus.

    Und wie kann man etwas dagegen haben, wenn man mit Rechten spricht und auf die Straße geht? Die Frau ist einfach nur unfassbar.

  51. Hallo zusammen.
    Mir geht es genauso .
    Zahlungen wurden eingestellt.
    An wen soll man sich wenden ?
    Glaube das Geld ist wohl weg.
    Oder gibt es neue erkenntnisse ???
    Würd mich freuen wenn das mal jemand Postet.

  52. Das freut mich sehr, liebe Frau Kirchner. Auch Ihnen alles Liebe und beste Grüße aus Greiz – Antje-Gesine Marsch

  53. Liebe Frau Marsch ,vielen Dank für den Artikel und die wunderschönen Bilder. War ja selbst dabei und konnte diese tolle Veranstaltung miterleben.Es war sehr schön und es hat mir sehr gefallen. Die Bilder sind für mich besonders viel wert, da ich diese ” Dame ” bin ,die aus Versehen alle Bilder gelöscht hatte. Dank Ihnen und Frau Wiedemann vom Fanclub Holm & Lück, konnte ich noch eingige tolle Fotos als Erinnerung bekommen.Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team vom ” Hilmo-Stadl ” alles Gute, vorallem weiterhin tolle Künstler und immer ein volles Haus. Liebe Grüße von Frau Kirchner

  54. Liebe Frau Marsch,

    ganz lieben Dank für den wunderschönen Artikel mit den tollen Fotos. Das war ja eine nette Überraschung. Ich werde es gleich an Andreas und Thomas senden und auch die Fans darüber informieren. Eine Dame war so sehr traurig, da sie versehentlich alle ihre Fotos gelöscht hatte, wo sie doch jeden Auftritt von Andreas und Thomas in Wort und Bild sammelt. Sie wird sich besonders freuen, dass sie nun doch noch etwas in ihre Mappe heften kann. Nochmals ganz lieben Dank.

    Mit den allerbesten Grüßen auch von Andreas Holm und Thomas Lück

    Ramona Wiedemann (Schreibservice)

  55. Hallo zusammen.
    Mir geht es auch so .
    Zahlungen wurden eingestellt.
    Kann mir jemand sagen ob es schon was neues gibt?
    Ich glaub das Geld ist wohl weg.
    Oder gibt es noch Hoffnung?
    Habe sonst keine Adresse wo ich mih hinwenden kann.
    Vielen Dank schonmal

  56. Ich habe mal eine persönliche Frage an Dich.Dein Lebenspartner heißt Ronny Köbe! Heißt denn die Mutter von Ronny vielleicht Margitta?Und seine Tante Andrea? lona

  57. Also doch! Da will sich der Herr Institutsleiter wohl in Mohlsdorf-Teichwolframsdorf doch nur ein ruhiges Pöstchen für die Zeit nach dem TITV-Weggang suchen! Das läßt tief blicken auf die Ambitionen, die er wirklich für das Wohl der Gemeinde hat… Nach dem Motto “Nach mir die Sintflut” hinterläßt er im TITV (dessen Regionalmanagement schon mangels unternehmerischen Erfolges abgewickelt werden mußte) genau so einen Scherbenhaufen wie im Schwimmklub Greiz, wo es seit der Übernahme des Vorstandes durch Herrn Möhring von Herrn Hemann, der auch nicht zu meinen ausgesprochenen Freunden zählt, der aber ein glänzender Organisator, vor allem der Jugendarbeit im Schwimmclub war, zum kontinuierlichen Abwärtstrend vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit kam. Und so jemand soll unsere Gemeinde erfolgreich führen? Dass ich nicht lache…

  58. Ich finde es vor allem böse zu sagen das die Leute Angst um ihre Kinder haben. Die Leute in dem Heim sind selber Familien mit Kindern also vor was haben die Leute Angst,das die Kinder mal fröhlich miteinander spielen? Denn KInder haben keine vorurteile gegenüber allen anderen Kulturen….

  59. Was sind das denn für A….löcher. Sobald sie Eure HartzIV-Karriere bedroht sehen, was nicht der Fall sein wird, dreschen sie auf die ein, die noch Schwächer sind und hier her kommen, weil sie Schutz und Hilfe brauchen. Und die angeblichen Gefällt mir-Wertungen sehe ich als Zeichen der geistigen Armut von Leuten, die braunen Rattenfängern auf den Leim gehen und nicht gelernt haben selbst zu denken und dadurch zu differenzieren, was Flüchtlinge sind und was “kriminelle Ausländer”. Naja man weiß ja aus welcher Ecke so eine gequirlte Sch…e kommt. Sorgt lieber dafür, dass die Regierung Gerechtigkeit für alle schafft und mal nicht die Banken stützt und Euch abzockt, aber da kriegt Ihr den Arsch nicht hoch und DAGEGEN geht keiner auf die Straße, wäre ja auch zu schwer, man müßte ja denken, da nimmt man lieber den leichten Weg und haut auf die ein, die noch schlimmer dran sind

  60. Die Lobhudeleien von einer (Noch)Ministerpräsidentin und ihrem Hofstaat sind kaum noch zu ertragen. Hoffentlich sind die Bürger der Gemeinde gegen dieses Gesülze immuner, als es diese Dame ist oder bald sein wird. “Wer ein Institut wie das TITV erfolgreich führt…”, da bleibt den Mitarbeitern des so genannten Regionalmanagement (einem Unterprodukt des TITV) das Lachen im Halse stecken, denn sie werden derzeit “abgewickelt”, weil das ach so erfolgreiche TITV und dessen Leitung über Jahre nur in einem erfolgreich war: Kräftig Steuergelder und Fördermittel zu verbrennen und ohne den Tropf aus Erfurt oder dem Bund, den nicht etwa Herr Möhring generiert hat, wie den Bürgern vorgegaukelt wird, würde das Institut, das wissenschaftlich eine sehr gute Arbeit leistet, aber wirtschaftlich ein Fass ohne Boden ist, nicht erst 2014 oder 2015 – zumindest in Greiz – abgewickelt, sondern schon lange seine Pforten geschlossen haben. Und wenn die CDU-Granden jetzt so tun, als ob nur Herr Möhring, die Stärkung der regionalen Feuerwehren auf dem Plan hätte und den Kameraden für ihre unermüdliche Arbeit – nicht nur beim Hochwasser – danken würde, dann sollte sie zur Abwechslung mal in die Programme der anderen Kameraden schauen, denn dort gibt es Kandidaten, die nicht nur Feste feiern, sondern mit den Kameraden auf feste arbeiten bzw. sich intensiv vor Ort mit ihnen und ihren Problemen beschäftigen. Und zum Thema Hochwasser sei noch angemerkt, dass ich es komisch finde, dass die so genannte Politiker-Elite sich mit ein paar schönen Fotos beim “Hochwassertourismus” – “zufällig” im Wahljahr blicken läßt und “unkomplizierte Hilfe” verspricht, aber nachdem sie abgereist sind viele Probleme nicht einmal angegangen wurden, geschweige denn “unkomplizierte Hilfe” bei den Bürgern abgekommen ist – zumindest von der Landes- und Bundespolitik, Wer einmal einen entsprechenden Antrag gesehen hat, wird wissen wovon ich rede. Dagegen wurde eine Veranstaltung zum aktiven und regionübergreifenden Hochwasserschutz letzte Woche in Greiz lediglich von einem der Kandidaten (Michael Täubert/Freie Wähler) besucht und interessiert verfolgt und anschließend noch Vorort-Termine für Gespräche mit dem Ortsbrandmeister in Teichdorf wahrgenommen und der damit AKTIVE Politik betreibt, obwohl er (noch) nicht einmal Bürgermeister ist sondern “nur” Gemeinderat. Das hätte dem CDU-Gemeinderat Möhring auch einmal gut angestanden, aber gegen Veranstaltungen von links ist er, wie leider auch die Presse und der VS vermutlich immun…

  61. Sehr geehrte Frau Marsch, es mag sein, dass Herr Möhring im Schwimmclub tätig war, aber wenn er seine Aufgaben dort ebenso “genau” genommen hat, wie seine Arbeit als Gemeinderatsmitglied… Jetzt kann er ja wieder sagen: Ich habe ja soviel zu tun, darauf antworte ich dann: Warum hat er sich dann erst in den Gemeinderat wählen lassen und nimmt einem vielleicht viel aktiveren Bewerber den Gemeinderatssitz weg? Aber ämter sammeln und dann nicht wahrnehmen zeugt schon von “großer Politik”, denn im Bundestag sieht man manche Sitzungen auch kaum Politiker und die entschuldigen sich auch immer mit ähnlichen Ausreden. Ich erwarte, dass ein gewählter Volksvertreter auch das ihm übertragene Mandat voll ausfüllt und nicht kommt und geht, wie es seine Nebentätigkeiten oder sein Gustus zuläßt. Mich würde auch interessieren, wie sich Herr Möhring zu der an mich herangetragenen Aussage stellt, er würde im Falle einer Nichtwahl aus Reudnitz wegziehen, dann natürlich seine Frau mitnehmen und die Gemeinde verliert dann eine (übrigens sehr gute) Allgemeinärztin. Ich nenne das Stimmenerpressung! Weiterhin redete Herr Möhring viel über die Landwirtschaft und wie wichtig diese für die Gemeinde ist. Wie kann es dann sein, dass er sich aufregt, wenn an Sonntagen Felder abgemäht werden und dabei eine unvermeidliche Staubwolke entsteht. Sollen die Bauern ihr Getreide einfahren, wenn es regnet oder nach Zeiten, die Herrn Möhring passen? Das sind nur einige Punkte, die mich an diesem Kandidaten stören. Falsche “Heilsbringer” haben und hatten wir schon genug und Fördermittel sind erstens nicht das Maß aller Dinge und laufen zweitens irgendwann so oder so aus. Man soll die Ressourcen der Gemeinde lieber sinn- und zielvoll nutzen und nicht auf Almosen aus Erfurt oder Berlin oder Brüssel hoffen. Erfurt

  62. Sehr geehrter Herr Knüpp,
    vielen Dank für Ihre Zeilen. Ich hatte kurz gestutzt und überlegt, ob Sie Recht haben. Habe meine Aufzeichnungen noch einmal genau durchgearbeitet; schrieb ja so gut wie alles mit. Dr. Möhring antwortete auf die Einzelfrage “Wie kann man erreichen, dass die Jugend hier bleibt?” so wie in meinem Text beschrieben. Herr Täubert sagte auch viel zur Jugendarbeit im Besonderen, aber eben nicht an dieser Stelle. Möhring hatte zuvor informiert, dass er zehn Jahre im Schwimmverein tätig war, so schloss sich der Kreis. Ich möchte zudem den Lesern nichts “suggerieren”, ich denke, dass die Bürger mündig genug sind, sich selbst ein Urteil zu bilden. “Heilsbringer” ist schon fast blasphemisch; Möhring äußerte nur, dass er weiß, wie und wo man Fördermittel akquirieren kann. Das ist als Institutsleiter legitim. Ich will mich in keinster Weise positionieren – das steht mit als objektiv arbeitender Journalistin auch nicht zu – doch Ihre Wertungen sind in diesem Zusammenhang fehl am Platz. Beste Grüße – Antje-Gesine Marsch

  63. Sehr geehrte Frau Marsch, leider ist Ihnen ein entscheidender Fehler unterlaufen, den die Aussage Die Jugendlichen begeistern, dass sie zum Beispiel in einem Verein bleiben und interessante Jobs in der Gegend anbieten», stammte nicht von Herrn Möhring, der mit Jugend- und Vereinsarbeit ungefähr soviel zu tun hat, wie Eis mit Feuer, sondern von Michael Täubert, der in vielen Vereinen nicht nur Mitglied ist, sondern aktiv tätig und schon aufgrund seines Alters und seiner Aktivitäten, in Schulen gehen und den Jugendlichen die Gemeindepolitik erklären und zu diskutieren, wohl eher die Jugend erreicht als Herr Möhring. Diesen nimmt man in der Gemeindearbeit, sowohl als Gemeinderat, als auch als Vereinsmitglied und noch weniger in der Jugendarbeit so gut wie nicht wahr. Also bitte den Lesern nicht suggerieren, er wäre der große Heilsbringer und seine Kontakte zu Förderstellen beschränken sich auch nur darauf für das TITV viele Gelder zu generieren, die dann wieder an totgeborenen Kindern wie dem so genannten “Regionalmanagement” sinnlos verbrannt werden. Frank Knüpp

  64. Die Idee zu dieser Initiative finden wir gut. “Wohnen 55plus Greizer Neustadt” wird bestimmt an der Ausstellungseröffnung teilnehmen.

  65. Hi,

    die Spielerein mit den Schallplatten tun mir als Vinyl-Fan, ja schon fast in der Seele weh! Aber irgendwie finde ich das ganze auch sehr interessant. Könnte mir die Platte oben aus dem Bild auch gut als Obstschale oder auch Arschenbecher bei mir im Wohnzimmer vorstellen.

    Sowas hat sicherlich kein anderer bei sich stehen.

    Beste Grüße

  66. Viele schöne Eindrücke auch in diesem Jahr.
    Ringsumher sind die Denkmäler an diesem Tag, wie der Name es sagt, offen.
    Nur im Greizer Oberen und Unteren Schloß wurde normaler Eintritt verlangt (außer zu den Führungen).
    Wir haben einige auswärtige Touristen erlebt, die sich kopfschüttelnd abgewandt haben.

  67. Ich kann dem Kommentar von “nochmal ich” nur zustimmen. Angeblich sollen 240 Einladungen verschickt worden sein. Schade!!

  68. Das finde ich doch sehr erstaunlich und erbärmlich! Ich habe gemeinsam mit ca. 30 anderen fleißigen Greizern an einem Aktionstag zum Aufräumen des Greizer Parks teilgenommen. Ich sehe auf diesen Bildern der Danksagung nur zwei “Dinklers”, die mit dabei waren. Von den anderen Teilnehmern nichts zu sehen. Schade! Hauptsache die Politiker huldigen sich selbst.

  69. Der Verein heisst: “Alte Papierfabrik Greiz” e.V. und Hüpfburg und die Spielgegenstände sind zwar vom Stadtjugendring Greiz e.V., wir haben das aber selbst betreut. Ausserdem gab es auch noch Führungen durch die Gebäude. Vielen Dank für den schönen, liebevollen Artikel Frau Marsch!

  70. Diese Wertungspunkte sind wirklich schwer zu erreichen. Auf vielen Turnieren ist eine Wertung von 7,0 fast der sichere Sieg. Dazu muss eine sehr beeindruckende Leistung gezeigt werden. Ich würde gern mal solche Leistungen sehen.

  71. einen ganz ganz lieben gruß möchte ich auf diese weiße bei euch lassen. bin nun schon das zweite mal bei euch eingekehrt mit meiner mädelgruppe. bei der nächsten geschäftsreise in eurer region sind wir wieder bei euch. beste grüße aus magdeburg.

  72. hallo,
    wollte schon immer mal reinhören – nie geschafft 🙁
    gibt’s tonträger jeglicher art und/oder eine homepage mit hörproben ? ist mal wieder ein konzert geplant ?
    danke und schöne grüsse
    🙂

  73. Liebe Frau Marsch.
    Danke für den schönen Artikel im Vogtlandspiegel. Leider wurde er nicht in der OTZ veröffentlicht.
    Mir gefällt Ihre Darstellungsweise unseres Sommerfestes in Mohlsdorf besser, aber es ist ja bekanntlich vieles eine Frage des Geschmacks. Auf hoffentlich noch viele gute Gespräche mit freundlichen Grüßen Beate Heimerl

  74. Hallo,

    sehr fein gemacht, wirklich klasse. Hast du auch ein Bild vom Wismut-Busplatz in Reißberg in deiner Sammlung? Wenn ja, das Bild würde nur im privaten Gebrauch verwendet und ich würde auch einen Obulas dafür zahlen.

    Gruß Thomas

  75. Wollte Ihnen liebe Antje Gesine Marsch mal herzlichen Dank sagen, für all die tollen Berichte und Fotos. Egal was für eine Veranstaltung es war…immer begeisterten sie uns. Ich gebe die Bilder und Berichte gern weiter, den in der Ferne leben viele ehem. Greizer die sich an Ihren Artikeln und Fotos aus der Heimat erfreuen. Ich selber lebe ja in Greiz und bin auch mit der Kamera unterwegs und habe viele Fotos gemacht vom Hochwasser.
    Ich Wünsche Ihnen noch alles Gute für die nächste Zeit und bleibe ihre treue Leserin…Herzliche Grüße aus Greiz-Obergrochlitz…Karin Meyer

  76. Kann es sein, dass die Verfasserin dieses Artikels identisch ist mit der coolen Kellnerin Antje?
    Würde mich nicht wundern !!!!! Frage Dich heute abend persönlich, falls es Dir gelingen sollte mir tatsächlich noch einen
    Tisch auf die Terasse zu improvisieren, damit ich dort chillig bei Essen und Trinken Karat zuhören kann. Ich rufe um 16 Uhr an,
    bezweifele jedoch, dass Du diesen POST vorher lesen wirst !
    Diese Welt ist wirklich klein 😉
    Armin Wülker

  77. Ein wirkliches Juwel diese Kirche. Die Dokumentation ist umfangreich, sehr detailgetreu und spannend. Besonders gefallen mir die Fenstermotive. Ich schätze den Sanierungsaufwnd als überschaubar ein.
    Ralf König, Architekt, Greiz

  78. Eine förmliche Zustellung an die Berliner Adresse der GSM in der Kurfürstenstr. 79 ist gerade gescheitert. Zumindest nach Handelsregister soll dort aber der eingetragene Sitz des Unternehmens sein.

  79. Es gab nichts zu übertragen, da vorher alles beiseitegeschafft wurde. Die IMG wurde daher nicht gegründet. Die GSM AG, Greiz ist nach England übertragen und hat in Berlin eine Niederlassung. An Stelle GSM steht dort auf Brief und Klingel aber AIDA, wenn man dahin schrieb kam die Post an (AIDA co. GSM). AIDA ist aber auch schon verschmolzen in die ATLANTIK, usw, usw.. Teilweise sitzen die Betreiber des Systems ein

  80. ” von Rothenthal bis zur Schlossbrücke durchzuführen” ,….. WIR HATTEN KEINE HILE……

  81. Lieber Renè Kramer, bitte die Zahlen der Weltrekordversuche berichtigen: Die längste Fanfarenbläser-Linie umfasste 460 Teilnehmer, der größte Naturtonfanfarenzug 789 Mitglieder.
    Besten Dank und viele Grüße aus Berlin, dem Fanfarenzug Greiz e.V. unter Michael Lipperts Leitung weiterhin viel Erfolg.
    Herbert Großmann (Moderator der 23. FANFARONADE)

  82. Liebe Greizer Freunde!

    Gestern bei den Meldungen der Tagesschauum 20 Uhr: Bilder, die mich
    fassungslos und traurig gemacht haben, wie Euch das Hochwasser zusetzt.

    Ich kann Euch nur auf diese Art zur Seite stehen, hoffe und bete, dass
    das Wasser bald zurückgehtund Ihr alles unbeschadet übersteht.

    Hier ist die Leine auch an mehreren Stellen über die Ufer getreten, aber
    das ist nicht im Kleinsten mit Eure Lage vergleichbar.

    Bitte, bitte seid vorsichtig und passt alle gut auf Euch auf!

    Ich denke an Euch, Eurer Andreas Hausfeld

  83. Die Greizer Linke stimmte auch dafür, das ein NPD Mann im Stadtrat bleibt..
    Ein Linker

  84. Sehr geehrte Frau Gräßer,

    zu Recht können Sie auf Greiz stolz sein. Ohne Menschen wie Sie wäre Greiz emotional ein Stück weit ärmer. Und das dieses, insbesondere auch Ihr Engagement bei den Menschen ankommt, beweist definitiv Ihr stiller Helfer.

    Wir möchten Sie ermutigen, Ihr Projekt als “Zeitstifter” mit in die in Gründung befindliche Bürgerstiftung Greiz einzubringen. Wir können – zumindest aktuell – noch keine finanzielle Unterstützung zusichern. Dafür muss zunächst die Bürgerstiftung Greiz gegründet und ein Kapitalstock vorhanden sein, mit dessen Erträgen Bürgerengagement wie z.B. Ihres dann auch finanziell gefördert werden kann. Aber ideelle Unterstützung geht schon jetzt. Bitte kommen Sie auch auf uns zu, wenn Sie Aktionen vorhaben. Gern berichten wir im Vorfeld redaktionell und/oder mit Eintrag in unseren Terminkalender sowie auch danach in Wort und Bild über solch konkretes Tun von Bürgerengagement. Wir möchten Ihnen helfen, dass Sie vom Grundsatz “Tue Gutes und rede darüber” noch mehr als bisher partizipieren können.

    Auf unserer Website oder am 1. Info-Abend (am 3.5.2013 ab 19.00 Uhr im Unteren Schloss, Sie sind herzlich eingeladen) können Sie sich informieren, was eine Bürgerstiftung ist und was sie leisten kann. Wir können Ihnen schon jetzt sagen, was sie nicht ist: Konkurrenz. Bürgerstiftungen verstehen sich als Netzwerk, sie vermitteln Kontakte und Förderungen und helfen damit insgesamt, bürgerschaftliches Engagement weiter zu stärken.

    Allerdings bieten Bürgerstiftungen auch einen elementaren Vorteil: Zuwendungen an (Bürger-)Stiftungen unterliegen im vollem Umfang den gesetzlichen steuerlichen Begünstigungen. Was heißt das? Spendenbescheinigungen dürfen üblicherweise nur als gemeinnützig anerkannte Vereine ausstellen. Das ist mühselig, erfordert eine “Maschinerie” (Vereinsstruktur) und beinhaltet auch noch für den Vorstand Haftungsthemen. Zuwendungen an Stiftungen hat der Gesetzgeber in einem weiten Umfang als anerkennungsfähig eingestuft.

    Betreiben Sie Ihr Engagement als “Zeitstifter-Projekt” unter dem Dach der Bürgerstiftung, können Unterstützer wie bisher auch für Ihre Aktivitäten zweckgebunden spenden – und dies problemlos im Rahmen der Einkommenssteuererklärung angeben. Die Zweckbindung sorgt dafür, dass die Spende auch weiterhin 1:1 bei Ihnen (und damit bei den von Ihnen unterstützten Menschen) ankommt.

    Zusätzlich oder auch alternativ hätten Ihre Unterstützer zudem die Möglichkeit, im Rahmen von finanziellen Zustiftungen (zweckgebundene)eigene (Namens-)Treuhandfonds/ Unterstiftungen einzurichten, die Ihnen und Ihrem Projekt eine langfristige finanzielle Förderung aus den generierten Erträgen sichern würde. Sie haben mit diesem Vorgehen keinen Nachteil, ganz im Gegenteil. Alle Beteiligten hätten Vorteile, ganz nach dem Motto “WIR.Greizer. – Zukunft anstiften!”. Das Wörtchen WIR zeigt die Stärke: gemeinsam (statt einsam) geht es besser.

    Gern stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gründungsinitiative Bürgerstiftung Greiz

    i.A. Torsten Röder

  85. Krankheit und Sterben gehört auch zum Leben. Leider wird es gern an den Rand gedrängt. Deshalb umso mehr Respekt vor den beiden Damen, die sich hier engagieren. Respekt

  86. Vor Frau Reinhold und Frau Schwarzenberger kann man nur den Hut ziehen. Im Allgemeinen werden die Themen “Sterben” und “Tod” in unserer Gesellschaft verdrängt. Erst nach einem solch einschneidenden Erlebnis merken Angehörige häufig, dass es sowohl im häufig physisch wie psychisch belastenden Lebensabschnitt “Sterben” wie auch bzgl. der Verarbeitung in der Trauerarbeit wichtig und vor allem hilfreich ist, sich damit aktiv auseinanderzusetzen. Das Thema Hospizarbeit verdient definitiv mehr Beachtung als man ihm aktuell zuteil werden lässt. Deshalb Daumen hoch für diesen Artikel!

  87. Sicherlich eine gute Idee, die Stadt Greiz voranzubringen. Jetzt muss sich aber beweisen, dass die Protagonisten, welche voran gehen wollen sich auch ein Stück zurück nehmen können und gleichberechtigte Partner sind, welche auch in stürmischen Zeiten Seite an Seite stehen.

