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Sirenentest im Landkreis bringt wichtige Erkenntnisse

Sirenentest im Landkreis bringt wichtige Erkenntniss

Sirenentest im Landkreis bringt wichtige Erkenntniss

Von insgesamt 85 der angesteuerten digitalisierten Sirenen liefen 53 nach Plan, 5 blieben stumm und bei 27 waren die beiden Alarmtöne vertauscht: Das ist die Bilanz des Warntages im Landkreis Greiz am 19. Mai, der vom Sachgebiet für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes initiiert und durchgeführt wurde. „Das Ergebnis zeigt uns, dass es genau richtig war, den Test vorzunehmen“, sagt Kreisbrandinspektor Sascha Rudolf. Dank der schnellen Rückmeldung der teilnehmenden Städte und Gemeinden sowie dem zahlreichen Feedback aus der Bevölkerung habe man sofort in die Fehleranalyse einsteigen und die Problemlösung anschieben können. Größere Schwierigkeiten sieht Rudolf hierbei nicht: „Im Wesentlichen geht es um Nachbesserungen an der Programmierung der Sirenen, die der Hersteller im Fall der vertauschten Signale schon für die kommenden zwei Wochen angekündigt hat.“ Insofern ist er überzeugt, dass zum nächsten Sirenentest anlässlich des bundesweiten Warntages am 10. September 2026 alle umgerüsteten Sirenen im Landkreis Greiz korrekt auslösen.
Hintergrund: Im Unterschied zum bundesweiten Warntag wurden die Sirenen am 19. Mai nicht vom Bund, sondern vom Landkreis Greiz selbst ausgelöst. Damit wurde getestet, ob die in den vergangenen Monaten intern erfolgte Ertüchtigung der Sirenen zur Bevölkerungswarnung funktioniert. Aktuell befinden sich weitere Städte und Gemeinden in der Umrüstung der Sirenentechnik auf Digitalfunk, sodass das Warnnetz im Landkreis Greiz weiter ausgebaut werden kann.

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