Vogtlandspiegel

Politik trifft Vereine digital: Die neue Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt stellt sich vor

Elisabeth Kaiser MdB - Gera – Greiz – Altenburger Land. Foto: Susie Knoll

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD) überträgt ihre Veranstaltungsreihe „Politik trifft Vereine“ in den virtuellen Raum und lädt ehrenamtlich Tätige am 2. Dezember 18:30 Uhr ein, die neue Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) kennenzulernen, deren Arbeit Kaiser seit diesem Jahr im zugehörigen Stiftungsrat begleitet. Bei der digitalen Veranstaltung werden die beiden Vorstände, Frau Katarina Perani? und Herr Jan Holze, darüber informieren, wie die Stiftung engagierte und ehrenamtlich Tätige unterstützen kann.

„Als Mitglied des Stiftungsrates ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Angebote der Stiftung einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Mit dieser digitalen Variante meines Formats ‚Politik trifft Vereine‘ wenden wir uns direkt an alle Thüringer Engagierte in Vereinen und Initiativen“, so Elisabeth Kaiser, die ergänzt: „Mit der Errichtung der DSEE zeigt der Bund, dass er das große Engagement von Ehrenamtlichen in Zukunft noch stärker unterstützen will.“ Schwerpunkt der Angebote und Förderungen sind die Themen Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung sowie die Stärkung von Vereinsangeboten im ländlichen Raum.

Das erste Förderprogramm „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt belegt, wie hoch der Unterstützungsbedarf der Zivilgesellschaft vor allem in Sachen Digitalisierung ist. Bis zum Stichtag am 1. November sind über 12.500 Anträge aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangen.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Mit der Stiftung gibt es erstmals eine bundesweit tätige Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Gründung der Bundesstiftung selbst ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und ein gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Gründungsvorstände sind Katarina Perani? und Jan Holze. Im kommenden Jahr stehen der Stiftung vorbehaltlich eines Beschlusses des Deutschen Bundestages für ihre Arbeit 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an elisabeth.kaiser.wk@bundestag.de oder unter 0365 5526 9770 verbindlich anzumelden.

Die mobile Version verlassen