  88. Tolle Zeitungsente!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Hab erst wirklich gedacht, ich hätte da was verpaßt. Über die vielen Touristen würden wir Greizer uns trotzdem freuen! Ostersonntag war wirklich viel los!
    Danke dem Team um Antje-Gesine Marsch, nicht nur heute, auch sonst lese ich den VS fast täglich.
    Weiter so, Ihre Monika Zien

  89. Was für eine tolle Idee, und es wäre zu schön! Schaue regelmäßig, auch
    auf Ihrer Homepage, was “mein” Greiz macht und da ging mir doch das Herz auf, wenn, na wenn …

    Danke für diese tolle Idee und die gute Seite und noch einen schönen
    Ostertag und liebe Grüße an “mein” Greiz.

    Ihr Andreas Hausfeld

  90. Hallo Frau Marsch,
    herzlichen Dank für die Bilder und vor allem für den Artikel!
    Viele Grüße,
    Hans-Jürgen Feldhaus

  91. sehr geehrte frau marsch,

    vielen dank für den sehr schönen link !
    meine tochter hat sich gerade auch sehr gefreut.

    herzliche grüsse nach greiz
    bernhard vogel

  92. Hallo,
    Ich warte auch auf ein Lebenszeichen von der Vogtland Immobilienmarktplatz Greiz GmbH. Im Internet ist nichts zu finden.
    Weiß jemand was es Neues gibt? Ich habe auch schon involvierte Anwälte kontaktiert, aber bis dato nichts weiter gehört, keine Antwort erhalten. Gibt es inzwischen neue erkenntnisse ?

  93. Prima, dass die Frauen sich erneut die Arbeit gemacht haben. Hoffentlich gibt es dieses Jahr nicht erneut solche Deppen, die die Arbeit anderer nicht zu würdigen wissen. Insofern sollten die Greizer vielleicht ein wachsames Auge haben? Z.B. wenn man im schwarzen Engel sitzt und von dort den Blick auf den Röhrenbrunnen genießen kann…

  94. Hallo: Meine Zahlungen wurden auch eingestellt. Die Rückzahlungen aus einer stillgelegten Lebensversicherung begannen Ende November 2008 mit monatlich 71 Euro, die letzte wurde Ende Januar 2012 mit 10,65 Euro gezahlt. Was kann man tun? Angeblich wurden alle Verträge der GSM an die Vogtland Immobilienmarktplatz Greiz GmbH übertragen. Ich habe bis heute nichts mehr gehört. Im Internet findet man diese Firma nicht. Mehrere tausend Euro sind…wo? Wer weiß mehr zur Sachlage? Andreas Büthe, Bad Aibling, Oberbayern.

  95. Glückwunsch an Toni Stade. Du hast es wirklich verdient Dich in die Reihe der großen und legendären Greizer Ringkämpfer mit einzureihen. Wir sind stolz und glücklich, dass Du für unseren RSV auf der Matte stehst. Danke Toni und weiterhin alles Gute.

    Danke auch an das Team des Vogtlandspiegels für die immer sehr guten und aktuellen Berichte über den Rinkampfsport in Greiz.

  96. Schön, dass das auch die SPD mal macht. Bisher kannte man ja so eine Aufmerksamkeit nur von den LINKEN.

  97. Oh Gott, bloß das nicht!!!
    Nicht noch mehr zugezogene Leute in Mohlsdorf. Es wohnen hier schon viel zu viele Auswärtige hier. Man ist ja schon gar nicht mehr der eigene Herr im eigenen Dorf.
    Und übrigens: Wer durch unsere kurvenreiche und enge Strassen mit 50 oder mehr km/h durchbrettert, dem gehört der Führerschein entzogen!!

  98. Hallo Ihr gestressten Greizer,

    mein Vorschlag an die unzufriedenen Greizer:

    zieht doch einfach nach Mohlsdorf!

    Hier gibt es einen bürgernahen und rührigen Bürgermeister, kostenlose Parkplätze und durch den Ort dürft Ihr mit 50km/h fahren.
    Außerdem bieten wir eine schöne und intakte Umgebung.
    Bürger, die sich für Ihre Heimatgemeinde arrangieren, sind bei uns immer willkommen.

  99. Liebe Frau Marsch,

    danke für ihre unabhängige und sachliche Berichterstattung.
    Leider hat sich ein winziger Fehler eingeschlichen, den ich gern aufklären würde.

    Es ist nicht so, das ICH nicht wüsste wo parken, aber es ist so, dass meine Schwiegermutter keine langen Strecken mehr laufen kann, schon gar nicht bei ungeräumten Strassen und Gehwegen.
    Um ehrlich zu sein, ginge es nur um meine Person käme ich mit dieser Verkehrssituation wunderbar zu recht.
    Ich betreue aber, wie viele andere auch, einen älteren Menschen und muss auch diese Bedürfnisse berücksichtigen.
    Und wer die Dame gehört hat, der trotz grosser Beeinträchtigung beim Gehen ein Behindertenausweis verweigert wird, kann vielleicht nachvollziehen, dass mich solche Geschichten nicht kalt lassen. Ich bin zunehmend erschüttert in welcher Weise mit Menschen umgegangen wird, die eben nicht völlig gesund und fit sind oder gar älter und darum nicht mehr so gut zu Fuss.

    Ich wünsche jedem Menschen gute Gesundheit, besonders jenen, die in Pauschalurteilen mit Worten wie fussfaul und wohlbeleibt um sich werfen und dadurch zeigen, dass ihr Blick stark eingeschränkt ist.

    Den Händlern reiche ich gern solidarisch meine Hand, ich bin dankbar für jeden einzelnen der unter den gegebenen Umständen nicht aufgibt.

    Eine Bitte auch an jene die betonen sie gehen wo anders hin – Nein, eben nicht. Warum sollte man sich aus der eigenen Stadt jagen lassen?

    Herzlich, Martina Högger

  100. Danke für die Textausgabe. Ich habe mal ein wenig mehr recherchiert und bin zu doch überraschenden Ergebnissen gekommen:

    1. Für die Tätigkeit einer (Stadt-)Verwaltung gilt der sogenannte “Gesetzesvorbehalt”, d.h. die Verwaltung darf nur und insoweit tätig werden, wenn und soweit ein Gesetz eine Ermächtigung für dieses Handeln vorsieht. Insofern muss es auch für die Lärmkartierung und daraus abgeleitete Maßnahmen eine gesetzliche Ermächtigung geben. Ist das tatsächlich so erfolgt?

    2. Das “Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie für die Bewertung und Bekämpfung vom Umgebungslärm (“EU-Umgebungslärmrichtlinie”)” vom 24.06.2005 hat das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Teilen geändert (Link: http://www.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&bk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*%5B@attr_id=%27bgbl105s1794.pdf%27%5D).
    In § 47b BImSchG finden sich wichtige Begriffsdefinitionen, an die sich auch die Verwaltung zu halten hat. Die Lärmschutzkartierung ist nur für “Ballungsräume” und für “Hauptverkehrsstraßen” vorgesehen. Treffen diese Begriffe für Greiz überhaupt zu?

    3. Den Begriff “Ballungsraum” definiert § 47b Nr. 2 BImSchG als “ein Gebiet mit einer Einwohnerzahl von über 100.000 und(!) einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1.000 Einwohner pro Quadratkilometer. Will jemand bestreiten, dass diese beiden gesetzlichen Voraussetzungen für die Stadt Greiz 100%-ig nicht gegeben sind? Als “Hauptverkehrsstraße” definiert § 47b Nr.2 “eine Bundesstraße, eine Landesstraße …, jeweils mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Mio. Fahrzeuge im Jahr”. In Greiz gibt es die B92 + B94 sowie zwei Landesstraßen (Marstallstraße/Hohe Gasse/Siebenhitze/Friedhofstraße + die Straße in Richtung Mohlsdorf/Werdau) Nur die müssen/dürfen verpflichtend untersucht werden (weil das Steuermittel kostet), sofern die o.g. gesetzlich definierte Belastung vorliegt. 3 Mio. durch 365 Tage macht macht als Belastung mehr als 8.219 Fahrzeuge in 24h auf solch einer “Hauptverkehrsstraße”. Ob das tatsächlich so ist, kann aktuell nicht nachvollzogen werden, da die Stadtverwaltung Ergebnisse von Verkehrszählungen (die ja neuerdings aus “konspirativen Wohnungen” per Video erfolgen) als “streng geheim” betrachtet, obwohl man diese zur Akzeptanzgewinnung ohne Probleme als PDF auf der städtischen Website online stellen könnte.

    4. Die Anspruchshaltung der Stadt Greiz auf der Website geht leider völlig an den gesetzlich verpflichtenden Aktivitäten ( § 47d BImSchG) vorbei. Die Stadt schreibt auf ihrer Homepage: “..Im Rahmen der Fortschreibung werden entsprechend die B 92 …, die B 94 …, der Straßenzug Brauereistraße / Lindenstraße / Obere Silberstraße / Hohe Gasse / Siebenhitze sowie der Altstadtbereich betrachtet….” Somit sind die Untersuchungen (und die daraus resultierenden Ausgaben aus dem Stadthaushalt)auf der B92/94 sowie Hohe Gasse/Siebenhitze (als Landesstraße) o.k. Welche gesetzliche Grundlagen haben aber die Untersuchungen (und vor allem die damit verbundenen finanziellen Aufwendungen aus dem Stadthaushalt) für die Brauereistraße/Lindenstraße und den “Altstadtbereich” (Gemeindestraße, keine Landesstraße)? Für diese Bereiche ist gesetzlich seitens des BImSchG keine Lärmkartierung gefordert! Mithin düften hierfür keine finanziellen Mittel aus dem Stadthaushalt abgezogen werden. Wer beauftragte und genehmigte eine ungesetzliche Zweckentfremdung der immer schmaler werdenden kommunalen Haushaltsmittel (2013: Defizit -2,1 Mio.€‚¬)? Wo ist da die Kommunalaufsicht?

    5. Angesichts der aktuellen verbalen Auseinandersetzungen (“verlogene Diskussion” etc.) kann man sowohl Journalisten als auch vor allem der Opposition im Stadtrat nur empfehlen, die konkreten gesetzlichen Voraussetzungen für das Handeln der städtischen Verwaltung wieder und wieder kritisch und unvoreingenommen zu hinterfragen. Es wäre nicht der erste Fall in Greiz, wo man sich nicht an Gesetze hält.

    Wir leben aber doch in einer Demokratie, die sich Rechtsstaat nennt und wo die Verwaltung rechtsstaatliches Handeln zu garantieren hat? Oder nicht?

  101. Interessant wären auch Fotos aus den Reihen der Gäste (Anzahl?) und Statements (von Gästen und Referenten) gewesen. Die 200 Demonstranten hätten sich im unmittelbaren Anschluss zur gestrigen Demo direkt informieren können, welche rechtlichen Grundlagen gelten und welche Umsetzungsschritte die Stadt Greiz daraus abgeleitet plant. Mit der nötigen Ironie könnte man daraus auch ableiten, dass man die Stadt vollständig (tot) “beruhigen” will. Mit den nötigen Formeln und kreativen Mathematikern kann man sicher auch Vogelgezwitscher auf dem Friedhof zu “Lärm” hochrechnen. Wie die Schönheit liegt vieles im Auge des Betrachters: Während Presslufthammer-Getöse kaum einer schön findet, werden gleiche Lärmpegel auf einem Konzert als “kulturell inspirierend” wahrgenommen. Man kann alles auch übertreiben.

    Die tiefrot gezeichnete Innentstadt- Karte mit (gemessenen oder berechneten?) Werten dürfte wohl die Begründung für die 20 km/h- Zone werden. Seltsam nur, dass andere Städte im Umland diese EU-Vorschrift nicht so gnadenlos durchziehen wie unsere Greizer Verwaltung?

  102. Die Demonstranten und Greizer Händler haben mein vollstes Verständnis. Dass man nicht noch mehr Parkplätze in der Innenstadt anlegt, kann ich ja gerade noch nachvollziehen, aber nun fast alle Parkplätze wegzurationalisieren macht so absolut gar keinen Sinn, ebenso die Verkehrsberuhigung.

    Greiz kann man nun mal nicht (mehr) mit Zwickau oder Plauen vergleichen. Da gibt es große und gut besuchte Einkaufsstraßen, wo es sich lohnt, mal ein paar Stunden durchzubummeln und selbst da kann man noch in relativer Nähe und recht kostengünstig parken. Ich Greiz gibt es so etwas eben nicht und um mal eben noch ein Päckchen Waschpulver aus dem DM mitzunehmen oder ein Brot, dafür fahr ich nicht extra in Parkhäuser, die in Greiz auch noch so eng sind, dass man jedes Mal Bedenken hat, heil wieder rauszukommen.

    Aber nun haben wir ja wenigstens eine schöne ruhige Stadt, ich hoffe, wenigstens die 3-4 Einwohner, wie es noch in der Innenstadt gibt, genießen das.

    Ruhe in Frieden, Greiz!

  103. Hallo zusammen,

    ich heiße Jürgen Brand, stamme aus Magdeburg und ich bin Stasi-Opfer.
    Weil ich damals aus politischen Gründen 4 Jahre im Zuchthaus in der DDR sitzen musste, deshalb habe ich das zweiteilige Buch Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers»
    geschrieben. Über meine Erfahrungen mit den damaligen Behörden, dem Zuchthaus, den schlimmen Haftbedingungen,
    das Hungern wegen Essensentzug , der fast 30 monatigen Arrest und Einzelhaft, Kontakt und Schreibverbot, sowie den Verhören der Stasi,
    das erzähle ich in diesem Buch.
    Durch das schreiben konnte ich die Vergangenheit besser verarbeiten und hoffentlich ein klein wenig die Leser vor den Sozialismus warnen!
    Obwohl ich keine kriminelle Straftat begangen hatte, sondern nur ein wenig gegen den Unrechtsstaat aufmuckte, deshalb musste
    ich so lange unter den Folterknechten der DDR-Justiz Leiden. Mit Glück habe ich das Gefängnis überlebt. Aber bis heute sitzen noch viele
    SED-Kader und Spitzel des DDR-Regimes in ämtern und bei der Polizei in den neuen Bundesländer».
    Weil auch die anderen Täter nicht bestraft wurden, können sie alle ihre unverdiente hohen Renten genießen. Aber viele Opfer der DDR,
    kämpfen noch heute um eine gerechte Entschädigung.
    Wie sie im Internet lesen können, interessierte sich mehrfach die Presse in NRW 2011 für das Buch und bei Google stehe ich damit auf 20 Seiten.
    Beim epubli-Verlag oder bei der Buchhandlung 89 können sie den 1.+ 2.Teil von Hafterlebnisse eines DDR-Bürgers» für 11,70€‚¬ bestellen.
    Auch als E-Book für 3,84€‚¬.
    Die Rechtsschreibfehler im Buch, die bei Amazon bemängelt wurden, sind inzwischen beseitigt!!

    Im Gegensatz dazu, war meine Kindheit aber schön, zufrieden und interessant. Deshalb habe ich darüber das Buch Meine Kindheit in der DDR»
    geschrieben. Die 3 Titel sind alle als E-Book bei Amazon oder beim epubli-Verlag zu bekommen.
    Ab den 25.2.2013 erscheint das Buch Meine Jugend in der DDR» beim epubli-Verlag.

    Freundliche Grüße
    Jürgen Brand

  104. Tod und Trauer ist in unserer schnelllebigen Zeit ein Tabu-Thema geworden. Trauernden Menschen geht man oft aus dem Weg, weil man Angst hat, nicht die richtigen Worte zu finden. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen wie Frau Reinhold gibt, die sich dieses Themas annehmen und für Betroffene eine Begegnungsstätte schaffen. Eine wirklich großartige Sache.

  105. Wirklich schöne Fotos von einer sicher gelungenen Veranstaltung. (Wenn auch bei facebook andere Meinungen kursieren). den Kinder hats jedenfalls sichtlich Spaß gemacht. Ich hätte mich aber über ein Foto der Luftballon modellierenden Alice Bächer gefreut

  106. Das täuscht, liebe Heidi, Frau Tröber ist froh, den Vorsitz abgegeben zu haben – die Belastungen waren doch recht groß – und der neue Vorstand zeigt sich noch innerlich konzentriert.

  107. Frau Marsch, der Plan steht. Da das Ereignis garantiert genügend medial vermarktet wird, hoffe ich, dass die Region darin auch ihre Chance erkennt. Anderweitig bin ich mir sicher, dass es genügend Leute gibt, die sich mit mir zusammen etwas einfallen lassen. Perla war ja immerhin schon in Australien, warum sollte sie dann nicht auch einmal in den Orbit?! Da hierfür aber vorerst noch jede Menge Stimmen notwendig sind, möchte ich noch einmal um tatkräftige Unterstützung beim Voting bitten: https://www2.axeapollo.com/de_DE/66909/matthias-pohle (via Internet Explorer öffnen)

    Matthias Pohle

  108. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie wir als Jungpioniere zur Grundsteinlegung mussten. Hoffentlich kommt die Zeitkapsel ins Museum!

  109. Der dritte “Fuffi” ist von Steffen Taut, Exil-Greizer in Wien. Leider konnte er aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein. Auch er hatte gewettet, dass der neue Wirtschaftsförderer jemand wird, der ein SPD ode CDU-Parteibuch hat.

  110. Riesenrespekt und Daumen hoch für diese tolle Aktion des Greizer Krankenhauses! Wer ist schon gern im Krankenhaus? Wenn dies Kindern am eigentlich schönsten Tag des Jahres passiert- wie können Eltern diesen Tag noch retten? Auf den Fotos sieht man, dass auch die Eltern angetan waren von dieser Weihnachtsüberraschung. Glänzende Augen (und zwar vor Freude, nicht vor Fieber) sind in dem Fall sicher das schönste Geschenk des Weihnachtsabends.

  111. Hallo Herr Reichardt,
    velen Dank für den ausführlichen Bericht und die Fotos zum Kreisfinale im Volleyball in Greiz !
    Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit und immer im richtigen Moment den Finger am Auslöser!!!
    Andreas Kotsch
    Gymnasium Weida

  112. 400 Gäste sind wohl Beweis genug, dass das Unternehmerehepaar Ingrid und Rainer Trautlofft eine gute Idee hatte. Die Premiere des “Hilmo-Stadl ´s” darf man ausweislich der Fotos als gelungen bezeichnen.

  113. Gibt ´s auch noch den 2. Teil (bzgl. Verkehrskonzept, Sozialtarif)? Die interne Selbstbeweihräucherung aus dem ersten Teil interessiert die Greizer sicher eher weniger.

    Wenn ein unbeteiligter Dritter die OTZ der letzten 2 Tage gelesen hat, musste den Eindruck gewinnen, CDU und SPD wären die “Treiber” der Mini-änderungen. Ich würde mir die übliche gut recherchierte Berichterstattung des “Vogtlandspiegel” wünschen, wo mal gerade gerückt wird, warum es diesen umfassenden Tagesordnungspunkt “12. Verkehrskonzept (mit 15 Unterpunkten)” tatsächlich gab! Es wird einem speiübel, wenn man jetzt sieht, wie CDU und SPD versuchen, aus diesem undurchdachten und selbst verursachten “Schnellschuss” der totalen Verkehrsberuhigung (als Verursacher, denn die sind ja die den BM tragende “Regierungskoalition)auch noch politisches Kapital zu schlagen. Durchgewunken (weil vorab vom BM mit der Verkehrsbehörde besprochen) wurden nur die CDU-/SPD-Vorlagen. Alles übrige landete im wesentlichen im nichtöffentlichen Ausschuss.

  114. Weil die junge Dame Nadja Hoffmann (CDU) laut CDU-Fraktionschef Jürgen Frantz so eine “überaus engagierte Person” ist, wurde sie von seiner Fraktion als sachkundige Bürgerin vorgeschlagen. Zum “Dank” erhielt sie vom Stadtratsvorsitenden Dr. Hemmann (SPD )gleich mal die volle Dröhnung, als sie sich auf Nachfrage der Linksfraktion bzgl. einer Vorstellung vorn am Geländer erhob und fragte: “Kann ich gleich von hier oben sprechen?”. Laut und vernehmliche Antwort des Ex- BM Hemmann: “Sie haben hier gar nicht zu sprechen”.

    Meine Antwort wäre da gewesen: “Danke für ´s Gespräch. Offenbar sind hier die Bürger mehr als flüssig, nämlich überflüssig.”.

    So konnten leider weder Stadträte noch anwesende Bürger erfahren, bei was Frau Nadja Hoffmann so überaus engagiert ist und welche Qualifikation (respektive Sachkunde) sie in ihren jungen Jahren für diese Berufung mitbringt. Das hätte offenbar doch den einen oder anderen interessiert!?

    Man kann nur hoffen, dass Frau Hoffmann nicht immer so in den Gremien des Stadtrates behandelt wird. Insofern ist ihr ein glückliches Händchen und ausreichend Gehör zu wünschen, damit die sachkundigen Bürger nicht zur Alibi-Veranstaltung verkommen.

  115. Man muss nicht wegen dem Weihnachtsschmuck nach Thalbach gehen. Aber es passt zum familiären “Umsorgen”, wenn man bei Brigitte Jasinski einkaufen geht. Das ist ein klassisches (Outdoor-) Fachhandelsgeschäft, in dem kundenorientierte Fachberatung im Vordergrund steht. Unsere Familie wird Frau Jasinksi weiterhin die Treue halten, denn diese Beratung haben wir bisher noch nirgendwo bekommen. Dafür vielen Dank und eine besinnliche Weihnachtszeit mit guten Umsätzen. Denn besonders bei Kälte und Schnee findet man bei Frau Jasinki immer etwas, womit man “Väterchen Frost” erfolgreich trotzen kann…

  116. Daumen hoch für diese gemeinsame Aktion der Greizer Händler! Sehr schöne Aktion! Liebe Bürger- dieses Erlebnis können Onlinehändler oder Fachhandelsmärkte auf der grünen Wiese Euren Kinder niemals bieten. Da geht es nur um Kommerz.

  117. Die Zeichnung mit den zwei Kreisverkehren, das ist ein guten Stichwort: Für den unteren Kreisverkehr sehe ich baulich kein Problem. Nur die Tatsache, dass diese Kreuzung erst 2004 so gebaut wurde, und jetzt schon wieder umgebaut werden soll, ob das so kommt.
    Allerdings frage ich mich, wo der obere Kreisverkehr hinsoll. Das kann ich mir nicht erklären? Da müssen dann doch großflächig Häuser abgerissen werden in dem Bereich. Wer soll da bezahlen?

  118. Zunächst vorab ein Kompliment: dieser Artikel ist deutlich umfangreicher und vor allem mit der Inhalten gespickt als der OTZ-Artikel. Die kann man wohl wirklich abbestellen. Warum alle das Zitat “Park-, Schloss- und Pollerstadt” so herausstellen, erschließt sich mir nicht.

    Kernpunkt der aktuellen Debatte sind primär 2 Themen: a) der Wegfall der Kurzzeitparkplätze (komme ich noch drauf) und b) das Nichtfunktionieren des Verkehrsknotens Marstallstraße, Obere Silberstraße, Hohe Gasse. Für Problem B) hat der BM eine Zeichnung (2 Kreisverkehre: Umbau Rathenauplatz/ Bebelstraße und Umbau des unter b) genannten Verkehrsknotens). Wann das kommt, steht in den Sternen. Bekannt aber ist, dass die Vielzahl der Abbiegeverkehre Ob. Silberstraße/Marstallstr./ Hohe Gasse j e t z t nicht funktioniert. Ich hatte das in der Veranstaltung ausgeführt: die Siebenhitze/Hohe Gasse/ Marstallstraße ist (seit dem Umbau) klassifiziert als sog. Landesstraße 1. Ordnung. D.h. sie hat die Funktion, den überregionalen Verkehr von/nach Neumühle etc. aufzunehmen. Und zwar in beide Richtungen! Ausgehend von dieser Prämisse “stört” also “nur” der Zulauf der Oberen Silberstraße aus Richtung Reißberg. Auch das ist ein schon länger bekanntes Problem. Deswegen wurde beim Umbau der Brauereistraße (bis Knoten Reichenbacher Str.) diese so dimensioniert, dass diese die Verkehre aus/in Richtung Pohlitz/ Reißberg mit aufnehmen soll. Schon 1994 wurde (für Ortsfremde) die Richtung Pohlitz am Landratsamt geradeaus und nicht links in Richtung Marstallstraße ausgeschildert! Ergo besteht die (verkehrsrechtlich zulässige!!!) Möglichkeit, die Obere Silberstraße zu einer sog. unechten Einbahnstraße (für den Individualverkehr nur noch in Richtung Reißberg) zu machen. Unecht heißt, der Individualverkehr aus/in Richtung Reißberg (Cloßstraße/ Lindenstraße) wird durch Zwangspfeile geradeaus + Einfahrt verboten/ “Busse frei” am Abbiegevorgang gehindert, lediglich die Busse dürfen den “kurzen” Weg nehmen (Beschleunigung des ÖPNV). Ich sprach deswegen von der Quadratur des Kreises, weil dieser “Umweg” natürlich bei den Reißbergern keine Begeisterung auslösen wird. Aber man hat dann einen funktionierenden innerstädtischen Verkehrsknoten im klassifizierten Straßennetz mit weniger Stau, L ä r m (da interessieren die Werte seltsamerweise nicht) und Abgasen in einer besiedelten Tallage.

    Wir diskutieren hier ein Thema, dass der 1993/1994 das Stadtplanungsamt und der damalige BM Mario Walther (CDU) 1:1 präferierte. Mit dem Ergebnis einer (versuchten) totalen Verkehrsberuhigung und dem “Abpollern” ganzer Straßenzüge (z.B. der Marktstraße vorn am “Duck” oder des Marktes beim jetzigen Tee-Laden). Damals gab es noch einen aktiven und streitbaren Gewerbeverein und nach vier Wochen wurde die (damals) städtische Straßenverkehrsbehörde beauftragt, eine Kompromisslösung zu finden. Die dann angeordnete Lösung wurde auch von allen getragen, es gab keine Facebook-Gruppe und keine gut besuchten Veranstaltungen, wo Greizerinnen und Greizer Interesse und Stimme für ihre eigene Stadt zeig(t)en.

    Auch das Einstellen des OTZ-Zitates bringt nur die halbe Wahrheit. Suggeriert werden soll wohl damit, dass die “Opposition” diese Variante selbst wollte. Das ist richtig. Aber nicht so wie jetzt umgesetzt. Weder in dem Zitat noch in den Beschlüssen war mit diesem Vorschlag verbunden, die “totale Verkehrsberuhigung” auszurufen. Der Vorschlag der Einspurigugkeit hat den Charme gehabt, damit Platz für (Kurz-zeit-) Stellplätze zu schaffen. Unter Inkaufnahme des Nachteils, längere Wege nutzen zu müssen. Dieser Nachteil wird durch die Stadt aktuell mit einer fast 1.000 m langen 20 km/h-Zone noch verschärft. Wer hält sich daran? Probiert es doch selbst an A wie Anfang Thomasstraße bis Z wie Ziel Friedhofhofstraße einmal aus! Wer heute mit 50 km/h durch die Stadt “brettert” (und die Zonenschilder sind extra schön klein, damit man sie übersieht) und geblitz wird, zahlt nicht nur saftig, sondern hat auch ein Fahrverbot. Diese Debatte kommt zeitverzögert in etwa 2- 3 Monaten, wenn die ersten ihre Bußgeldbescheide zu Hause liegen haben. Übrigens- die Busse fahren auch keine 20 km/h, da wird es wohl bald keine Busfahrer mehr geben (*Sarkasmus aus*).

    Ergo ist nicht Verkehrsberuhigung oder Lärmminderung ist das Ziel. Denn dann hätte man dann bei der Sanierung nicht aus städtbaulichen Gründen dem lauteren (und teureren) Kopfsteinpflaster den Vorzug gegeben, sondern (Flüster-)Asphalt eingebaut. Das Ziel Lärmminderung wäre dann auch erreicht mit weniger Restrektionen für den Bürger (Verwaltungsgrundsatz des geringstmöglichen Eingriffs).Der BM hat allerdings in der Veranstaltung das wirkliche Ziel formuliert: “Wenn sich alle daran halten würde, käme nichts in die Kasse”.

    So äußerte sich Ex-BM Dr. Hemmann mal zu einem (anwesenden) Bürger: “Sie werden nie mehr erleben, dass die Marstallstraße 2-spurig wird. Da sind sich alle Fraktionen einig”. Die Betonung liegt auf “alle”. Warum dann BM Gerd Grüner versucht, (nur) die Opposition wie einen Bären am Nasenring durch die Arena zu ziehen (in dem er ihr vorwarf, nur ihre Beschlüsse umzusetzen) erschließt sich somit nicht. Die BM- Bemerkung ist an sich ist schon ein Treppenwitz, weil die SPD so gut wie nie etwas von der Opposition aufgreift oder gar umsetzt. Wie man aktuell sieht, hat nur die CDU und SPD die “guten” Ideen. Deswegen regt sich jetzt (endlich!) auch Widerstand.

    Man kann allen Fraktionen, speziell aber der Opposition, erwarten, dass sie wissen, was sie beschließen bzw. wie sie abstimmen. Und wenn das asbach- uralte Beschlüsse sind, kann man sich beim Büro des Stadtrates danach erkundigen, wie man damals gestimmt hat oder welche Beschlüsse die Opposition selbst eingebracht hat. Besser wäre es, man würde dazu selbst eine Datenbank führen (dann fällt das mit dem Bären aus). Es ist schlicht peinlich, wenn sich DIE LINKE am 12.12.2012 wieder abwatschen lässt bzgl. einer Vorlage Friedensbrücke, weil der BM ihnen genau das Argument um die Ohren schlagen wird, was Renè Kramer richtigerweise benannt hat: Zweckbindung der Fördermittel. Noch peinlicher wird es, wenn der BM ohne Widerspruch behaupten kann, die (separate!!!) Parkbucht vor der Commerzbank würde nicht funktionieren, weil dann die Busse nicht mehr aneinander vorbeikommen. Man schaue sich den breiten Gehweg an. Es gibt Planungsvorschriften (EAE, RAS-N usw.- kann man käuflich erwerben, liebe Opposition), die auch die Stadt einhalten muss. Alternativ könnte man ja auch mal Planer fragen.

    Bevor die Opposition also Vorschläge einbringt, sollte sich sich (z.B. über Anfragen an den BM) zur Beschlusslage informieren. Dabei den BM- Antworten aber nicht blind vertrauen, sondern diese nachrecherchieren. So wie dies der Vogtlandspiegel in der OTZ offenbar auch getan hat. Nur forderte die Opposition einen Bruchteil dessen, was die Stadt jetzt mit fadenscheinigen Argumenten umsetzt. Wer bei dieser Debatte überhaupt nicht mehr vorkommt, ist der Bürger. Weder als Gewerbetreibender in der Innenstadt noch als Kunde. Und das kann sich Greiz nun wahrlich nicht leisten.

  119. Die Friedensbrücke für alle Fahrzeuge freizugeben ist nicht möglich. Sie wurde mit Fördermitteln zur “Beschleunigung des ÖPNVs” gebaut. Ein zweckentfremdete Nutzung würde bewirken, dass diese Fördermittel wieder zurückgezahlt werden müssten. Was Fahrzeuge des ÖPNV sind, ist gesetzlich klar geregelt: in Greiz sind das Busse und Taxis.

  120. Schön, dass die Sachsen offenbar kein Problem damit haben, in und durch die Greizer Innerstadt zu laufen.

  121. Am Dienstag Party – am Donnerstag beim Lesen der OTZ Katerstimmung. Die Energiepreise steigen. Dislike!

  122. Das mit den Lottozahlen geht erst, wenn die Greizer CDU-/SPD- Koalition die Ziehung der Lottozahlen übernimmt. Die Koalitionäre sind so wunderbar berechenbar. Weil nicht das Wohl von Greiz im Mittelpunkt steht, sonderen deren “Wohl”. Das ist seit 1990 nicht das erste Pöstchen, dass sich die Greizer CDU bzw. SPD für ihre Leute sicherte. Und wird leider vermutlich auch nicht der letzte sein….

  123. Das Resultat von Herrn Vogels Amtszeit: Rund 12 Mrd. Euro Schulden für Thüringen und ein paar Leuchttürme in Mittelthüringen: Erfurt, Weimar, Jena.
    Die Abkopplung von Ostthüringen hat er auch stillschweigend geduldet. Lösungen für Probleme habe ich von ihm noch nie gehört, nur allgemeine Politikeraussagen.

  124. Ich kann die Einzelhändler verstehen, dass sie sich Sorgen um ihre Existenz machen. Ich halte die Idee die Thomasstraße in der jetzigen Verkehrsführung weiter zu bestehen lassen für den falschen Ansatz. Nicht nur der ständige Umweg über die Marienstrasse und Friedhofstrasse ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll, auch der marode Straßenzustand der Marienstrasse und der Friedhofsttrasse wird dadurch nicht besser. Man sollte doch wenigstens über 3 Alternativen nachdenken:
    1. Die Thomasstrasse ab Tiefgarage Kinocenter für den Verkehr in beide Richtungen zu öffnen.
    2. Den kleinen Wegabschnitt Westernhagenplatz/Tiefgarage Altstadtgalerie öffnen.
    3. Die Strasse Krankenhaus/Wichmannstrasse für den Allgemeinverkehr zu öffnen.
    Es macht doch keinen Sinn eine verkehrsberuhigte Innenstadt zu haben, wenn sich keine Leute mehr in derselben befinden.

  125. Fußgänger sind auch Verkehrsteilnehmer – ich vermisse Aussagen der Verkehrsplaner zu Fußgängerampeln z.B. in der Marstallstraße, oder bleibt da etwa das Provisorium stehen? Aber es war leider schon immer so, Hauptsache die Autofahrer haben es bequem.

  126. Damit habe ich meine bei Facebook eingestellte Wette gewonnen. Ich hatte gewettet, dass der neue Wirtschaftsförderer entweder Frau W. heisst oder aber aus dem Umfeld der Greizer CDU oder SPD kommt. So ist es dann gekommen. Wieder einmal hat ein SPD-Stadtrat ein prima “Pöstchen” gewonnen. Bis 1994 waren es die CDU-Stadträte. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

    Schade, dass ich Recht hatte. Sonst hätte sich jetzt das Cafä© O.K. über meinen Wetteinsatz freuen können. Und es gab noch mehr, die genauso gewettet haben.

  127. Schöne Idee, die u.U. auch private Eigentümer motiviert, sich solche schönen Gebäude sanierungstechnisch “an ´s Bein zu binden”. Denn diese Häuser haben Seele und sind nicht austauschbar wie Eigenheime von der Stange.

  128. Liebe CDU, und was ist mit den Reisenden in Bernsgrün und Pöllwitz? Die wohnen auch NOCH im Landkreis Greiz? Doch Züge halten dort keine mehr!

  129. Im Frühling stellt man die Sitzbank vor das Haus. Im Winter holt man sie wieder rein.
    Schön beschrieben von Antje. Find ich ganz toll!

  130. Nun ja, da wollte die Redaktion vom Vogtlandspiegel den Kollegen der OTZ-Redaktion wohl nicht zu sehr auf die Zehen steigen und hat ein paar Passagen redigiert.

    Im Original unter http://www.piraten-greiz.de werden die Greizer Piraten zu bestimmten äußerungen des OTZ-Kreisredakteurs deutlicher und ziehen dort für sich auch Schlussfolgerungen. “Wer nicht will, der hat” mag man da der OTZ zurufen.

  131. Die Idee kann man nur ausdrücklich begrüßen, dass ist einmal der wenigen guten Ideen aus dem Stadtrat!

    Wer selbst Verstorbene hatte, die eine Beseitzung im namenlosen “Urnen-Massengrab” als letzten Willen verfügt haben, weiss, wie entsprechend schwierig sich Trauerbewältigung gestaltet. Die Umsetzung kommt leider um Jahre zu spät.

  132. Fotogenehmigung? Sind wir jetzt wieder beim alten Fürsten angekommen?

    “Fotografieren von und in Gebäuden
    Gebäude als Motiv und Kulisse sind für Fotografen immer wieder interessant. Oft sieht sich der Fotograf jedoch mit der Frage konfrontiert, ob er überhaupt Aufnahmen von der Außenansicht des Gebäudes oder gar Innenaufnahmen machen und die Bilder anschließend auch verwerten darf. Mitunter wird die Fotografiererlaubnis auch von der Zahlung einer Gebühr abhängig gemacht.

    Rechtlich sprechen gegen das Fotografieren zunächst zwei Aspekte: das Urheberrecht des Architekten (Fotografieren als zustimmungsbedürftige Vervielfältigung des Architektenwerkes) und das Eigentumsrechts am Grundstück inkl. dem daraus resultierenden Hausrecht. In besonderen Konstellationen können noch das Persönlichkeitsrecht des Gebäudebewohners oder Sicherheitsaspekte, z.B. bei militätischen Anlagen hinzukommen.

    Im Himblick auf Rechte des Archtitekten und die Außenansicht eines Bauwerkes hat der Gesetzgeber in § 59 UrhG entschieden, dass Außenaufnahmen und deren Verwertung ohne Zustimmung des Urhebers (=Architekten) zulässig ist. Voraussetzung ist jedoch, dass die Aufnahme nicht von einem Privatgrundstück, sondern von öffentlicher Straße (Straße ist der öffentlich gewidmete Verkehrsraum inkl. Fahrbahn, Gehweg und Radweg) ohne Hilfsmittel (z.B. Leiter, Hubschrauber) aus aufgenommen wurde. Auch darf kein anderer Aufnahmstandpunkt als ein allgemein zugänglicher gewählt werden, also nur von der Straße aus fotografiert werden und nicht etwa von einem gegenüberliegenden Haus. Dann bedarf es auch keiner Zustimmung des Gebäude-Eigentümers, da dessen Grundstück ja nicht betreten wird und damit keine Verletzung des Eigentumsrechts und des daraus abgeleiteten Hausrechts erfolgt.

    Werden Außenaufnahmen von Gebäuden mit Angabe des Namens der Bewohner un der Adresse veröffentlicht, stellt dies einen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht dar und berührt Datenschutzinteressen. Ein derartiger Eingriff kann aber unter Umständen durch die Pressefreiheit gerechtfertigt sein, insbesondere dann, wenn die Bewohner zuvor anderen Berichterstattungen über ihre Wohnsituation zugestimmt haben, sog. Homestory (Vgl. BGH: zu Luftbildaufnahmen von Promi-Villen).

    Für Innenaufnahmen gibt es eine derartige gesetzliche Erlaubnis nicht. Dem Eigentümer steht es daher grundsätzlich frei, ob und unter welchen Voraussetzungen er das Betreten seines Grundstückes zuläst. Er kann also mit den Personen, die sein Grundstück betreten, frei vereinbaren, ob sie z.B. nur für private oder auch für kommerzielle Zweck fotografieren dürfen, ob sie mit oder ohne Stativ und Blitz fotografieren dürfen und ob sie für diese Erlaubnis ein Entgelt zu zahlen haben.

    Dies gilt auch für Gebäude, die bestimmungsgemäß der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie etwa Museen, Kirchen, Schlösser, Konzerthallen etc. Wenn in den Gebäuden Veranstaltungen oder andere berichtenswerte öffentliche Ereignisse stattfinden, kann sich aus der Pressefreiheit und dem jeweiligen Landespressegesetz für Pressefotografen ein kostenfreises Zugangsrecht ergeben, soweit die Fotos der Unterrichtung der Öffentlichkeit dienen. Nicht abgedeckt ist davon die Nutzung der Fotos für andere Zwecke, z.B. Werbung, Postkarten, Bücher etc.”

    Der Park ist öffentlich, insofern dürfen Gebäude (speziell hier die Außenaufnahmen) ohne Erlaubnis fotografiert werden. Was hier in Greiz abgeht, spottet langsam jededr Beschreibung! Dennoch Danke für die Fotos, sind toll. Und die Verantwortlichen für die “Erlaubnis” sollten sich mal fragen, ob sie auch solche tolle Aufnahmen hinbekommen hätten? Vermutlich nicht. Also bekommen sie sogar kostenlos tolle Werbung…. Übrigens: Der Architekt des Sommerpalais ist meines Wissens tot *lach*

  133. Grüß Gott Frau Marsch. Ich bin leidenschaftlicher Fan des Mittleren Vogtlandes, habe schon mehrere Flüge über dieses absolviert und während diesen Flügen gefilmt und fotografiert. Diese Filme sind auszuleihen (kostenlos) bei
    http://www.dick-aktuell.de, Hr. Dick. Auf seiner Homepage befindet sich auch mein oben angegebener Blog. Wenn Sie auf diesem Blog nach unten scrollen & auf ältere Beiträge» klicken, kommen Sie auf die auszuleihenden DVD ´s.
    Nun zum eigentlichen Thema. Hr. Dick machte mich auf ihre sehr gut gelungene Foto Show bezüglich des Greizer Sommerpalais aufmerksam. Ich kenne Greiz auch sehr gut, bin deshalb besonders begeistert und kann nur sagen, ganz feine Sahne». Alles sehr gut gelungen und eine tolle Idee. Ich werde mich jetzt einmal öfters bei Ihnen einloggen. Weiter so, Sie haben einen Fan gewonnen.
    Viele Grüße von
    Siegfried Köhler aus Herzogenaurach, Mittelfranken.

  134. Liebe Antje-Gesine und lieber Rainer, herzlichsten Glückwunsch zur gelungenen Umsetzung einer tollen Idee, das Sommerpalais im Wandel von Dunkelheit und Licht als Bildfolge zu zeigen! Da kommt ja schon weihnachtliche Stimmung auf und Vorfreude und der Impuls, am eigenen Wohnort vielleicht ähnliches zu probieren. Ich sehe mir eure Bildergalerie immer wieder an und entdecke immer neue Nuancen. Beim Anblick wird mir jedenfalls warm ums Herz. Danke!
    Rudolf Dick, Elsterberg

  135. Sehr geehrte Damen und Herren,

    besteht die Möglichkeit uns diesen Artikel als PDF Datei für unsere WebSite zur Verfügung zu stellen.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sindy Tannert
    Vorstandsmitglied – viel Farbe im Grau e.V.

  136. Liebe Ringerfreunde,
    denke auch in eurem Namen zu sprechen und für die schönen Fotos im Vogtlandspiegel zu danken. Immer aktuell und die spannendsten Szenen perfekt festgehalten.

  137. Es war auch für uns eine Freude, über das “Vorhaben: Pavillon” zu erzählen. Es gab nicht immer “eine Meinung” – aber wir haben`s geschafft und letztendlich hatten alle ihren Anteil daran. Das Schönste immer zum Schluss: das Richtfest. Gemeinsam feiern können wir immer noch am Besten.
    Danke für die nette Berichterstattung!

  138. Liebe Frau Beck,
    danke für die netten Worte. Es war für mich sehr interessant, wie Sie diese Thematik umgesetzt haben. Bleiben Sie weiterhin so kreativ! Alles Liebe – Antje-Gesine Marsch

  139. Liebe Frau Marsch,
    herzlichen Dank für die tolle Berichterstattung, schönen Erinnerungsfotos über unsere Arbeiten und Ergebnisse in der Gestaltungswerkstatt “Poesie der Energie”während des XXI. Theaterherbstes 2012,
    liebe Grüße Cornelia Beck

  140. …es gibt Dinge die kann man nur Theater nennen und man sollte nicht immer alles “spielen”…@ N.S.
    Ich wünschen allen Gefangenen eine 2.Changse und gebt nie auf…..

  141. Das ist und bleibt ein super Artikel und ich bin wirklich erfreut das Blog mit Facebook entdeckt zu haben.
    Kurz gesagt das ist ein toller Weblog und
    auch wir freuen uns mehr zu finden. Danke dafür!
    Auf Bald

  142. Hallo Frau Steps,
    Leuten mit Sarkasmus bin ich immer wohlgesonnen *lach*. Der Vergleich mit dem Pferdekopf (raushängen) ist ebenso treffend wie Ihr Vergleich mit den “blöden Hunden”. Allerdings würde es ohne die ganz traurig ausssehen. Weil wir dann nur noch labernde Politiker hätten, die aus eigener Kraft und vor allem mit eigenem Geld gar nichts auf die Reihe bekommen. In diesem Sinne gilt mein Respekt all den “blöden Hunden” in Stadt und Land, die sich noch ehrlich und uneigenützig (ohne Sitzungsgelder zu erhalten) für ihre Region einsetzen….

  143. Ich würde sagen, der Riesenhund ist das Symbol für all die blöden Hunde, die sich unermüdlich und ehrenamtlich darum kümmern, dass hier in der Region noch was los ist und etwas erhalten wird. Er müsste eigentlich noch viel größer sein…
    Vielleicht sollten wir an all betreuten Objekte Hunde hängen, so wie früher der Pferdekopf auf gewisse Umstände hinwies.
    Nur gut, dass es wenigstens noch einige Menschen gibt, die etwas machen und einige, die das achten.

  144. Wow! Ich bin platt. Die Greizer fangen an, sich kritisch und vor allem öffentlich zu äußen. In facebook genauso wie hier. @ Michael, warst Du der Anrufer letztens bei Antenne Thüringen *lach* (war ein Michael)?

    Die Greizerinnen und Greizer wurden 20 Jahre außen vor gelassen. Intransparenz und Ignoranz bis Arroganz prägen das Bild. Wer Vorschläge macht, wird lächerlich gemacht (die Ideen werden dann von der SPD im Wahlkampf gern “ge-Guttenbergt”). Wer nicht im allgemeinen “Was ist die Greizer SPD doch toll”- Jubel mit einstimmt, wird verächtlich gemacht, das lebt der BM seinen Zynismus volle Kanne aus. Beispiel?

    Zur Vorstellung des “Bürgerhaushaltes” (von der SPD missbrauchter Begriff, ohne überhaupt das Konzept verstanden, geschweige denn angewandt zu haben) refertierte der BM fast 2 Stunden über seine PowerPoint- Präsentation und schloss mit den Worten: “Nun habe ich Ihnen gezeigt, wie wir das nicht von uns verschuldete Haushaltsdefizit (nun ja, das kann man auch anders sehen TRÖ) abwenden konnten.” Einer der zwei unbedarften Greizer Bürger (der Rest von den 11 (!!!!!) Besuchern waren Kommunalpolitiker oder Presse) steht auf und sagt: “Herr Bürgermeister, mir hat sich in Ihrem Vortrag nicht erschlossen, wie sie konkret das Haushaltsloch von 1,7 Mio.€‚¬ abwenden wollen. Können Sie dies nochmals präzisieren?”.

    Reaktion BM:
    a) Ein Blick, dass ich dachte, mein fragender Nachbar zerfällt zu Asche.
    b) Antwort: “Das kann (oder besser: will? TRÖ) ich nicht. Das ist zu komplex, dass würden Sie ohnehin nicht verstehen.” (!!!!!!).

    Der fragende Mann hat übrigens drei Berufsabschlüsse und steht mitten im Leben. Reaktion der anwesenden Presse? Keine. Jubelmeldung wie üblich. Dafür zahlen die Menschen aber nicht mehr und bestellen die OTZ ab.

    Es gäbe zig Möglichkeiten, die Menschen hier wieder einzubinden, ihre Ideen rauszukitzeln, Akzeptanz und Transparenz zu schaffen. Nicht gewollt. Dann wäre man Gleicher unter Gleichen und nicht mehr der “tolle Hecht”, den ohnehin nur noch unter 50% der Gesamtwähler übberhaupt wahrnehmen. Genau das ist das Problem. Und der kleine, aber feine Unterschied zu erfolgreichen Bürgermeistern. Z.B. in Mohlsdorf.

    Torsten Röder

  145. Bringen wir es doch auf den Punkt: Dieser Staat ist pleite. Er verhält sich nur geschickter als Griechenland. Die Schaumweinsteuer wurde z.B. zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsmarine “erfunden”. Weder haben wir noch einen Kaiser noch eine Kriegsmarine. Aber die (sehr aufwändige und kaum ertragsstarke) Schaumweinsteuer gibt es immer noch. Schließlich beteiligen wir uns ja überall an Kriegen, das kostet.

    Die Straßenausbaubeiträge werden im ThürKAG mit dem besonderen Vorteil des Grundstückseigentümers begründet, weshalb er allein den (nicht umlagefähigen) Beitrag zu zahlen hat. Welcher wirtschaftliche Vorteil wäre das? In Greiz gibt es kein einziges Beispiel, wo nach einer TAWEG-/Straßenbaumaßnahme der Grundstückswert eines Grundstückes gestiegen wäre. Zumal die Straße zumeist in den Jahren/Jahrzenten zuvor verlotterte, d.h. der Straßenbaulastträger (Stadt Greiz) seinen Unterhaltspflichten nicht nachkam. Inzwischen erfindet man in Greiz die Sportart “Müll weit tragen” getreu dem Motto: “Jederman an jedem Ort, mehrmals in der Woche Sport”. Coole Idee unserer Stadtväter, die Tragfähigkeit der Straßen jahrzehnetlang zu ignorieren und dafür lieber 700 T€‚¬ jährlich für die Vogtlandhalle auszugeben, oder? Schließlich kann man sich dann gleich noch das Reha-Programm gegen Adipositas an die Brust heften.

