Homeoffice nicht mit Bußgeld-Androhung erzwingen

FDP-Fraktion: Mobiles Arbeiten muss auch für Verwaltungen sichergestellt werden

Erfurt, 11. Januar 2021. Die FDP-Fraktion weist die Absicht der Grünen zurück, Unternehmen mit Bußgeldern zu Homeoffice-Lösungen zu zwingen. „Diese Forderung ist nichts anderes als ideologiegetriebene Symbolpolitik“, sagt Thomas L. Kemmerich, Vorsitzender der FDP-Fraktion. „Viele Unternehmen setzen bereits seit Monaten vorbildlich Homeoffice um. Andererseits klappt dies im Bereich der öffentlichen Verwaltung bisher nur sehr eingeschränkt. Deshalb besteht hier ein weit größerer Handlungsbedarf.“ Wenigstens zwei wesentliche Voraussetzungen gilt es zu schaffen. Zum einen müssen Verwaltungen endlich mit ausreichend Laptops ausgestattet werden; bisher verfügen nur die wenigstens Mitarbeiter über diese Geräte. Zum anderen ist für eine ausreichende IT-Sicherheit zu sorgen. „Die Lösung dieser Probleme ist mit Blick auf das Erarbeiten und Funktionieren einer langfristigen Strategie zum Leben unter Pandemiebedingungen unabdingbar“, so Kemmerich.

Davon unbenommen besteht aus Sicht der Liberalen die drängendste Aufgabe darin, die besonders verletzlichen Gruppen zuverlässiger als bisher zu schützen. Unter anderem fordert die FDP-Fraktion verpflichtende Corona-Tests für das Pflegepersonal vor jeder Schicht. „Solche tagesaktuellen Tests sind notwendig, um Pflegebedürftige ausreichend zu schützen“, betont Thomas L. Kemmerich.

Pressemitteilung der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag