Zur Vorstellung des Entwurfes eines Hausärzte-Gesetzes durch Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner erklärt Robert-Martin Montag, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP im Thüringer Landtag:

„Die Hausarztquote ist keine Lösung, sondern ein Placebo. Statt neue Studienplätze zu schaffen, sucht die Gesundheitsministerin ihr Heil in der Verwaltung der Mangelwirtschaft. Ihr fällt nichts Besseres ein, als 17 der ohnehin schon vorhandenen Studienplätze ein neues Label aufzukleben.“

Derzeit gibt es in Thüringen jährlich 286 Studienplätze für Humanmedizin und damit 10 Prozent mehr als zu Beginn der Legislatur. Die politische Initiative für diese Aufstockung hatte die FDP ergriffen. Laut Bundesgesundheitsministerium fehlen in Deutschland derzeit 5000 Studienplätze für Medizin. Davon entfallen nach Königsteiner Schlüssel immerhin 130 auf Thüringen.