    Bei Wasser hat es Herr Stuchlik schon prima auf den Punkt gebracht: in den 90-iger Jahren verdienten sich Architekten mit überdimensionierten Kläranlage dumm und dämlich. Das muss unterhalten werden- und dafür zahlt brav der deutsche Michel, ohne zu fragen. Obwohl es schon damals Bevölkerungsprognosen gab und Rechtsprechung gibt, dass Überkapazitäten eben nicht umlagefähig sind. Das Wasser sparen kann die beschriebenen Folgen haben. Ressourcenverschwendung will ich hier nicht das Wort reden. Aber man kann sich auch kaputt sparen. Wie z.B. bei Kanalsystemen, die selbst im Trennsystem einen Mindestdurchfluss brauchen.

    Torsten Röder

  146. Frage 1: Ausweislich der Präsentation war die GMV GmbH Auftraggeber. Wieso steht dann nicht deren Geschäftsführerin oder deren Aufsichtsratsvorsitzender vorn und präsentiert, sondern der Bürgermeister?

    Frage 2: Unbestritten ist eine Responcequote von über 30% lobenswert. Bei normalen Mailingaktionen jubeln Marketingleute schon bei 5%. Das Problem: Wie hieß denn der “Zufallsgenerator” wirklich und unter welchen Fragestellungen wurden denn die Adressaten “zufällig” ausgewählt. Bleibt alles hübsch intransparent. Ich kenne keine/n Greizer/in, die einen Fragebogen erhalten hat. Im Konzept bei der Vogtlandhalle hat man – wohl aus Versehen – mal erwähnt, wer sich da im allgemeinen Jubeltaumel äußern durfte. Die üblichen Verdächtigen.

    Frage 3: Hält man uns für doof, weil man uns immer die Zahl 1.000 unter die Nase reibt? 1.000 versandte Fragebogen sind auch bei einem Rücklauf von 303 keine belastbare statistische Stichprobe. Dafür wären 1.000 echt Befragte (also eintausend Antworten) zwingend gewesen. Und zwar als Abbild der Bevölkerungsstruktur- von Jugend bis Senior, von Lehrling über Arbeitslose zu Angestellten/Arbeitern bis Rentnern. Wenn 46 % Rentner antworten (die das Prognoseziel 2030 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr erleben werden), muss man sich fragen: quio bono (wem nützt es)?

    Frage 4: Die Landrätin hält von Berliner Beratungsunternehmen nichts (wenn die schreiben, dass der LK Greiz letzte Plätze belegt). Die Stadt erteilt den Auftrag nach Berlin. Wie wurde er vergeben (Auschreibung, freihändig), mit welche Zielstellung (traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast) und was hat das Ganze gekostet?

    Frage 5: Warum wurde der Fragebogen (zu dem man geteilter Aufassung sein kann), nicht im Amtsblatt und der Website der Stadt Greiz veröffentlicht, um eine möglichst hohe Transparenz, Resonanz und Breitenwirkung (ehemalige Greizer könnten sich weltweit beteiligen!) zu erreichen? Angst vor echten Antworten?

    Frage 6: Warum findet die Auswertung mitten in der Woche abends statt, wo definitiv alle Pendler und auswärts Arbeitenden (von denen es Dank der “Super Wirtschaftspolitik” der Greizer CDU-/SPD-Kuschelkoalition leider viel zu viele gibt) “ausgesperrt” werden? Zufall kann das nicht mehr sein, weil dies regelmäßig so ist.

    Frage 6: Liebe Kommunalpolitiker: Wollt Ihr wirklich noch 2 Jahre (und 2.000 Einwohner weniger) warten, bis Ihr mal ein ehrliches Stimmungs- und Meinungsbild abholt? Die Greizer lieben ihre Stadt, dass wir auch in vielen Beiträgen z.B. bei facebook deutlich. Aber die verschließen nicht mehr die Augen vor Intransparenz und Ignoranz bis Arroganz. Darunter leidet unsere schöne Stadt seit 1990 und blutet seither aus: personell, wirtschaftlich und finanziell. Allerdings bekommen SPD- Politiker dicke Pensionen/Gehälter oder werden anderweitig im Dunstkreis der Stadt wirtschaftlich untergebracht. Die leiden nicht. Noch. Man kann nur hoffen, dass unterlegene Bewerber um den Posten des Greizer Wirtschaftsförderer klagen werden, falls es doch die Person wird, von der die meisten Greizer es glauben. Deren wesentliche “Empfehlung” ist das Parteibuch. Darauf laufen im Internet schon Wetten, worüber sich dann das Cafä© O.K. freuen dürfte. Denn die erhalten den Wetteinsatz.

    MfG
    Torsten Röder

  147. Geschickt. Unter dem Vorwand, die Bürger zu mehr Wassersparenanzuregen, erhöht das Land den Wasserpreis. Wenigstens rücken die politischen Akteure mittlerweile davon ab, den Verbraucher als Sündenbock ins Licht zu rücken. Jetzt wird die Preiserhöhung mit einem Aufruf gerechtfertigt. Starker Move. Muss ich schon zugeben…

  148. Super Bilder, der Text ist auch sehr schön geschrieben, war eine Klasse Veranstaltung.Oldtimer fahren ist immer wieder schön!Den Vogtländern hat es anscheinend auch gefallen, da überall viele Zuschauer und Interessenten zu sehen waren.

  149. Die Fotos vom Sommerfest der Gartenanlage Greiz Süd sind gut gelungen. Sie zeigen ein vielfältiges Bild der Gastgeber und natürlich der Gäste.Als Gärtner sind wir auch stolz auf die “fotografierten” Blumen und Gartenansichten.
    Vielen Dank,
    R. Golombek

  150. Hallo, Herr Nitschke,
    ein sehr aufschlussreicher Beitrag, den ich mich großem Interesse las. Ich bin auch kein Verfechter der Solarenergie, aber vier Prozent sind ja nicht schlecht im Atomkraft-Ausstieg. Die Autorin hat keine Wertung eingebracht, sondern nur sachlich über die eröffnung berichtet. Ich war zur Führung über das Gelände dabei und es kamen viele – sehr viele – kritische Dinge zur Sprache. Zum Beispiel, wa sist, wenn sich Tiere zwischen den Modulen bewegen oder wo der kleine Bach ist, der mal über das Gelände floss. Die Leute werden m.E. offener und fragen mehr nach. Mit den Lobbyisten haben Sie natürlich recht. Geld regiert die Welt!!!!

  151. “Solarpark Gommla kann Kleinstadt mit Strom versorgen” Wenn ich so etwas lese komme ich vor Lachen nicht in den Schlaf. Gern beeindrucken die Photovoltaiklobbyisten die unbedarfte Öffentlichkeit mit Zahlen über die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte. Und auch der AWV Ostthüringen mit seiner Betreibergesellschaft aus Husum putzt sich damit.

    “Knapp 4500 kWp beträgt die Nennleistung des Solarstromwerkes und mit der Elektroenergie die erzeugt wird können etwa 1300 Drei-Personen-Haushalte versorgt werden.”

    Leider vergessen die Betreiber mitzuteilen, dass es sich hierbei nur um theoretische Werte handelt. Bedauerlicherweise bringen diese Anlagen ihre Spitzenleistung nur bei optimaler Bestrahlung, perfektem Zenitwinkel und idealer Modultemperatur. Alle Photovoltaikanlagen der Bundesrepublik tragen kaum vier Prozent zur Gesamtstromversorgung bei, und das auch noch zu unberechenbaren Zeiten. Nachts stellen sämtliche Solarmodule auf einen Schlag den Betrieb ein; im Winter erzeugen sie auch tagsüber kaum Strom. Im Sommer hingegen steht zur Mittagszeit mitunter sogar viel zu viel Strom zur Verfügung, ohne dass es genug Speicherkapazitäten gäbe. Und auch die Verteilnetze sind nicht darauf ausgelegt, dass Tausende Photovoltaik-Besitzer mal Strom abzapfen und mal einspeisen.

    Photovoltaik ist, wissenschaftlich nachgewiesen, die ineffizienteste Technologie bei den erneuerbaren Energien. Seltsamerweise (den Lobbyisten sei Dank) wird sie aber am stärksten gefördert. Auf sie entfallen fast 50 Prozent der gesamten Ökostrom-Subventionen bei nur 20 Prozent der geförderten erneuerbaren Energie. Bei der Windenergie sind die Relationen umgekehrt. Für gleiches Geld liefert Wind gut fünfmal mehr Strom als die Sonne, Wasserkraftwerke liefern sechsmal mehr, Biomassekraftwerke immerhin dreimal so viel. Dementsprechend gering ist der Beitrag der Photovoltaik zum Klimaschutz.

    Die Folgen dieser verfehlten Förderpolitik werden die Bürger demnächst mit erhöhten Strompreisen zu tragen haben. Nachdem das Umweltministerium sich jetzt entschieden hat, ausgerechnet die teuerste und hierzulande ineffektivste Technologie auch in Zukunft mit den meisten Subventionen zu päppeln lässt sich klar erkennen wer die Gewinner sind: Die Solarindustrie und deren Lobbyisten.

  152. Hallo Bernd,

    Sie wollen wissen, warum das so ist? Kann ich Ihnen sagen! Es ist in Greiz leider Gang und gebe, dass man gute Ideen, die von anderen kommen, ablehnt, um die später als eigene zu verkaufen.
    Dummerweise funktioniert das nicht mehr beim Vogtlandspiegel. Dazu ist er schon zu bekannt.
    PS: Und es ist ein schönes Gefühl, ab und zu hier etwas beizusteuern. Mehr Zeit müsste man haben….

  153. Hallo, Michael, ein guter Ansatz. Alle Akteure sollten wahrlich mal an einen Tisch. Es gibt so viele mit Liebe gepflegte private Webseiten der Orte und Dörfer ringsherum (außer Obergrochlitzer Nachrichten – da ist vom Ort selber nicht viel zu erfahren). An einem Strang zu ziehen wäre sehr dienlich und öffentlichkeitswirksam. Die wahren Tourismusförderer sind Ehrenamtliche, die meist noch geld in die Sache hineinlegen. Die Damen vom Stadtmarketing können nichts als die Nase nach oben zu tragen, ihr Geld einzustecken und verächtlich aufs Volk herabzuschauen.

  154. Lieber Stadtmarketing e.V.: Verstehe ich gerade richtig, dass Ihr eine Infotafel mit Taxinummern da aufgehängt habt, wo so wie so die meiste Zeit Taxis rumstehen…? Hängt Ihr in Eurem Büro auch Eure Telefonnummer hin?

    Lieber Stadtmarketing e.V.: Was mache ich, wenn mich die Lust aufs Taxifahren überkommt, weil ich mitten in der Nacht von Obergrochlitz nach Irchwitz will? Laufe ich dann erst zum Puschkinplatz, um mir die Nummern abzuschreiben…?!

    Lieber Stadtmarketing e.V.: Ich hoffe die ganze Aktion wurde wenigstens aus Sponsorengelder bezahlt, damit die Volksbank am eignen Haus nochmal ihr Logo anbringen kann, und nicht von unseren Steuergeldern…?!

    Liebe Bürger: Nun lasst uns alle gemeinsam froh sein, dass unserer Stadtmarketing e.V. wieder einmal etwas tolles gemacht hat, um in die Zeitung zu kommen.

    Mal im Ernst: Die Grundidee ist völlig in Ordnung. Aber warum informiert man nicht regelmäßig in der Zeitung über die Nummern? Warum hängt man sie nicht in den Bushaltestellen aus? Warum denkt man sich in der heutigen Zeit nichts schönes für das Internet aus? Apropos: Hat Greiz eigentlich schon mitgekriegt, dass es davon mittlerweile die “Version 2.0” gibt…?!

    Und weil ich einmal so schön drin bin, gleich noch etwas Allgemeines:

    Etwas für die Öffentlichkeit zu tun, ist eine wichtige Sache. Ich weiß auch, dass das nicht immer einfach ist. Um dies aber richtig und vorallem ganzheitlich zu machen, muss in unserer Gegend leider noch sehr viel dazu gelernt werden.

    Liebe öffentlichen Akteure: Setzt Euch endlich mal alle als Bürger an einen Tisch und redet MITeinander!

    Ein kleiner Tipp: In Bhutan wurde vor 40 Jahren der Beschluss gefasst nur noch Dinge einzuführen, die der Allgemeinheit wirklich dienlich sind und eine Philiosophie des Glücks entwickelt. Vielleicht solltet Ihr Euch da mal eine Scheibe abschneiden. (Das kann man aber auch direkt so an die Bundesebene weitergeben.)

  155. Hallo, Frau Antje-Gesine Marsch,
    Vielen Dank für die beiden tollen Artikel aus Ihrer Feder.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Lebek

  156. Hi, Ihr Greizer,
    das war ja wirklich eine Super Veranstaltung. Komme aus Plauen, aber bei uns gibts sowas nicht. War echt lustig. Beim nächsten Mal melde ich mich bestimmt an und fahre mit. Echtes Gaudi, Gkückwunsch den Organisatoren.

  157. Hallo, Frau March, kann es sein, dass Sie und Ihre Seite als Ideengeber für alle anderen Internetsiten dieser Stadt und sogar für die Zeitung dienen? Habe das jetzt paarmal gemerkt. Erst erschien ein Beitrag im Vogtlandspiegel, kurze Zeit später das selbe Thema woanders. Ist das nicht komisch? Ich jedenfalls bin erfreut, wie aktuell Ihre Seite ist, wobei ich zuerst Bedenken hatte, ob Sie nach der Durchblick-Zeit das schaffen werden.
    Viele Grüße
    Bernd

  158. Eine ehrliche, mit Sachkenntnis und auch Gefühl geschriebene Antwort auf diese wirklich gute und erfrischend abwechslungsreiche Darstellung eines noch jungen Chores.
    Maximilian, Dir die besten Wünsche und ein nie versiegendes Stehvermögen für diesen wirklich guten Chor und noch viele erfolgreiche Auftritte.

    Ahoi, K-F.

  159. Danke fuer den Artikel !!! Also werden die Daten nun doch an die meistbietenden verscheuert, weil es eigentlich nur um Geld geht, & Sicherheit,mit dem wort werden wir eingelullt.

  160. Ein alter Spruch sagt: “Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten?” Schade, dass sich Grüne nicht reimt, denn auf die passt das auch: Denn Hartz IV haben SPD und Grüne gemeinsam eingeführt ebenso wie deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt. Gerhart Schröder hat mit Joschka Fischer regiert und Frau Göring-Eckart war damals Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen.
    Dass die Grünen mal wieder das Thema Tempolimit anbringen, sonst haben sie ja keine Themen mehr. Und wenn man sich als Kinderschützer profilliert, das kommt ja immer gut, zumindest in der eigenen Wahrnehmung! Nur wenn es um Bürgerrechte geht, schaut man lieber Fußball, oder?

  161. So ein Schwachfug, den Göring-Eckardt da von sich gibt! Die Greizer Piraten haben bei Facebook den Artikel korrekt auseinandergenommen bzgl. der Themen “elitär” bzw. der Vermeidung von Kinderunfällen (die im übrigen hier für ein politisches Thema emotional instrumentalisiert werden). Richtigerweise weisen die darauf hin, dass sie allein in den letzten Monaten zig Stammtische und Straßenveranstaltung im “echten Leben” durchgeführt haben. Die Grünen im Greiz gibt es aber gar nicht- weder online noch offline. Und in Kneipen bleibt man offenbar auch am liebsten unter sich. Wie schon gesagt: so ein Schwachfug (=Schwachsinn+ Unfug), diese “Einlassungen” von Göring-Eckardt. Als Bürger sehe ich das so: die blanke Panik, weil die Grünen in Greiz noch nie etwas gemacht haben und die Piraten hier öffentlich wahrnehmbar aktiv werden. Die sind mir damit näher als eine Partei, deren “seriöse Konzepte” im Abnicken von Kriegseinsätzen und der Einführung von “Hartz IV” zu bestehen scheinen.

  162. Bei allem Geschichtsbewußtsein, vorbei ist vorbei. Und wenn ein “Fürst” in einer Anzeige in der Zeitung als “Herr zu Greiz” betitelt wird, dann hat das schon einen sonderbaren Beigeschmack für mich. Denn diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei!

  163. Man kann wirklich nur den Hut ziehen vor der reußischen Landeskultur insbesondere vor Heinrich XXII. Die Stadt blühte auf, es gab eine Unmenge an neuen Industrieansliedlungen, viele neue Bauten entstanden. Aus Staatsschulden wurde ein solider Haushalt. Die Kinder wurden erstklassig erzogen. Insbesondere Tochter Hermine als letzte deutsche Kaiserin ist ein Beleg dafür. Politisch war er geradlinig, sicher für Preußen oft unbequem – warum nicht ? Es gab in der deutschen Geschichte nur wenig “Friedensfürsten” wie ihn. Groteskerweise stimmte er ja damals im Reichstag als einziger gegen das Sozialistengesetz, als “Dank” dafür wurde auch Reuß 1918 durch die Sozialdemokraten abgewickelt.

  164. Wow! Mit der Ausschreibung habe ich quasi jetzt schon eine neue Arbeitsstelle: ich bin ausgebildeter Verwaltungsfachwirt (FL II – das Geld für die Ausbildung kann sich die Stadt Greiz also schon mal schenken). BWL habe ich gleich zweimal studiert: einmal an der VWA Gera und einmal an einer FH als Dipl.-Kaufmann. Dann habe ich noch Jura studiert (davon steht zwar nichts in der Ausschreibung, ist aber sicher ganz nützlich (besonders wenn man die Erwartungen des BM [nämlich nichts tun] nicht erfüllt und man sich dann später dienst-/arbeitsrechtlich beharkt). Ich habe mich in wissenschaftlichen Hausarbeiten mit meiner Heimatstadt Greiz beschäftigt, habe also auch einen etwas tiefer untersuchten Faktenbackground. Das Tourismus- und Marketingkonzept der Stadt Greiz habe ich z.B. gelesen- wir könnten ja mal einen Wissentest mit den Stadträten machen, das würde lustig werden *lach*.

    Als Mitglied im Tourismusförderverein (TFV) habe ich dort unter Hemmann/Grüner live erleben “dürfen”, wie die SPD in Greiz mit Ideen umgeht, die sie blöderweise selbst nie hat (Rad-/Wanderweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Greiz-Neumark). Aussitzen, ignorieren, schlecht machen – und zwei Jahre später im Wahlkampf abgewandelt (Autobahnzubringer nach Reichenbach) als eigene “verkaufen”. Genauso eine Totgeburt wie viele andere SPD- Hirngespinste, mit denen man Wählerstimmen köderte (Hochschule, kreisfreie Stadt usw.). Und Grüner machte mit dieser Idee beim Bundesverkehrsminister genau das, was sein Amtsvorgänger Hemmann in einer Bürgerversammlung dem TFV vorwarf: “Man kann nicht einfach eine Idee haben und andere sollen sie umsetzen”. Kann man heute noch im OTZ- Archiv nachlesen.

    Bleiben wir beim Amtsblatt. Welche Fakten/Ableitungen kann man aus dieser “Ausschreibung” (die fatal an die “Auschreibung zum 1. Beigeordneten erinnert, wo dann nur Gerd G. vorgesehener und eingestellter Bewerber war) ziehen?

    Fakt 1:
    Die Wahlanfechtung von RA Zietan wirkt zumindest insoweit, als sich der BM und die Kuschelkoalition nicht mehr trauen (anders als bei anderen netten Stellen im öffentlichen Dienst wie Museumsmitarbeiter [reserviert für abgehalfterte CDU- Landtagsabgeordnete], in der Stadtverwaltung oder im Tourismusbereich), derartige Stellen zumindest ohne “pro forma- Auschreibung” zu besetzen. So wahrt man zumindest den Schein rechtlichen Anstandes.
    Ableitung 1:
    Liest man die Stellenausschreibung genauer, wurde bei Setzen der Anzeige etwas vergessen: “BewerberInnen sollten das r i c h t i g e Parteibuch (vorzugsweise der SPD, CDU geht auch gerade noch) in der Tasche haben”. Wenn die IWA/LINKE oder deren Stadträte ernsthaft glauben, dass auf diese Stelle “frisches Blut” gewollt ist, der zieht die Hose mit der Beißzange an!
    Ableitung 2:
    Ich wette 50.- €‚¬ zugunsten der Diakonie (Cafe O.K.), dass die Stelle mit einer Person aus dem politischen Umfeld oder mit politischer Nähe zur Greizer SPD oder CDU besetzt wird. Wer hält zugunsten der Diakonie dagegen? Mir würden da Namen einfallen wie Ulrich Zschegner, Mario Walther, Ines Wartenberg oder auch Christian Tischner. Aber die Jusos und Junge Union suchen ja auch noch eine Beschäftigung, wo man viel verdient und nicht arbeiten muss. Wo z.B. alle Brückentage vom Amts wegen angeordnet werden. Das man dann evtl. sein Stadtratsmandat für den gut bezahlten Posten aufgeben müsste, könnte man sicher verschmerzen. Vermutlich würde die Opposition nicht mal raffen, wenn man das Mandat nicht aufgeben würde.

    Fakt 2:
    Für was brauchen wir mit Besetzung dieser Stelle noch einen Stadtmarketingverein, der erst im Mai 2012 aus dem Stadthaushalt 30.000 €‚¬ bekommen hat, obwohl das Eigenkapital des GmbH wohl an die 100 T€‚¬ beträgt (kam im Anschub auch aus Steuermitteln von der Stadt Greiz) und Gewinne eingefahren werden. Hatte SPD- Fraktionschef Jatho Angst, dass seine Fraktionskollegin Wartenberg (SPD) sich dann kein Salär mehr zahlen könnte?
    Ableitung 1:
    Das Geld in der Stadtkasse wird immer knapper. Und der oppulente Zuschuss für den aktuell finanziell gut gepolsterten Stadtmarketingverein steht nächstes Jahr sicher wieder zur Disposition. Will man ggf. seine eigenen Leute rechtzeitig aus der Schusslinie bringen?
    Ableitung 2:
    Der Stadtmarketingverein stand wiederholt in der Kritik: Arbeit des Vorstandsvorsitzenden Dr. Hemmann (SPD) nach “Gutsherrenart” (Ignorieren von 35 eintrittswilligen Greizern), Nichtbehandlung von Themen (Verkehrskonzept), keine Internetseite/keine Öffentlichkeitsarbeit/ keine Transparenz. Also alles, was auch der SPD zutiefst zuwider ist. Will man das Stadtmarketing/Tourismus wieder zurück in die Stadtverwaltung holen, um sich in nächster Zukunft aus dem Verein zurückzuziehen und die Nachfolger bei der nächsten Haushaltsdebatte in ´s offene Messer laufen zu lassen?

    Fakt 3:
    Ein Wirtschaftsförderer soll Wirtschaft fördern. Wie soll er/sie das machen, wenn die bisherigen SPD- Bürgermeister mit ihren SPD-/CDU- Kuschelkoalitionen sämtliche bisherigen (Plan-)Gewerbegebiete (Obergrochlitzt, Schönfeld etc.) wieder aufgehoben haben? Wir haben aktuell lediglich ein rechtlich gesichertes Gewerbegebiet: der “Säulenfriedhof” in der goldenen Aue. Und dort ist Überschwemmungsgebiet!
    Ableitung 1:
    Es geht gar nicht um Wirtschaftsförderung. Sondern um Posten schaffen. Denn im BM- Wahlkampf tönte der alte und neue Amtsinhaber ja noch großspurig, “Wirtschaftsförderung ist Chefsache!”.
    Ableitung 2:
    Der/Die Wirtschaftsförderer/in ist chancenlos, wenn die politischen Rahmenbedingungen nicht stimmen. Ohne ausgewiesene Gewerbegebiete, bei steigenden Energiepreisen, schwindelerregenden Wasser- und Straßenausbaubeitragsbescheide, angehobenen Gewerbesteuersätzen und (vermutlich demnächst) angehobenen Grundsteuern – wie will der Wirtschaftsförderer für Gewerbebetriebe die wunderschöne Stadt Greiz mit Berghängen und ihrer Tallage in einem Überschwemmungsgebiet schmackhaft machen?

    Fakt 4:
    Sollte ich mich bei 1-3 irren (was ich ehrlich sehr hoffe), dann sollte die Opposition auf folgendes bestehen: die Stelle wird befristet auf zwei Jahre besetzt. Machen andere Städte/Behörden schon lange und die Begründung ist regelmäßig die Haushaltslage. Die ist in der Stadt Greiz auch ein Thema. Viel wichtiger aber ist: in zwei Jahren sind Kommunalwahlen. Und das ist für den neuen Wirtschaftsförderer eine gute Gelegenheit, seine Tätigkeit abzurechnen. Kann er/sie hier erfolgversprechende Aktivitäten/abrechenbare Erfolge vorweisen, wird er/sie sicher auch nach der Wahl weiterbeschäftigt. Kann er/sie das nicht, gibt es in 2 Jahren die Chance für eine Neu- statt Fehlbesetzung. Und das sollte uns unsere Heimatstadt Greiz schon wert sein.

  165. Ende November 2011 wurde der bisherige Stelleninhaber in den Ruhestand verabschiedet. Bis jetzt hat es gedauert, dass eine neue Ausschreibung kam. Ja, da sehe ich eine deutliche CDU-Handschrift! Ein Problem aussitzen, das konnte schon Ex-Kanzler Kohl sehr gut.
    In anderen Städten, Firmen etc. ist es üblich, dass der Stelleninhaber seinen Nachfolger rund 3 Monate einarbeitet. Ohne die auf Facebook von “Lieb Finger” angestoßene Diskussion über diese vakante Stelle würden wir wahrscheinlich heute noch auf die Ausschreibung warten.
    Ich hoffe, dass es wirklich eine reale Ausschreibung ist und der zukünftige Stelleninhaber nicht schon festssteht! Interessant wird es zu sehen, welche Qualifikationen und welches Parteibuch er/sie hat!

  166. Immer freundlich, immer nett. Den Laden kann ich nur empfehlen. Respekt für die großartige Leistung, 17 Jahre in THALBACH (über)lebt zu haben. Dazu gehört Kraft und Ausdauer. Und es beweist, dass man auch in der “Einöde” (nicht negativ gemeint!) mit der richtigen Idee Erfolg haben kann. Man muss nicht immer am Highway präsent sein.
    Weiter so. Alle Gute.

  167. Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön an Frau Jasinski! Auch wir gehören (als Hundebesitzer fast unumgänglich) seit ca. 10 Jahren zu den Outdoor-Stammkunden und werden seither top betreut. Ehrliche, fachlich fundierte Beratung, ein breites Angebot, ein gutes Preis-/ Leistungsverhältnis und offen für neue Ideen und Anregungen- das zeichnet Frau Jasinski aus. Wir wünschen ihr weiterhin viele zufriedene Stammkunden und natürlich viele Neukunden, die sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda und solche lesenswerte Artikel wie oben am besten erreichen lassen.

    Fam. Röder

  168. Hallo Renè,

    vielen Dank für Ihre Zustimmung. Es scheint ja wirklich kaum jemand zu bemerken, was da gerade hinter dem Rücken der Fußball-EM ablaufen soll. Das Einzige, was mir einfällt ist, sich an der Petition gegen den ESM-Vertrag zu beteiligen (Link stimmt nicht). Ich habe das bereits getan. Die breite Masse scheint sich aber gar nicht weiter dafür zu interessieren, dass wir und jeder andere europäische Staat auch, drauf und dran sind, unsere Souveränität an die “EU” abzugeben bzw. an die eigentlichen Strippenzieher der Hochfinanz.

    Das gehört ja auch eigentlich gar nicht zum obigen Artikel.

  169. Ich halte es auch für extrem wichtig, das Thema DDR aufzuarbeiten. Einige ehemalige DDR-Bürger scheinen vergessen zu haben, dass fehlende Bananen noch das geringste Problem in der DDR waren. Wir sollten wirklich froh sein, diese Diktatur hinter uns gelassen zu haben und so langsam ist es an der Zeit, dass wir wieder auf die Straße gehen, damit wir nicht in eine neue EU-Diktatur hineinschlittern. Wir sind auf dem besten Wege dort hin.

  170. Nur wenige aus Westdeutschland moechten sich mit dem thema “DDR” auseinandersetzen, es wird fast vollstaendig ausgeklammert. Da ich nun bald 2 jahre in gotha lebe & Zeit habe, mache ich mir die Muehe und ackere mich durch einige Buecher.!!!!

  171. Guten Tag, mein Gruß möge alle erreichen –
    An alle Mitarbeiter, an alle Führungskräfte, Gründer – einfach an Alle,

    ich glaube, dass ich als “Insider” der Gesundheitsbranche (seit mehr als 30 Jahre)
    sagen darf.

    Hochachtung und Wertschätzung an jeden Einzelnen der “Klinik im LEBEN”

    Machen Sie alle weiter so, Sie tragen zu einer “Besseren Welt” bei.

    Mögen immer mehr Menschen – jeder persönlich für sich – den Weg zum GUTEN hin finden und beschreiten. Sie alle sind Vorbilder.

    Herzliche liebe Grüße
    Ihr
    Hubert Kübel

  172. Hallo Heidi,
    “jung” ist – speziell bei diesem Thema – weniger eine Frage des Alters, sondern der geistigen Einstellung. Wo waren denn die “jungen Reporter”, die diese erneut stattfindende Veranstaltung PR-mäßig gut vermarkten wollen und auch können? Von denen konnte ich im Internet leider noch nichts lesen. Anders als die OTZ findet man beim Vogtlandspiegel zumindest auch mal Fakten. Fakten sind etwas, was tatsächlich stattgefunden hat. Ein ehrlicher Reporter berichtet darüber. Diejenigen, die solche Fakten gern weglassen – genau die berichten “einseitig”. Das Engagement der freiwilligen Helfer kam m.E. nach im Artikel gut rüber. Und die Kritik an den (wiederholt) langen Umbauzeiten sollte man konstruktiv aufgreifen, statt den “Überbringer schlechter Nachrichten” pauschal zu verunglimpfen.

    Pauschale Kritik ist nicht wirklich hilfreich. Besser wäre es, die erhobenen Vorwürfe zu spezifizieren. Was hättest Du als Schülerreporterin denn “weggelassen”? Was hättest Du denn (anders) fotografiert, wenn Du dem Vogtlandspiegel die Fähigkeit für gute Fotos absprichst (m.E. nach finden sich in der OTZ, dem AA etc. von “professionellen Pressefotografen” deutlich unschärfere und weniger aussagefähigere Fotos)? Wo sind Deine Fotos und Dein Artikel zum Konzert? Fragen über Fragen, die Du gerne beantworten kannst. Vielleicht bietest Du ja Deinen Kommentar und Deine Fotos als Gastkommentator dem Vogtlandspiegel an, um den direkten Vergleich zu haben. Das wäre doch hilfreich, meinst Du nicht?

  173. Es wäre schön, wenn jemand darüber berichten würde, der jung ist, Verständnis hat und fähig ist zu fotographieren. Wenn ich mir die Bilder anschaue, finde ich die Berichterstattung sehr einseitig. Ich fand die Veranstaltung einfach nur gelungen. War von 14 Uhr – Zwei Uhr da. Hut ab vor den freiwilligen Helfern!
    Heidi Z. (Schülerreporterin)

  174. Bei Licht betrachtet besuchten die Veranstaltung zum städtischen Haushalt von 11 Anwesenden lediglich vier “normale” Bürger. Effektiv eigentlich nur drei, die tatsächlich kein politisches Amt etc. haben oder hatten. Denn einer der vier Bürger war früher Ortsteilbürgermeister (OT-BM) von Reinsdorf. Die weiter anwesenden Herren Jatho und Geißler sowie Frau Watzek gehören dem Stadtrat an und sind somit direkt oder indirekt (Opposition) die “Verursacher” des Haushaltes. Zieht man die zwei Pressevertreter, den Bürgermeister (BM) Grüner , die Stadtkämmerin und den Ex-OT-BM ab, bleiben ganze drei Bürger zum “Bürgerhaushalt”! Traurig. Traurig ist schon, dass BM Grüner zwar bei Wikipedia nachgelesen hat, wo der Bürgerhaushalt herstammt. Aber offenbar nicht verstanden hat, was ein Bürgerhaushalt ist. Denn hier dürfen Bürger mitarbeiten, sogar mitbestimmen! Das gab es in Greiz noch nie und wird es allem Anschein nach auch nie geben. Auch das ist traurig, denn Jena, Erfurt und auch andere Städte machen nach anfänglicher Skepsis durchaus gute Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt.

    Noch trauriger war das Trauerspiel dieser Veranstaltung. Man kam sich vor wie bei einer Privatfehde. Zuerst verweigert Herr Geißler den angebotenen Handschlag des BM, weil er “niemanden die Hand gibt, der mich als rechts bezeichnet”. Nun kann man über Kinderstube streiten. Aber bestimmte Totschlagargumente gehören nicht in eine faire politische Auseinandersetzung. Zu den “no go ´s” gehört zweifelsfrei, jemanden in die rechte Ecke zu stellen, um diesen zu diskreditieren. Und das er Menschen gern diskreditiert und “dumm macht”, bewies BM Grüner auch an diesem Abend.

    Jens Geißler (übrigens von seiner IWA- Fraktion völlig allein gelassen) versuchte gegen den Bürgermeister zu argumentieren, ohne jedoch harte Fakten zu präsentieren. DIE LINKE glänzte völlig mit Abwesenheit- weder von der Fraktion, noch vom Ortsvorstand noch Basismitglieder hielten es für nötig, sich zum Haushalt zu informieren. Das sollte sich der “gemeine Wähler” merken. Denn im Kommunalwahlkampf 2014 werden uns die gleichen Leute sicher erzählen wollen, welche nicht vorhandenen Bäume sie in und für Greiz ausreissen wollen, um ein vergütetes Stadtrats- oder Aufsichtsratsmandat zu ergattern. Der Bürgermeister nutzte das eigene Schaulaufen genüsslich, um immer wieder zu betonen, dass es ja “einige Fraktionen nicht zu begreifen scheinen”. Als Gast konnte man dies wahlweise auf die Fraktion der IWA oder LINKE beziehen. Denn auch hier wurde der BM nicht müde zu betonen, dass DIE LINKE in völliger Unkenntnis der Rechtslage (Anspruch auf KiTa- Platz ab 1. Lebensjahr) einen Antrag eingebracht habe, den Neubau der Kindertagesstätte in der Greizer Neustadt zu canceln. Er meinte: “Ich wünsche schon viel Spaß bei diesen Prozessen”. Natürlich hat auch der Bürgermeister im Alleingang den Personalbestand in der Stadtverwaltung von 500 (1994) auf 200 (2012) abgesenkt. Wirklich? Der Personalbestand ist Teil des Haushaltes und den beschließt der Stadtrat. Bei Personalausgaben vom 10.549.000 €‚¬ macht das bei 200 Leuten im mathematischen Durchschnitt ein erkleckliches Jahressalär in Höhe von 52.745,00 €‚¬. Das hat in der freien Wirtschaft mancher Abteilungsleiter nicht, der auch nicht jeden Brückentag “mitnehmen” kann.

    Außer dem Bürgermeister scheint übrigens überhaupt kein Greizer Ahnung zu haben. Dieser Eindruck drängte sich den anwesenden Bürgern auf, die den Mut hatten, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. Mit Blick auf den geplanten Neubau der KiTa wurde nachgefragt, warum denn angesichts veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen nicht die KiTa “Juri Gagarin” im Nebaugebiet voll ausgelastet werde? Aktuell sind dort Räume an die Volkssolidarität vermietet. “Weil uns das gerade mal zwei Räume bringen würde”, fertigte der BM den Bürger ab. Konkrete Zahlen, an welchen der acht städtischen KiTas denn tatsächlich welcher Bedarf zu erwarten ist, blieb der Bürgermeister aber schuldig.

    Zum Schluss betonte der Bürgermeister, dass er den Anwesenden nun ausführlich den Haushalt und das Einsparpotenzial dargelegt habe. Wieder stand ein Bürger auf und fragte nach: “Herr Bürgermeister, irgendwie ist bei Ihrem Vortrag an mir vorbeigegangen, wo Sie denn nun konkret das Defizit von 1,7 Millionen Euro ausgleichen wollen. Könnten Sie das nochmals darlegen?”. Die Reaktion des Bürgermeisters war, dass der Bürger das Einsparpotenzial in dieser Übersicht nicht sehen könne und es deswegen für ihn nicht verständlich wäre. Die Einwohnerzahl habe mit dem Haushalt gar nichts zu tun, sondern nur mit der Steuermeßkraft, so eine andere Reaktion des Bürgermeisters. Er nannte 22.000 Einwohner, was nur stimmt, wenn man Neumühle einbezieht. Die Stadt Greiz hat laut Statistischem Landesamt per 30.06.2011 noch 21.618 Einwohner und “Sie können pro Jahr 500 abziehen”, so der Bürgermeister. Also kann man auch zu einem anderen Schluss kommen: je weniger Einwohner/ Beschäftigte, desto weniger Zuweisungen z.B. aus der Einkommenssteuer oder Umsatzsteuer (weniger Kaufkraft). Als der Bürger dann noch nachfragte, wo man sich denn detaillierter informieren könne, wurde er vom BM ganz abgewatscht. Das ginge nicht, weil “die Einsparungen aus einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen bestehen, dass wären endlos lange Listen”. Transparenz sieht anders aus. Wenn man offenbar problemlos im Haushalt 1,7 Millionen Euro einsparen konnte, wäre es spannend gewesen zu erfahren, wo die Greizer offenbar bisher “ausgenommen” wurden. Laut Bürgermeister beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung in Greiz lediglich 1.000 €‚¬. Laut Statistischem Landesamt waren es 2010 schon 1.113 €‚¬. Ob da die Schulden für die Vogtlandhalle (771 T€‚¬ jährlich) schon drin sind, wäre noch zu hinterfragen. Wie das Defizit tatsächlich ausgeglichen wurde und welche Rolle dabei die “Schattenhaushalte” kommunaler Gesellschaften spielen, blieb auch am Ende der Veranstaltung im Dunkel. Wer schon mal Stadtratssitzungen in Greiz besucht hat, hattebei dieser “Bürgerveranstaltung” den gleichen faden Beigeschmack im Mund. Wenn Stadträte auf der Basis von bröckchenweise dargebotenem Halbwissen entscheiden sollen und bei Nachfragen genauso abgewatscht werden, kann einem für die Zukunft von Greiz nur Angst und Bange werden. Fazit: Diese Veranstaltung hatte weder etwas mit “Bürgerhaushalt” noch mit “Bürgernähe” zu tun. Das lag zunächst an den Bürgern selbst, aber auch alten und neuen Stil des Greizer Bürgermeisters. Auch das sind vertane Chancen, die Greiz nicht voranbringen.

    Torsten Röder, Greiz@ 25.05.2012

  175. Interessant, dass unser Stadtrat Stephan Marek endlich entdeckt, dass neue Wege nur dann gehen, wenn man andere Ideen aktzeptiert- ohne Ansehen der Person. Wäre schön, wenn sich das in der Greizer SPD und CDU irgendwann mal rumsprechen würde. Bisher wurde andere Ideen schlechtgemacht, totgeschwiegen oder im besten Fall nur ausgesessen, um sie in Wahlkämpfen als eigene Ideen zu “verkaufen” (Bsp: Nachnutzung Bahnstrecke Greiz – Neumark).

    Auch beim Thema Kaufkraft sollte sich die SPD an die eigene Nase fassen. Es gab in Greiz vor und nach 1994 wiederholt Investoren, die von der Politik hier nicht gewollt waren. Wer seit 1994
    – nur Kultur präferiert,
    – beschlossene Gewerbegebiete wieder aufhebt (statt den damals vorhandenen “Wirtschaftsförderer” aus dem Rathaus zu treiben, um endlich Investoren zu bemutteln, statt Kalenderblätter zu schreiben) und
    – zuschaut, wie ringsum z.B. in Reichenbach, Mohlsdorf oder Zeulenroda (letztere auch ohne Autobahnanschluss, d i e Dauerausrede der Greizer SPD) Investitionen in Arbeitsplätze stattfinden,
    der hätte das eigene politische (Nichts)Tun schon lange kritisch hinterfragen müssen. Es ist gerdaezu lächerlich, wenn ein SPD- Stadtrat hier schreibt “Mit der Kaufkraft- ja das ist ein Fakt”. Das wissen wir selbst. Interessant sind die Ursachen für diesen Fakt! Und darauf kommt von der SPD nichts, ebensowenig wie Stadtrat Marek sonstige Fragen beantwortet (ich erinnere an die Fragen in Facebook, bis heute unbeantwortet).

    Ungeachtet dieses Dissens sehe ich das Thema Verkehrsberuhigung ähnlich wie Renè Kramer oder Katrin Drechlser. Wenn sich hier einige Stadtplaner selbst verwirklichen und die “totale Verkehrsberuhigung” ausrufen wollen- da sind die Bedenken der Einzelhändler durchaus berechtigt. Man zwingt angesichts Einkaufsangebote auf der grünen Wiese (Plauen) oder Shopping- Malls (Gera, Zwickau) niemand vom Pkw auf den Bus. Ebensowenig müssen aber die Menschen direkt vor den Geschäften halten, so wie dies die Händler fordern. Einkaufen hat etwas mit Lebens- und Aufenthaltsqualität zu tun. Und die geht den Bach runter, wenn man als Fußgänger mit dem Auto um den gemeinsamen Verkehrsraum in der Brückenstraße kämpft.

    Das bisher beschlossene Verkehrskonzept mit den bisherigen Parkplätzen (Elsterufer, Landratsamt/Schlossbrücke, Westernhagenplatz …) ist ein guter Kompromiss zwischen Aufenthaltsqualität und Individualverkehr. Das sollten wir Greizer nicht aufgeben. Frau Drechsler hat aber Recht: wenn um 18.00 Uhr die Bordsteine hochgeklappt werden, wird der Einkaufsstandort Greiz nicht attraktiver zum bestehenden Wettbewerb im Umland. Und hier hat auch Herr Marek Recht (ACHTUNG, rotes Kreuz im Kalender machen, Herr Marek *lach*): die Händler sollten sich zusammenraufen und z.B. in einer konzertiertes Kundenbefragung mal erfragen, was die Greizer denn eigentlich gern hätten (z.B. bzgl. Ladenöffnungszeiten). Ob sich das unter kaufmännischen Aspekten dann umsetzen lässt, steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Greiz ist seit 1990 die Stadt der verpassten Chancen. Weil hier noch nie etwas gemeinsam ging, sondern der Hochmut aus dem Rathaus/Stadtrat heraus regiert. Und weil jeder sein eigenes Süppchen kocht. Und weil man nach Nase und nicht nach Ideen agiert. Das führt u.a. mit zu fehlender Kaufkraft. Und das finde ich für meine Geburts- und Heimatstadt so unendlich traurig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Torsten Röder

  176. Mit dem Kaufverhalten in Greiz ist das so eine Sache. Mir persönlich ist das Angebot und die Auswahl an Geschäften nicht groß genug, was sicher auch daran liegt, dass die Kaufkraft eben sehr niedrig ist. Ein Teufelskreis. Hinzu kommt, dass die meisten Geschäfte, wenn überhaupt, nur bis 18:00 Uhr geöffnet haben. Ich arbeite außerhalb und es ist jedes Mal eine Hetzerei, die Geschäfte noch abzuklappern, bevor sie schließen. Gerade bei Mediterrano stand ich oft vor verschlossener Tür und musste dann eben meine Geschenke anderswo kaufen, was ich sehr schade fand, denn das Angebot ist ja wirklich super. Vielleicht haben sich ja die Öffnungszeiten mit dem neuen Ladenlokal geändert. Wäre toll. Auch die Mischung der Geschäfte in Greiz finde ich irgendwie nicht ausreichend. Friseure und Blumengeschäfte gibt es wie Sand am Meer und wer gewinnt den Wettbewerb “Eigener Chef im Greizer Zentrum”? Ein kombiniertes Friseur- und Blumengeschäft. Da verstehe ich die Welt nicht mehr. Trotz allem wünsche ich den beiden Frauen natürlich alles Gute und viel Erfolg. Die Parkplätze in der Innenstadt halte ich für absolut ausreichend. Am Elsterufer bekomme ich fast immer einen Parkplatz, es sei denn, es ist gerade Hochwasser, außerdem kann ich dort ab 17:00 Uhr sogar kostenlos parken. In der Innenstadt bin ich in 3 Minuten. Einzig die Post finde ich absolut ungünstig gelegen und der Wegzug aus der Poststraße war der Todesstoß für viele Geschäfte in der Neustadt. Hinzufügen möchte ich noch, dass man in vielen Greizer Fachgeschäften wirklich freundlich und kompetent beraten wird, wenn möglich, kaufe ich gerne und in letzter Zeit immer öfter in Greiz ein, ist ja schließlich meine Heimatstadt. ;o)

  177. Ja, Herr Kramer, danke – andere Wege, das ist es. So muss keine weitere oder erweiterte Fußgängerzone eingerichtet werden und auch keine Dauerparkverkehrsschleife zwischen Markt und Puschkinplatz.
    Solche “anderen” Wege findet man aber nur gemeinsam, ohne Ansehen der Gesicher oder der Personen an sich – da aber liegt ja wohl eher das Problem.
    Übrigens nicht nur auf politischer Seite. Selbst die Händler zwischen Markt, Schlossbergstraße und Brückenstraße sind sich so uneins, da wird es zumindest schwierig.

    Aber nochmals Danke für die Anregung. Aufgenommen werden sollte ein solcher Vorschlag.

    Mit der Kaufkraft – ja, das stimmt, das ist ein Fakt, auf der anderen Seite ist es auch das Sortiment, was viele Greizer in Zwickau, Gera, Plauen oder noch weiter ja anspricht und das, was an Kaufkraft zur Verfügung steht wird umgesetzt, auch da sollte man ansetzen.

  178. Immer wieder wird schon fast gebetsmühlenartig wiederholt, dass man doch bitte mit den Autos vor den Geschäften parken können müsse, um einkaufen gehen zu können. In Greiz gibt es zwei Fußgängerzonen, in denen sich Geschäfte befinden, der Markt und die Brückenstraße. Und gerade letztere macht zeitweise nicht den Eindruck, dass es eine Fußgängerzone ist! Auf dem Markt befinden sich noch viele Geschäfte. Doch mir fällt keins ein, wo ich mit dem Auto hinmüsste, um einkaufen zu können. Papierbedarf, Lotto, Fleischer, Kleidung, Juweliere, Uhrmacher, Blumenläden (der eine würde größere Einkäufe sogar anliefern!), Bücher, Geschenke, Schuhladen, Tierhandlung, das DUK, das sind alles Läden, dessen Artikel ich problemlos die kurze Strecke bis zu den Parkplätzenund Parkhäusern am Marstall, Lehmgrube, Kino, Baderei, Westernhagenplatz oder Elsterufer tragen könnte. In der Brückenstraße sieht es ähnlich aus. Auch hier sind Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden. Und dass man in der Thomasstraße bei normaler Verkehrsführung nicht parken kann, ist logisch!
    Die Greizer Händler sollten sich auch mal von den eingefahrenen Gleisen entfernen und über neue Wege nachdenken. In anderen Städten, z.B. in Gera ist es tageweise möglich, sich den Fahrpreis für den ÖPNV auf den Kaufpreis teilweise anrechnen zu lassen. Wer hindert die Händler daran, wenn sie den Fahrgästen bei Abgabe eines tagesaktuellen Einzelfahrscheins (im Stadtverkehr momentan 1,50 €‚¬) ab einem bestimmten Einkaufswert einen Preisnachlass zu geben? Man könnte es ja so staffeln: ab 10 €‚¬ Einkaufswert 50 Cent, ab 20 €‚¬ Einkaufswert 1 €‚¬ Rabatt etc.
    Mit dieser Marketingmaßnahme würde man viel bewirken:
    1. Mehr Kunden in die Innenstadt mehr für die Händler
    2. Mehr Kunden in die Busse weniger Abgase
    3. Mehr Fahrgäste weniger Zuschüsse durch den Landkreis, da die PRG mehr einnimmt
    4. Weniger Fahrzeuge in der Stadt mehr freie Parkplätze für die, die fahren (müssen)
    5. Weniger Belastung der Straßen weniger Abnutzung und Straßenschäden
    6. Geringerer Individualverkehr weniger Stau
    Meine Familie kauft gern in Greiz ein und nutze die vorhandenen Geschäfte. Die Händler sind alle sehr freundlich und zuvorkommend. Doch wir geben nicht mehr aus als wir zur Verfügung haben. Und da liegt in Greiz der Hund begraben», es fehlt die Kaufkraft!

  179. Lieber Rainer!
    Bei den Fotos vom neuem Friedhof sind ja interessante Motive dabei. Gut gestaltet, fotografisch perfekt.
    Liebe Grüße Rainer Gottsmann

  180. Sehr geehrte Damen u. Herren,
    wir möchten sehr gerne Kostüme ausleihen. (kurzfristig für den 12.05.2012)
    Sind wir bei Ihnen richtig ?

    Tel. 03661/671982 oder Handy 01602853108

  181. Liebe Frau Marsch,

    herzlichen Dank für die wunderbaren, traumhaft schönen Aufnahmen der besonderen Greizer Parkführung, ein Augenschmaus, den ich auch gern in Natura betrachte.
    An dieser Stelle ein großes Dankeschön für Ihre tolle Berichterstattung über Ereignisse,
    Veranstaltungen usw. aus unserer Region und für die beeindruckenden Fotos.

    Vielen Dank,

    liebe Grüße Cornelia Beck

  182. Der Lampionumzug, allen voran der Greizer Fanfarenzug war toll organisiert. Zwei Sachen sind mir aufgefallen:
    1.)Die Polizei fuhr mit einem ZIVILfahrzeug vorn weg. Das war doch etwas sonderbar. Aufmerksamkeit erreicht man so nicht.
    2.) Der wiedergewählte Bürgermeister war nicht zu sehen. Vielleicht macht er gerade einen Brückentag! Sein Vorgänger hat es sich nie nehmen lassen, dabei zu sein.
    Liebe Antje, ich glaube, einen 40 TONNEN schweren Kranz hätte die Feuerwehr nicht mit dem Maibaum hochbekommen!

  183. Für unsere Stadt ist es einfach peinlich, wenn Menschen fremdes Eigentum, vor allem aber die dahinter stehende ehrenamtliche Arbeit, nicht schätzen können. Die Strafanzeige sollte auf jeden Fall gestellt werden, auch wenn sie primär erst mal nichts bringt. Aber manchmal hilft “Kommissar Zufall” ja doch. Falls der/die Täter geschnappt werden sollten (hatten sicher eine “schwere Kindheit” und sind deswegen bedauernswerterweise nicht so wirklich strafrechtlich verantwortlich), hier mein persönlicher Favorit für das Urteil: 100 Stunden gemeinnützige Arbeit, abzuleisten bei der AWO- Kreativgruppe mit der Auflage, Eier herzustellen. Damit solche Deppen endlich mal begreifen, wie man sich fühlt, wenn andere sinnlos die eigene Arbeit kaputt machen.

  184. Ich sehe es etwas anders als Torsten Röder. 57 Prozent für die SPD sind ein Ergebnis, von dem die SPD sonst fast nur träumen kann. Sicherlich ist es vor allem der Tatsache geschuldet, dass die CDU feige gekniffen hat. Oder sie ist mittlerweile auf einem Niveau angekommen, wo sie nicht mehr in der Lage ist, einen geeigneten Kandidaten aus ihren Reihen hervorzuzaubern bzw. jemanden unparteiischen zu finden, der sich vor ihren Karren spannen läßt? So oder so, sie wird ihre Quittung bei der nächsten Kommunalwahl bekommen ebenso wie die SPD im Kreis.
    Das nur jeder zweite wahlberechtigte Bürger zur Wahl ging, traurig, aber wir sind ein freies Land. (Zumindest in dieser Beziehung.) Herr Wächter hat es richtig erkannt. Es ist bedauerlich, dass sich so wenig für die Kommunalpolitik interessieren, für die Stadt, in der sie wohnen bzw. den Landkreis. Für mich heißt es in Zukunft, wenn sich einer bei mir beklagt über den Bürgermeister oder die Landrätin, dass ich zuerst nachfragen werde: “Warst du wählen?” Ist die Antwort “Nein”, dann ist das Thema beendet. Nur wer wählt, darf hinterher meckern!

    Interessant sind die Fotos auf dieser Seite. Interessant zu sehen, wer da alles gleich da war, um zu gratulieren.

  185. Das beste Statement hat für mich Herr Wächter abgegeben- das trifft den Nagel nämlich auf den Kopf. Rechnet man die Nichtwähler mit ein, hat Herr Grüner tatsächlich ein katastrophales Ergebnis nach sechs Jahren Amtszeit, weil er die Menschen nicht überzeugen konnte. Das Wahlsystem ist nun mal anders und die Menschen müssen mit dem Ergebnis leben- so oder so. Ich befürchte, dass die Arroganz der CDU und SPD noch weiter anwächst. Im schlimmsten Fall artet das Ganze jetzt in einer “langen Nacht der langen Messer” aus. Will heißen: man “steuert” künftig über die Auftragsvergaben, wen man “den Finger” zeigen will. Einige Gewerbeinhaber sind hoch an der Sonne geflogen und dürften sich mächtig die Flügel verbrannt haben.

    Greiz gewinnt leider nichts, wenn CDU und SPD so weitermachen wie bisher. Ganz im Gegenteil: wir werden weiter Einwohner (junge Menschen!) verlieren. Die Prognose bis 2020 (in acht Jahren) lautet 15-18.000 Einwohner. Das bedeutet noch weniger Einnahmen, noch weniger Schlüsselzuweisungen, aber immer neue Mehrausgaben für Objekte, die zufällig immer vor Wahlen angefangen/beendt werden. Nehmen Sie Ihr Portomonaie, streichen Sie ein paar Nullen wegen und fragen sich: kann das auf dauer funktionieren? Der schlimmste Fall: die Rentner hocken irgendwann ohne ihre Familien hier, weil Arbeitsplätze weiter rar und diesbezüglich keine Innovationen des Amtsinhabers erkennbar sind. Obwohl doch “Wirtschaftsförderung Chefsache bleibt” . Eine ausgewogene Politik für alle Bevölkerungsgruppen hat in den letzten Jahrzehnten nicht stattgefunden. Aber die Senioren sind nun mal das zahlenmäßig größte und treueste Wählerpotenzial- wie sich heute erneut gezeigt hat. Solch ein fulminanter Sieg im ersten Wahlgang (taktisch klug mit dem Stillstandsabkommen CDU/SPD und einer IWA, die sich zu sicher war) sollte kein Anlass zu Arroganz sein. Sondern eigentlich die Souveränität geben, eben auch Vorschläge anderer Bürger sinnvoll aufzugreifen, statt permanent abzuwatschen. Das würde ich mir als Bürger meiner Geburts- und Heimatstadt Greiz wünschen. Meine Prognose lautet jedoch leider: wir werden weiter die an “Nasen” festgemachten persönlichen Feindseligkeiten und Beschädigungen erleben, die unsere Stadt Greiz keinen Millimeter voranbringen.

    Vielleicht werden wir nun einen “Bürgerhaushalt” bekommen? D.h. die Bürger werden erstmals gefragt, wo bei einem Defizit von -1.700.000 €‚¬ im Haushalt letztlich der Rotstift angesetzt werden muss. Sie kennen den Spruch mit den Kälbern und dem Schlachter? Wären wir Bürger clever, würden wir antworten: “Bisher sind wir auch nie gefragt worden. Nun macht Euch die Finger selbst schmutzig mit den finanziellen Grausamkeiten.”. Sind wir so clever? Denn erst dann zeigt sich, was von den vollmundigen Wahlversprechen des Wahlsiegers wirklich umsetzbar ist.

    Zur Erinnerung ein Auszug der Wahlversprechen: Elterbeiträge bleiben stabil, Steuern bleiben stabil, Energiepreise bleiben stabil, Eintrittspreise bleiben stabil, Kindergärten und Mehfelderturnhallen sowie eine Sport- und Freizeitfläche (ehem. Likörfabrik) werden gebaut. Die Marstallbebauung und die Cloßstraße stehen auch auf dem Plan (übrigens seit Jahren- ohne Ergebnis). Messen wir den Wahlsieger an seinen vielen Versprechen und erinnern uns dann 2014 (Kommunalwahl Stadtrat Greiz) an den Spruch: “Nach der Wahl ist vor der Wahl”.

    Man darf gespannt sein, was die CDU und SPD aus der Hut zaubern, wenn die wegen der Wahl “verschobene” Haushaltsdebatte an Fahrt gewinnt. Ich glaube nicht, dass man eine Druckmaschine für das Defizit von -1.700.000 €‚¬ im Rathauskeller stehen hat. Aber mit bilanztechnischen Taschenspielertricks über die “Schattenhaushalte” der städtischen Gesellschaften kann man viel “drehen”. Und die Opposition wird bei diesen “Hütchenspielen” wieder fassungs- und teilnahmslos zuschauen. Das ist das eigentlich traurige. Bleiben wir gespannt!

  186. Dem Landratsamt steht doch eine “christlich”(?)-“demokratische”(??) Politikerin vor, die nicht müde wird zu betonen, dass sie 22 Jahre Politikerfahrung hat und “Fit für die Zukunft” ist. Leider sieht bei deren Politik die Unterstützung für das Engagement der Diakonie (und auch anderer ehrenamtlicher Helfer, die dort einspringen, wo sich der Staat großflächtig zurückzieht) düster aus. Wird aber sicher bei der Wahl keine Rolle spielen. Schließlich ist ja unter Greizer CDU und SPD alles “bestens”, die Amtsinhaber könnten die Wahl eigentlich ausfallen lassen und sich auf Lebenszeit zum “Fürsten” und zur “Gräfin” ausrufen lassen. Das Gebahren gegenüber ihren “Untertanen” haben sie ja beide schon.

  187. Sehr schöne und für die Vereine sicher auch sehr hilfreiche Aktion der Sparkasse Gera-Greiz, die außerordentlich begrüßenswert ist. Frage: Welchen Anteil hat doch gleich der (noch) amtierende Bürgermeister geleistet, dass er sich unbedingt mit auf ´s Bild drängeln musste? Wie war das doch gleich mit “fairen Wahlkampf” und der “Trennung von Amt und Kandidatur”? Wer selbst solche simplen Wahlversprechen wenige Tage vor der BM- Wahl nicht einhalten kann und Vereine für seinen Wahlkampf missbraucht, ist für mich persönlich unwählbar.

  188. Ein guter Artikel und ein seriöses Unternehmen. Sven hält was er spricht und verspricht.

  189. Künstler müssen vielleicht Selbstdarsteller sein. Eric Seidel, als selbsternannter Dozent eines von ihm betriebenen und zweitrangigen Kunstkurses in Oxford, muss man jedoch mal auf die Finger klopfen. Schon schlimm genug, wenn der selbstverliebte Mann sich ständig in den Mittelpunkt zu stellen sucht. Im Vogtland dürfte die Luft langsam dünn werden für diesen Künstler, der nur stets sich in den Vordergrund drängelt und andere Künstler und Kunstaktivitäten zur privaten Show benutzen möchte. Kunst kommt aber von Können, nicht vom wichtig machen wollen.

  190. Das war eine ganz tolle Ausstellungseröffnung!
    Neben den Künstlern, kann auch die Journalistische Arbeit
    von Antje G. nicht hoch genug eingeschätzt werden.
    Danke den Damen und Herren des Malzirkels und Danke Dir
    Antje G., Ihr seid alle Spitze!!!

  191. Sehr geehrter Herr Popp und Herr Gerling, liebe Leser,

    Die Schüler der Regelschule Greiz-Pohlitz haben eine Umfrage in ihrer Schule zu der Frage gemacht, was Jugendliche unbedingt in Greiz haben wollen. Ganz oben ist die Skaterbahn gelandet. Die ließe sich im Rahmen einer Kleinsportanlage gut und günstig an der Elster in der Neustadt verwirklichen. Das würde auch städtebaulich Sinn machen und die Neustadt aufwerten. Ein bischen Grünanlage und Sitzmöglichkeiten dazu und voila, fertig ist ein Wohlfühlort für Jugendliche im Herzen von Greiz.

    Mit freundlichen Grüßen, Christian Wächter.

  192. Das sind in Greiz die wahren Helden. Ehrenamtlich und mit großem Engagement sind die Frauen und Männer für uns Bürger da, wenn wir sie brauchen. Egal ob Feuerteufel oder Explosion in der Grünrathstraße – auf unsere Feuerwehr können wir uns verlassen. Die Kameradinnen und Kameraden haben gestern unentgeltlich ihre Freizeit für diese Übung geopfert. War auch nur ein Stadtrat oder gar BM- Kandidat da, um seine Freizeit zu opfern und sich über das Engagement und den hohen Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Greiz aus 1. Hand zu informieren? Nach den Fotos nicht. Das finde ich schade, denn dieses Interesse und den Respekt hat sich unsere Greizer Feuerwehr ehrlich verdient. In anderen Gemeinden sieht das anders aus, da machen Gemeinderäte sogar selbst in der Feuerwehr mit.

  193. Punkt 1: Es ist richtig un d wichtig, dass in Greiz investiert wird.
    Punkt 2: Es ist richtig und wichtig, dies in die stadtbildprägende Bausubstanz der Greizer Altstadt zu tun.
    Punkt 3: Am Montag, den 23.4.2012 (nach der Wahl) wäre die Entscheidung noch genauso richtig und wichtig gewesen.
    Es hat “Geschmäckle”, den Termin “zufällig” eine Woche vor der Wahl anzusetzen. So viel zum Thema “Ich führe einen fairen Wahlkampf”. Da die Opposition das noch nicht mal hinterfragt, hat (leider) der Amtsinhaber um so leichteres Spiel.
    Punkt 4: Renè Kramer hat Recht- man baut hier (und anderswo) schon die Pressetermine für die Kommunalwahl 2014 auf. Glaubt die SPD ernsthaft, wir merken das nicht? Wir schon. Die Opposition im Stadtrat nicht. Viel Spaß beim Wahlkampf 2014.

  194. Leider konnte ich gestern diese “Alibi- Veranstaltung” nicht besuchen. Vermutlich war das auch besser so, wenn ich mir den wiedergegebenen Inhalt und die Fotos der Powerpoint- Präsentation so anschaue. Man wirft im Wahlkampf die gleichen Planzahlen wie die des Vorjahres an die Wand. Was sollte man auch sonst tun? Den Menschen die Wahrheit sagen, dass es ohne Einschnitte nicht geht; das wir über unsere (finanziellen) Verhältnisse leben?

    Gab es gestern von den “tollen Hechten” Grüner, Jatho und Frantz auch nur ansatzweise eine Idee, wie das Defizit von “nur noch” -1,7 Mio.€‚¬ (-1.700.000 €‚¬, in Worten: Minus eine Million- siebenhunderttausend Euro) geschlossen werden soll? Im Geld ausgeben war sich die unheilige Allianz doch in der Beschlusslage auch immer einig und hat Bedenken der Opposition als “Schwarzmaler” und “Meckerecke” abgetan! Es war wiederholt darauf hingewiesen worden, dass das Stadtentwicklungskonzept und die Prognose 15-18.000 Einwohner 2020 keine Antworten auf drängende Fragen gibt. Das diese Prognose zu sinkenden Schlüsselzuweisungen und damit zu Haushaltsdefiziten führt. Hat von der Greizer CDU und SPD keinen interessiert. Der “Bürgerhaushalt” war wiederholt gefordert und immer von CDU und SPD abgelehnt worden. Warum plötzlich jetzt? Weil man Angst davor hat, nun die Grausamkeiten selbst verkünden zu müssen und dadurch Wählerstimmen zu verlieren? Dieses Manöver “Bürgerhaushalt” in Zeiten der (Haushalts-)Krise ist so durchsichtig: “Ich habe doch nichts gestrichen, dass haben doch die Bürger selbst entschieden!”. Mit dieser Ausrede sollten dann Betroffene (Vereine etc.) den BM nicht davon kommen lassen. Sondern Fragen stellen- z.B. “Warum haben Sie dann Projekte …. beschlossen, obgleich darauf hingewiesen wurden, dass diese die Stadt Greiz finanziell überfordern?”.

    Nein, Wahrheiten hat man vor der Wahl nicht zu erwarten- schon gar nicht bei der Greizer CDU und SPD. Dort hat man als SED- Genosse oder “Blockflöte” noch gelernt, wie man “Durchhalteparolen” im Stil von “Gestern standen wir einen Schritt vor dem Abgrund. Heute sind wir einen großen Schritt weiter” erfolgreich an den Mann/die Frau bringt. Davon lenkt man aber gerne ab, indem man immer auf andere zeigt. Getreu dem Motto: “Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken”.

    Denn Herren Grüner und Frantz empfehle ich einschlägige Literatur oder wenigens Wikipedia, damit sie endlich verstehen, was ein “Bürgerhaushalt” ist! Das ist keine nämlich Hinterzimmer- Veranstaltung in einem kleinen Ortsteil von Greiz. Insofern kann man m.E. nach nicht wirklich von einem “eingelösten Versprechen” schreiben. Oder doch? Schließlich hat man ja nie klar gesagt, in welchem “Rahmen” man den “Bürgerhaushalt” aufziehen will. Das ist auch nicht mit einer Vorstellung in der Vogtlandhalle erfüllt. Dies entspricht dann bestensfalls (und erstmals) der von der Kommunalordnung jährlich vorgeschriebene Einwohnerversammlung. Ein Bürgerhaushalt wird öffentlich und breit diskutiert (Internet!!!!) und vor allem: die Bürger können selbst mitbestimmen, welche Projekte ihnen wichtig sind und welche nicht. D.h.: wo wird wieviel Geld bereit gestellt und wo eben nicht. In anderen Städten (z.B. Jena) gab es da schon für politische Lieblingsprojekte unliebsame Überraschungen. In Greiz haben CDU und SPD da aber schon toll vorgesorgt: mit “unkündbaren Mietverträgen” oder mit Auslagerung von Bauvorhaben (da werden dann vermutlich in 1,5 Jahren wieder “Mietverträge” abgeschlossen – die könnten die Bürger mit einem Bürgerhaushalt aber verhindern!).

    Die Leidensfähigkeit des “Greizer Michel ´s” ist offenbar jedoch ebensowenig erreicht wie unsere Leidensfähigkeit an der Zapfsäule. In diesem Sinne: weiter so! Offenbar tut es noch nicht weh genug.

  195. Hallo Herr Gehrling!

    Ich bin ja im Ausschuss für Tourismus, Kultur und Sport. Das Thema sollten mal Jugendliche an mich rantragen. Ich werde mich gern der Sache annehmen.

  196. Egal ob Wahlkampf oder nicht. Das ist eines der schönsten Objekte des Jugendstilstraßenzuges Thomasstraße/ Marktstraße. Schön, dass es saniert wird. Und alle besser, als eine schnell ins Leben gerufene 2-Feldersporthalle, weil gerade Wahl ist. Unsere Kinder und Enkel müssens ausbaden!

  197. Die Milchbar in Greiz, da werden Erinnerungen wach. Toll, dass sich da was tut. Erstaunlich, wieder eine Bauzeit von 1,5 Jahren, also Fertigstellung kurz vor der nächsten Kommunalwahl (wie bei der Zweifelderhalle). Bestimmt Zufall.

  198. Pflicht für Rauchmelder in Thüringen?
    Das Zweite Gesetz zur änderung der Thüringer Bauordnung vom 05.02.2008 äußert sich zum Einbau von Rauchmeldern wie folgt:
    “(4) In Wohnräumen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.”
    Eine Nachrüstverpflichtung für Altbauten ist nicht vorgesehen. Eine Pflicht gibt es nur für genehmigungsfähige Umbauten!

    Es gibt also keine Verpflichtung sämtliche Wohnräume mit Rauchwarnmeldern auszustatten, wie es in Ihrem Artikel zum Ausdruck kommt. Es ist sicherlich im Sinne der Bewohner und der Feuerwehr zu empfehlen. Darüber sollte aber schon der Eigentümer entscheiden. Und wenn der Mieter darauf besteht, wird der Vermieter sicher die Initiative ergreifen. Man sollte der (frei-) staatlichen Gängelung einen Riegel vorschieben!
    Mit freundlichem Gruß
    Günter Stuchlik

  199. Hallo Ihr zwei, ich habe den Kommentar gelesen! Es gibt nur ein weiter so!!!!!!!!!
    Was macht das Thema: “Skaterbahn”, für die Jugend. Dieses Problem habe ich mit
    der Katja Grieser und Jugendlichen in Greiz-Reißberg/Pohlitz erneut angeschoben.
    Leider blieb es bis heute in der Versenkung. Mit wenigen Geldmitteln lässt sich
    bestimmt auch an diesem Problemfeld etwas ändern.

    Mfg. Thomas

  200. Hallo Antje und Reiner,
    ganz toll das Ihr meine Feuerwehr – Serie von 2003, als Diashow reingesetzt habt.
    Es war ein tolles “Wiedersehen – Erlebnis”.

    Gruß Thomas

  201. Respekt für den Artikel. Als Risikomanager bin ich gewöhnt, Fakten zu hinterfragen und Risiken zu analysieren. Was haben wir für Fakten?
    1. Seit 13 Jahren schlummert das Projekt vor sich hin? Offenbar wollte man damit warten, bis auch die letzte Schule in Greiz(-Aubachtal) geschlossen wird?
    2. Keine Klimaanlage? Kann ich nicht beurteilen, da kein Klimatechniker. Halte ich persönlich bei einem Neubau für den falschen Ansatz.
    3. Nutzbar für den Schulsport? Welche Schulen? Selbst Berufbildungszentren stellt doch der Landkreis (LK) Greiz mit seiner Bedarfsplanung inzwischen in Frage. Für den Schulsport ist die Stadt Greiz im Übrigen unzuständig. Zuständig und damit alleiniger Kostenträger ist der LK . Die Landrätin hat im OTZ- Wahlforum klar erklärt, dass es vom LK kein Geld geben wird. Wieso spricht man dann mit “dem zuständigen Sachgebiet im LRA”? Bekommt BM Grüner wie bei der Vogtlandhalle wieder einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 1 Mio.€‚¬, damit er als als Kreisrat auch die nächste Erhöhung der Kreisumlage kommentarlos durchwinkt? Leidtragende sind ja nur die Greizerinnen und Greizer: in der Stadt Greiz fehlt dann Geld.
    4. Ich war selbst im Tanzkreis Grün-Weiß Greiz. Auch wenn es ein Tanz”sport” ist, war der TK von jeher im Theater angesiedelt und hat dort geprobt. Ist die Vogtlandhalle doch zu teuer für Vereine?
    5. Das Theater hat man auch 20 Jahre ohne Erhaltungsmaßnahmen verfallen lassen. Anschließend musste der “erhebliche Sanierungsaufwand” als K.O.-Kriterium herhalten, um den Neubau zu favorisieren. Zur Erinnerung: 1996 hat die SPD noch behauptet, die Sanierung des Theaters kostet 17 Mio.€‚¬ (35 Mio. DM), dagegen die neue Stadthalle lediglich 15 Mio.€‚¬ (30 Mio. DM). Gekostet hat der Neubau 22 Mio.€‚¬ – ohne Abriss Theater, ohne Parkhaus, ohne Stellplätze, ohne Wiederherstellung des Goetheparkes! Die gleiche Tour versucht man nun mit der Jahnturnhalle- obgleich dort Geld investiert wurde!
    6. Bei der Vogtlandhalle hatte man eine “Rentabilitätsrechnung” vorgelegt, die den Namen nicht mal ansatzweise verdient hat. Letztlich beschließen 16 Stadträte von CDU und SPD einen “unkündbaren Mietvertrag auf 21 Jahre” mit 771 T€‚¬ pro Jahr. An sich ist das definitiv von der Rechtsaufsicht genehmigungspflichtig (und bei einem Haushaltsdefizit von 1,7 Mio.-€‚¬ nicht genehmigungsfähig)! Aber was schert die unheilige Allianz von CDU und SPD Thüringer Gesetze? “Mir san mir”, sagt der Bayer.
    7. Wenn es denn tatsächlich eine Rentabilitätsrechnung gäbe: warum wird dann nicht die veröffentlicht? Die ist 1000 mal interessanter als eine Querschnittszeichnung, weil daraus die GreizerInnen wirklich ablesen könnten, was auf sie letztlich zukommt.
    8. Die Baukosten sind mit 3 Mio.€‚¬ brutto veranschlagt. “Bis zu” 40% Fördermittel “können” durch Fördermittel realisiert werden, träumt Herr Böttger. Der GFD- GF hat schon vergessen, dass er diesen Traum auch bei der Vogtlandhalle träumte. Und dann gab es nur ein Darlehen vom Freistaat, was auf Heller und Pfennig zuürck gezahlt werden muss! Folge: vgl. 6.!
    9. Unterstellt, es gäbe eine 40%- Förderung: dann bleibt immer noch der Rest von 60 %, immerhin 1,8 Mio.€‚¬. Die GFD hat 2010 einen Verlust von -973 T€‚¬ ausgewiesen, Kino etc. sind ebenfalls defizitär. Welche Bank gibt denn hochdefizitären Unternehmen Kredite? Die meisten Unternehmer machen da leider ganz andere Erfahrungen.
    10. Nach 13 Jahren wird das Projekt ausgerechnet zur Bürgermeisterwahl 2012 beatmet und wiederbelebt- so ein Zufall aber auch. Für den Bau veranschlagt Herr Böttger 1,5 Jahre (!!!!!!!!!! – wer bitte baut heute so lange?). Nach der Wahlkampfrechnung eine tolle Bauzeit. Schließlich ist dann pünktlich zur Eröffnung gerade Kommunalwahlkampf. So ein Zufall aber auch. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

    Fragen Sie als Leser sich doch einfach mal: warum fahren Sie gleich keinen Bentley, Ferrari, Porsche? Vielleicht weil Sie einfach rechnen können und damit wissen, was Sie sich wirklich leisten können? Oder weil Sie einfach keinen haben, dem Sie Ihre Schulden einfach “per Beschluss” überbürden können und der dann für Sie zahlt?

    Warum findet es Stadtrat Marek (SPD) bei facebook unsachlich, wenn man ihn dort auffordert, sich doch auch mal zu nach wie vor unklaren Finanzierung (gemeint ist hier das Schultern des Kapitaldienstes nach Fertigstellung) zu äußern? Alternativ könnte man z.B. die Eintrittspreise wirklich kostendeckend gestalten und lediglich die GreizerInnen über eine “Greiz-Card” bei einem Besuch mit einem ordentlichen Rabatt (die das Ganze ja bereits über die Strom-und Gaspreise, Grundsteuern und sonstige Beiträge/Gebühren quersubventionieren) entlasten. Dann könnten Reichenbacher, Mylauer usw. die Greizer Eisbahn, die Greizer Schwimmhalle etc. noch immer nutzen. Aber wir Greizer werden letztlich finanziell entlastet. Wir schimpfen alle auf die Griechen, dass die über ihre Verhältnisse gelebt haben- und sind keinen Deut besser. Bis zum “Knall” interessiert es offenbar niemanden, wo das ganze Geld herkommen soll, um ein “Wahlgeschenk” nach dem anderen re- finanzieren zu können?

    Bei solcher Art von Überlegungen wird man von der CDU und SPD gern in die “Meckerecke” gestellt. Aber: Zu einer l(i)ebenswerten Stadt Greiz mit Zukunft gehört auch deren finanzielle Zukunft, d.h. Projekte mit Augenmaß. Nicht alles, was durchaus wünschenswert ist, ist auch finanziell leistbar. Wenn wir diese Zukunft aus wahlkampftaktischen Manövern “verfrühstücken”, wird dass unserer Stadt langfristig mehr schaden, als wenn wir mal auf ein Projekt verzichten. Denn auch die neue Turnhalle ist ggf. verwaist, wenn die nächste Generation aus Greiz wegzieht, weil es zwar Kultur und Sport, aber keine (zum überleben ordentlich bezahlten) Arbeitsplätze gibt.

    Statt Wahlkampfgeschenke mit finanziellen Langzeitwirkungen hätte man z.B. auch in Tourismus investieren können? Der vorgeschlagene Rad-/Wanderweg auf der ehemaligen Bahnstrecke Greiz-Neumark wurde bisher von der CDU/SPD blockiert. Dieser Weg wäre eine Bauinvestition, welche die BürgerInnen anschließend kostenlos nutzen könnten. Und dessen Unterhaltungsaufwand finanziell einen Bruchteil dessen betragen würde, was uns Vogtlandhalle oder “Ringerhalle” kosten werden. Bis heute bekommen es unsere Kommunalpolitiker nicht fertig, im Tourismusverbund “Nordöstliches Vogtland” einen “Göltzsch”- Rad-/Wanderweg von Greiz nach Mylau umzusetzen und zu finanzieren.

    Wie immer wird es so sein: viele Fakten, wenig Meinungen. Die Greizer werden erst munter, wenn es im (eigenen) Geldbeutel weh tut.

  202. Da kann man nur viel Glück und Erfolg wünschen! Sowohl Jan Popp für die vorgenommene Investition (das Erdgeschoss/Ladengeschäft hat auf jeden Fall schon gewonnen) als auch Frau Friedrich. Toi, toi,. toi….

  203. Meine Frau war mit meiner Tochter und meinem Neffen in dem Film »Die Piraten« in 3D. Pro Person 9, 50 Euro, keine Kinderermäßigung. Macht zusammen 28,50 €‚¬. Dazu noch das »obligatorische« Popcorn und was zu trinken, gehört ja zum Kinobesuch dazu, da nähert man sich schnell der 4o-Euro-Marke. Wenn du, liebe Antje, das mit deiner Großfamilie machst, legst du schon ein kleines Vermögen hin.
    Fazit: Popcorn und Getränke von zu Hause mitbringen oder überlegen (müssen), ob so ein Kinobesuch in Greiz noch bezahlbar ist!

    @ die Leser: Der Film ist toll!

  204. Wer braucht schon die Jugend? Die gehen doch eh nicht wählen, oder? Deswegen dampft der Landkreis auch die Streetworker ein. Wichtig sind in Greiz die Senioren, damit in Stadt und Landkreis die Amtsinhaber ein “weiter so” erfolgreich umsetzen können. Deswegen gibt es auch einen Seniorenbeirat. Weiter so heisst auch, dass weiterhin keine Investoren und keine Arbeitsplätze in Greiz angesiedelt werden (sondern in Reichenbach, Ronneburg oder sogar Mohlsdorf). Weiter so heisst, dass die Amtsinhaber weiter ungestraft das Märchen erzählen, ohne Autobahnanbindung gibt es leider keine Investoren (BM Häckert gibt den Mohlsdorfer Investoren bestimmt bis heute LSD in den Kaffee, damit die nicht merken, dass Mohlsdorf keine Autobahn- und keine Bundesstraßenanbindung hat, oder?) – und die Greizer glauben das noch! Weiter so heisst, dass sich die selbst getroffene Prophezeiung aus dem Stadtentwicklungskonzept (15.-18.000 Einwohner in Greiz in 2020) auch erfüllen wird. Weiter so heisst dann folgerichtig, dass noch weniger Schlüsselzuweisungen (Mittel des Landes pro Einwohner) fließen werden und sich das Haushaltsdefizit (immerhin bauen wir ja “weiter so” immer neue Wahlgeschenke wie Zweifelderhallen für den Schulsport, ohne dass die Stadt dafür zuständig ist und an dem Standort sich eine Schule befindet) weiter vergößert. Frage: Würden Sie “in Kleinen” für Ihren Nachbarn aus der eigenen Tasche bauen? Nicht? Warum unterstützen Sie das dann im Großen, wenn Sie “weiter so” wählen? Die Schuldenlast je Einwohner steigt dann weiter, die (finanzielle) Handlungsfähigkeit der Stadt Greiz ist selbst mit den besten buchhalterischen Taschenspielertricks irgendwann endlich. Weiter so heisst, dass der ZV TAWEG ein Geheimbund bleibt und die BI um Dr. Hartmann (deren Verdienste in den 90-iger Jahren ich überhaupt nicht in Abrede stellen will!!!) als “Lendenschurz” der Bürgerbeteiligung herhalten muss. Der TAWEG hat schon zig Prozesse wegen seiner Kalkulationen verloren – denen die BI immer brav zugestimmt hat, ohne uns Bürger jemals zu fragen. Weiter so heisst vielleicht, dass genau die Senioren (jetzt vielleicht noch agil und kulturbegeistert), die heute das “weiter so” wählen, in sechs Jahren allein in städtischen Pflegeheim rumliegen, weil Kinder und Enkel wegen der Arbeit aus Greiz weggezogen sind. Das DDR- Bildungssystem war mal dafür berühmt, eine sehr gute und breite Allgemeinbildung angeboten zu haben. Nach 22 Jahren BLÖD- Zeitung merkt man nichts mehr davon, dass wir mal das “Ursache- Wirkungs- Prinzip” beigebracht bekommen haben. Deswegen jubeln heute alle über 10 bzw. 5 T€‚¬ Lottomittel der SPD- Kreisvorsitzenden für “Scherenschnitte”, während manche Vereine mit Kinder- und Jugendarbeit jeden Tag neu den sprichwörtlichen Blick in ´s Klo üben müssen, weil sie kaum noch über finanzielle Mittel verfügen. Zumindest eines kann ich feststellen: für mich persönlich gibt es kein “weiter so”. Ich gehe schon aus Protest zur Wahl. Sie auch?

  205. Das Lottomittel in Wahlkampfzeiten gern von den Regierenden ausgegeben werden – persönliche Spenden aus dem eigenen Geldbeutel sind ja out – ist nix neues. Mich würde bloß mal interessieren, wer die Verwendung überwacht.
    Aber ich werde mir überlegen, ob ich noch in Thüringen Lotto spiele. Solche “sinnvolle” Sachen will ich eigentlich nicht sponsern! Da sind mir Jugendklubs wie die “Alte Papierfabrik” wesentlich lieber! Doch hier gibt es keine Scheckübergabe, leider!

  206. Auch ich war bei dem Forum. Teilweise war es sehr interessant, sehr lustig und informativ. Interessant vor allem dahingehend, wie frei bestehende Fakten “interpretiert” wurden. Lustig (eigentlich mehr Galgenhumor) war die Tatsache, wie unvorbereitet alle Bewerber bei manchen Themen waren. Da konnte die Amtsinhaberin ihren Informations- und Machtbonus voll ausspielen.
    Zum Thema Nahverkehr und MDV möchte ich mich hier jetzt nicht äußern. Das würde den Rahmen einen Kommentares sprengen. Aber die Sache mit den “vollen Schulen”, dazu habe ich eine andere Meinung als Frau Schweinsburg. Die Schulen sind m.E. so voll, weil sich die “paar” verbliebenen Schüler auf so wenige Schulen konzentrieren – und nicht, weil es wieder so viele gibt. Die Schulwege und die dazugehörigen Wegezeiten sind für viele schon an der Grenze des Belastbaren angekommen. Oder sind 25 min Aufenthalt am Bergaer Bahnhof zwischn Ankunft des Busses und Abfahrt der Vogtlandbahn nach Greiz zumutbar?
    Was mich etwas gestört hat, war die nur mühsam versteckte Sympathie der Moderatoren für einzelne Bewerber. Etwas mehr Professionalität hätte ich da schon erwartet.
    Ein heftiges “Buuuuuuuuuuh” möchte ich auf diesem Weg an Herrn Helmert aus Triebes schicken. Er hat sich hier leider genauso als Parteisoldat entpuppt wie Herr Seidel von der SPD letzte Woche.
    Interessant war die Reaktionen einiger Anwesender auf das Eintreffen des Herrn Röder. Herr Frantz wurde sichtlich nervös, einige andere kurzzeitig leichenblass. Was manche doch eine Angst vor ihm haben?

  207. Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

    interessant war bei der Veranstaltung die Frage nach der Gemeinde- und Gebietsreform. Merkwürdig, dass Frau Schweinsburg ausgerechnet hier dem Bürgerwillen Vorrang ließ. Schade das Herr Grüner nicht anwesend war. Seine Meinung dazu, dass Frau Schweinsburg die Stadt Greiz bei den dringend notwendigen Eingemeindungen nicht unterstützt hat, würde mich sehr interessieren.
    An Herrn Müller. im Übrigen muss ich Torsten Röder recht geben- ihre Abneigung gegenüber den anderen Kandidaten war teilweise überdeutlich- Mimik und Gestik können Bände sprechen.
    Sie hätten ruhig mal nachhaken können, was Frau Schweinsburg außer der seit 20 Jahren verschlafenen “Destination Vogtland” für die Zukunft des Landkreises auf Lager hat. Ein “weiter so” bringt den Landkreis leider nicht vom vorletzten Platz in allen Kategorien inThüringen. Veränderungen sind sehr wohl nötig!

    Mit freundlichen Grüßen, Christian Wächter.

  208. @ Herr Müller – peinlich, haben Sie kein eigenes Printmedium?

    Aber Sie haben Recht: dieser Artikel ist ausgewogen und sehr gelungen. Beim nächsten OTZ- Wahlforum zur Kommunalwahl würde ich mir folgende Dinge (u.a. von der OTZ- Moderatoren) wünschen:
    1. keine offenkundige Bevorteilung der Amtsinhaber durch längere Redezeit und keine Möglichkeit der Selbstdarstellung (Dafür haben die Amtsinhaber ja Amtsblätter, wo sie Wettbewerber ausschließen, stimmt ´s Herr Grüner?)
    2. Begrenzung der Antwort- Redezeit bei den Kandidaten (und auch für Fragesteller aus dem Publikum)
    3. Vorbereitung der OTZ- Redakteure auf die Fragen, d.h. reinkrätschen bei den allseits bekannten Floskeln von Amstinhabern. Bsp: “Wir wollen die Gebühren stabil halten” – da hätte ein richtiger Journalist nachgehakt mit der Frage “Und wo wollen Sie dann konkret kürzen- das Haushaltsloch von 1,5 Mio.€‚¬ müssen Sie doch schließen?”.
    3. Fragen im Forum stellen und nicht nur beim Amtsinhaber nachsetzen, der dann mit bekannten Floskeln antwortet. Bsp: TAWEG- Verbraucherbeirat- die Grünersche Antwort mit der BI hatte ich schon in der Ursprungsfrage, bei Amtsinhabern versagt der journalistische “Jagdinstinkt” kläglich. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

    Stellen Sie doch mal beim OTZ- Facebook- Account die Frage ein, wie die Bürger die organisierten Wahlforen fanden. Die Antworten wären bestimmt spannend.

  209. Den Osterbrunnen finde ich klasse. Das ein Kommunalpolitiker schon wieder mit seiner Zunge hantiert, nicht *lach*

    Danke an die Menschen, die zum Osterfest dem Röhrenbrunnen ein neues, schönes Gesicht geben.

  210. April, April, der Bürgermeister weiss nicht, was er will *lach*.
    Eigentlich ist es schade, dass sich hier seit Jahren Leute als “Kunstmäzene” verkaufen, obwohl sie doch nur unsere Steuergelder zum Fenster rausschmeißen. Wenn Antje-Gesine Marsch das Thema nicht in einem eigenen Artikel angestoßen hätte (die OTZ ist nur auf den fahrenden Zug aufgesprungen!), würde noch heute keiner dieser “Kunstmäzene” an “Huckauf” und andere Kunstwerke mit Greizer Wurzeln auch nur einen Gedanken verschwenden. Deswegen finde ich es wichtig, dass die GreizerInnen sich wieder selbst mehr einbringen. Statt nur der Politik zu vertrauen, könnte eine “Bürgerstiftung Greiz” vielen Menschen die Möglichkeit bieten, als Zeit- und/oder Geldspender für ihre Heimat bleibendes zu hinterlassen. Und das ist jetzt kein Aprilscherz!

  211. Schade, dass er nicht in der Vogtlandhalle gelandet ist. Denn wer geht schon freiwillig ins Rathaus, wenn er nicht muss? Und außerhalb der Öffnungszeiten sieht ihn keiner. Was wird mit der anderen Skulptur?

  212. Schöne Geschichte zum heutigen Tag;-) Aber auch traurig, dass die Plastiken in einer Garage lagern. Schönen Sonntag für die Redaktion!

  213. 1. Verwundert mich die Diskussion von Herr Grüner, ob ein NPD-Mitglied im Stadtrat sitzen darf oder nicht. Das muss woanders geklärt werden, wofür ich gern meine Stimme geben würde. Die SPD war lang genug in Regierungsverantwortung und hätte dies auf dem Weg bringen können.
    2. Ist es bekannt, dass die Greizer SPD-Fraktion und die CDU-Fraktion (eigentlich denke ich nur Herr Frantz) immer einer Meinung sind, auch wenn es nicht richtig ist.
    3. Finde ich, durch solche Diskussionen bekommen die Rechten immer wieder Gehör und finde die Argumente von Dr. Geißler, Herr Zietan und Herrn Brock zielführend. Ich muß aber auch Herrn Wächter zustimmen. Statt Jugendarbeit zu fördern, stocken wir das Landratsamt auf und das in einer Region, die bis 2030 nochmals fast 30% der Einwohner verliert!
    4. Wenn in Greiz und in Landkreis alles in Ordnung wäre, wie es uns immer gesagt wird, wäre bei Kommunalwahlen wie in Bayern, der Stimmenanteil der Rechten um 1%, also genauso unbedeutend wie diese ewig gestrigen selbst sind.
    5. Sollte man sich den eigentlichen Aufgaben stellen. Laut eine Studie aus 2011 belegt der Landkreis Greiz bei 393 untersuchten Landkreisen Platz 360. Seit 1994 gab es in Greiz keine größere Neuansiedlung, an der die Stadt oder deren Wirtschaftsförderer aktiv beteiligt waren. Wenn Menschen im Arbeitsleben stehen, konsumieren sie nicht nur, aus ihnen entstehen in der Regel gesellschaftsfähige Familien. Braunes Gedankengut findet erst gar nicht den notwendigen keimfähigen Boden!!!

  214. Ich schieß mich tot! Ausgerechnet Herr Frantz spuckt hier Töne? Aber hallo! Er möge doch bitte mal in seiner eigenen Partei CDU den Besen ansetzen und die Messlatte hochsetzen. Da hält er brav die Klappe. Das ist verlogen in der Potenz, Herr Frantz! Im nächsten Kreistag bitte aufstehen und die CDU- Leute entfernen (wer ´s glaubt!), dann wäre das konsequent.

    Wenn man(n) nur nah genug unterm Radar von Frau Schweinsburg (CDU) fliegt, kann man gut dotierte Posten in kreiseigenen Gesellschaft innehaben und dennoch Stasi- IM gewesen sein. 2004 monierte das die FDP schon mal. Die Reaktion von Frau Schweinsburg war (Zitat):”Sie findet es schoflig, dass die FDP solche ollen Kamellen aufwärmt” (Zitat Ende). Oh toll, bei CDU-Leuten sind es dann “olle Kamellen”. Bei anderen ist das Thema Stasi das Totschlagargument schlecht hin – je nach Nase eben. Von einem Schriftsteller stammt der Spruch: “Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte”.

    Übrigens, nur ganz am Rande: der Thüringer Landtag hat vor der letzten Wahl die entsprechende Frage nach einer Tätigkeit aus dem Kommunalwahlgesetz aufgehoben. Vor der Gesetzesänderung wäre die Abwahl/ Sitzverlust allerdings nur dann gegangen, wenn die Frage vor der Wahl “wissentlich falsch beantwortet” worden wäre.Insofern ist der ganze Beschluss bloßes Affentheater und Ablenken von den echten Greizer Problemen. Wer keine Frage mehr beantworten muss, muss auch kein Mandat niederlegen und kann schon gar nicht (als vom Volk gewählter Stadtrat!) von Leuten wie Frantz dort rausgedrängt werden.

  215. Ein schöner Artikel für die Kita “Geschwister Scholl”. Auch meine zwei Jungen besuchen (bzw. besuchten, der Große geht inzwischen in die Schule)diesen Kindergarten. Uns gefällt vor allem die familiäre Atmosphäre die dort herrscht. Bei einer Kapazität von 45 Kindern und einer momentanen Belegung von 34 kennt jeder jeden und so ist es auch für die Kleinen schön überschaubar.Ja und nach den Umbauarbeiten ist natürlich alles noch freundlicher und fröhlicher. Jetzt, wo kein Baulärm mehr ist – sind hier beste Bedingungen und die volle Kapazität kann wieder genutzt werden. Also Mama ´s und Papa ´s schaut mal bei uns rein – dann könnt Ihr nicht nur den Spielplatz an der Straße, sondern auch unseren tollen Garten und das neue Innenleben unseres Kindergartens anschauen.

  216. Und wie will der BM- Kanditat der IWA die katastrophale Finanzsituation der Stadt Greiz positiv verändern? Durch die Erhöhung kommunaler Steuern ? Durch Schliessen von Freizeiteinrichtungen ?

  217. Ich dachte immer, die IWA zieht mit der Linken um Holger Steiniger an einem Strang. Schließlich hat Genosse Steiniger mehr als einmal Werbung für die IWA gemacht. Doch wenn es prinzipiell gegen “rot” geht…

  218. Ich hatte beim Lesen des Artikel folgendes De-ja-vu:

    Bla-bla-bla, was sind wir alle toll. Und ich als Bürgermeister ganz besonders, schließlich sind ja bald Wahlen.

    Deswegen verschiebe ich den Haushaltsbeschluss (mit allen Grausamkeiten) gleich mal nach der Wahl. Deswegen schweige ich das (selbst gemachte) Finanzdilemma der Stadt Greiz (in der ich Gott sei Dank nicht wohne, ich kann mich problemlos vom Acker machen) lieber tot. Es fragt ja auch keiner danach- nicht mal die “Opposition”.

    Deswegen lasse ich als Aufsichtsratsvorsitzender zu, dass rechtzeitig zur Wahl das nächste “Wahlgeschenk” (die “Zwei-Felder-Halle) von der GFD HmbH & Co.KG gebaut wird- schließlich muss ich ich im Wahlkampf ja mit irgendetwas sonnen. Das die GFD 51% der Gewinne der Energieversorgung einstreicht, muss ich Euch nicht sagen. Die Bürger sind ja eh kultur(des)orieniert. Die interessiert doch gar nicht, dass die GFD schon 2010 über -740 T€‚¬ Verlust gemacht hat. In der freien Wirtschaft gäbe es da keinen Kredit. Schon gar nicht ohne Projekt, ohne Ausschreibung, ohne Kapitaldienstrechnung – und ohne Fördermittelzusage vor dem Bausstart. Euch Bürger interessiert doch gar nicht, dass beim o.g. Verlust dann die laufende Unterhaltung der “Ringerhalle” noch oben drauf kommt. IWA- Chef Geißler sitzt ja im GFD- Beirat und sagt dazu auch nichts.

    Wer nicht fragt, hat den Kanal offenbar noch nicht voll genug. Insofern freue ich mich darauf, am 22.4.2012 wiedergewählt zu werden und Euch Bürger weitere sechs Jahre hinters Licht führen zu können. Ob Euch das freut, weiss ich nicht. Meine Pensionsansprüche freut es auf jeden Fall. Die drückt Ihre Greizer selbst dann noch ab, wenn Ihr garantiert nichts mehr zu feiern habt. Das geht mich aber nichts an. Ich bin kein Greizer, sondern verprasse dann in Waltersdorf Eure Pension. Da freue ich mich schon drauf.

    Euer Bürgermeister

    Uff, *schüttel* – so muss sich Harry Potter gefühlt haben, wenn er in den Kopf von Lord Voldemort eingedrungen ist. Eine schreckliche Vorstellung.

    T. Röder

  219. Den “Huckauf” in die Vogtlandhalle. Das ist eine gute Idee. Der arme Jüngling, der die Last trägt, steht stellvertretend für den Greizer Bürger. Der “Huckauf” sind die finanziellen Lasten, die er von den Stadtvätern, allen voran die beiden Bürgermeister, aufgebürdet bekommen haben. Die Kosten und Lasten haben sich auf mindestens 21 Jahre festgekrallt so wie der Huckauf bei dem Jüngling. Ob unser Jüngling nach all den Jahren nur noch am Stock gehen kann, sei der Phantasie des Lesers überlassen…

  220. Gut, wir lassen Greizer Kunstwerke irgendwo abgestellt vergammeln. Das ist doch in Greiz gute Tradition, immerhin stellen wir auch Mahnmale zum Vergessen auf dem Alten Friedhof ab. Insofern wird der mutige Artikel von AGM genauso einsam bleiben wie dieser Kommentar. Im besten Fall greift man den Vorschlag von AGM auf und stellt die Plastiken in die Vogtlandhalle. Regt doch in Greiz keinen auf.

    Aufreger in Greiz wären nur, wenn der FC Greiz, die Ringer, der Theaterherbst oder der Stadtmarketingverein plötzlich – so wie viele andere Vereine auch – ohne das finanzielle Zubrot der Stadt Greiz auskommen müsste. Das gäbe einen Aufschrei! Das passiert aber nicht. Weil: Geld alle, Liebe alle. Da gäbe es ja plötzlich keine Wahlkampfunterstützer/ Wähler für unsere Volksparteien-Koalitionäre mehr. Deswegen erheben wir weiter von Hauseigentümern Straßenausbaubeiträge und Abwasserbeiträge und lassen die EVG von Mietern saftige Strom- und Gaspreise erheben, damit der Bürgermeister, pardon Aufsichtsratsvorsitzende, Grüner über das Konstrukt GeWoG/ GFD weiter das altrömische Prinzip “Brot und Spiele” bedienen kann. Nächste Fortsetzung: die “Ringerhalle” in Aubachtal, denn nun kommt der Wahlkampf in die heiße Phase. Pardon, ist ja jetzt als Schulturnhalle im Gespräch (obwohl es dort keine Schulen gibt).

    Doch zurück zur Kultur (wieso zurück, wir waren nie weg?). Ich kann leider aus meiner Sichtweise auch keinen “unermüdlichen Einsatz von Museumsleiter Rainer Koch” bestätigen. Seit der Namensumbenennung des ehemaligen Heimatmuseums gilt doch wohl das Motto “Außer Spesen nichts gewesen”. Vorher wurde bei diesem Projekt so ausgetan, als wenn anschließend die kunstversessenen (japanischen) Touristen in die “Weltkulturhauptstadt” Greiz einfliegen wie weiland in Pearl Harbor. Das Problem: außer möglicherweise einer kleinen, jedoch gut getarnten Vorhut hat man von diesem touristischen Überraschungsangriff noch nicht viel mitbekommen. Wäre ein kleines, dafür feines Heimatmuseum Greiz vielleicht doch zielführender gewesen?

    Sein Ego hätte Herr Koch auch befriedigen können, wenn er gemeinsam mit Herrn Merbold, Herrn Jähn (der heute 75. Geburtstag hat), dem Museum in Morgenröthe- Rautenkranz, der ESA und der NASA im Greizer Heimatmuseum eine geile Dauerausstellung zu den aus Greiz/ dem Vogtland stammenden Astronauten/Kosmonauten hinbekommen hätte. Wir lassen aber lieber abgehalfterte (abgeschossen von der eigenen Partei) Ex- CDU- Landtagsabgeordnete Besucher über die Fürstin zu labern. Wie kommt man nur an solche geilen Jobs, wo man ohne harte Arbeit auch seinen Lebensunterhalt bekommt (verdienen ist etwas anderes)? Ausgeschrieben sind diese Posten komischerweise nie.

    Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir in Greiz auf der Stelle treten und immer in der gleichen Suppe schwimmen? Die tollen Prognosen haben sich nirgendwo bewahrheitet: nicht bei der Investorensuche (sucht man beim Marstall seit 1994), nicht bei der Bevölkerungsentwicklung, nicht bei den Arbeitsplätzen. Deswegen wird sich wohl auch niemand für Greizer Kunst von Carl Röder interessieren?!

    Es ist wirklich traurig, wie wenig sich die Greizerinnen und Greizer noch für ihre Heimatstadt/-region interessieren. Oder aber, wie lethargisch sie seit der Wende wieder geworden sind. 1989 gab es in Greiz die erste genehmigte Demo. 23 Jahre später sind alle “Revolutionäre” abgestumpft und schauen kommentarlos zu, wohin sich unsere schöne Stadt entwickelt: Arbeitslosigkeit, Leerstand, Wegzug (insbesondere der Jugend). Unsere Region hat Potenzial. Aber das definiert sich nicht (allein) über Kultur, die eher einem Fass ohne Boden gleicht.

    Freundliche Grüße

    Torsten Röder

  221. Nun ja. Die Begeisterung erlebte ich als Besucher doch schaumgebremst-wobei Kunst bekanntlich im Auge des Betrachters liegt. Man muss Antje Marsch sicher recht geben- der eingefleischte Greizer kann mit “joy (Lebensfreude)” vielleicht nicht wirklich so viel anfangen. Allerdings sind möglicherweise viele (das betrifft auch mich bezüglich meines Weihnachtsgeschenk) mit etwas anderen Vorstellungen in das Konzert gegangen. Unter Gospel verstehe ich Chöre, die allein durch ihre personelle Anzahl stimmgewaltig ihre Lebensfreude in der Publikum transportieren und dieses letzlich mitreissen. Jeder erinnert sich da sicher an die Szenen bei “Sister Act”. Ich werde auf jeden Fall nochmals ein Gospel-Konzert besuchen- dann aber vielleicht weniger kommerziell einen Laienchor in der Stadtkirche.

    Meine Frau und ich tauschten erst mal lange Gesichter, als die Bühne bei sieben Mitwirkenden “voll” war. Gleich am Start gab es erkennbar Technikprobleme, als die Künstler mit verstohlenen “Daumen hoch”- Zeichen den Technikern signalisieren wollten, die Mikros weiter aufzudrehen. Die Akustik in der Stadthalle war bei 22 Mio. €‚¬ Baukosten sehr übersichtlich. Das klappte nach der Pause deutlich besser. Die Künstler mühten sich redlich, uns Greizer vom Stuhl zu bekommen und mitzureißen. Auch die a capella- Songs zeigten, dass die Künstler wirklich singen können. Mit der davor gestreuten Einlage “kein Klavier- no piano” hatte man durch die Heiterkeitserfolge im Publikum ungeteilte Aufmerksamkeit für diese Nummer.

    Das der Funke wohl dennoch nicht so wirklich übergesprungen war, zeigten drei Dinge: ersten verließen tatsächlich die mittleren Reihen nach der angekündigten Schlussnummer den Saal. Zweitens war die danach gezeigte Zugabe mit eher höflichen statt frenetischen Applaus “erzwungen” worden. Und drittens war die ankündigte “Autogrammstunde” (O-Ton: “koostenloos”) und der angekündigte Verkauf von CD ´s vom Besucheransturm her sehr “übersichtlich”. Die meisten Besucher interessierten sich mehr für ihre Garderobe als für die CD ´s oder die Künstler zum Anfassen.

    Als bekannter Vogtlandhalle- Kritiker war dies mein erster Besuch dort. Mir fiel die Kinnlade runter – leider nicht vor Begeisterung. Der nüchterne Zweckbau verströmt im schwarz-weissen Foyer den Charme einer Friedhofshalle. Toiletten gibt es offenbar nur im 1. OG, also Treppe oder Fahrstuhl ist angesagt- wer bitte plant denn so etwas? Bei dem Wetter waren die schwarzen Bodenfließen logischerweise schmutzig, was durch die Schnee-und Salzspuren umso deutlicher “schnmuddelig” auffiel. Dies wird in anderen Häusern deutlich effizienter gelöst.

    Der Knaller war dann aber der Saal. Wir haben für 22 Mio.€‚¬ ein aufgepustetes Theater (Hinterbühne, Bühne, Saal), wo jetzt im Nomalfall auch 500 Menschen reinpassen. Gut ist der Hubboden, gut sind die Stühle und der ausreichende Platz. Der Saal selbst zeigt den Charme einer 80-iger Jahre Sprelacard -Küche aus der DDR. Die “Holzvertäfelung” drückt den räumlichen Eindruck, statt Weite und “Lebensfreude” zuzulassen. Die schwarz angepinselte Bühne vermittelt den Eindruck von “gewollt und nicht gekonnt”. Nach diesem Besuch ärgere ich mich noch mehr über jeden Euro, der Vereinen und Jugendlichen verloren geht, um diesen “Kunsttempel” mit 750 T€‚¬ jährlich auf 21 Jahre unkündbar zu refinanzieren. Tja, Wahlgeschenke müssen halt “die Beschenkten” bezahlen- ob sie es wollen oder nicht.

    Mein Fazit: Ich gebe auch künftig lieber etwas mehr Geld aus, um ein Ambiente zu erleben, was ich für mich als “Kunst” definiere. Zwischen der Vogtlandhalle und z.B. “Tanz der Vampire” (damals in Stuttgart, aktuell in Berlin live zu erleben) liegen nicht nur im Foyer Welten. Sondern auch beim Ambiente ingesamt, beim Ton oder der Gesamtaufführung. Dennoch gilt der Dank den aufgetretenen Künstlern und den Mitarbeitern “hinter den Kulissen”, die sich um eine gute Betreuung der Besucher bemühten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Torsten Röder

  222. Toller Artikel. Würde gern mehr Artikel zu dem Thema lesen. Ich freue mich schon auf die naechsten Posts.

  223. Hallo Herr Tittes,

    wenn mich nicht alles täuscht, geht das folgende Zitat auf Voltaire zurück: “Ich bin nicht Ihrer Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie sie sagen dürfen!”. In diesem Sinne akzeptiere ich Ihre Meinung, teile diese aber logischerweise nicht.

    Ich weiss, dass Sie im collegium musicum aktiv sind. Insofern billige ich Ihnen auch zu, persönlich pikiert zu sein. Ihr Beitrag zeigt aber ein sehr typisches Greizer Problem auf: wagt es auch nur irgendjemand, gegen “etablierte Kunst (Politik usw.)” Kritik zu äußern, geht man in Greiz sofort “auf Mann (oder Frau)”. Dann wird nicht mehr zum Thema diskutiert, sondern allein der/ die Kritikerin madig gemacht. Das ist dann allerdings keine Diskussion, sondern einfach nur erbärmlich. Kunst liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters. Im Gegensatz zu meinem unbestrittenen Sarkasmus war der Beitrag von Frau Marsch kritisch, aber auch sehr sachlich. Sie sind das leider nicht. Sie gehen nicht mal ansatzweise auf die Kritiken ein, sondern können und wollen Ihre Frustration über die Kritik nicht verbergen.

    Vielleicht hat das (ausgebliebene) Publikum Ihnen persönlich und dem collegium musicum nonverbal zeigen wollen, welche “vermeintliche Größe und Professionalität” es von Ihnen tatsächlich hält? Das Wörtchen “vermeintlich” kommt jetzt hoffentlich bei Ihnen genauso an, wie Sie es unterstellend auf Frau Marsch bezogen haben. Ich maße mir dazu kein Urteil an, da dieses Genre derzeit nicht zu meinen Vorlieben zählt. Dennoch bitte ich Sie, sich vielleicht die Fragen im 5. Absatz meines ersten Beitrages mit Abstand nochmals anzuschauen. Vielleicht gelingt dann ein Erkenntnisgewinn? Zwischen Philosophie und Meinungsäußerung liegen bei mir Welten. Auch darf ich Sie fragen (im Umkehrschluss zu Ihren Unterstellungen meine Person betreffend), wie produktiv und bedeutungsvoll wohl Ihr Auftritt für das Greizer Kulturleben war, wenn mangels Besucher anschließend der “Klingelbeutel” rumgehen musste?

    Meine Haltung zur den “Tatbeständen des Greizer Kulturlebens” ist allgemein hinlänglich bekannt, da seit 20 Jahren genau dieselbe: Förderung freier Kinder-/Jugendarbeit ja (z.B. Verein Papierfabrik, Stadtjugendring), politische Prestigeobjekte wie den lokalen und jahreszeitlich beschränkten Theaterherbst – nein. Um nicht missverstanden zu werden: Anschubfinanzierung durchaus ja. Aber wenn diese Kulturprojekte alle so toll sind, wie die Macher es in der Zeitung stereotyp behaupten, dann würde man inzwischen sicher ausreichend Sponsoren/ Unterstützer/ Mäzene finden, um diese tollen, überegional bedeutungsschweren, hochwertigen Kulturveranstaltungen in der “Weltkulturhauptstadt Greiz” auch ohne (oder zumindest weniger) Steuermittel aus dem Landes-/ Stadtsäckel am laufen zu halten. Ich erinnere an “Das Brummen” im Elsterflußbett, wo sich halb Greiz gefragt hat: “Was will der Dichter mir damit sagen?”. Wenn nicht, toben sich auf Kosten des Steuerzahlers einige Greizer mit einem teuren Hobby aus. Und zwar auf Kosten anderer Vereine, die seit Jahren bei der finanziellen Unterstützung eine lange Nase gedreht bekommen.

    In Greiz tauchen bei den großen Summen aus dem Fördermitteltopf eigentlich immer die gleichen Namen auf: FC Greiz, Ringer, Theaterherbst, Stadtmarketingverein- Ende der Durchsage. Schaut man sich die (aktuell oder ehemals) handelnden Personen an, wird man vorzügliches “Vitamin B” in die Greizer Stadtpolitik entdecken.
    Wenn wir eine richtige Opposition im Stadtrat hätten, könnte man ja mal in einer Anfrage rausbekommen, wer in den letzten 20 Jahren welche Fördermittel abgefasst hat. Und dann sollte man in den nächsten 20 Jahren vielleicht auch mal an die anderen Vereine denken?

    Genau das würde ich persönlich an den Befindlichkeiten und Tatbeständen des Greizer Kulturlebens ändern. Vor solchen Leuten wie mir (keine Angst vor klarer Ansage, weil nirgendwo verquickt und abhängig) haben in Greiz aber offenbar einige Angst. 2010 verstieg sich (im Zusammenhang mit einem Engagement gegen Rechts) die Greizer SPD gegenüber anderen Politikern zu der vermeintlichen Drohung: “Wenn Herr Röder da mitwirkt, werden wir gehen”. Womit sich der Kreis zum Eingangsstatement schließt: wenn man in Greiz keine sachlichen Argumente mehr hat, geht man “auf Mann”. Genau deswegen schwimmt Greiz in seiner eigenen “Suppe”. Ich liebe meine Geburts- und Heimatstadt. Deswegen muss ich noch lange nicht die Augen vor offenkundigen Unzulänglichkeiten verschließen, nur weil einige “Etablierte” mit Kritik noch nie umgehen konnten. Das lasse ich mir auch von Ihnen nicht verbieten – und dennoch haben Sie ein Recht auf Ihre Meinung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Torsten Röder

  224. Sehr geehrter Herr Tittes,
    den Bärendienst haben Sie sich als Mitglied des Collegium musicum wohl selbst erwiesen. Ein Kommentar ist dazu da, seine persönliche Meinung darzubieten. So wie Sie die Möglichkeit auch nutzen. Ganz gleich, ob als Leserbrief in der OTZ, auf facebook oder eben auf “Vogtlandspiegel” im Internet – die Meinungsfreiheit ist überall die gleiche. Behaftet sich die OTZ, wenn sie Leserbriefe veröffentlicht, auch mit einem faden Touch ? Seit zehn Jahren versuche ich mit meiner täglichen Arbeit, die Stadt Greiz positiv ausstrahlen zu lassen. Und das auf eigene Kosten, ohne den berühmten Klingelbeutel! Dass meine Frau “vermeintlich groß und professionell” ist, stellen Sie in den Raum – ich glaube, diesen Anspruch hat sie nicht. Es handelte sich lediglich um ihre und die Meinung verschiedenen Konzertbesucher. auch hier gilt die beliebte Pressefreiheit. Solange Kommentare nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sind sie legitim. Im Übrigen gehen Sie Herrn Röder – der in allem Medien präsent ist – verbal an, ohne auf das eigentliche Thema einzugehen.
    Es ging um das Weihnachtskonzert und nicht um persönliche Fehden, die Sie gern in anderen Medien austragen können.
    Rainer Marsch

  225. Die philosophischen Ergüsse von Herrn Röder sind wieder sehr unterhaltsam, nur eben kontraproduktiv und total belanglos.
    Erneut versucht er irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen, die ihm dann doch mal wieder keiner so richtig gewährt.
    Antreten, um gewisse Befindlichkeiten und Tatbestände im Kulturleben der Kleinstadt Greiz zu ändern, Wege und Möglichkeiten dazu konkret aufzuzeigen, alles weit gefehlt!Einen klaren Standpunkt bzw. eine eigene Meinung dazu? Warum? Mal sehen wie sich die Stimmungen und Meinungen im Volk so entwickeln. Gerade Frau Marsch erweist er mit seinen Ausführungen diesbezüglich einen Bärendienst,die sicherlich auf derartigen Beistand ob ihrer vermeindlichen Größe und Professionalität besser verzichtet hätte.

  226. Es ist schon erstaunlich, was aus der alterwürdigen “Lessing-Regelschule” für eine tolles “Ulf-Merbold-Gymnasium” gezaubert wurde. Man spürt richtig, wie begeistert die Lehrer und Schüler sind. Hier wurde mal Geld sinnvoll ausgegeben.

  227. Es ist überaus bedauerlich, welcher Kleingeist in Greiz herrscht. Hier schwimmt alles in einer “Suppe”, man begegnet immer den gleichen “Leuten”, die sich gegenseitig Geld, Aufträge und Verbindungen “zuschustern”. Wollen andere rein, stimmt man sie “raus”, in dem man ggf. schnell die Tagesordnung ändert (Bsp: Stadtmarketingverein Greiz). Wenn es denn mal jemand “wagt”, seine ehrliche Meinung zu äußern (so wie dies Antje-Gesine Marsch getan hat), d.h. von der allseitigen “Hofberichterstattung” abzuweichen, fühlt man sich in die “Suppe” gespuckt und geht auf persönlichen Frontalangriff (incl. Verächtlichmachung der Person) über. Der Leserbrief zeigt überdeutlich, dass auch ein Professoren- oder Doktortitel nicht vor Ignoranz und Kleingeistigkeit schützt!

    Fakt ist: auch ich als “Heide” (Nicht-Christ) kenne den Begriff der Kollekte anders, bei Kirchenbesuchen als Kind wurde mir der von meiner Oma anders erläutert. Fakt ist auch: in Greiz will man immer Riesenbrötchen backen, ohne überhaupt ausreichend Mehl zu haben. Jeder Veranstalter muss sich vorher überlegen, wen er erreichen will. Das betrifft die Zielgruppen, das sich daraus ableitende Qualitätsniveau der Künstler und daraus ableitend die erhoffte Besucherzahl – dieser Mix ergibt den Eintrittspreis. Hat man sich verkalkuliert, ist es einfach nur peinlich, dann bei den Besuchern “betteln” zu gehen. Dann muss man eben künftig kleinere Brötchen backen!

    In unserer Firma lautet das Motto “Lernen durch Schmerz”, d.h. der erste Fehler ist verzeihlich und führt zu Veränderungen. Der gleiche Fehler 2x sollte jedoch nicht auftreten. Davon kann bei der “Greizer Suppe” nicht ausgegangen werden. Man findet sich gegenseitig so toll (oder behauptet das zumindest öffentlich voneinander), dass die Veranstalter und Künstler ganz sicher keine Schuld trifft, welche diese hochkarätige, mit teurer Starbesetzung organisierte Veranstaltung durchzogen. Schuld sind sicher die dämlichen, kulturignoranten Greizer, die dieser tollen Veranstaltung fernblieben? Falsch!

    Herr Prof. Göthel und andere, die im Background Gift und Galle spucken, sollten sich vielleicht mal mit der Maslowschen Bedürfnispyramide befassen statt mit dem altrömischen Konzept von “Brot & Spiel”! Da uns ja aktuell weiss gemacht wird, dass die Vogtlandhalle und die Weltkulturhauptstadt Greiz geradezu zum Zentrum des Kulturangebotes mutiert (Deutschland, Österreich, Schweiz – wow!), kann man doch von dort zahlungskräftiges Klientel akquirieren und den Eintrittspreis kostendeckend gestalten. Oder nicht?

    Wenn nicht, sollte man sich fragen: Habe ich das richtige Publikum angesprochen (einfach mal die ehrlichen Arbeitslosen- und Pendlerzahlen anschauen)? War der Termin/ Musikauswahl richtig (in Greiz ist man von Kultur vielleicht “overdosed”, weil man sich nur damit und nicht mit den echten Problemen befasst)? Sollten wir vielleicht nicht kleinere Brötchen backen, so dass Besucherzahl und Eintrittspreis die Kosten der (Greizer) Künstler decken? Oder vorher selbst “betteln” gehen (Stichwort: Firmensponsoring, ein guter Indikator, ob diese Veranstaltung überhaupt auf Interesse stößt), um solche Veranstaltungen anzubieten? Fragen über Fragen, die man sich in der “Greizer Suppe” garantiert nie stellen wird. Schuld sind in Greiz nämlich immer die anderen und nie die Flachbeckenschwimmer der “Greizer Suppe”.

    Nur zur abschließenden Klarstellung: Ich bin kein Kulturbanause! Wenn ich aber Kultur will, dann nicht provinziell (irgendwelche abgehalfterten Ex- Größen oder Musikanten-Stadl), sondern richtig. Dafür bin ich durchaus bereit, auch mal mehr Geld auszugeben (das ich mir dann woanders verkneifen muss). Und ich bin bereit, auch mal etwas weiter als in die Greizer Neustadt zu fahren (Zwickau, Erfurt, Leipzig).

    Statt für das Prestigeobjekt “Vogtlandhalle” auf 21 Jahre unkündbar jährlich (!) 700 T€‚¬ und mehr auszugeben, hätte man für dieses Volumen ganzen Heerscharen von kulturbegeisterten Rentnern jahrelang Bustouren nach Zwickau, Erfurt, Leipzig oder sonstwo anbieten können (sogar mit Übernachtung). Wetten, dass dafür im städtischen Haushalt kein Geld da gewesen wäre? Im Fernsehen wird das Prinzip “Brot & Spiele” übersetzt mit “Hartz-IV-TV” und dämlichen Soups, in Greiz mit Vogtlandhalle und anderen Kulturangeboten, denen eins gemeinsam ist: allesamt nicht kostendeckend und von den Besucherzahlen weit entfernt von den 800 Besuchern, wegen denen wir unbedingt die große Vogtlandhalle brauchten. Komisch nur, dass dies niemand hinterfragt oder man diesen Umstand sogar noch aktiv verteidigt. Wenn sich Kindergärten, Jugendclubs, Streeworker oder andere soziale Einrichtungen unterhalb der (angehenden) Rentnergeneration “nicht rechnen”, werden sie dicht gemacht. Wie schon gesagt: mir wären Kinder- und Jugendeinrichtungen lieber, denn gute Kultur bekomme ich auch woanders. Uriah Heep u.a. “Größen” haben ja wohl ihre besten Zeiten hinter sich, oder? Auch wenn ich die nach wie vor gern im Radio höre.

    Freundliche Grüße

    Torsten Röder

  228. Endlich wagt mal eine(r) die Wahrheit auszusprechen, was jeder hier schon lange denkt! Kritisch, ohne unsachlich zu werden, sondern das Schöne heraus streichen und das weniger Schöne offen beim Namen nennen! Sehr gut!

  229. 14 Tage die Carolinenstraße zu wegen eines Weihnachtsmarkt – nein danke! Was wird mit dem ÖPNV?

  230. Wunderschöne Eindrücke vom Greizer Weihnachtsmarkt.
    Die Fürstenweihnacht ist in dieser Region einmalig und wertet den Weihnachtsmarkt unheimlich auf.
    Da freut man sich schon auf den nächsten Weihnachtsmarkt vom 03. – 11.12.2011

  231. Hallo!
    Klar ist das ein Problem mit diesen Abermillionen von Internetseiten. Du kannst zwar Suchmaschinen zu Hilfe nehmen, die spucken eh erst zig Reklameseiten aus. Also … schön Werbung machen für die 123 746-beste Seite: https://www.vogtlandspiegel.de
    Vielleicht kannst Du auch mal ein paar Fotos beisteuern, es muß ja nicht unbedingt Ringen sein – die Kamera gibt ´s schon her. Ich hoffe wir sehen uns am Sonntag wieder,ich habe Dich erkannt!
    Danke G.S.

  232. Prima Fotos. Schön, daß auch die zweite Mannschaft Berücksichtigung findet. Haltet durch!
    ralf und maria

  233. Vielen Dank für die Berichterstattung und sehr guten Bilder über die Kämpfe des RSV Rotation. Ich hoffe, dass viele diese Seite im Internet kennen. Natürlich auch die anderen Berichte nicht zu vergessen. Tolle Arbeit. Nochmals vielen Dank an G.S. und Rainer Marsch

  234. Hallo enduroland,

    es freut uns vom “Vogtlandspiegel” sehr, daß die Fotos von R u Z Euch sehr gefallen.

    Wir sind Thüringer und keine Sachsen ist aber egal.

    Wir haben noch Fotos von der Veranstaltung aus dem Jahre 2008.

    Wenn Interesse ist dann bitte mal anmailen.

    MfG W.S. vom Vogtlandspiegel

  235. Hallo Sachsen !
    Ich wollte mich nur mal kurz für die tollen Bilder von
    “Rund um Zschopau 2009” bedanken.
    Der Wolfgang Simon hat ein gutes Händchen für die Blickwinkel aus denen er die Bilder aufgenommen hat.
    Gibt es bei Euch auch Fotos der R u Z-Veranstaltungen der letzten Jahre ?
    Nochmals DANKE-Glück auf und Grüße aus Naumburg/Sachsen Anhalt
    bis denne…

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